CH189771A - Uberlagerungsempfänger. - Google Patents

Uberlagerungsempfänger.

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CH189771A
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Georg V Schaub
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Georg V Schaub
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B1/00Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission
    • H04B1/06Receivers
    • H04B1/16Circuits
    • H04B1/26Circuits for superheterodyne receivers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Channel Selection Circuits, Automatic Tuning Circuits (AREA)

Description


      Überlagerungsempfänger.       Die Erfindung bezieht sich auf Über  lagerungsempfänger mit einer Zwischen  frequenz von mindestens 1700     Kilohertz.     



  Die Anordnung kann so getroffen sein,  dass durch einen zweiten     Überlagerer    eine  niedrigere zweite Zwischenfrequenz entsteht;  in solchen Fällen kann die erste Zwischen  frequenz auf etwa 3000 Kilohertz oder noch  höher festgelegt werden.  



  Solche     Überlagerungsempfänger    müssen  meistens für einen     grossen    Empfangsbereich  eingerichtet werden; mit der     bekannten,     einem grossen Bereich angepassten     halb-          aperiodischen    Eingangsschaltung haben sich  in der Praxis Störungen ergeben. Dieselben  äussern sich in unerwünschten Kombinations  schwingungen, welche besonders in der Nähe  von     Grosssendern.    den Empfang störend be  einflussen.  



  Zur Beseitigung dieser Mängel wird er  findungsgemäss die Eingangsschaltung so  ausgeführt, dass nur ein schmaleres Frequenz  band gleichzeitig bevorzugt durchgelassen  wird.    Gegenstand der Erfindung ist daher eine  solche Ausgestaltung von     Überlagerungs-          empfängern,    dass neben einer stetig veränder  lichen, einem grossen Empfangsbereich ent  sprechenden     Oszillatorabstimmung    eine Ein  gangsschaltung des Empfängers vorhanden  ist, die aus fest abgeglichenen Elementen be  steht, die mit fortschreitender     Oszillatorab-          stimmung        zwangläufig    umgeschaltet werden.  



  Das     Abstimmelement    des     Oszillators     (z. B. Drehkondensator oder     Induktanzvario-          meter)    braucht nur einen prozentual schmalen  Frequenzbereich zu bestreichen, um einem  oder mehreren grossen     Empfangsbereichen    zu  entsprechen. Z. B. 4500 bis 3150 Kilohertz       Oszillatorbereich    für einen     Empfangsbereich     von<B>1500</B> bis 150 Kilohertz bei einer Zwi  schenfrequenz von<B>3000</B> Kilohertz.  



  Um das ganze zu     empfangende    Band zu  bestreichen, wird zweckmässig die aus fest  abgestimmten Elementen bestehende Spulen  anordnung des     Empfängereingangskreises    in  Abhängigkeit von der     Oszillatorabstimmung     zwangsläufig mehrmals umgeschaltet.     Eine         besonders zweckmässige Ausführungsform  dieser Schaltung ist die Unterteilung grösse  rer Bereiche, wie z.

   B. 150 bis 1500 Kilohertz  in drei oder mehr Anpassungsstufen, die der  Reihe nach zwangsläufig eingeschaltet wer  den, während die Abstimmung des     Oszilla-          tors    in einem     Abstimmgang    denjenigen Fre  quenzbereich kontinuierlich bestreicht, wel  cher dem obigen Empfangsbereich entspricht.  



  Die     Fig.    1 zeigt ein prinzipielles Anord  nungsbeispiel. Es bedeuten:     Vi    die     Misch-          und        Oszillatorröhre    mit dem schematisch dar  gestellten Eingangssystem (Eingangsspulen  schaltung) und dem Festkondensator     C5.    Das       Oszillatorsystem    weist die Spulen La und     L3     und den     Abstimmkondensator        Ci,    die nicht  gezeichneten Elektroden der Röhre     Vi    oder  einer     -besonderen    Röhre zugeordnet sein kön  nen.

   Dem variablen     Abstimmelement    sind  die Kurvenscheiben     Ki    und     K2    zugeordnet,  durch welche die Schalter     .Si    und 82     betätigt     werden.  



  Die Elemente     C2,        L5,        L6,   <I>Ca</I> und die  Röhre     V2    gehören zum Zwischenfrequenz  system, während     L8,        L7,        C4    dem in manchen  Fällen vorhandenen zweiten     Überlagerer    an  gehören.  



