CH189875A - Verfahren zur Herstellung von Kupfer-Phtalocyanin. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Kupfer-Phtalocyanin.

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CH189875A
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copper phthalocyanine
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Limited Imperial Ch Industries
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Ici Ltd
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  Verfahren zur Herstellung von     Kupfer-Phtaloeyanin.       In den     britischen    Patentschriften 322169,  389842     und.    410814 werden Verfahren     zur          Herstellung    von     Metall    enthaltenden Färbe  materialien     beschrieben.    Diese Färbemateria  lien sind     zweckentsprechend    bekannt als       Metall-Phtalocyanine    (siehe     Linstead    und       Consorten,    Journal of     Chemical        Society,     1934,     Seiten    1016-1039),

   und die besondere       Verbindung,    auf welche sich die vorliegende  Erfindung bezieht,     ist    das     Kupfer-Phtalo-          cyanin,    das an sich     bereits    bekannt und     in     den     vorerwähnten    Veröffentlichungen be  schrieben     ist.     



  Wir haben .gefunden, dass, wenn man       Ammoniumphtalat    mit Kupfer oder einer  Kupfer abgebenden     iSubstanz    (zum     Beispiel     können Kupferselbst oder dessen Salze, zum       Beispiel        Halogenide,        Acetate        usw.,        benutzt     werden) und mit     Ammoniumaminwulfonat          NH@-.50;

      H.     NH3    erhitzt, dann     Kupfer-          Phtalocyan.in    gebildet     wird.       Gewöhnlich     wird    .das Kupfer zum     R,eak-          tionegemisch    in Form von Salzen zugesetzt  und die     Reaktion    dann bei 220     bis   <B>260'C,</B>       vorzugsweise    bei 240 bis<B>250'C,</B> glatt fort  gesetzt. Wird Kupfer selbst benutzt, so muss  es in fein verteiltem     Zustande    benutzt wer  den, und eine etwas höhere 'Temperatur     wird     nötig     sein.     



  Die folgenden     Beispiele,    in welchen die  Teile     Gewichtsteile        sind,    erläutern die Er  findung,     begrenzen    sie aber nicht.    <I>Beispiel 1:</I>  7 Teile     Ammoniumphtalat        (C,H@Cz04N,H8),     7     Teile        Ammoniumaminosulfo@nat    und 2 Teile       wasserfreies        Kupferacetat    werden gut ge  mischt     und    erhitzt.

   Das Gemisch wird zu  einem     ,gewissen    Grade     flüssig    bei ungefähr       92,20'C    und blau bei ungefähr 240'C.     Es     wird auf     240        bis    250  C gehalten,     bis    die Bil  dung des Färbematerials vollständig     ist.    Das  Gemisch wird gekühlt, sich     niedersetzen    ge-      lassen,     mit    Wasser gekocht und filtriert.

    Das feste     Material        wird    getrocknet,     in     10 Teilen einer 94%igen Schwefelsäure ge  löst, die Lösung in 100 Teile Wasser ge  gossen, filtriert, die Säure durch     Waschen     aus der     Paste    entfernt und -das     Färbematerial     getrocknet.     Kupfer-Phtalocyanin    wird so mit  gutem Ertrage     erhalten.     



  <I>Beispiel 2:</I>  Das Verfahren wird nach Beispiel 1 aus  geführt, nur werden an Stelle von Kupfer  acetat     11/2    Teile wasserfreies Kupferchlorid       verwendet;    das Erhitzen geschieht auf  gleiche     Weise,    und das Produkt wird auf  dieselbe Art     abgesondert.     



  In den obigen     Beispielen    kann ein Lö  sungsmittel oder     Suspensionsmittel,    z. B.  eine     indifferente    organische Flüssigkeit von       entsprechend    hohem Siedepunkt, benutzt  werden, um     das    Verfahren zu     erleichtern.     Eine     geeignete    Flüssigkeit     ist    rohes     Chloro-          naphtalin.     



       Das        Kupfer-Phtalocyanin        isst    ein sehr  nützlicher Farbstoff und ist hellblau. Tech  nisch     geeignete    Farbstoffe     müssen    verschie  denen Anforderungen entsprechen,     unter    wel  chen speziell physikalische Eigenschaften       (Feinheit    der     Zerteilung,        kristallinische     Form, Freisein von     Unreinigkeiten)    von    grosser Wichtigkeit sind.

   Nach den ver  schiedenen Ausführungsformen des vorliegen  den     Verfahrens        kann    das Endprodukt in  einer solchen Form erhalten werden, dass es  zur Benutzung als Farbstoff     ausgezeichnet     geeignet ist.     Das    Verfahren     ist    so, dass ein  Überfluss an Reagens leicht     entfernbar    ist  und die Töne des Farbstoffes sehr     leuchtend     werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Kupfer Phtalocyanin, dadurch gekennzeichnet, dass man Ammoniumphtalat mit Kupfer oder einer Kupfer abgebenden Substanz und Ammoniumaminoa¯ulfonat erhitzt. <B>UNTERANSPRÜCHE</B> 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupfer abgebende Substanz Kupferacetat ist. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet"dass die Kupfer abgebende Substanz Kupferchlorid ist. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeiehnet"dass die Kupfer abgebende Substanz Kupfer allein .ist.
CH189875D 1935-06-04 1936-05-15 Verfahren zur Herstellung von Kupfer-Phtalocyanin. CH189875A (de)

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