CH190106A - Flaschenstopfen. - Google Patents

Flaschenstopfen.

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CH190106A
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  Flaschenstopfen.    Die Erfindung     betrifft    einen als Ersatz  für Korkstopfen     geeigneten,    in sich ela  stischen     F'lasehenstopfen,    der zum     Beispiel     aus Holz, Holzersatz,     Papierstoff,        Pressspan,     oder     aus        Kunstharz    und dergleichen Kunst  stoffen bestehen kann und     mindestens    eine  von einem Ende bis nahe zum andern Ende  des     .Stopfens        durchgeführte    Ringnut auf  weist.

   Der     Erfindungsgegenstand    kennzeich  net sich durch     geschlossene        Ringnutausbil-          dung    am     Einsteckende        und    vom     übern,    offe  nen Ringnutende     his    zum     geschlossenen    Ein  steckende verjüngt     kegelige        Aussenform    des       Stopfens.     



  Dabei kann die obere Stirnfläche     des     Stopfens     vertieft,    zum     Beispiel    hohl .gewölbt,       ausgebildet    sein, um zum     Beispiel    das Ein  schlagen des Stopfens ohne Beschädigungs  gefahr, zum     Beispiel    mit geeigneten Werk  zeugen, zu erleichtern.

   Die nachdem Ein  steckende zu verjüngt     kegelige    Gestaltung  des Stopfens gestattet     dessen    bequemes Ein  führen in den Flaschenhals und seine Ver-         wendung    auch bei     Flaschen    mit in     gewissen     Grenzen     verschiedener        Halsweite.     



  Es können die     Ringnuten    mit     einer    ,ge  eigneten weichen oder     elastischen    Masse     aus-          gefüllt        und        abgedichtet    und     auch    abdich  tende Überzüge der Aussenflächen .des Stop  fens     vorgesehen    sein.  



  Obgleich zur Herstellung der Stopfen       nach    der Erfindung zahlreiche Holzarten ge  eignet sind, kommen insbesondere für hohe  Beanspruchungen, wie     zum        Beispiel    bei  Sektflaschen,     vorzugsweise    Holzarten gleich  mässiger und     ,glatter        Faserung    und aus  reichender     Festigkeiten    und     Blastnzität,    wie  Buche, Linde, Ahorn und Pappel, vorzugs  weise der sogenannten Bach- oder Wiesen  pappel,

       in        Betracht.    Die Elastizität von  Kunstmassen     kann    durch     eingebettete        Faser-          stoffe    erhöht werden.     Aus    Papier herzu  stellende Stopfen der vorliegenden Art kön  nen zum Beispiel über einem     Kern        aus    mehr  oder     minder    zahlreichen Lagen gewickelt           sein,    wobei die     einzelnen    Papierlagen mit  einander geeignet verklebt sein können.  



  Nach der Erfindung ausgebildete Flaschen  stopfen ergeben einen     praktisch    vollwertigen  Ersatz für     Korkstopfen.    Die     Flaschenstopfen     der genannten Art können, besonders mit  geeigneten Überzügen, sogar     zum        Sekt-          flaschenverschluss    einwandfrei verwendet  werden, wo bisher nur die     hochwertigsten     Korkstopfen     ausreichten.     



  Einige     Ausführungsarten    der Stopfen ge  mäss der Erfindung sind auf der Zeichnung       beispielsweise        dargestellt.     



  Der gemäss     Fig.    1 zum Beispiel     aus    Holz  hergestellte Stopfen a ist mit     verbreitertem     Kopfteil d und mit einem Kern b, der durch  eine, zum Beispiel     ausgefräste,    oben offene       Ringnut    c von     etwa        %    der Gesamtlänge des       Stopfens    gebildet wird, versehen.

   Das     untere,     volle Ende des     Stopfens        a1    ist derart ver  jüngt,     dass    dieser Teil beim Eintreiben des  Stopfens in den Flaschenhals noch nicht in  Berührung mit der innern Halswandung     ge-          langt.    In     Fig.    1 ist auch gezeigt, wie ein  am untern Ende<B>f:

  ,</B> zum Beispiel mit     feinem     Innengewinde versehener     Aufsteckhohlschlüs-          sel    f, g, der in den     obern    Teil     .des    Ring  raumes c eindrehbar ist,     zum    bequemen Her  ausziehen des     ;Stopfens        verwendbar        ist.     



       Fig.    2     ist    eine     Stopfendraufsicht    mit zum  Beispiel für einen Aufsteckschlüssel acht  flächig     ,gestaltetem        Stöpselkopf    d.  



       Fig.    3     zeigt    einen     vorzugsweise    als häu  figer zu lösender Verschluss,     zum        Beispiel     für     Ölflaschen    und dergleichen, zu verwen  denden Stopfen der erfindungsgemässen Art       mit    einem zu einer bequemen Handhabe aus  gebildeten obern Ringbund     dl.    Dabei     ist     auch     angedeutet,    dass sowohl die     Ringnut    c,  als auch     -die    Aussenfläche des     Stopfens,    zum       Beispiel    im Tauchverfahren,

       mit    einer ab  dichtenden, zweckmässig     elastischen        Füll-          bezw.        Überzugasehicht    i versehen sein kann.  Die Stirnflächen der gerne b der Stopfen  gemäss     Fig.    1 und Z sind     mit    einer Hohl  wölbung h versehen.  