  Bei der     Betätigung    des     Abstimmelernentes          Ci    werden nacheinander die Schalter     .8i    und       82    in Funktion gesetzt, was durch entspre  chend ausgebildete Kurvenscheiben     hi    und       K2    erreicht werden kann. Es wird beispiels  weise zunächst eine Parallelspule     L2    ab  geschaltet, dann im Verlauf der Abstimmung  eine Kapazität     C5    zugeschaltet, wodurch die  Eigenwelle des Systems     Li    stufenweise einer  längeren Welle angepasst wird.  



  Die     Eingangsspulenschaltung    kann als       mehrkreisiges    Bandfilter ausgebildet werden,  welches zwangsläufig stufenweise umgeschal  tet wird. Zu dieser Umschaltung können  auch Spulen mit entsprechenden Abgriffen  oder abgestufte Kapazitäten verwendet wer  den.  



  Die Anordnung kann so getroffen wer  den, dass die     Durchlassbreite    etwa 30 bis 50  Bandbreiten zu je 9 Kilohertz beträgt und    die Empfindlichkeit ausreichend gleichmässig  verläuft.  



  Somit gelangt nur eine beschränkte An  zahl von Empfangsfrequenzen gleichzeitig  zur Mischröhre, wobei die Zwischenfrequenz  nunmehr so gewählt werden kann, dass die  Frequenzen der stärkeren Sender bei den  verschiedenen möglichen Summen- und Dif  ferenzkombinationen der Zwischenfrequenz  nicht zu nahe kommen. In Anbetracht der  nicht sehr breiten, umschaltbaren Bereiche,  in welche das     Eingangsspulensystem    unter  teilt wird, kann die Dämpfung relativ klein  gehalten werden, so dass bei entsprechender  Antennenkopplung eine erhöhte Eingangs  spannung mit einfachen Mitteln zu erreichen  ist.  



  Bei solchen Empfängern, welche neben  den Rundfunk- und Langwellenbereichen  noch andere, z. B. Kurzwellenbereiche, auf  weisen, kann die Einrichtung so getroffen  werden, dass sämtliche Bereiche vom Ab  stimmelement des     Oszillators    der Reihe nach  bestrichen werden. Das Eingangsspulen  system wird in diesem Falle ausser andern  auch solche Elemente aufweisen, welche  einem oder mehreren Kurzwellenbereichen  entsprechen.

   Bei besonders hohen Ansprüchen  an den Kurzwellenteil können die Kurz  wellenkreise in üblicher Weise kontinuier  lich abgestimmt werden und mit der     Oszilla-          torabstimmung    in Gleichlauf gebracht wer  den, so dass lediglich im Hauptbereich von  150 bis 1500 Kilohertz mit dem umschalt  baren     Eingangsspulensystem    gearbeitet wird.  



  Neben der kontinuierlichen     Oszillatorab-          stimmung    kann man auch die Einstellung  einer beliebigen Anzahl von Stationen durch  Druckschalter oder dergleichen vorsehen, wo  bei feste Kapazitäten mit einstellbaren       Trimmerkondensatoren    im     Oszillatorkreis     verwendet werden können.  



  Empfänger der erwähnten Art, bei wel  chen lediglich im     Oszillatorkreis    ein konti  nuierlich veränderliches     Abstimmelement     liegt, lassen sich leicht so einrichten, dass  die Abstimmung und Regelung des Emp  fängers nach dem     Fernsteuerprinzip    erfolgt.      Zu diesem Zwecke können die zur Eingangs  mischslufe gehörigen Elemente, wie Ein  gangsspulensystem,     Oszillatorabstimmelement     mit Skala, Mischröhre und erster Zwischen  frequenzkreis baulich in einem besonderen  Fernsteuerungsteil angeordnet werden. Die  Verbindungsleitung zum Empfänger über  trägt in diesem Falle Zwischenfrequenz und  die Arbeitsspannungen.  



  Im Gegensatz zu andern Systemen ent  hält bei der beschriebenen Anordnung das  Fernsteuerungsteil keine sperrigen oder emp  findlichen Teile, wie Mehrfachdrehkonden  satoren, verlustarme     Spulensätze    und über  mehrere Stufen durchgehende Wellenschalter.  



  Die Regelung der Lautstärke bei Emp  fängern mit Fernsteuerung und mit automa  tischem Empfindlichkeitsausgleich     kann    im       Zwischenfrequenzteil    erfolgen.  



  In     Fig.    2 ist in schematischer Darstel  lung die der Gleichrichtung vorausgehende  letzte     Zwischenfrequenzstufe    und die Gleich  richterschaltung aufgezeichnet.     V-i    ist die  letzte     Zwischenfrequenzverstärkerröhre,        Ci     und     Li    sind die Elemente des Ausgangs  kreises von     Vi,        L2    und     C2    sind die Elemente  des an die Anode     Al    der     Gleichrichterröhre          I'2    angeschlossenen Eingangskreises der       Gleichrichterschaltung.     



