Fernsprechanlage finit Münzfernsprechern. Die Erfindung betrifft eine Fernsprech anlage mit Münzfernsprechern und mit durch Wahlimpulse und durch Geldimpulse ein stellbaren Schaltwerken im Amt zur selbst tätigen Kontrolle (ob der eingeworfene Be trag dem Werte der hergestellten Verbindung entspricht).
Nach der Erfindung wird dies erreicht durch mehrere als Arbeitskontakte ausgebil dete Geldimpulskontakte, die beim Einwurf einer Münze Erdpotential an die zum Amt führenden Sprechadern im 11Zünzfernsprecher über verschiedene Widerstände entsprechend der Wertigkeit der eingeworfenen Münze vorübergehend anlegen, und durch;
im Amt an die Leitung angeschlossene, hintereinander geschaltete Geldimpulsrelais verschiedener Anzugscharakteristik mit Differentialwick lungen, wobei die einen der Wicklungen der Geldimpulsrela.is unter sich und mit einem Hilfsrelais in Reihe geschaltet sind, mit der Wirkung, da3 beim Einwerfen eines Geld- stückes bestimmten Wertes das eine Geld impulsrelais anspricht, beim Einwerfen eines Geldstückes andern Wertes beide Geld impulsrelais ansprechen und beim Schliessen der Amtsschleife durch Abheben des Hörers nur das Hilfsrelais anspricht.
Die zur Ge bührenkontrolle notwendige Summenbildung in einer Münzeinheit kann unter Benutzung der Einstellungen von .durch die Geldimpuls relais gesteuerten Gebührenwählern mittels eines Summenwählers erzielt werden, wobei die Einrichtung so getroffen ist, dass dieser Summenwähler auf den der Summe der ein geworfenen Gebühreneinheiten entsprechen den Schritt gesteuert wird.
In der Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel des Erfindungsgegenstandes sche matisch veranschaulicht und im folgenden beschrieben.
IHU und 2HU sind die durch den Hörer haken zu betätigenden Kontakte. nsa ist der Nummernscheibenablaufkontakt. nsi ist der Nummernscheibenimpulskontakt. Mit KM ist der Kassiermagnet bezeichnet, durch des sen Ansprechen die in einem Zwischenbehäl ter befindlichen Münzen in den Kassierbehäl ter geleitet werden.
S1I ist der Sperrmagnet, der die Aufgabe hat, zunächst die durch Ein hängen des Hörers veranlasste Rückgabe der in dem Zwischenbehälter befindlichen Mün zen in Abhängigkeit von Schaltvorgängen im Amt wirksam werden zu lassen. Durch Einwurf eines 10-Pfennigstückes wird der Kontakt g10 und durch Einwurf des 50-Pfen- nigstückes der Kontakt g50 vorübergehend geschlossen. Wi ist ein Widerstand, Dr ist eine Drossel. Das Sprechmikrophon ist mit Ms und das Klangmikrophon mit Alk be zeichnet.
F ist der Fernsprechhörer und<I>In</I> eine Induktionsspule. Die Kontakte der Relais sind mit den entsprechenden kleinen Buchstaben bezeichnet und durch vorgesetzte arabische Ziffern unterschieden. Die Kon taktarme der Wähler sind mit römischen Ziffern bezeichnet. Die Drehmagnete der Wähler tragen eine Bezeichnung aus mehre ren Buchstaben, deren erster Buchstabe ein D ist.
Es sei angenommen, dass die Netzgrup- penverbindungen durch eine zweiziffrige Kenn-Nummer bestimmt werden. Die zu entrichtenden Gebühren sollen zwischen 10 Pfennig und b1 <B>3.50</B> liegen.
Dieser Betrag soll beliebig in 10- und 50-Pfennigstücken entrichtet werden können. Es ist selbstver ständlich auch denkbar, dass noch weitere Münzsorten verwendet werden können, wenn entsprechende Vorrichtungen im Münzfern sprecher vorgesehen: sind, durch die bei Ein wurf einer höherwertigen Münze ein mehr maliges Schliessen des Geldimpulskontaktes bewirkt wird. Derartige Einrichtungen sind bekannt.
