CH190248A - Wärmeaustauscher und Verfahren zu dessen Herstellung. - Google Patents
Wärmeaustauscher und Verfahren zu dessen Herstellung.Info
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Description
Wärmeanstanscher und Verfahren zu dessen Herste111-,rg. Die Erfindung bezieht sich auf Wärme austauscher, bei denen die Wärmeübertra- gungsflächen von spiralförmigen Blechen gebildet werden und wobei die Stirnseiten des Spiralnestes abgeschlossen sind.
Wärmeaustauscher dieser Art werden ge wöhnlich an den Stirnseiten mittels einge schweisster Spiralbänder oder durch mit Packungen versehene Deckel abgedichtet. Eingeschweisste Bänder können nachträglich nicht entfernt werden, und :die meistens aus Kautschuk bestehenden Packungen bilden kein zuverlässiges Abdichtungsmittel.
Ihre Anbringung ist zudem mit .Schwierigkeiten verbunden. Sowohl Packungen wie einge schweisste Bandverschlüsse sind überdies kostspielig, wobei insbesondere bei der Her stellung kleiner -NVärmeaustauscher ein sehr erheblicher Teil der Herstellungskosten auf den Verschluss entfällt.
Demgegenüber ist der erfindungsgemässe Wärmeaustauscher dadurch gekennzeichnet, dass die Stirnenden des Spiralnestes durch ein in geschmolzenem Zustand die Kanal ränder füllendes und hierauf erhärtetes Me tall abgedichtet sind, das leichter schmelz bar ist als, die Spiralbleche. Diese Abdich tung durch Metall ist vollkommen zuverläs sig und leicht herzustellen. Es braucht nur ein Deckel nach seiner Anbringung mit Me tall ausgegossen zu werden, oder das Metall wird innerhalb des Deckels geschmolzen.
Der erfindungsgemässe MTärmeaustau- scher kann auch dadurch hergestellt werden, dass das Spiralnest in eine das geschmolzene Dichtungsmetall enthaltende Gussform ein gesetzt wird, worauf das, Dichtungsmetall zum Erhärten gebracht wird und nach Fest werden des Dichtungsmetalles das. eine Ein heit bildende Spiralnest und Dichtungsmetall aus der Gussform entfernt wird. Die hier durch erhaltene Dichtung ist vollkommen stabil. Es ist auch auf einfachem Wege mög lich, die Dichtung wieder zu entfernen, in dem das Metall von neuem zum Schmelzen gebracht wird.
Die Erfindung ist auf der Zeichnung bei spielsweise dargestellt, und es zeigt: Fig. 1 teilweise eine Seitenansicht, teil weise einen Längsschnitt, und Fig. 2 einen Querschnitt des Wäa-meaus- tauschapparates.
Die Wärmeaustauschfläche desselben wird von zweispiralförmigen Blechen 1 und 2 ge bildet, welche einen Kanal 3 für das zu er wärmende Fluidum und einen Kanal 4 für das zu kühlende Fluidum bilden. Diese bei den Kanäle sind an den Stutzen 5, 6, 7 und 8 angeschlossen. Die Kanäle sind an den :Stirn seiten mittels der Deckel 12 und 13 ab geschlossen und voneinander getrennt und sie werden mittele:.der erstarrten Zinnschicht 1.4 abgedichtet, die überdies Deckel und Spiral- nest zusammenhält.
Die Spiralbleche werden in bekannter Weise mittels kurzer (nicht ge zeichneter) Abstandstücke oder eingerollter Bänder in richtigem Abstand voneinander gehalten. Der Apparat wird nämlich in der bekannten Weise hergestellt, dass das Spiral- nest, das zweckmässig aus einem dünnen Me tall, beispielsweise Kupferblech oder auch Eisen, Stahl oder einem andern Metall be- .stehen kann, mit an den iStirnenden offenen Kanälen hergestellt wird.
Zwei gegossene oder aus, einem geeigneten Metallstück ge drehte Deckel sind mit einer Vertiefung 15 von einigen Millimeter Tiefe versehen, wel che Vertiefung aussen von einer Leiste 16 und innen von einer Leiste 1.8 begrenzt ist und einen Durchmesser aufweist, der etwas grösser als,der Umfangsdurchmesser des, .Spi- raInestes ist. Die zentralen Öffnungen in den Deckeln ;sind vorgesehen, ,damit ,die Stutzen beim Zusammenbau von Nest und Deckel durch diese Öffnungen gesteckt werden kön nen.
Die Vertiefung der Deckel wird mit Lötzinn oder einem andern, ähnlichen Me tall gefüllt, dessen Schmelzpunkt niedriger als derjenige des Deckels und der Spiral- bleche ist. Zweckmässig ist dabei der Deckel erhitzt. Alsdann wird das offene Stirnende des Spiralnestes in das Metallbad in der Ver tiefung des Deckels eingesetzt, worauf Dek- kel und Spiralbleche zum Erkalten gebracht werden.
