CH190222A - Abziehvorrichtung für zweischneidige Rasierklingen. - Google Patents

Abziehvorrichtung für zweischneidige Rasierklingen.

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CH190222A
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blade holder
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Aelter Laurent
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Aelter Laurent
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    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24DTOOLS FOR GRINDING, BUFFING OR SHARPENING
    • B24D15/00Hand tools or other devices for non-rotary grinding, polishing, or stropping
    • B24D15/06Hand tools or other devices for non-rotary grinding, polishing, or stropping specially designed for sharpening cutting edges
    • B24D15/10Hand tools or other devices for non-rotary grinding, polishing, or stropping specially designed for sharpening cutting edges of safety-razor blades

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description


      Abziehvorrichtung        für        zweischneidige        Rasierklingen.       Die vorliegende Erfindung betrifft eine  zum Abziehen zweischneidiger Rasierklingen  bestimmte Abziehvorrichtung, die einen hohl  zylindrischen Schärfkörper aufweist, auf des  sen Innenfläche die Klinge durch relative  Bewegung derselben zu dieser Innenfläche in  der Umfangsrichtung des Schärfkörpers ge  schliffen werden kann.  



  Es ist bekannt, eine zweischneidige Ra  sierklinge in einem hohlzylindrischen Schärf  körper, im Notfall z. B. in einem zylindri  schen Trinkglas, abzuziehen. Dies geschieht,  indem die Klinge am besten etwa mit dem       Zeigefinger    unter leichtem Druck auf der  Innenfläche des     hohlzylindrischen    Schärf  körpers in Richtung seines Umfanges     hin-          und    herbewegt wird. Dabei legt die Klinge  einen verhältnismässig kurzen Abziehweg zu  rück. Besser wäre natürlich, wenn die Klinge  auf dem ganzen Umfang der Innenfläche des  Schärfkörpers bewegt werden könnte, was  jedoch ohne besondere Hilfsmittel dazu nicht  möglich ist.

   Zu diesem Nachteil gesellt sich  noch der Übelstand, dass die Klinge, um deren    Schneidkanten auf beiden Seiten zu schärfen  gewendet und zu diesem Zwecke aus dem  Schärfkörper herausgenommen werden muss.  



  Die den Gegenstand der vorliegenden  Erfindung bildende Abziehvorrichtung kenn  zeichnet sich nun durch einen zum Halten  der Klinge während des Abziehens derselben  bestimmten, vom hohlzylindrischen Schärf  körper vollständig unabhängigen Klingen  halter, der so ausgebildet ist, dass er eine  volle, relative Kreisbewegung zwischen der  Klinge und dem Schärfkörper durchzuführen  ermöglicht, wobei gleichzeitig mit Hilfe des  Halters die Klinge so an der Innenfläche des  Schärfkörpers anstellbar ist, dass sich ihre  beiden Schneidkanten in der einen relativen  Arbeitsgrundstellung zwischen Klingenhalter  und Schärfkörper auf der einen Seite und  in der gegenüberliegenden, relativen     Arbeits-          grundstellung    zwischen diesen beiden Teilen  auf der andern Seite abziehen lassen.  



  Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein  Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen  standes dargestellt.      Fig. 1 ist ein Querschnitt durch die ge  samte Abziehvorrichtung, wobei in deren  Klingenhalter eine Klinge eingespannt ist;  Fig. 2 ist ein zu Fig. 1 gehörender Längs  schnitt, und  Fig. 3 zeigt den Klingenhalter für sich  allein im geöffneten Zustand in Seitenansicht.  Die zum Abziehen zweischneidiger Ra  sierklingen bestimmte Abziehvorrichtung ge  mäss Fig. 1, 2 und 3 besteht aus einem hohl  zylindrischen, z. B. aus Glas, Metall oder  einem sonstigen, zu Schleifzwecken geeigne  ten Material hergestellten Schärfkörper A  und einem bezüglich seiner Dimensionen  diesem letzteren angepassten Klingenhalter B.

    Dieser Klingenhalter B weist zwei U-förmige,  mit ihren Stegteilen gegeneinander gekehrte  Einspannbügel a und b auf, deren Schenkel  als halbkreisförmige, beim eigentlichen, spä  ter erläuterten Abziehvorgang als Führungen  des Halters B dienende Scheiben a2 bezw. b   ausgebildet sind. Der Einspannbügel a weist  auf seinem Stegteil drei Zapfen a1 auf, die  in entsprechende Löcher b1 im Stegteil des  Bügels b passen. Die beiden Einspannbügel       a    und<I>b</I> sind mittels nach aussen ausgebuch  teter Spannfedern c so miteinander verbun  den, dass die beiden Bügel unter dem Ein  fluss dieser beiden Spannfedern mit ihren  Stegteilen gegeneinander gedrückt werden.  Zweckmässig werden die Spannfedern c in  ihrer Wirkung noch durch elastische Ringe cl,  z.

