CH190012A - Kraftübertragungsvorrichtung mit Umlaufrädergetriebe und elektrischer Maschine. - Google Patents

Kraftübertragungsvorrichtung mit Umlaufrädergetriebe und elektrischer Maschine.

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CH190012A
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description


      Kraftfibertragungsvorriehtung    mit     Umlaufrädergetriebe    und elektrischer     Maschine.       Die Erfindung bezieht sich auf eine       Kraftübertra.gungsvoirichtung    mit     Umlauf-          rädergetriebe    und     elektrischer    Maschine, die  im besonderen für     hra.ftfahrzeuge    Verwen  dung finden kann. Die Vorrichtung kann je  doch auch für     irgendwelche    andere Zwecke.  z. B. in stationären Anlagen, benutzt werden.  



  Es ist bekannt, ein     Uinlaufrädergetriebe     mit einer elektrischen Maschine, die als  Dynamo oder Elektromotor arbeitet, zu  verbinden.  



  Bei diesen Einrichtungen wird die elek  trische Maschine stets willkürlich geregelt,  z. B. durch. Ein- oder Ausschalten von Wi  derständen., um Veränderungen im elektri  schen Feld hervorzurufen. Diese     Regelung     soll den Zweck haben, wahlweise das Über  setzungsverhältnis zwischen der treibenden  und der getriebenen Welle der Einrichtung  zu ändern. Diese Änderung des Über  setzungsverhältnisses ist abhängig von den  jeweils vorhandenen Widerstandsabstufungen  der elektrischen Maschine.      Eine derartige Anordnung hat den Nach  teil, dass die gleichen Fehler durch unsach  gemässes Schalten gemacht werden können,  wie bei einem aus Zahnrädern bestehenden  Wechselgetriebe.  



  Der Zweck .der Erfindung ist, eine     Kraft-          übertragungsvorrichtung    zu schaffen, die  sich vollkommen selbsttätig dem jeweiligen  Widerstand, der der treibenden Welle ent  gegengesetzt wird,     anpasst,        -d.    b. eine Vor  richtung, deren Übersetzungsverhältnis des  Getriebes sich während des     Dauerbetriebes     der Vorrichtung selbsttätig entsprechend der  zu     überwindenden    Last einstellt.

   Gemässe der  Erfindung wird dieser     7w.eck    durch geeig  nete     Verbindung    der elektrischen Maschine  mit dem Getriebe erreicht, wobei die elek  trische Maschine während des Dauerbetrie  bes der Vorrichtung von aussen nicht ge  regelt wird. Vorzugsweise wird als elek  trische Maschine eine     Hauptstromdynamo-          maschine        verwendet,    bei der Ankerkreis und       Nagnetkreis    hintereinander geschaltet wer-      den. Vorzugsweise wird die elektrische Ma  schine mit einem     Ritzel    verbunden, welches  das Zentralrad eines     Stirnräderumlaufgetrie-          bes    bildet.  



  Es     ist    jedoch auch möglich, die e     lektrische     Maschine     bezw.    deren Anker mit dem Aussen  rad des     Stirnräderumlaufgetriebes    zu kup  peln. Bei     Verwendung    von     Kegelräderum-          laufgetrieben    erfolgt die Verbindung der  elektrischen Maschine zweckmässig mit dem  einen     Sonnenrad    .des Getriebes.  



  Als elektrische Maschine kann eine nicht  regelbare     Lichtanlassmaschine    verwendet wer  den. Es kann auch eine     Lichtanlassmaschine     benutzt werden, bei der der Anker und das  von ihm durchlaufene Magnetfeld     drehbar     sind. In diesem Falle ist der Anker unter  der Voraussetzung eines     Stirnrädergetriebes          zweckmässig    mit dem Zentralrad verbunden,  während das Magnetfeld     bezw.    dessen Magnet  z. B. mit der Kardanwelle eines Fahrzeuges  in Verbindung steht.  



  Bei besonders schweren Maschinen ist es  vorzuziehen, die     Lichtanlassma.schine    derart  auszubilden,     dass    zwei unabhängig vonein  ander drehbare Anker in einem gemein  samen ortsfesten     Nabgnetfeld    lagern, wobei  der eine Anker bei Verwendung eines Stirn  räderumlaufgetriebes mit dem Zentralrad  desselben verbunden ist, während der andere  Anker z. B. mit .der Kardanwelle des Fahr  zeuges in Verbindung steht.