       Fig.    4     ist        ein        Querschnitt    nach der Linie  IV IV ,der     Fig.    3.    Der in     Fig.    5 im Längsschnitt und in       Fig.    6 im Querschnitt nach der Linie     VI-VI     der     Fig.    5     gezeigte    Stopfen     unterscheidet    sich  von der Ausführungsart nach den     Fig.    1     bis     3 im wesentlichen dadurch,     da.ss        -derselbe    an  Stelle nur     einer,

      zum Beispiel ausgefrästen  Ringnut,     mindestens    zwei oben offene Ring  nuten     cl,        c2        verschiedener    Länge aufweist,  die nur     bis    zu einem gewissen Abstand vom       Einsteckende    durchgeführt     sind    und eine  noch ,grössere Elastizität und     Zusammenpress-          barkeitdes    Stopfens,     -das        heisst    also eine noch  grössere     Annäherung    an die Eigenschaften  der Korkstopfen, insbesondere nach dem  obern Ende zu, ergeben.

   Eine im     Kernstück,    b  vorgesehene     Mittelbohrung    k von     gewisser     Tiefe dient zur weiteren Erhöhung der  Elastizität und gegebenenfalls auch zum       Einschrauben    eines     Stopfenziehers.    Ins  besondere bei - wie in     Fig.    5 und 6 strich  punktiert     angedeutet    - mit oberem Ring  bund 12 ausgerüsteten Stopfen, wie     eie    für       01fIa:schen,        Essigflaschen,    Sektflaschen usw.

         in.    Betracht kommen, kann eine Mittelboh  rung,     wenigstens    soweit sie zum Einführen  eines     S.topfenziehers        in        Betracht    kommt..       natürlich.    fortbleiben.

   Mindestens     eine    äussere  Längsnut     in    kann     unter        Umständen    für das  Entweichen von Luft     aus    .dem Flaschenhals  beim Eintreten des     Stopfens    in die     Flasche,     zum     Beispiel    bei     Stillweinflaschen,    zweck  mässig vorgesehen     und    zum Beispiel durch  blosses     Eindrücken    der     Stopfenwandung    an       dieser,Stelle    vor oder auch während des Ab  füllens .gebildet     sein.     



       Fig.    7 zeigt     im        Längsschnitt    einen :Stop  fen     nach    Art der     Fig.5        und    6 mit     zum          Beispiel    durch eine Schraube p     befestigtem,     kugeligem     bezw.    scheibenförmigem Kopf  ansatz o, der gemäss der Linie     ol    auch hohl       ausgebildet    und aus     beliebigen    geeigneten  Stoffen, sowie in beliebigen Farben     usw.    her  gestellt     sein    kann.

   Gemäss der Draufsicht       nach        Fig.        7a    kann ein als     Handhabe    und       Zierrat    dienender Kopfansatz q auch     statt          rund    zum     Beispiel        prismatisch    geformt sein.  



  Es     wäre    auch möglich, Ringnuten vorzu  sehen,     die    statt alle vom     Einsteckende    her      zum Teil von unten her in den Stopfen     ein-          gearbeitet    sind.  



       Fi.g.    8 zeigt einen .Stopfen a gemäss der  Erfindung mit in einer durchgehenden       Mittelbohrung        y-        eingefügtem        Giessrohrein-          satz   <I>s,</I>     s1,   <I>d</I> mit     Abschlusskappe   <I>t,</I> die mit  tels an     Üsen        v        bezw.        w    angreifender     Kette     oder dergleichen x an der Kopfplatte     et    des  Giessrohres angeschlossen ist.  



  Die     Fig.    9     bezw.    1.0 zeigen im     Längs-          schniit        bezw.        in    Draufsicht einen Giesskorken  mit Kopfrand d, zum Beispiel für kleinere  Arznei- oder Gewürzflaschen, mit einer  Mittelbohrung     r1,    die am     Mundstück        a..    in  eine enge     Ausfl.ussbohrung        r@    übergeht.

   Die       Ausflussbohrung        r"    kann dabei - wie punk  tiert angedeutet - mit     einer    Aufsteckkappe       t1    mit in die Bohrung     einsteckbarem    Stab z  dient abschliessbar sein. Bei     az    ist     in        Fig.    9       punktiert    angedeutet, dass     Stopfen    .dieser Art  auch mit Gewinde zum dichten Einschrauben  in mit     entsprechendem    Innengewinde     ver-          seheneiFlaschenhälse        ausgestattetsein    können.  