Es sei angenommen,,dass eine Ver bindung, deren Rufnummer die Kenn-Num- mer 08 in den beiden ersten Stellen der Ruf nummer besitzt, nur hergestellt werden darf, wenn von dem Sprechgast die Gebühr von M 2.70 eingezahlt ist. Bei dem zu be trachtenden Beispiel soll der Sprechgast zweiundzwanzig 10-Pfennigstücke und ein 50-Pfennigstück einwerfen. Die Schaltvor gänge, die sich hierbei abspielen, sind folgende: Wenn der Sprechgast ein 10-Pfennig- stück in den Münzfernsprecher einwirft, wird der Kontakt g10 vorübergehend geschlossen.
Relais X10 zieht in folgendem nur über die a-Ader verlaufenden Stromkreis über seine Wicklung X101 an: 1. Erde - g10 <I>-</I> Wi <I>-</I> Dr <I>-</I> ls a <I>-</I> lkr- <I>-</I> 1d - X10I - X501 -Batterie.
Relais X50 bekommt Fehlstrom. Durch Kontakt 1x10 wird der Drehmagnet DiI'10 zum Ansprechen gebracht: 2. Erde -1x10-DW10-Batterie.
Der Drehmagnet D11'10 treibt die Kon taktarme des Gebührenwählers W 10 um einen Schritt weiter. Dieser Wähler T1;'10 hat 3 Kontaktarme W1OTI, WIOIII, W10IV und besitzt 315 Kontaktschritte 1 bis 35 und einen Ruheschritt r. Durch Einwurf der zweiundzwanzig 10-Pfennigstücke wird er Gebührenwähler W10 auf Schritt 2-2 gestellt. Bei Einwurf des 50-Pfennigstückes werden die Relais X10 und X50 zum Ansprechen gebracht: 3.
Erde - g50 - Dr <I>-</I> lsua -1kr <I>- l d -</I> X10I X501 - Batterie.
Über Kontakt 1x5.0 wird der Drehmagnet DW50 erregt: 4. Erde -1x50 - DTi'50 - Batterie.
Der Gebührenwähler TV50 besitzt gleich falls 3 Kontaktarme W54TI-W50IV. Die Zahl der Kontaktschritte beträgt 11 und ein Ruheschritt r. Durch Einwurf des 50-Pfen- nigstückes ist ,durch Ansprechen des Relais X10 -der Gebührenwähler W10 gleichfalls um einen Schritt verstellt worden. Nach Ein wurf des Betrages von M 2. 70 steht also der Gebührenwähler W10 in dem angenom menen Beispiel auf Schritt 23 und der Ge bührenwähler 2-1T50 auf Schritt 1.
Durch Ab heben des Hörers wird der Kontakt<B>1</B> HU geschlossen, so -dass Relais A in nachstehen dem Stromkreis anzieht: 5. Erde-A-X.50#ZI-XI0TI-2d-nsi-IHU- Mle -Ms-In- lsm-llcr- ld-X10I-X50I-Bat- terie. Die Relais X10 und X50 ziehen in die sem Stromkreis nicht an, da ihre Wicklungen I und 1I differential geschaltet sind. Durch das Anziehen von Relais A wird ein freier Gruppenwähler belegt.
Über Kontakt 3a wird der Drehmagnet DVIV des Vorwählers in bekannter Weise angelassen. Sobald der Vorwähler <I>VW</I> einen Gruppenwähler belegt hat, zieht das Relais T an und schaltet durch Kontakt lt den Drehmagneten DVW vom Relaisunterbrecher RU ab. Die Speiserelais AG und<I>BG</I> im Gruppenwähler GW halten sich über Kontakt la.
Durch Kontakt 2u' wird das abfallverzögerte Relais V1 zum An ziehen gebracht: B. Erde - 2a'-<I>V 1</I> - Batterie.
Beim Aussenden des ersten Wahlimpulses fällt durch Öffnen des Kontaktes -ras- Relais A ab. Da Relais V1 abfallverzögert ist, zieht zunächst Relais D über seine Wicklung D'I im nachstehenden Stromkreis an: 7. Erde -2a-le-lvl-DI-Batterie. Relais D hält sich über seine Wicklung D'II über: B. Erde -<I>5 d -</I> 21t - DII - Batterie.
Durch<I>die</I> Kontakte 1d' und 2d' werden die Leitungen an das Impulsrelais E ange schaltet und hierbei die Geldimpulsrelais X10 und X50 abgeschaltet. Das Relais E dient als Speiserelais für das Mikrophon und besitzt 2 Wicklungen EI und EII. Die Mikrophonspeisung über die Relais X10 und X-50 wäre unzweckmässig, da infolge des not wendigen hohen. Widerstandes dieser Relais der Mikrophon-Speisestrom zu gering wäre. Sobald Impulskontakt nsi wieder schliesst. zieht Relais E an: 9.