   B. aus Gummi, unterstützt, die zu diesem  Zwecke in der in den Fig. 1, 2 und 3 er  sichtlichen Weise am Klingenhalter B an  geordnet sein können. An den beiden Spann  federn c sind drehbar angeordnete Griff  scheiben d vorgesehen.  



  Zum Einspannen einer Rasierklinge k in  den Klingenhalter B fasst man den letzteren  mit dem Daumen und dem Zeigfinger der  einen Hand an den beiden Griffscheiben d,  die man entgegen der Wirkung der elasti  schen Organe c und cl gegeneinander drückt,  um die Einspannbügel a und b in die in  Fig. 3 gezeigte Spreizlage zu bringen. Darauf  hin legt man die Klinge mit ihren Löchern    auf die diesen letzteren entsprechenden Zap  fen a1 und lässt mit dem auf den Griff  scheiben d ausgeübten Fingerdruck nach,  was zur Folge hat, dass die Klinge k un  verrückbar zwischen den Stegteilen der bei  den Einspannbügel a und b festgehalten  wird, wie in Fig. 2 gezeigt ist. Nach dieser  vorbereitenden Handlung legt man den  Klingenhalter B samt eingespannter Klinge k  in den Schärfkörper A hinein (Fig. 1).

   Beim  Fassen dieses letzteren     zwischen.    Daumen  und Zeigefinger der einen Hand und Fassen  des Klingenhalters B, wie oben erwähnt,  zwischen Daumen und Zeigefinger der andern  Hand lässt sich die     Klinge    k mittels des  Halters B unter leichtem Druck kreisend  auf dem vollen Umfang der Innenfläche des  Schärfkörpers A zuerst in der einen und  dann in der andern Drehrichtung bewegen,  um dabei die eine Seite der beiden Schneid  kanten der Klinge abzuziehen. Zum Abziehen  der andern Seite der beiden Klingenschneid  kanten wird der Halter B in seine diametral  gegenüberliegende Arbeitsgrundstellung im  Schärfkörper A gebracht, also mit Bezug auf  Fig. 1 nach oben bewegt, und die Schleif  bewegung kann von neuem, wie oben be  schrieben, eingeleitet werden.

   Die Klinge k  kann somit auf beiden Seiten ihrer Schneid  kanten auf der ganzen innern Umfangsfläche  des Schärfkörpers A abgezogen werden, ohne  dass ein Wenden derselben in oder ausser  halb des letzteren notwendig ist. Beim Schleif  vorgang dienen die Schenkel a2 bezw. b2  der Einspannbügel a und b dem Klingen  halter B als seitliche Führungen.  



  Die zum Abziehen der Rasierklinge not  wendige Relativbewegung zwischen dieser  letzteren und dem     Schärfkörper    kann zum  Beispiel auch dadurch herbeigeführt werden,  dass der     Schärfkörper    auf zwei Drehwalzen  gelagert und mittels eines Riemenantriebes  in Umdrehung mit wechselndem Drehsinn  versetzt wird. Ebenso ist es beispielsweise  denkbar, dass dem auf einer bandförmigen  Unterlage abgestützten     Schärfkörper    durch  Hin- und Herbewegen desselben mittels des       Klingenhalters    selbst, in dem eine Klinge      eingespannt ist, eine wechselsinnige     Abroll-          bewegung    erteilt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Abziehvorrichtung für zweischneidige Ra sierklingen, mit einem hohlzylindrischen Schärfkörper, auf dessen Innenfläche die Klinge durch relative Bewegung der Klinge zu dieser Innenfläche in der Umfangsrichtung des Schärfkörpers geschliffen werden kann, gekennzeichnet durch einen zum Halten der Klinge während des Abziehens derselben be stimmten, vom hohlzylindrischen Schärf körper vollständig unabhängigen Klingen halter, der so ausgebildet ist, dass er eine volle, relative Kreisbewegung zwischen der Klinge und dem Schärfkörper durchzuführen ermöglicht, wobei gleichzeitig mit Hilfe des Halters die Klinge so an der Innenfläche des Schärfkörpers anstellbar ist, dass sich ihre beiden Schneidkanten in der einen rela tiven Arbeitsgrundstellung zwischen Klingen halter und Schärfkörper auf der einen Seite und in der gegenüberliegenden,
    relativen Arbeitsgrundstellung zwischen diesen beiden Teilen auf der andern Seite abziehen lassen. UNTERANSPRÜCHE: 1. Abziehvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Klingen halter zwei durch Federkraft mit ihren Stegteilen gegeneinander gedrückte, in bezug aufeinander spreizbar angeordnete Einspannbügel aufweist, zwischen welchen die abzuziehende Rasierklinge unverrück bar eingespannt werden kann. 2. Abziehvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die beiden Einspannbügel mittels nach aussen ausgebuchteter Spann federn miteinander verbunden sind, welche drehbar angeordnete Griffteile tragen. 3.
    Abziehvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Einspannbügel mit beim Abziehen der Klinge als Führungen des Klingenhalters dienenden Schenkeln versehen sind.
CH190222D 1936-09-19 1936-09-19 Abziehvorrichtung für zweischneidige Rasierklingen. CH190222A (de)

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