CH189769A - Schaltungsanordnung zum Empfang elektrischer Schwingungen. - Google Patents

Schaltungsanordnung zum Empfang elektrischer Schwingungen.

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CH189769A
CH189769A CH189769DA CH189769A CH 189769 A CH189769 A CH 189769A CH 189769D A CH189769D A CH 189769DA CH 189769 A CH189769 A CH 189769A
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Gesellschaft Fuer D Telefunken
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Telefunken Gmbh
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  Schaltungsanordnung zum Empfang elektrischer Schwingungen.    Die vorliegende Erfindung betrifft eine  Schaltungsanordnung zum Empfang     elek-          triseher    Schwingungen durch     Überlagerung     mit einer     örtlich    erzeugten Hilfsschwingung       zwecks    Erzeugung einer Zwischenfrequenz.  



  Beim     Zwischenfrequenzempfang    liegt die  Aufgabe vor, zwei verschiedene Schwingun  gen, nämlich     einerseits    ,die von der Antenne  aufgenommene und gegebenenfalls durch eine  Vorstufe verstärkte Fernwelle und ander  seits die im Empfänger selbst erzeugte Über  lagerungswelle miteinander derart zu kom  binieren,     da.B    daraus eine in gleicher Weise  wie die Fernwelle modulierte Zwischen  frequenz gebildet wird.

   Dieser Vorgang voll  zieht sich in einer     eogenannten    Mischrohr  schaltung, von welcher bereits verschiedene  Ausführungsformen     bekannt    sind.     Üm    den  Empfänger zu vereinfachen, wurde bereits  vorgeschlagen, die Funktion des     örtlichen     Schwingungserzeugers     (Überlagerers)    und  der     Mischetufe        in.        eine    einzige Röhre zu-         sammenzulegen.    Dies ist bekanntlich durch  Verwendung einer Röhre, welche     zwischen     einer Kathode und einer Anode mehrere       Gitterelektroden    enthält, möglich.

   Einer der  selben, z. B. dem der Kathode zunächst lie  genden     Gitter,    wird die     modulierte    Fern  welle aufgedrückt. Mittels zweier weiterer  aufeinander rückgekoppelter Gitter erzeugt  man die     Überlagerungmchwingung    und diese  bildet     zusammen    mit der Eingangswelle die  gewünschte     Zwischenfrequenz,    die im     Ano-          denkreils    abgenommen     werden    kann. Hierbei  ist es     wichtig,    den Vorgang der     Scliwin-          gungserzeugung    möglichst unabhängig von  der !Steuerung durch die Eingangsspannung  zu machen.  



       Das    Verfahren, die     .Schwhngungserzeu-          gung    in der von der     EingangswechGelspan-          nung    gesteuerten Strombahn vorzunehmen,  weist einige praktische Nachteile auf. Diese  treten insbesondere dann in     Erscheinung,     wenn man mit der     gleichen        Röhre    auch     eine              Lautstärkeregelung,    etwa zwecks Ausgleichs  der atmosphärischen     Schwunderscheinungen,     vornehmen will.

   In diesem Falle wird unter  Umständen der Elektronenstrom durch die  Wirkung der Steuerelektrode so weit abge  drosselt, dass die für die Schwingungserzeu  gung erforderliche Stromdichte nicht mehr  zur Verfügung steht.  



  Es ist auch bereits vorgeschlagen worden,  in einer     selbstschwingenden        Mischrohrschal-          tung    eine Röhre mit zwei von einer gemein  samen Kathode ausgehenden und zu je einer  Anode verlaufenden Entladungsbahnen der  artig zu verwenden, dass in der einen Ent  ladungsbahn     (Hilfsentladungsbahn),die    Über  lagerungsschwingung durch Rückkopplung  von einer positiv vorgespannten Elektrode  (Hilfsanode) auf eine Gitterelektrode er  zeugt wird und in der andern Entladungs  bahn     (Hauptentladungsbahn)    aus Eingangs  und     Überlagerungsschwingungen    die Kom  binationsschwingungen gebildet werden, die  an einer positiv vorgespannten Elektrode  (Hauptanode)