Erde - EI - 1d' <I>- l</I> kr <I>-</I> ls7n - ha <I>-</I> 1HU - nsi <I>-</I><B>2d'-</B> EII - Batterie.
Über Kontakt 1e' wird Relais V1 weiter gehalten. Über Kontakt 3e zieht .der Dreh magnet DMW .des Mitlaufwählers MW an. Der Mitlaufwähler <I>MW</I> hat .3 Kontaktarme MWI-III und besitzt 20 Kontaktschritte und 1 Ruheschritt r. Bei Wahl der Kenn ziffer 0 wird der Mitlaufwähler <I>MW</I> auf Sehritt 0 gestellt.
Der Beginn der Wahl, der sich schaltungstechnisch durch das An- sprechen des Relais D kennzeichnete, hat die Wirkung, dass ein Steuerschalter<I>St</I> mit dem Drehmagneten DST von Stellung 0 in Stel lung 1 .getrieben wird. Die Kontaktarme des Steuerschalters sind durch römische Ziffern in Verbindung mit arabischen Ziffern ge kennzeichnet. Die arabischen Ziffern be zeichnen die Steuerschalterstellung. Den ersten Einstellimpuls bekommt der Dreh magnet DST im nachstehenden Stromkreis 10. Erde - ,6d - I 0<I>-</I> DST -Batterie.
Sobald der Steuerschalter in Stellung 1 gekommen ist, werden der Hilfswähler HIV und der Gebührenwähler W50 gleichzeitig in Gang gesetzt, und zwar arbeiten die Dreh magnete DHW und DW50 solange im Gleichtakt, bis der Kontaktarm W50IV die Ruhestellung r erreicht hat: 11.
Erde - RU <I>-</I> 91-50@IV Schritt 1-11- Steuerschalter <B>111 1</B><I>-</I> DHW <I>-</I> Batterie; Erde - Kontakt 12u.50 des Gebührenwäh lers W50-Steuerschalterarm I1-DHW-Bat- terie.
Wenn der Gebührenwähler W50 den Ruheschritt r erreicht hat, steht der Hilfs wähler HW auf Schritt 10; nämlich 11 minus 1. Die Kontakte .der von dem Kontaktarm HWI bestrichenen Kontaktreihe sind mit den Kontakten des Summenwählers SW, die vom Kontaktarm SWI bestrichen werden, in der Weise verdrahtet, dass Schritt 11.
der vom Kontaktarm HWI bestrichener- Kontaktbank mit Schritt 0, der vom Kontaktarm SWI be strichenen Kontaktbank, Schritt 10 vom Hilfswähler HWI mit ;
Schritt 4 vom Sum menwähler SWI, Schritt 9 vom Hilfswähler HWI mit Schritt 8 vom Summenwähler SWI verbunden ist usf. Auf diese Weise erfolgt eine Umrechnung des im Wähler W50 ge speicherten Gebührenwertes in 10-Pfennig- Münzeinheiten unter gleichzeitigem Abzug des auf den Gebührenwähler W 10 übertra genen Wertes, der durch das, gleichzeitige Ansprechen der Relais X10 und X50 ver ursacht wird, wenn der Kontakt g50 ge schlossen wird..
Sobald der Hilfswähler HW die Rest schritte vom Gebührenwähler W50 übernom- men hat, wird der Steuerschalter in die Stelle 2 getrieben. Der Drehmagnet DST des Steuerschalters zieht im nachstehenden Stromkreis an: 12. Erde - WSO1I Schritt r - Steuerschal terarm 11<B>1</B> - DST - Batterie.
Der Summenwähler STh muss jetzt auf den Schritt verstellt werden, der mit dem Schritt verbunden ist, auf dem sich der Hilfs- wähler-HE' befindet. Der Drehmagnet DSTV erhält über Kontaktarm I Stellung 2 des Steuerschalters Unterbrecherstrom im nach stehenden Stromkreis 13. Erde - Relaisunterbrecher RU - I2 - DSTV - Batterie.