  Vom Kreis     Ci,        Li,    welcher auch als Band  filter ausgeführt sein kann, wird in üblicher  Weise über den Kondensator     Cr,    der Gleich  richteranode     A2    zwischenfrequente     Spannung     für den selbsttätigen     Lautstärkeausgleich    zu  geführt. Von der Anode     A2    wird die Aus  gleichspannung weitergeführt, während von  der Anode<B>Al</B> die Niederfrequenz zum Nie  derfrequenzverstärker geleitet wird.  



  Durch das zwischenfrequente Übertra  gungssystem     L3    bis     L6    und den veränder  lichen Widerstand     R    kann die     zwischen-          frequente    Spannung am Sprechgleichrichter  und somit auch die Lautstärke des Emp  fängers in beliebigem Masse geregelt werden,  ohne die Spannungsverhältnisse am Laut  stärkeausgleich zu beeinflussen.  



  Der Regelwiderstand R kann sich im  Fernsteuerungsteil befinden und die Verbin-         dungsleitung    in     bekannter    Weise abgeschirmt  werden. Mit dem zusätzlichen Kopplungs  kondensator     C3    und dem Serienwiderstand     Ri     lässt sich der Mindestwert der Lautstärke  einregulieren, wobei die Anordnung so ge  troffen werden kann, dass die     kapazitive     Kopplung der induktiven entgegenwirkt.  Durch diese     Kompensation    ist es möglich,  auch bei längeren Verbindungsleitungen eine  ausreichende Regelung der Lautstärke zu er  halten.  



  Die Spulen     L3    und     L4    sind     Serieninduk-          tanzen,    die mit den     greisen        Ci,        Li    und     C2,          L2    nicht induktiv gekoppelt sind; sie können  durch Widerstände ersetzt werden. Die  Dämpfung des Systems kann in Abhängig  keit von der Regelung veränderlich sein, falls  eine     Bandbreitenregelung    mit dieser Anord  nung nicht     beabsichtigt    ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Überlagerungsempfänger mit einer Zwi schenfrequenz von mindestens 1700 Kilo hertz, dadurch gekennzeichnet, dass neben einer stetig veränderlichen, einem grossen Empfangsbereich entsprechenden Oszillator- abstimmung eine Eingangsschaltung des Empfängers vorhanden ist, die aus fest ab geglichenen Elementen besteht, die mit fort schreitender Oszillatorabstimmung zwangs läufig umgeschaltet werden. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Empfänger nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Eingangsschal tung für einen Empfangsbereich von 150 bis 1500 Kilohertz in mindestens drei An passungsstufen unterteilt ist, welche .mit fortschreitender Oszilatorabstimmung der Reihe nach zwangsläufig umgeschaltet werden. 2. Empfänger nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Eingangsschaltung als mehr- kreisiges Bandfilter ausgebildet ist. <B>3</B>.
    Empfänger nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die zwangsläufige Umschal- tung der Eingangsschaltung mittels Schaltkontakten und Kurvenscheiben er folgt, welche durch die Antriebsmittel des Oszillatorabstimmelementes betätigt werden. 4. Empfänger nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass die Eingangsmischstufe vom übrigen Empfängerteil baulich getrennt und ortsbeweglich als Fernsteuerungsteil ausgebildet ist, wobei die Verbindungs leitung Zwischenfrequenz überträgt. 5.
    Empfänger nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 4, dadurch gekenn zeichnet, dass neben einer kontinuierlichen Oszillatorabstimmung eine Schalterein richtung am Oszilator vorgesehen ist, mit tels welcher wichtige Stationen mittels Schalter gewählt werden können. 6. Empfänger nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 5, dadurch gekenn zeichnet, dass die willkürliche Regelung der Lautstärke im Zwischenfrequenzteil erfolgt, wobei jedoch die Abnahme der gleichzurichtenden Spannung für den automatischen Lautstärkeausgleich vorher stattfindet. 7.
    Empfänger nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 6, dadurch gekenn zeichnet, dass die willkürliche Regelung der Lautstärke durch einen im Fernsteue rungsteil angeordneten, veränderlichen Widerstand erfolgt, welcher als Kopp lungselement eines Zwischenfrequenz übertragers geschaltet ist.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE767608C (de) * 1937-10-29 1952-12-08 Hazeltine Corp Schaltung zur Veraenderung der Breite des durchgelassenen Frequenzbandes

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE767608C (de) * 1937-10-29 1952-12-08 Hazeltine Corp Schaltung zur Veraenderung der Breite des durchgelassenen Frequenzbandes

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