   der     Hauptentladungsbahn    ab  genommen werden. Bei dieser bekannten  Schaltung sind zwischen der     Kathode    und  den Anoden zwei Gitter vorhanden, von  denen das eine den ganzen Querschnitt der       Hilfsentladungsbahn    erfasst und zu einem  Teil in die     Hauptentladungsbahn    hineinragt,  während das andere Gitter die     Hauptentla-          dungSbahn    ganz     erfasst    und zu einem Teil  in die     Ililfsentladungsbahn    hineinragt.

   Auf  diese Weise sollen die     Überlagerungsschwin-          gungen    in die     Hauptentladungsbahn    hinein  geleitet werden; dabei ist jedoch noch keine  befriedigende Unabhängigkeit der beiden in  der Röhre nebeneinander     stattfindenden     Vorgänge, nämlich der Schwingungserzeu  gung und Mischung erzielt.  



  Erfindungsgemäss     wird    daher vorge  schlagen, eine selbstschwingende     Mischrohr-          schältung,    bei der in einer     Hilfsentladungs-          bahn    die     Überlagerungsschwingung    erzeugt  wird und in einer     Hauptentladungsbahn    die       Mischung    mit den     Eingangsschwingungen     erfolgt, derartig     auszubilden,

          @dass    in der       Hauptentladungsbahn        zwischen.    Kathode und    Hauptanode zwei sich über den ganzen  Querschnitt der zugehörigen Entladungsbahn  erstreckende Gitter als leistungslos steuer  bare     ,Steuergitter    dienen, dass zwischen den  beiden     Steuergittern    ein auf     konstantem,     positivem Potential     gehaltenes        .Schirmgitter     vorgesehen ist, dass eines     ,der    eben genannten  Steuergitter mit einer kalten Elektrode :

  der       Hilfsentladungsbahn    elektrisch verbunden  ist und .die Eingangsschwingungen dem an  dern, nur der     Hauptentladungsbahn    ange  hörenden Steuergitter zugeführt werden.  



  Durch diese erfindungsgemässe Ausbil  dung wird es vermieden, dass die Eingangs  wechselspannungen auch steuernd auf die       Hilfsentladungsbahn    einwirken, und es wird  eine einwandfreie Entkopplung des Ein  gangskreises vom     Oszillatorteil    erzielt. In  der     Hauptentladungsba.hn    kann dabei zur       Lautstärkeregelung    jede beliebige Verände  rung des     Entladungsstrames    vorgenommen  werden, ohne     dass    die     Schwingungserzeugung     beeinflusst wird.  



  Eine weitere Verbesserung in diesem       Sinne    kann erzielt werden, wenn die beiden       Anoden    gegeneinander     praktisch    vollkommen  elektrostatisch entkoppelt werden. Dies kann  durch ihre geometrische Anordnung und  durch besondere     Abschirmmittel,        beispiels-          weiGe    geerdete Bleche,     erreicht    werden. Be  sonders günstige     Verhältnisse    ergeben sich,  wenn die beiden Entladungsbahnen in ver  schiedenen Richtungen verlaufen, insbeson  dere dann, wenn diese     Richtungen    einander  entgegengesetzt sind.

   In besonderen Fällen  wird es :sich als vorteilhaft     erweisen,    auch  andere Elektroden der     @Iauptentladungsbahn     gegenüber Elektroden der     Hilfsentladungs-          bahn        elektrostatisoh        abzuschirmen.     



  Auch für die vorzunehmende     Verbindung     einer kalten Elektrode der     Hilfsentladungs-          bahn    mit einem Steuergitter der     Hauptent-          ladungsbahn    bestehen prinzipiell verschie  dene     Ausführungsmöglichkeiten.    In bezug  auf die Art der miteinander zu     verbindenden     Elektroden hat es sich als besonders vorteil  haft herausgestellt, wenn zwei Gitterelektro  den miteinander     verbunden.    werden.     Die    elek-      frische Verbindung kann entweder durch  eine vorgesehene Drahtverbindung oder über  einen innerhalb der Röhre befindlichen Kon  densator geschehen.