Sobald Kontaktarm SWI Schritt 4 er reicht hat, zieht Relais R an: 14. Erde-Steuerschalterschritt III2-HWI Schritt 1,0 - Schritt<I>4</I> SWI <I>-</I> Q - Batterie. Über Kontakt 2q und Kontaktarm II Stellung 2 des Steuerschalters wird der Dreh magnet DST des Steuerschalters von neuem erregt, so. dass der Steuerschalter in die Stel lung 3 geht. Hierdurch wird der Fortschalte- stromkreis des Drehmagnetes DSW unter brochen.
Nach .der Übertragung des Ein stellwertes des ersten Gebührenwählers W50 über den Hilfswähler HW auf den Sum menwähler SW, muss der Hilfswähler zu nächst in seine Ruhestellung zurückkehren, um dann von neuem in die den Restschritten des andern Gebührenwählers entsprechende Stellung zu laufen, von der aus er beim Heimlauf seine Restschritte auf den Sum menwähler überträgt. Dies geschieht im nachstehenden Stromkreis 15. Erde - RU - HWII Schritt 10 - Steuer schalter 1<B>3</B><I>-</I> DHW - Batterie.
Sobald der Hilfswähler HW seine Ruhe- stellung erreicht hat, zieht über seinen Kon taktarm HWV der Drehmagnet DST über Kontaktarm II Stellung 3 an: 16. Erde - HWV Schritt r - IIZ <I>-</I> DST <I>-</I> Batterie.
Der Drehmagnet DHW -wird jetzt im Gleichtakt mit dem Drehmagneten DW10 angetrieben, bis :der Gebührenwähler W10 seine Ruhestellung erreicht hat: 17. Erde - RU <I>-</I> TV l0IV Schritt 1- 35 1114 - DW10 - Batterie und Erde -Kontakt 1u10 des Gebührenwäh lers W10 - 14 - D'HW <I>-</I> Batterie.
Der Hilfswähler HW hat jetzt die Rest schritte des Gebührenwählers 1V10 übernom men. Er befindet sich auf Schritt 13, näm lich M minus 2,3 = 13. Sobald der Gebüh renwähler W10, die Ruhestellung erreicht hat, wird der Steuerschaltermagnet DST von neuem erregt, und zwar: 18. Erde -<I>W</I> l O Il Schritt<I>r</I> - 1I 4 - DST Batterie.
Der Steuerschalter befindet sich jetzt in Stellung 5. In dieser Stellung wird der Summenwähler von neuem angetrieben und übernimmt die Restschritte vom Hilfswähler HW. Die Drehmagnete DHW und DSW werden in nachstehenden Stromkreisen im Gleichtakt angetrieben: 19. Erde -RU-HWIV Schritt 1-3.5-I5- DSW - Batterie; Erde-RU-HWIV Schritt 1-3i5-III5- DHW <I>-</I> Batterie.
Die Restschritte des Hilfswählers HTV betragen 36 minus 1'3 = 23. Der Summen wähler SW wird also aus seiner Stellung -1 um weitere 2ss Schritte fortgetrieben. Er be findet sich auf Schritt 27. Dies entspricht .der eingeworfenen Gebühr von M 2. 70 in 10-Pfennig-Einheiten.
Die Einstellung des Summenwählers 81T' ist unabhängig von .dem weiteren Verlauf des Wahlvorganges durchgeführt. Sobald daher die der Kenn-Nummer der Verbindung entsprechende Anzahl von Stromstossserien ausgesendet ist, kann die Prüfung erfolgen, ob die Stellung des Mitlaufwählers MW mit der Stellung des Summenwählers SW über einstimmt. Bei Aussendung des ersten Wähl impulses war der Mitlaufwähler 1111T' ver stellt worden. - Während der Impulsgabe zieht das Relais V 2 an, und zwar im nach stehenden Stromkreise: 20.
Erde - 2a - 1e -1 v1 - V2 - Batterie.
Das Relais 172 ist abfallverzögert. Nach Beendigung der ersten Stromstossserie zieht daher Relais Bi an: 20a. Erde-MWIII Schritt 1-?0-hv2@- R 1- Batterie.
Beim Aussenden der zweiten Stromstoss serie zieht Relais R2 an, da Relais R1 ab fallverzögert ist: 21. Erde -1r1- 2.v2 - R2 - Batterie.
