CH190182A - Klaviatur für Pianos, Harmoniums und dergleichen Musikinstrumente. - Google Patents

Klaviatur für Pianos, Harmoniums und dergleichen Musikinstrumente.

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CH190182A
CH190182A CH190182DA CH190182A CH 190182 A CH190182 A CH 190182A CH 190182D A CH190182D A CH 190182DA CH 190182 A CH190182 A CH 190182A
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Seybold Rene
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Seybold Rene
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10CPIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
    • G10C3/00Details or accessories
    • G10C3/12Keyboards; Keys

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Multimedia (AREA)
  • Electrophonic Musical Instruments (AREA)

Description


  Klaviatur für Pianos,     Harmoniums    und dergleichen     Nusikinstrumente.       Die     Erfindung        betrifft    eine Klaviatur für  Pianos.,     Ida.rmoniums        und    dergleichen Musik  instrumente.

      Bei den     übliohen    Piano     klaviaturen    ist     die     Breite der     Stammtontasten        allgemein    auf       zirlza    22- mm festgelegt, damit ein     Mitgreifen     von     unerwünschten    Tasten nach     Möglichkeit     vermieden wird.

   Es hat sich jedoch     heraus-          gestellt,    Sass bei einer     solchen        Breitenabmes-          sung    der     Stammtontasten,die    Oktave eine     ver-          hältnismässig    grosse Länge erhält, so dass Per  sonen mit kurzen Fingern eine Oktave nur  schwer     bwzw.    gar nicht     überspannen    können.

    Speziell beim Akkordeon     bedingt    diese er  hebliche Oktavlänge eine grosse Bauhöhe :des  Instrumentes;     dasselbe    wird dadurch un  förmlich und leiden dadurch     erheblich    die  musikalischen     Ausdrucksmöglichkeiten.        Es     wurde zwar schon versucht, diesen     Missstand     durch eine     Verschmälerung    der     Tasten    zu be  heben.

   Dadurch     wird    aber die Gefahr des       Mitgreifens    von     unerwünschten    Tasten sehr  erhöht und Personen mit     flicken    Fingern wird    das Spielen auf     ,solchen    Klaviaturen so  zusagen zur     Unmöglichkeit        gemaoht.     



  Um nun auch bei     Stammtontasten,    .die  schmäler sind als     2'2        mm,    das     Mitgreifen    un  erwünschter Tasten zu     vermeiden,        wird    ge  mäss der     Erfindung    mindestens die eine Sei  tenfläche einer jeden     Stammtontaste    mit  einem     Absatz    versehen,     dessen;

      Sohle von der  Greiffläche der     Tasten        zumindest    am freien       Tastenende    einen Abstand hat, der im we  sentlichen dem Ausmass     des        Tastentiefganges          entspricht.     



  Dank dieses Absatzes     kaan    der Finger       beim    Greifen der Taste seitlich über deren  Greiffläche hinausragen, ohne mit der     Nach-          bartaste    in     Berührung    zu kommen und ein  versehentliches     Mitgreifen    dieser     Taste    ist  deshalb ganz     aussgeschloss-en.    Anstatt bloss  auf einer könnten     idie        Tastenabsätze    auch  auf beiden     Tastenseiten    vorgesehen sein und  zweckmässig können die Absatzsohlen schräg  zu den     Tastengreifflächen    verlaufen,

   wobei  diese Neigung     vorzugsweise    so gewählt     ist,          dass    !die Absatzsohle einer nicht     gedrückten              Taste    parallel zu der Greiffläche einer be  nachbarten Taste im     niedergedrückten        Zu-          stand    und etwas     unter    derselben verläuft.  



  Die     Zeichnung    zeigt     Ausführungsformen     des     Erfindungsgegenstandes.     



       Abb.    1, ja     und    2 sind eine Draufsicht,  Seitenansicht und Vorderansicht der ersten       Ausführungsform,          Abb.    3, und 4 eine Draufsicht und Vor  deransicht der zweiten     Ausführungsform;          Abb.    5 und     ä        zeigen    eine Draufsicht und  einen     Längsschnitt    nach     A-A    der hintern       bezw.        Anlenkungspartie    der Tasten.  



  Bei allen     Ausführungsformen    ist die       Breite,der    weissen,     bezw.        ,Stammtontasten    ge  ringer als 22. mm. Die Oktavlänge wird da  durch     verringert        und    es lässt sich d     aher    nicht  nur eine Oktav, sondern     darüber    hinaus noch  eine Terz oder eine     Quart    greifen.  



  Gemäss     Abb.1,    la und 2 besitzt nun jede  dieser     Tasten    auf der     einen    ;Seitenfläche einen  Absatz 2 der -durch eine     Ausfräsung    der  Taste     zustandekommt.    Die Sohle des Ab  satzes verläuft vorzugsweise nach     hintenzu     schräg gegen die obere     Tastengrifffläche          (Abb.    la) und die Schräge wird durch die       Stellung,der    Tasten in niedergedrücktem Zu  stand bestimmt, das heisst wenn eine     Taste     niedergedrückt ist,

   läuft ihre obere Greif  fläche mit der Sohle des     Absatzes    der     Nach-          bartaste    parallel     bezw.        schneidet    sie genau  mit     derselben    ab.  