   Auch können die beiden  miteinander zu verbindenden Elektroden  konstruktiv miteinander zu einem Aggregat  vereinigt werden, das dann im Sinne der Er  findung zwei Elektroden darstellt.  



  Ein Ausführungsbeispiel der erfindungs  gemässen Schaltungsanordnung ist in der       Abb.    1 schematisch dargestellt. Der     Ein-          gangs#hreis        LC,    welcher von der Antenne<I>A</I>  oder einer Vorstufe gespeist wird, liegt zwi  schen der Kathode 2 und dem Gitter 6, wel  ches durch die Batterie     E,        negativ    vorge  spannt wird.

   Die     Gittervorspannung    kann  auch in an sich bekannter Weise zum Zwecke  einer automatischen     Lautstärkeregelung    in  Abhängigkeit von der     Eingangsamplitude          variabel    gemacht werden; für     fliesen    Fall  wird das Gitter 5 mit "veränderlichem  Durchgriff" ausgeführt.

   Die     beiden,Schirm-          gitter    5 und 7 können an     derselben    positiven       Vorspannung    liegen und werden daher, um  eine Einschmelzung     bezw.    einen Sockel  stecker einzusparen, zweckmässig     bereits    im  Innern des Vakuumgefässes oder des Sockels  miteinander elektrisch leitend     verbunden.     Die Hilfsanode 4, welche über eine Selbstin  duktionsspule L' mit dem     positiven    Pol der  Anodenbatterie     EI,    verbunden ist, wird auf  den im Stromkreis des Gitters 3 liegenden  Schwingungskreis L,,     C,    rückgekoppelt.

   Da  das Gitter 3 voraussetzungsgemäss sich auch  in der     zwischen    der Kathode 2 und der  Hauptanode 8 verlaufenden     Hauptstrombahn     befindet, wird der dort übergehende Ent  ladungsstrom im Takte     fier    im     Hilfsentla-          dungskreis    erzeugten     Schwingung    gesteuert.  Gleichzeitig unterliegt der zur Anode 8 flie  ssende Strom auch -der Steuerwirkung des  Gitters 6.

   Bezüglich der Wirkungsweise ist  zu bemerken, dass die Spannung der Elek  trode 6 die Stromverteilung zwischen der  Anode 8 und dem ersten     Schirmgitter    5  regelt. 'Mit andern Worten: Es wird dadurch  die Steilheit<B>S</B> der     Anodenstromkennlinie    be  einflusst, Da man mit     Rücksicht    auf die An-         wesenheit    des zweiten     .Schirmgitters    7 eine  Rückwirkung der     Anodenwechselspannung     auf     den        Steuervorgang    vernachlässigen darf,  kann man den Ansatz machen, dass der Ano  denwechselstrom Ja gleich dem Produkt aus  der dem Gitter 3 aufgedrückten Überlage  rungsspannung     E;

  1    und der Steilheit S sei       (J#,   <I>=</I>     S        #   <I>E;;).</I> Da jedoch     ,S'        eine    Funktion  f     (E,#    = Eingangswechselspannung) ist, liegt  eine     multiplikative        Einwirkung    der Über  lagererspannung     E;;        und    der Eingangsspan  nung     E,.    auf den Entladungsstrom vor.

   Auf  diese Weise wird die Summen-     bezw.    Diffe  renzschwingung aus Eingangswelle und       Überlagererfrequenz    gebildet, welche im  Anodenkreis abgenommen und durch den auf  die übliche     Zwischenfrequenz    abgestimmten  Schwingungskreis     L2,        C!    auf den nach  geschalteten Verstärker übertragen wird.  