Das Relais R2 bindet sich über den eige nen Kontakt 1r22 und die Kontakte 24 und 7d. Nach Einstellung des Summenwählers SW auf den der Summe der eingeworfenen Gebühr entsprechenden Schritt war der Steuerschalter in Stellung 6 getrieben wor den. Der Drehmagnet DST war im nachfol genden Stromkreis erregt worden: 22@. Erde - EI VV Schritt r - 115<I>-</I> DST - Batterie.
In der Steuerschalterstellung 6 zieht das Relais F an, wenn die Stellung .des Mitlauf- wählers <I>MW</I> mit der Stellung des Summen wählers SW übereinstimmt. Im vorliegen den Beispiel sollte die Kenn-Nummer 08 be tragen für die Verbindung, für die der Be trag von M 2. 70 zu entrichten war. Es kommt daher folgender Stromkreis zustande: 23. Erde - MTV II Schritt 08<I>-</I> SW II Schritt 2,7 - F -<B>1,6</B> - 2r2 - Batterie.
In der Steuerschalterstellung 6 zieht das langsam ansprechende Relais R3 an 24. Erde - R3, - 1<B>6</B> - 2,r2 - Batterie.
Bei Nichtübereinstimmung der Stellung des Mitlaufwählers von MW und des Sum menwählers SW zieht Relais TR an: 2,5. Erde - 2g -1r3 - 1f -TR - Batterie. Über Kontakt <I>1</I> tr und<I>4d</I> bindet sich das Relais TR. Durch den Kontakt 2tr wird die hergestellte Verbindung getrennt, da die Steuerrelais<I>AG</I> und RG des Gruppenwäh lers stromlos werden.
Bei richtig entrichteter Gebühr spricht ,das Freigaberelais F an und verhindert durch Kontakt 1 f das Ansprechen von Relais TR. Durch Kontakt 3r3 wird der Drehmagnet DST des Steuerschalters von neuem erregt, sobald Relais R2 abgefallen ist, dessen Haltestromkreis durch Kontakt 2r3 unterbrochen wird:
26. Erde - 3r3 - 3r2 -<B>11 6</B> - DST - Batterie. Über den in Stellung 7 befindlichen Kon taktarm T wird .der Drehmagnet des Steuer- schalters erregt, sobald Relais D abfällt. Relais D wird stromlos .durch Kontakt 2:t, wenn,die Verbindung ausgelöst wird.
Beim Einhängen des Hörers wird die Amtsschleife durch Kontakt 1HU getrennt und Relais E fällt ab. Die Steuerrelais <I>AG</I> und RG werden durch Kontakt 2e stromlos, so dass. der I. GW auslöst. Relais T im Vor wähler fällt ab. Durch Kontakt 2t wird der Haltestromkreis für Relais D unterbrochen. Über Kontakt lt wird der Vorwähler in be kannter Weise in seine Ruhestellung getrie ben. Drehmagnet DST zieht an über 27.
Erde - 8d - 1<B>7</B><I>-</I> DST - Batterie.
Beim Melden des gerufenen Teilnehmers hatte das Relais M über einen vierten Kon taktarm des Vorwählers VW einen Strom impuls erhalten und sich über Kontakt 3t und den eigenen Kontakt Im gebunden. Beim Einhängen des Hörers wird über Kontakt 2HU im Münzfernsprecher der Sperrmagnet SM in nachstehendem Stromkreis zum An ziehen gebracht: 28. Erde<I>-</I> SM <I>-</I> 2HU <I>-</I><B>2d'-</B> EH - Batterie.
Durch Kontakt lsm' wird der Kassier magnet KM an die a-Ader geschaltet und durch Kontakt Um die hochohmige Wicklung SMII,des Magnetes SM eingeschaltet, so dass Relais E sich nicht mehr halten kann. So bald daher Relais E abgefallen ist, wird, wenn der ,gerufene Teilnehmer sich gemeldet hatte, Relais gR erregt: 29. Erde - 2a -<I>l e - 2'm -</I> KR - Batterie.
Das Relais KB bindet sich über den eige nen Kontakt 2kr und den Kontakt<I>p.</I> Über Kontakt lkr' zieht der Kassiermagnet<I>KM</I> und das Relais P an. Kontakt p trennt den Haltestromkreis für Relais KR. Der Kas siermagnet<I>KM</I> bewirkt die Kassierung der eingeworfenen Münzen. Hatte der Teilneh mer sich nicht .gemeldet, so unterbleibt das Ansprechen von Relais KR. Bei Auslösung der Verbindung war, wie bereits erwähnt, der Steuerschalter von Stellung 7 in die Stellung 8 getrieben worden. Über den Kontaktarm I Stellung ,8, 9 läuft .der Steuerschalter in seine Ruhestellung: 30.