Die Deckel und das iSpiralnest bil den dann eine Einheit, bei der das Lötzinn teils ein Dichtungsmittel zwischen den ver schiedenen Kanälen bildet, teils zum Zu eammenhalten von Deckeln und Spiralnest dient. Soll der Wärmeaustauschapparat bei hohem innerem Überdruck arbeiten, so kön nen die Deckel üerdies mittels Krampen oder dergl. festgehalten werden.
Vor dem Ein setzen des Spiralnestes in die geschmolzenes Lötzinn enthaltenden Deckel müssen die Blechkanten, damit das geschmolzene Metall haftet, mittels einer Säure oder ,dergl. ge reinigt werden. Dies erfolgt zweckmässig durch Eintunken in ein untiefes. Säurebad oder dergl. Gegebenenfalls kann es zweck mässig sein, anstatt die Deckel mit einer Ver tiefung auszubilden, ihren Aussenrand mit einem w egnehmbaren, gegebenenfalls hölzer nen Ring 17 (strichpunktiert in Fig. 1) zu versehen, der den Rand etwas überragt, so dass Deckel und Ring zusammen eine Schale bilden.
Die Ein- und Auelassstutzen 5 respektive 6 .sind vor dem Anbringen der Deckel ko- achsia.1 zum Spiralnest an ihm befestigt worden.
Wenn der Apparat inwendig gereinigt oder besichtigt werden soll, können die Dek- kel leicht entfernt werden, indem sie bei spielsweise mittels einer Lötlampe erhitzt werden, .so dass das Dichtungsmetall schmilzt. Die Deckel können nachher wieder in der vorbeschriebenen Weise befestigt werden.
Durch die beschriebene Ausbildung des Wärmeaustauschers werden die Kosten für das Verschliessen kleinerer Spiralblechneste und demnach die Herstellungskosten des ge samten Wärmeausstauschapparates erheblich herabgesetzt, so dass sie im Gegensatz zu be kannten teuren derartigen kleinen Wärme austauschapparaten mit Vorteil auch zum Ausnutzen der Wärme kleiner Flüssigkeits mengen verwendet werden können, ohne da bei unwirtschaftlich zu sein.
Das Zinnbad, in welches das .Spiralnest eingesetzt wird, kann auch durch pulverför miges Zinn ersetzt sein, das mit dem Deckel zusammen erhitzt und dadurch eingeschmol zen wird. Gegebenenfalls kann der Dich tungsabschluss ganz aus Dichtungsmetall ge gossen werden, dessen Schmelzpunkt niedri ger liegt als der Schmelzpunkt der Spiral- bleche, indem das Spiralnest in eine das ge schmolzene Dichtungsmetall enthaltende @deli:
- kelförmige Gussform eingesetzt wird, worauf das Dichtungsmetall zum Erhärten gebracht wird und nach Festwerden des Dichtungs- metaller das eine Einheit bildende Spiralnest und Dichtungsmetall aus der Gussform ent fernt wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH I Wärmeaustauscher, bei dem die Wärme übertragungsflächen von spiralförmigen Ble chen gebildet werden und wobei .die Stirn seiten des Spiralnestes abgeschlossen ,sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Stirnenden des Spiralnestes durch ein in geschmolzenem Zustand die Kanalränder füllendes und hierauf erhärtetes Metall abgedichtet sind, das leichter schmelzbar ist als die Spiral- bleche. UNTERAN SPRüCHE 1.Wärmeaustauscher nach Patentanspruch I, bei dem die Stirnseiten durch Deckel abgeschlossen ,sind, dadurch gekennzeich net, dass das die Kanalränder füllende Dichtungsmetall aus einem eingeschmol zenen Teil des Deckels besteht. 2. Wärmeaustauscher nach Patentanspruch I, bei dem die Stirnseiten durch Deckel abgeschlossen sind, dadurch .gekennzeich net, dass .das Dichtungsmetall nach dem Anbringen des Deckels in diesen hinein gegossen ist.PATENTANSPRUCH II: Zierfahren zum Herstellen eines Wärme- austauschers nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das Spiralnest in eine das geschmolzene Dichtungsmetall enthal tende Gussform eingesetzt wird, worauf das Dichtungsmetall zum Erhärten gebracht wird und nach Festwerden des Diclhtungs- metalles das eine Einheit bildende Spiralnest und Dichtungsmetall aus der Gussform ent fernt wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE190248X | 1935-04-09 |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH190248A true CH190248A (de) | 1937-04-15 |
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ID=20304574
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH190248D CH190248A (de) | 1935-04-09 | 1936-04-07 | Wärmeaustauscher und Verfahren zu dessen Herstellung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH190248A (de) |
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1936
- 1936-04-07 CH CH190248D patent/CH190248A/de unknown
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