  Im     Gitterschwingungskreis    L,,     C,    wird  zweckmässig noch ein von einem Kondensator       C3    überbrückter     Ohmscher    Widerstand R in  Reihe mit der Spule L, eingeschaltet, mit  dem es folgende     Bewandtnis    hat:

   Es ist       einerseits    erwünscht, dass die     Überlagerungs-          schwingungen    leicht     einsetzen,    anderseits       aller        wird        verlangt,    dass die Schwingungs  amplitude sich von selbst auf einen möglichst  konstanten Wert einstellt; beide Eigenschaf  ten vermittelt der Widerstand     R.    Bevor die  Schwingungen auftreten, liegt das Gitter 3  auf Kathodenpotential, und da dann die  Steilheit am grössten ist,     tritt    leicht eine       Schwingungsanfachung    ein.

   Sobald die       Schwingungen    im Gange sind, fliesst ein Git  terstrom, der an dem     Widerstand    R einen  Spannungsabfall erzeugt, demzufolge der       Arbeitspunkt    sich in das Gebiet negativer       Gitterspannungen    verschiebt und dadurch  die Schwingungsamplitude stabilisiert und  begrenzt.  



  Es kann     weiterhin    von     Vorteil    sein, den  beiden Hälften des     Gitters    3 verschiedene       Durchgriffseigenschaften    zu erteilen. Für die  Schwingungserzeugung ist ein kleiner Durch  griff am Platze, da     dann    kleine Rückkopp  lungsspannungen     ausreichen,    und die sta-           tionäre        Schwingungsamplitude    sich, ins  besondere durch die Wirkung     -des    oben er  wähnten Widerstandes-     R;    auf kleine Werte  festlegen lässt.

   Für die andere Entladungs  bahn spielt dagegen der Aussteuerbereich  eine ausschlaggebende Rolle; dieser     muss     gross sein gegenüber dem Aussteuerbereich  der zur     Schwingungserzeugung    dienenden  Entladungsstrecke, damit durch die     Über-          lagerungsschwingungen    keine Übersteuerun  gen und keine damit verbundenen Verzerrun  gen eintreten, welche     wegen    der dadurch ent  stehenden Oberwellen unbedingt vermieden  werden     müssen.    Aus diesem     Grunde    wählt  man für die beiden Gitterhälften verschiedene  Durchgriffe, wobei .der Durchgriff auf der  Seite des.

   Mischsystems etwa 5 bis 10 Mal so  gross wie der     Durchgriff    auf der Seite des       Schwingungsssystems    sein soll. Der Durch  griff ist hierbei auf die unmittelbar auf die  betreffende Gitterhälfte folgende Elektrode  zu beziehen, also in dem einen Fall auf den  Durchgriff der Hilfselektrode 4 auf die Ka  thode und im andern Fall auf den Durchgriff  des Schirmgitters 5     auf,die    Kathode.

   Die For  derung eines verschiedenen Durchgriffen ist  insbesondere dann leicht zu erfüllen, wenn  das Gitter 3     aus    zwei miteinander leitend  verbundenen Hälften zusammengesetzt wird,  da man dann sowohl die Stromdurchlässig  keit (Maschenweite oder Gittersteigung) als  auch die Abstände von der     Kathode    ver  schieden gross wählen kann.  



  Über die konstruktive Ausführung des       Elektrod@ensyntems    einer für die erfindungs  gemässe Schaltungsanordnung verwendbaren  Röhre gibt ,die     Abb.    2 Aufschluss. Diese zeigt  einen Querschnitt .durch ein Elektroden  system. In dem Glaskolben 1     befindet    sich  die beispielsweise indirekt geheizte Kathode  2, welche von einem     zylindrischen    Gitter 3  umschlossen wird. Um die Gitterfläche mög  lichst nahe an die Kathodenoberfläche her  anzubringen,     ist    die angedeutete Form ge  wählt worden,     derzufolge    der auf einer Zy  linderfläche liegende Teil der Elektrode 3  mittels zweier Rippen 10 an den Halte  streben 11     befestigt    ist.