Erde - RU <I>-1 8, 9 -</I> DST - Batterie. Falls .der Hilfswähler HW sich noch nicht in der Ruhestellung befindet, wird über Steuerschalterarm III, Stellung 0 und Kon taktarm HWIII der Hilfswähler HW in die Nullstellung getrieben. In gleicher Weise werden der Summenwähler<I>SW,</I> der Mitlauf- wähler MTV, die Gebührenwähler ZVIO und W'50 auf den Ruheschritt r gebracht.
Wenn der Sprechgast vor Einwerfen der Gebühr den Hörer abnimmt, so zieht Relais A an. Dies hat die .gleichen Wirkungen wie eingangs beschrieben. Wenn bei abgehobe nem Hörer die Kontakte g10 und g50 ge schlossen werden, so hat dies auf den Erre gungszustand von Relais A keinen Einfluss, da die Widerstandsverhältnisse bei der sich hierbei bildenden Stromverzweigung so ge wählt sind, dass Relais A einen genügenden Haltestrom bekommt.
Erwähnt sei ferner, dass, durch Anwen dung einer entsprechenden Anrufsucherschal- tung es möglich ist, den Mitlaufwähler <I>MW,</I> den Summenwähler SIV, den Hilfswähler HW und den Steuerschalter<I>ST</I> einer grö sseren Anzahl von Münzfernsprechern ge meinsam zuzuordnen, da diese Schalteinrich tungen nur während,des Aufbaues der Ver bindung vorübergehend wirksam sind.
Es ist auch denkbar, den Einstellwert des Summen wählers für die Einstellung von Kontroll- zählern, die den Münzfernsprechern zuzuord nen sind, auszunützen.
Die Ortsgespräche, die mit einer Gebühr von 10 Pfennig zu belasten sind, sollen da durch gekennzeichnet sein, dass die Rufnum mer an erster Stelle keine 0 besitzt. Es sind daher die Schritte 1 bis 9 des Mitlaufwählers mit dem 10-Pfennig-Sehritt des Summenwäh lers verbunden. Es wäre auch denkbar, ge bührenfreie Verbindungen zuzulassen, dann müss.te der der Kenn-Nummer der gebühren freien Verbindung entsprechende Schritt des Mitlaufwerkes <I>MW</I> mit dem 0-Schritt des Summenwählers verbunden sein, damit in einem solchen Falle das Freigaberelais F an sprechen kann.
Wie bereits erwähnt, sollen von dem Münzfernsprecher auch Ferngespräche ge führt werden können, bei denen die Über wachung der eingezahlten Gebühr durch Klanggeräusche erfolgen soll, die .durch das Mikrophon Mlc übermittelt werden. Damit diese Signale durch das Schliessen der Kon takte g10 und g50 nicht gestört werden, sind verschiedene Massnahmen notwendig, um die Knackgeräusche herabzumindern.
Dies ge schieht beim gezeigten Beispiel dadurch, da_ss die Ansehaltung des Erdpotentials für die Geldimpulssignalisierung über eine Drossel D'r hoher Induktivitä.t erfolgt, die ihrerseits an den ungefähren Symmetriepunkt der In- duktionsspule 1n, angeschlossen ist. Die Geld impulskontakte g10 und g50 sind als Doppel arbeitskontakte ausgebildet, von denen die eine Kontaktfeder, die der Arbeitsfeder am nächsten steht, mit einem geerdeten Konden sator KI verbunden ist.
Die durch, die An schaltung des Relais A in Reihe mit den Wicklungen II der Geldimpulsrelais X10, X50 verursachte Unsymmetrie in der Leitung wird durch den Kondensator K2 ausge glichen.
Bei gebührenfreien Verbindungen, z. B. bei Wahl der Ziffer "00", wird über Kon taktarm MWII das Relais G erregt, das durch Öffnen seines Kontaktes 1g die Erre gung des Relais M beim Melden des Gerufe nen verhindert. Dadurch ist auch beim Ein hängen das Ansprechen des die Kassierung bewirkenden Relais KR, verhindert. Durch Kontakt 2g wird das Ansprechen des Relais TR, verhindert, so dass bei der Gebühren prüfung keine Abschaltung erfolgt.