       Während    in zahlreichen Fällen     bezw.    für  zahlreiche     Anwendungsgebiete    zur     Erzielung     der erforderlichen Elastizität der     iStopfen,     die in der Praxis vorzugsweise     aus    Holz     her-          gestellt    werden     dürften,    nur je eine zylin  drische, nach der obern Stirnfläche zu offene  Ringnut c im Stopfen ausreichen dürfte,

    wird die     Anbringung    von zwei oder mehre  ren     derartigen    Ringnuten in zweckmässig  nach dem Einsteckende zu etwas     konisch        ver-          jüngten    Stopfen für andere Verwendungs  zwecke wiederum notwendig     bezw.    minde  stens sehr zweckmässig sein.  



  Die Abmessungen der Stopfen können  dabei sehr verschieden sein, da dieselben       ebensogut    zum     Beispiel    für     kleinste    Arznei  flä.sehchen, als auch für grosse und     weit-          halsige    Flaschen und     Standgefässe    verwend  bar sind.  



  Während ferner in manchen Fällen     die     rohen Stopfen ohne     Lacküberzug    oder der  gleichen ohne     weiteres    verwendbar sind, wer  den diese     Stopfen        vielfach    nur nach geeig  neter     Oberflächenbehandlung    allen     Ansprü-          chen    .genügen, besonders wenn sehr hohe An-         forderungen    an     Flüssigkeitsdichte,    Bestän  digkeit .gegen     .Säuren        und    Laugen usw. au  diese Stopfen entsprechend dem zu ver  schliessenden Gefässinhalt ,gestellt wenden  müssen.

   Für eine derartige Oberflächen  behandlung können     Lacklösungen,    Wachs,  Paraffin,     Erdwachs    und :dergleichen     in    Be  tracht kommen. Als     besonders        säurefest    auch  gegen     starke        @Säuren    haben sich     dabei        Chlor-          kautschuklacklösungen    bewährt,     die    den  Stopfen gegen     Zerstörung    auch durch starke  Säuren schützen.

       Besonders,    wenn absolute       Geschmacklosigkeit        und        Geruchlosigkeit    von  den     @Stopfenüberzügen    verlangt wird, wie       dies    zum Beispiel bei empfindlichen Ge  tränken, wie Wein, Fruchtgetränken, Mine  ralwässern und flüssigen Medikamenten der  Fall ist, kommt eine Oberflächenbehandlung  der Stopfen auch mittels     Benzylzellulose-          lösungen    in Betracht.  



  Die Oberflächenbehandlung der Stopfen  mit geeigneten     Tränk-    oder     Überzugsstoffen,     zum     Beispiel    auch mit     Benzylzellulose        kann     dabei im     Tauühverfahren,    im     Spritzverfah-          ren,    oder auch zum Beispiel     innerhalb    einer       zweckmässig    .gedrehten, die zu behandelnden  Stopfen aufnehmenden, zweckmässig auch  möglichst vielflächig     prismatisch    gestalteten  Trommel erfolgen, in die im     ,geschlossenen          Zustaaaide,

  d-er        Trommel    die     Imprägnier-        bezw.          Überzugsflüssigkeit,    zum     Beispiel        mittels     Sprühdüsen .oder     dergleichen,    in     feiner    Ver  teilung während der Behandlung     eingeführt     wird.

   In manchen Fällen     wird    es vorteilhaft       sein,        die          derStopfen     mit     Imprägnier-        bezw.        Üb.erzug.sstoffen    bei  höheren     Wärmegraden    als bei gewöhnlicher  Lufttemperatur auszuführen     bezw.    die     iStop-          fen        mindestens    selbst vorher, zum     Beispiel     auch     mittels    Wasserdampf, vorzuwärmen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Flaschenstopfen, der mindestens eine von einem Ende bis nahe zum andern Finde des Stopfens durchgeführte Ringnut aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der Stopfen mit mindestens einer zylindrischen,
    am Einsteck ende geschlossenen Ringnut versehen und gegen dieses Ende zu verjüngt kegelig ge formt isst. UNTERANSPRüCHE: 1. Stopfen naeh Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass dessen obere Stirn fläche mit einer Hohlwölbung versehen ist.
    2. Flaschenstopfen nach Patentanspruch, mit mindestens zwei Ringnuten, dadurch gekennzeichnet, dass diese Ringnuten verschiedene Länge aufweisen. 3. Flaschenstopfen nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch eine durchgehende. mittlere Ausflussbohrung. 4.
    Flaschenstopfen nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der obere Teil der Ausflussbohrung verengt ist. 5. Flaschenstopfen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass derselbe mit einem Kopfrand versehen ist. 6. Flaschenstopfen nach Patentansprucb, gekennzeichnet durch einen als Hand habe und Zierrat dienenden Kopfansatz.
    7. Flasohenstopfen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass derselbe mit Tränkstoffen überzogen und ab gedichtet ist. B. Flaschenstopfen nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass derselbe mit Chlorkautschuk überzogen und ab gedichtet ist. 9. Flaschenstopfen nach Unteranspruch 7, .dadurch gekennzeichnet, dass derselbe mit ssenzylzellulose überzogen und ab gedichtet ist. 10. Flaschenstopfen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, .dass derselbe aus Holz besteht. 11.
    Flaschenstopfen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss derselbe aus Kunstholzmasse besteht.
CH190106D 1935-05-24 1936-05-22 Flaschenstopfen. CH190106A (de)

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