   Dadurch wird die    Erzeugung eines homogenen Feldes in der  Nähe der     Kathode    ermöglicht. Gleichzeitig  verbessern die Rippen 10 auch .die Entkopp  lung.der beiden Entladungsbahnen. Auf der  einen :Seite des Steuergitters befindet sieh  die Hilfsanode 4 in Gestalt einer ebenen  oder gekrümmten Platte.

   Auf der andern       Seite    folgen auf die Elektrode 3 das erste  Schirmgitter 5, das .Steuergitter 6, das zweite  Schirmgitter 7 und die Hauptanode B.     Diese     Elektroden sind beispielsweise als plan  parallele     Flächen        ausgebildet.    Da die beiden       Schirmgitter    5 und 7,     wie    bereits oben be  merkt wurde, an das gleiche Potential gelegt  werden können, können diese auch baulich  vereinigt werden und     beispielsweise    die an  gedeutete Form eines aus einem Metallnetz  hergestellten     Kastens    erhalten, welcher an  zwei seitlich stehenden Stützen 12     befestigt     ist.

   Innerhalb     ,desselben    wird die von zwei  Haltestreben 13 getragene Steuerelektrode 6  angeordnet. Um eine Ablenkung der Elek  tronen in Richtung der Streben 12 zu ver  hindern, werden .die Stützen 13 aus     Voll-          bleehstreifen    hergestellt.  



  Eine andere, gleichfalls gut verwendbare       Elektrodenau.sbildung    ist in der     Abb.    3 dar  gestellt. Das in dem Glaskolben 20 aufge  baute     Elektrodensystem    enthält eine soge  nannte "Flachkathode" 21 von vorzugsweise  rechteckigem Querschnitt.

   Der     Vorteil    von  Flachkathoden besteht darin, dass sich eine  höchst homogene Feldverteilung ausbildet  und vor allem die Steuerelektrode infolge der  guten     Verspannungsmöglichkeit    zwischen den  Haltestreben sehr nahe an die Kathode  herangebracht werden kann; .ausserdem er  gibt sich bei der Flachkathode zwangsläufig  eine gute Entkopplung der beiden Ent  ladungsbahnen.     Dass    'Steuergitter 22 hat die  Form eines Kastens von     rechteekigem    Quer  schnitt, der aus zwei Hälften mit verschie  dener Maschenweite zusammengesetzt wer  den kann. Auch das     Doppelschirmgitter    23.  dessen Flächen zweimal vom Entladungs  strom durchsetzt werden, hat dieselbe Ka  stenform.

   Das zweite     Steuergitter.    24 weist  ebenso wie die Anode 25     einen,        U-förmigen         Querschnitt auf, der einerseits die Ausbil  dung eines homogenen Feldes     unterstützt     und anderseits auch die Befestigung dieser       Elektroden    in der     Mittelebene    des     Systems          gestattet.        Die    Hilfselektrode     2,6        ist    als ebene  Platte ausgebildet.  



  In der     Abb.    4 ist eine Weiterbildung  dieses     Elektrodensystems    durch ein Fang  gitter angedeutet. Für die mit .der     Abb.    3  übereinstimmenden Elektroden wurden der  Einfachheit halber .die gleichen Bezeichnun  gen gewählt. Neu     kommt    ein Fanggitter 27  hinzu, welchem mehrere     Funktionen    zu  fallen. Das Fanggitter     wird    in an sich be  kannter Weise auf ein gegenüber der Anode       \.5        negatives,        vorzugsweise    auf Kathoden  potential gebracht.

   Es verhindert dadurch  einerseits den     Übergang    von Sekundärelek  tronen von der Anode auf das vorhergehende  Schirmgitter 23. Gleichzeitig wird der  Durchgriff der Anodenspannung durch das  Steuergitter 22 und damit auch die Anoden  rückwirkung     verringert        bezw.    der innere  Widerstand :dieser Entladungsbahn erhöht:  Das Fanggitter gibt auch die Möglichkeit,  dem Schirmgitter 23 dieselbe Gleichspan  nung wie der Anode 2,5 zuzuführen, während  man sonst     bekanntlich    an das Schirmgitter  eine niedrigere Spannung anzulegen hatte, die  gewöhnlich erst     .durch    einen     .Spannungsteiler     gewonnen     werden=    muss.