   Die beiden An  ker sind über die     @Ticklung    des gemein  samen Magnetfeldes elektrisch     miteinander     gekuppelt und können sich auf diese Weise  einander beeinflussen, um auch so entspre  chend dem Lastmoment selbsttätig wie bei  den oben beschriebenen Ausführungsformen  das Übersetzungsverhältnis einzustellen.  



  Die Erfindung ist auf den Zeichnungen       beispielsweise    dargestellt, und zwar zeigt:       Fig.    1 eine schematische Ansicht in teil  weisem Längsschnitt einer     Ausführungsform     gemäss der Erfindung;

         Fig.    2. ist eine Ansicht auf das zuge  hörige     Lmlaufrädergetriebe;          Fig.3    ist eine der     Fig.    1 entsprechende  Ansicht einer andern Ausführungsform, bei    welcher die zur Verwendung kommende  elektrische Maschine ein drehbares Magnet  feld und einen drehbaren Anker     aufweist;          Fig.    4 zeigt schematisch eine weitere  Ausführungsform der elektrischen Maschine  und ihre Verbindung mit dem Getriebe. Es  werden in diesem Falle zwei unabhängig  voneinander drehbare Teilanker benutzt, die  innerhalb eines ortsfesten gemeinsamen       Magnetfeldes    gelagert sind.  



  In der     Fig.    1 ist mit 1 die Kurbelwelle  der     Brennkraftmaschine    eines Kraftfahr  zeuges bezeichnet. die in geeigneter Weise,  wie schematisch bei 2 dargestellt ist, kurz  vor der Verbindung mit dem Getriebe ge  lagert ist. Die Kardanwelle, welche zu den  Antriebsrädern führt, ist mit 3 bezeichnet  und ebenfalls in geeigneter Weise in orts  festen Lagern, z. B. bei     411,    gehalten. Zwi  schen den beiden Wellen 1 und 3 ist ein       Umlaufrädergetriebe    eingeschaltet. Das Um  laufrädergetriebe besitzt das     Aussenra=d    4  mit Innenverzahnung 5.

   Mit der Innenver  zahnung kämmen die drei Umlaufräder     G.     Diese drei Räder stehen in Eingriff mit dem       in        der        Mittelachse     Zentralrad 7.  Auf dem Ende der Kurbelwelle 1 sitzt der  als     Flansch    8 ausgebildete     Umlaufräderträ-          ger    fest, in welchem die Zapfen 9 befestigt  sind.

   Auf den Zapfen 9 ruhen frei drehbar  unter Verwendung der Kugellager 10 die  drei Umlaufräder     G.    Das     Zahnrad    4 mit der  Innenverzahnung     .5.    sitzt fest an einer Hohl  welle 12, die, wie schematisch     dargestellt     ist, bei 13. in einem ortsfesten Teil des Fahr  gestelles gelagert ist. Am Ende der Hohl  welle 12 sitzt fest ein Zahnrad 14, welches  mit einem Zahnrad 15 kämmt, das durch  eine nicht dargestellte von Hand aus zu be  dienende Schaltgabel auf der     Kardanwelle    3  in     Riclitun:g,des    Pfeils P verschoben werden  kann, und zwar bis in die gestrichelt gezeich  nete Lage.

   Das Zahnrad 15 ist aber     undreh-          ba.r    mit Welle 3 verbunden. Bei der genann  ten Verschiebung des Rades 15 kommt die  Verzahnung desselben mit einer ortsfesten  Verzahnung<B>16</B> in Eingriff, um, wie weiter      unten beschrieben, eine Sperrung der Kar  danwelle,     .3)    zu bewirken.  



  Das     Zentralraid    7 sitzt fest auf einer  Welle 17, die innerhalb der Hohlwelle 12  bei 18 und 19 durch Kugellager abgestützt  wird. Ausserdem ragt auf der andern Seite  des Zahnrades 7 ein Wellenstumpf     20    ein  Stück weit in die Kurbelwelle 1 hinein und       ist.    dort ebenfalls durch ein Kugellager 21  abgestützt, um das Zahnrad 7 sicher zu  lagern. Die Welle 17 ist fest mit der Welle  <U>99</U> des Ankers 23 einer elektrischen Ma  schine, z. B. einer     Lichtanlassniaschine,    ge  kuppelt, deren.     Magnetgestell    mit     24    bezeich  net ist. Die     Lichtanlassmaschine    ist bei 25  ortsfest am Fahrgestell angebracht.  