  Dank dieser Absetzung der Tasten sind  deren Greifflächen jeweils durch einen freien  Raum voneinander getrennt und es können  beim Greifen der Tasten die Finger ver  sehentlich etwas seitlich über die Greif  flächen     hinauskommen,    ohne     dass    die     Nach-          bartaste        mitbewegt    wird.

   In     Abb.        -2    wird  durch Masspfeile einerseits die Greiffläche  einer     Taste    und anderseits die dem Spieler  zur Verfügung     stehende    Gesamtbreite ange  deutet, welche letztere, wie ersichtlich, er  heblich breiter     ist    als     erstere.     



  In     Abb.    3 und 4 ,sind auf beiden Seiten  flächen der Taste Absätze 2 vorgesehen, die  im     übrigen    in ,gleicher Weise wie vor  beschrieben ausgebildet sind.    Wie     aus    den     Abb.    5     und        -6        ersichtlich     sind sowohl die weissen     bazw.        Stammton-          tasten    1 als auch die schwarzen     bezw.    Halb  tontasten 3',     .3"        (siehe    auch     Abb.    1 und 3)

    in der durch die Natur der     Klaviatur    beding  ten     Reihenfolge,    in der     Bohrung    genau pas  send auf eine     gemeinsame,        vorzugsweise    ver  hältnismässig dicke Achse 4 aufgezogen und  letztere selbst wird in Lageraugen 5 ge  tragen. Die     Greifflächen,der        Stammtontasten     liegen, wie üblich, in einer Ebene und die  schwarzen     Halbtontasten    ragen     darüber    hin  aus.

   Letztere .bestehen     übrigens    aus Ober  teilen 3" (siehe     Abb.    1 und 3) den eigent  lichen,     vorstehenden        Tasten-    und aus Unter  teilen 3' die     zwischen    die     Stammtontaeten     eingefügt .sind und die     Oberteile    tragen.  



  Um     Reibungenf        :an    den     .Seitenflächen    zwi  schen ,den     einzelnen        Tasten    zu vermeiden,  sind .zweckmässig ,die     Unterteile    3' der     Halb-          tontasten    in ihrer hintern     Partie    etwas ver  dickt. Dies kann entweder durch eine ge  eignete Ausarbeitung von deren Seiten  flächen oder aber durch Aufsetzen von     Ar-          mierungsbügeln    aus     Metah    oder dergleichen  erfolgen.

   Um auch an den :Stellen, wo zwei  weisse Tasten     unmittelbar    nebeneinander zu  liegen kommen, den erforderlichen Abstand  dazwischen zu wahren,     können    die Lager  <B>,</B>     tu        gen    5     so        angeordnet        sein.        dass        sie        sich        zwi-          schen    die beiden     Tasten    einfügen.

   Wesent  lich ist jedenfalls, dass die mit .der     Verdik-          kung    versehenen Unterteile 3'     ,der    schwarzen       Halbtontasten    die Führungen für die an  liegenden weissen     Stammtontasten    bilden. Es  wird dadurch ,die     bisher    übliche Führung der  Tasten in Kämmen vermieden und gleich  zeitig die mit dieser Führung zusammen  hängenden Nachteile, wie Festklemmen der  Tasten bei Holzschwellungen, oder derglei  chen beseitigt und eine wesentliche, bauliche  Vereinfachung erzielt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Klaviatur für Pianos, Harmoniums, und dergleichen Musikinstrumente, mit Stamm tontasten, die schmäler sind als 212 mm, da durch gekennzeichnet, d-ass mindestens die eine Seitenfläche einer jeden Stammtontaste mit einem Absatz versehen ist, dessen Sohle von der Greiffläche der Tasten zumindest am freien Tastenende einen Abstand hat, der im wesentlichen dem Ausmass des Tastentief- ganges entspricht.
    UNTERANSPRUCH: Klaviatur nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Sohlen der Absätze nach hintenzu schräg gegen -die Tastengreif- fläche auslaufen, wobei .diese Neigung so ge wählt ist, dass die Absatzsohle einer nicht gedrückten Taste parallel zu der Greiffläche der niedergedrückten benachbarten Taste ver läuft.
CH190182D 1936-02-17 1936-02-17 Klaviatur für Pianos, Harmoniums und dergleichen Musikinstrumente. CH190182A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2627777A (en) * 1949-11-03 1953-02-10 Robbins John Piano keyboard
US2885921A (en) * 1954-12-29 1959-05-12 Geraer Klaviaturenfabrik Veb Keyboard for keyboard instruments

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2627777A (en) * 1949-11-03 1953-02-10 Robbins John Piano keyboard
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