   Wie die     Abb.    4  zeigt, ist auch das     Fanggitter    in Kastenform  ausgebildet und umschliesst gleichzeitig .die  andere Entladungsbahn mit der Hilfselek  trode 26. Dadurch kommt eine gute Ab  schirmung nach     aussen    zustande, so dass der  Entladungsvorgang durch äussere Störfelder  nicht mehr     beeinflusst    werden kann.  



  Eine weitere     Ausführungsmöglichkeit    für  die erfindungsgemässe     Schaltungsanordnung     ist in dem in     Abb.    5     dargestellten        Schaltbild     schematisch angedeutet. In diesem werden  der Einfachheit halber für die mit der       Abb.    1 übereinstimmenden Elemente die glei  chen Bezugszeichen verwendet. An der Röhre  ist dabei neu,     .dass    den beiden     Gitterhälften     3', 3" wohl die gleichen     Wechselspannungen,     aber     verschiedene    Gleichspannungen aufge-    drückt werden sollen.

   Dieser Fall tritt ein,  wenn das innerste Gitter 3' zur Verstär  kungsregelung verwendet werden soll. Die  von dem     Eingangskreis    L C gelieferte Roch  frequenzspannung wird dem zweiten     Steuer-          gitter,6    allein     zugeführt,    während die durch  das :Symbol ET angedeutete     Regelspannung     sowohl an die Gitterhälfte 3', als auch an       das    zweite     ,Steuergitter    6 oder auch nur an  das Gitter 3' allein gelegt wird. Im ersten  Fall wird die Regelwirkung     naturgemäss     nachhaltiger.