  Die     Magnetwicklungen    der elektrischen  Maschine sind mit a und b bezeichnet, wäh  rend     :die    Wicklung auf dem Anker schema  tisch durch c veranschaulicht wird. Die       Wicklungen    sind fest in Reihe geschaltet.  Es soll dadurch zum Ausdruck gebracht  werden, was unter dem oben erwähnten Be  griff der     "Nichtregelbarkeit"    verstanden  wird. Es können z. B. in die elektrische  Schaltung Widerstände oder irgendwelche  andere den elektrischen Dauerzustand zu be  einflussen ermöglichende Elemente oder  Apparaturen eingesetzt werden, um z. B.

    die elektrische Maschine für einen gewissen       Lastbereich    oder für ein bestimmtes Um  laufrädergetriebe besonders wirksam und ge  eignet     ztz    machen, d. h. gewissermassen die       elelilrische    Maschine abzustimmen. Auch  solche Anordnungen fallen noch unter den  Begriff der     Nichtregelbarkeit.    Auf keinen  Fall darf aber ein willkürlicher Eingriff in  die einmal hergestellte Schaltung beim Be  trieb der Vorrichtung erfolgen.  



  Es sei noch besonders erwähnt, dass nur  bei dem     Ausfühiaingsbeispiel    eine Haupt  stromschaltung gezeigt ist. Es können auch  andere für den besonderen Zweck geeignete  Schaltungen wie     Nebenschlussschaltungen,     gemischte Schaltungen oder dergleichen be  nutzt werden. Es ist unter Umständen auch  möglich, mit permanenten Magneten und In  duktionskreisen zu arbeiten.    Das oben     beschriebene    Umlaufräder  getriebe ist,     wie    strichpunktiert dargestellt  ist, in ein     flüssigkeitsdichtes    Gehäuse einge  schlossen.

   Durch eine Muffen- oder     F lan-          schenkupplung        wird    die elektrische Ma  schine an die Welle 17 angeschlossen.  



  Die Wirkungsweise dieser Ausführungs  form der Erfindung ist folgende:  Angenommen, das Kraftfahrzeug befin  det sich in Ruhe, das Zahnrad 15 ist     einge-          rückt,    so     @dass    es mit dem Zahnrad 14  kämmt, und es     wird    nun der     elektrischen     Maschine aus der     Starterbatterie    Strom zu  geführt. Der Anker 2,3 dreht sich und nimmt  durch die Welle 17 das Zentralrad 7 mit.  Das Zentralrad 7 dreht sich mit Bezug auf  die     F'ig.    2 in Richtung des Pfeils PI. Die  Umlaufräder 6 werden entsprechend den  Richtungen der Pfeile     P2    in Umdrehung  versetzt.

   Das Zahnrad 4 steht     still,    da es,  wie oben beschrieben ist, mit den Treib  rädern des Kraftwagens verbunden ist. Es  wird also der     Umlaufräderträger    8 und die  Kurbelwelle 1 in Umdrehung versetzt, und  die     Brennkraftmaschine    wird angeworfen.  Die elektrische Maschine arbeitet somit als  Anlasser. Die     Teilkreisdurchmesser    der  Zahnräder sind so gewählt, d. h. das Über  setzungsverhältnis ist derart, dass die Brenn  kraftmaschine das erforderliche Drehmoment  erhält.  



  Die     Brennkraftmaschine    springt an und  läuft nun mit eigener Kraft vermöge ent  sprechender Einstellung der     Leerlaufgaszu-          fuhr    in diesem Zustande weiter. Es wird  nun     zwecks        Anfahrens    des Kraftfahrzeuges       weiter    Gas ,gegeben, so dass sich .die Dreh  zahl der     Brennkraftmaschine    erhöht. Die  Zahnräder 6     bewirken    nun durch .die Ver  bindung über ihren Träger 8 mit der Kur  belwelle 1 einen Antrieb des Zahnrades 7  und somit des Ankers .2i3 der elektrischen  Maschine.

   In diesem Zustande wird aber der  Drehung des     Zahnrades    7 durch die zwi  schen Anker und Magnetfeld entwickelte       elektrische        Energie    ein bremsend wirkender       Widerstand    entgegengesetzt, d. h. das Zahn-           rad    7 ist nun bestrebt, die Räder 6 im Ein  griff mit der Verzahnung des Rades 7 ab  zubremsen. Daraus ergibt sich,     dass    nun die  Räder 6 ihr Drehmoment auf die Verzah  nung 5     des    Rades 4 ausüben und dieses zu  drehen beginnen. Dadurch wird die Welle  12, ebenfalls in Umdrehung versetzt und  über die Zahnräder 14, 15 die Kardanwelle,  sowie die Treibräder des Wagens gedreht,  d. h. der Wagen läuft an.  



  Es wird nun allmählich mehr Gas gege  ben, der Wagen läuft immer     schneller    bis  schliesslich das Übersetzungsverhältnis 1 : 1  zwischen den beiden Wellen 1 und 12 er  reicht     ist,    d. h. die Kurbelwelle direkt mit  der Kardanwelle gekuppelt ist.  



  Da sich dabei das Rad 4. mit den Rä  dern 6 als Ganzes um die Achse des Rades 7  dreht, wird das Rad 7 mit dem     Läuf    er der  elektrischen Maschine auch bei dem Über  setzungsverhältnis 1 : 1 der Wellen 1 und 19  in Umdrehung gehalten. Die elektrische Ma  schine wird .daher bei diesem Übersetzungs  verhältnis mit der     Brennkraftmaschine    direkt  gekuppelt. Die elektrische     Maschine    wirkt  nun auch als Lichtmaschine, d. h. als Strom  erzeuger und ladet allmählich die Batterie  auf.  



  Soll der Wagen nun einen Berg hinauf  fahren, dessen Steigung im Übersetzungs  verhältnis 1 : 1 zwischen     .den.    Wellen 1 und  12, nicht überwunden werden kann, dann  tritt selbsttätig eine entsprechende Änderung  im Übersetzungsverhältnis ein. Das Rad 4  des Getriebes wird gegenüber dem Umlauf  räderträger stark gehemmt. Da aber die       Brennkraftxnaschine    beispielsweise ihre 3000  Umdrehungen. in der Minute bei gleicher  Leistung beibehalten soll, dreht sich das       Ritzel    7 nun mit einer höheren Umlaufzahl,  woraus sich eine grössere Leistung der elek  trischen Maschine ergibt.

   Die Räder 6 dre  hen sich um ihre eigene Achse und übermit  teln dem Rad 4 eine entsprechend kleinere  Leistung aber ein ,grösseres Drehmoment, bis  schliesslich Gleichgewichtszustand eintritt,  so dass das     Übersetzungsverhältnis    zwischen    treibender und getriebener Welle von selbst  geändert und selbsttätig eingestellt wird.  



  In der Praxis geht der oben beschriebene  Vorgang selbstverständlich in einem ganz  kurzen Zeitabschnitt vor sich, so dass ständig  entsprechend -der Erhöhung des Lastmomen  tes sich :das Übersetzungsverhältnis vollkom  men selbsttätig ändert.  



  Bei dem üblichen Wechselgetriebe wird,  wenn das Kraftfahrzeug stillgesetzt wird,  ein Gang sicherheitshalber eingeschaltet,  wenn z. B. der Wagen sich auf einer ab  schüssigen Fahrstrasse befindet. Bei dem  eben     erläuterten    Getriebe wind dieses da  durch erreicht,     @dass    das Zahnrad 15 in R.ieh  tung des Pfeils P verschoben wird, mit der  ortsfesten Verzahnung 16 in     Eingriff    kommt  und nun die Kardanwelle 3 mit den Treib  rädern verriegelt ist. Auch beim Leerlauf  der     Brennkraftmaschine    zur Prüfung oder  dergleichen wird ebenso verfahren.  



  Bei der Ausführungsform nach der     Fig.    3  wird eine elektrische Maschine benutzt, bei  der nicht nur der Anker 23 drehbar gelagert  ist, sondern auch das Magnetgestell 24. Wie  schematisch dargestellt ist, ruht das Magnet  gestell auf Lagern     -5a.    Am Magnetgestell  sitzt ferner ein Rad 26 fest, welches in Ein  griff mit einem entsprechenden Rad 28 steht,  das fest auf der Kardanwelle 3 sitzt, so dass  während des normalen Betriebes Anker und  Magnetfeld die Möglichkeit haben, relative  Drehungen zueinander auszuführen. Beim       Bergabfahren    könnte es vorkommen,     .dass    der  Anker seine Drehrichtung ändert, wenn dem  Brennstoffmotor plötzlich die Gaszufuhr  entnommen wird und der Wagen vermöge  seiner lebendigen Kraft treibend wirkt.

   Um  dies zu vermeiden ist ein Freilauf vorge  sehen, z. B. zwischen Rad 7 und Welle 17,  der     selbsttätig    in Wirkung tritt, sobald die  Drehrichtungsänderung des Ankers stattfin  den sollte.  