   In die Zuleitung zur Gitter  hälfte .3' ist ein     Widerstand        W    eingeschaltet,  an welchem sich die gleiche Hochfrequenz  spannung wie am Schwingungskreis     L1,        C,.     ausbildet.<B>Es</B>     isst    zweckmässig, den Anschluss  an die Gitterhälften 3', 3" zu vertauschen;  dabei ist es dann möglich, -den Widerstand  W innerhalb der Röhre anzuordnen     und    zwi  schen der     Gitterhälfte    3" und der Kathode  anzuschliessen     und    so eine besondere Zulei  tung zum Gitter 3" zu sparen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schaltungsanordnung zum Empfang elek- trischer Schwingungen durch Überlagerung mit einer örtlich erzeugten Hilfsschwingung unter Verwendung einer Röhre mit zwei von einer gemeinsamen Kathode ausgehenden und zu je einer Anode verlaufenden Entla dungsbahnen, bei der in der einen Entla- dungsbahn,
    nämlich der durch Rückkopplung von einer positiv vorgespannten Elektrode, nämlich der Hilfs anode, auf eine Gitterelektrode die Hilfs schwingung erzeugt wird und in,der andern Entladungsbahn, nämlich der Hauptentla- dungsbahn, aus Eingangs- und Überlage- rungss.chwingungen .die Kombinationsschwin- gungen gebildet werden,
    die an einer positiv vorgespannten Elektrode, nämlich der Haupt anode, abgenommen werden, dadurch gekenn zeichnet, dass in der Hauptentladungsbahn zwischen Kathode und Hauptanode zwei ,sich über -den ganzen Querschnitt der zugehörigen Entladungsbahn erstreckende Gitter als lei- stungslos steuerbare Steuergitter dienen, dass zwischen den beiden Steuergittern ein auf konstantem,
    positivem Potential ,gehaltenes Schirmgitter vorgesehen ist, dass eines der eben genannten Steuergitter mit einer kalten Elektrode der Hilfsentladungsbahn elektrisch verbunden ist und die Eingangsschwingun gen dem andern, nur der Hauptentladungs- bahn angehörenden Steuergitter zugeführt werden. UN TERANSPRüCHE 1. Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Haupt- und die Hilfsanode gegeneinander prak tisch vollkommen elektrostatisch entkop- pelt sind. 2.
    Anordnung nach Patentanspruch, da durch .gekennzeichnet, dass. die beiden Anoden vermöge ihrer geometrischen Anordnung voneinander entkoppelt sind. 3. Anordnung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch :gel,:ennzeich- net, dass die beiden Anoden durch beson dere Abschirmmittel voneinander ent- koppelt sind. 4. Anordnung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeich net, dass die beiden Entladungsbahnen in verschiedenen Richtungen verlaufen. 5.
    Anordnung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 und 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die beiden Entla dungsbahnen in entgegengesetzten Rich tungen verlaufen. 6. Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass durch zusätz- licho Abschirmmittel eine elektrostati- Gehe Entkopplung von Elektroden der Hauptentladungsbahn gegenüber Elek troden der Hilfsentladungsbahn bewirkt wird. 7.
    Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eine Gitter elektrode der Hilfsentladungsbahn mit einem Steuergitter der Hauptentladungs- bahn elektrisch verbunden ist. B. Anordnung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 und 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die Kathode als Flachkathode ausgebildet ist und die beiden Entladungsbahnen von je einer zu der entsprechenden Entladungsbahn im wesentlichen senkrecht stehenden Emissionsfläche der Kathode ausgehen. 9.
    Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass .die elek trische Verbindung der beiden verschie denen Entladungsbahnen angehörenden Elektroden innerhalb der Röhre durch einen Kondensator erfolgt. 10. Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die beiden elektrisch verbundenen Elektroden kon struktiv miteinander vereinigt sind. 11. Anordnung nach Patentanspruch und Unteranspruch 10, dadurch gekennzeich net, dass zwei Gitterelektroden miteinan. der konstruktiv vereinigt sind und diese Doppelelektrode in den .den verschiede nen Entladungsbahnen angehörenden Teilen verschiedene Stromdurchlässigkeit besitzt. 12.
    Anordnung nach Patentanspruch und Unteranspruch <B>10,</B> dadurch gekennzeich net, dass die beiden konstruktiv vereinig ten Elektroden Gitterelektroden sind und die so entstandene Doppelelektrode in den den verschiedenen Entladungsbahnen angehörenden Teilen verschiedenen<B>Ab-</B> stand von der Kathode besitzt. 13. Anordnung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 10, 11 und 12, dadurch gekennzeichnet, -dass die Durchgriffe der in beiden Entladungsbahnen auf die Doppelelektrode folgenden Elektroden durch die ihnen zugeordneten Teile dieser Doppelelektrode sich zueinander wie 1 : 5 bis 1 : 10 verhalten. 14.
    Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass vor der Hauptanode ein Fanggitter angeordnet ist, welches sämtliche Elektroden mit Ausnahme dieser Anode umschliesst. <B>15.</B> Anordnung nach Patentanaprueh, da durch gekennzeichnet, dass wenigstens eine in der Hauptentladungsbahn befind- liehe Gitterelektrode einen längs der Ka thode veränderlichen Durchgriff auf weist.
    1f). Abordnung nach Patentanspruch, da- durcli gekennzeichnet, dass in der Zu leitung zu dem Rückkopplungsgitter der Hilfsentladungsbahn ein von einem Kon densator überbrückter Ohmscher Wider stand liegt. 17. Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass einer oder mehreren Gitterelektroden eine von der Eingangsamplitude abhängige Vorspan- nung zugeführt wird. 18.
    Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das zwischen den Steuergittern in der Hauptentla- dungsbahn vorgesehene Schirmgitter das Eingangssteuergitter kastenförmig um gibt und wenigstens die in der Entla dungsbahn liegenden Teile des Schirm gitters stromdurchlässig sind.
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