  Diese     Einrichtung    hat den wesentlichen  Vorzug, dass sich entsprechend dem Last  moment -das     Getriebeübersetzungsverhältnis     selbsttätig noch schneller einstellt als beim       vorbesehriebenen    Beispiel.      Bei schweren Fahrzeugen     ist    es infolge  der verhältnismässig hohen Fliehkräfte, die  ein umlaufendes Magnetgestell ergeben wür  den, vorzuziehen, ein ortsfestes Magnetgestell  zu benutzen, in diesem aber zwei unabhän  gig voneinander je in einer Hälfte des  Magnetfeldes drehbare Anker anzuordnen,  die bei .der     Ausführungsform    nach der     Fig.    4  mit 29 und 30 bezeichnet sind.

   Der Anker       31-)    ist in geeigneter Weise mit der Kardan  welle 3 gekuppelt, während der Anker 29,  wie bei den oben beschriebenen Ausfüh  rungsformen, mit der Welle 17 und dem       Ilad    7 verbunden ist. Diese Ausführungs  form nach :der     Fig.    4 hat die gleichen Eigen  schaften und Wirkungen wie die oben be  schriebenen.  



  Bei den Beispielen der     Fig.    3 und 4 sind  die     .Schaltungen    zwischen Magnetfeld und  Anker nicht besonders angegeben, es wird  in diesem     Zusammenhange    auf die obigen  Ausführungen nach der     Fig.    1 verwiesen.  Um die Schaltungen durchzuführen, sind im  besonderen bei .den Beispielen der     Fig.    3  und 4     Schleifringanordnungen    notwendig, .die  jedoch nicht eingezeichnet sind, um die  Übersichtlichkeit nicht zu stören.  



  Die     erbgenannten    Verhältnisse ergeben  sieh auch, wenn das     Stirnrädergetriebedurch     ein     Kegelrädergetriebe    ersetzt ist, dessen  eines Sonnenrad dem Zentralrad und dessen  anderes Sonnenrad dem Aussenrad des Stirn  rädergetriebes entspricht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kraftübertragungsvorrichtung mit Um laufrädergetriebe und elektrischer Maschine, insbesondere für Kraftfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, dass der Umlaufräderträger des Getriebes mit der Antriebsmaschine ver bunden ist und die elektrische Maschine (23. 24 bezw. 24, 29, 30) während des Dauer betriebes der Vorrichtung von aussen.
    nicht geregelt wird, das Ganze so, dass während des Dauerbetriebes eine selbsttätige Über- setzungsänderung zwischen treibender und getriebener Welle des Getriebes in Abhän- gigikeit von dem an letzterer wirkenden Widerstand stattfindet. UNTERAN SPRü CHE 1.. Kraftübertrab ngsvorrichtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrische Maschine mit dem Zentralrad eines Stirnrädei@umlaufräder- getriebes gekuppelt ist.
    2. Kraftübertragungsvorrichtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Anker der elektrischen Maschine mit .dem einen Sonnenrad eines Kegel rä,derdifferentialgetriebes verbunden ist, während das Feldma-,anetgehäuse.der elek trischen Maschine mit dem andern Son nenrad des Differentialgetriebes gekup pelt ist.
    3. Kraftübertrag-ungsvorrichtung nach Pa tentanspruch und Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass eine elektrische Maschine verwendet ist, bei der sowohl .der Anker (23) als auch das Feldmagnet gehäuse (24) drehbar sind und,der Anker mit dem Zentralrad (7) in Verbindung steht, während das Gehäuse mit ,der ge triebenen Welle des CTetiiebes verbunden ist. 4. Kraftübertragungsvorrichtung nach Pa tentanspruch und Unteranspruch 1, da.
    .durch gekennzeichnet, -d.ass die elektrische Maschine ein ortsfestes Magnetfeld be sitzt, in welchem zwei unabhängig von einander drehbare Anker (29 und 30) so drehbar angeordnet sind, dass,der .eine An ker mit dem Zentralrad in Verbindung steht und der andere mit der getriebenen Welle des Getriebes verblinden ist.
    5. Kraftübertragungsvorrichtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Zentralrad des als Stirnräder- g-etri4ebe ausgebildeten Umlaufrädergetrie- bes mit einem Anker der elektrischen Ma schine verbunden ist, der in der Hälfte eines ortsfesten Magnetfeldes dreht.
CH190012D 1935-03-06 1936-02-10 Kraftübertragungsvorrichtung mit Umlaufrädergetriebe und elektrischer Maschine. CH190012A (de)

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DE19631670A1 (de) * 1996-08-06 1998-02-12 Walter Knauf Reaktionsgetriebe

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