CH190257A - Elektrisches Relais. - Google Patents

Elektrisches Relais.

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CH190257A
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Johan Brander Bertil
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Johan Brander Bertil
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  Elektrisches Relais.    Vorliegende Erfindung bezieht sich auf  ein elektrisches Relais mit     einer    Anzahl  fester und einer Anzahl :damit zusammen  wirkender beweglicher     Kontaktfedern,    auf  welche die Bewegung des Relaisankers in  einer Richtung durch ein mit Nuten oder       Ausnehmungen    für die Federn     versehenes,     isolierendes Kupplungsglied     übertragen    wird.  Zweck der Erfindung ist, eine     vereinfachte     und verbesserte Anordnung der Kontakt  federn zu erhalten, die eine Standardisierung  und vereinfachte     Herstellung    :dieser Feder  sätze ermöglicht.

   Zu diesem Zweck sind die  beweglichen     Kontaktfedern    in einer Stärke  dünner als 0,5 mm ausgeführt und     steht    das  genannte Kupplungsglied     unter    :dem Einfluss  einer Spannfeder derart, dass :die     beweglichen     Kontaktfedern in beiden     Bewegungsrichtun-          gen    durch dieses Kupplungsglied zwang  läufig bewegt werden, wobei     :die    mit Mit  teln zur     Regulierung    der     :Spannung    ver  sehene     :Spannfeder    zur Zurückführung des  Kupplungsgliedes und :dadurch     :

  der    genannten    Kontaktfedern in die Ruhelage und zum  Schliessen :der Ruhekontakte des     Relais    dient.  



  Ein anderer Zweck     :der        Erfindung    ist,       die    Herstellungskosten des     Relais    dadurch  herabzumindern,     :dass        die    bisher übliche Me  thode für die     Justierung    des     Kontaktdruckes     durch Biegen der     einzelnen        Kontaktfedern,     um ihnen :die     richtige        Vorspannung    :zu geben;  fortfällt.

   Beim erfindungsgemässen     Relais    er  folgt die     Justierung    einfach durch Regu  lierung :der :das     Kupplungsglied    beeinflus  senden     .Spannfeder.     



  Gemäss einer     beispielsweisen    Ausfüh  rungsform :des     Relais    sind die     Kontaktfedern     mit     Doppelkontaktpunkten    in     einer    Art ver  sehen, :die später noch erläutert werden wird.  



  Eine vorzugsweise     Ausführungsform    der  Erfindung     wird        beispielsweise    im nach  stehenden näher     beschrieben        unter        Hinweis     auf die     beigefügte        7-eächnung.     



       Fig.    1     zeigt    eine     ,Seitenansicht        eines,    Re  lais;           Fig.    2 zeigt dasselbe Relais von oben ge  sehen;       Fig.    3     zeigt    einen senkrechten Schnitt  nach der     Linie        III-III    in     Fig.    1 und in  grösserem     Massstabe;          Fig.    4 und 5 zeigen zwei verschiedene       Typen    von Kontaktfedern, die bei diesem  Relais zur Verwendung kommen.  



  Gemäss dem in     Fig.    1 bis 3 gezeigten  Beispiel besitzt das     Relais    einen eisernen  Rahmen oder eine Konsole a von der üblichen  Winkelform. An der vordern Stirnwand die  ses Rahmens ist ein Anker b vor dem Ende  einer     .Spule    c beweglich     gelagert,    und die  Spule ist in üblicher Weise am hintern  Schenkel der Konsole a befestigt.  



  Ein Satz von beispielsweise vierzehn Kon  taktfedern 1-7 und     1r1-17    bildet eine Ein  heit, die auf einer     ,Metallplatte    r montiert  ist,     welche    zusammen mit dem Federsatz  mit Hilfe von Schrauben am     hintern    Ende  der Konsole a     befestigt    ist. Die Kontakt  federn sind in gebräuchlicher     Weise    mit  Hilfe von     Isolierplatten    oder mit     Hilfe    eines  gegossenen Blockes aus isolierendem Material  gegeneinander     isoliert.    Oberhalb der Kon  taktfedern ist eine besondere Feder g vor  gesehen, deren Spannung mit Hilfe einer  Schraube 1 regelbar ist.

   Diese Feder g wird  so eingestellt,     dass    sie auf das obere Ende  eines Schiebers oder Kupplungsgliedes f aus  isolierendem Material einen gewissen Druck  ausübt, dessen unteres Ende leicht in ein  Loch in .der Platte r hineinpasst, während das  obere Ende in ein Loch in der Feder g ein  geführt ist. Das untere Ende des Schiebers f  erstreckt sich durch .die     Platte    r hindurch und  wirkt mit dem waagrechten Teil des Ankers  b zusammen, der hier in einer     Aussparung     in .der Konsole     a    nach unten gekröpft ist.

   Der  Grund, dem einen Ankerschenkel diese ge  kröpfte Form zu geben, wie in     Fig.    1 er  sichtlich ist, ist, den Berührungspunkt zwi  schen dem Ankerschenkel und dem Schieber f  nach     unten    auf dieselbe     Höhä    zu bringen wie  den Drehpunkt des Ankers, wodurch die Rei  bung an diesem Punkt soweit     wie    möglich  herabgesetzt wird. Der     Anker    b     kann    in be-         liebiger    Weise am Vorderende der Konsole     U     drehbar "gelagert werden.

   In der dargestell  ten     Ausführungsform    wird dies dadurch er  zielt,     dass    zwei in die Konsole a eingetrie  bene Messingstifte vorgesehen sind, die leicht  in zwei entsprechende Löcher in dem Anker b  passen. Eine .Schraubenfeder s     ist    mit ihrem  innern, hintern Ende an der Konsole     cc    be  festigt, und ihr äusseres, vorderes Ende ist  um das obere Ende einer Stellschraube t ge  schlungen, die in eine vorspringende Nase  am Anker b eingeschraubt ist. Diese Feder  s dient in der     Hauptsache    dazu, den Anker b  an seinem normalen Platz zu halten, sie kann  aber auch zur Veränderung der Empfindlich  keit des Relais     verwendet    werden.  



  Die festen Kontaktfedern, die zweck  mässigerweise aus sehr .dünnem Metallblech  hergestellt sind, haben vorzugsweise die glei  che     Form    und sind an einer Längsseite mit  einem     hervorstehenden        Lappen    versehen, au  dem der eigentliche Kontakt angebracht ist.  Sie sind in     zwei        Gruppen    angeordnet, und  zwar eine     Gruppe    .auf jeder     Seite    des Schie  bers f. Jede Kontaktfeder kann mit einem  oder zwei Kontaktpunkten     versehen    werden.

    Bei dem beispielsweise dargestellten Relais  ist .in der einen der Gruppen - die rechte in       Fig.        39    - jede Kontaktfeder nur mit einem  Kontaktpunkt versehen, während in der an  dern Gruppe -     die    linke in     Fig.    3 - jede  Kontaktfeder mit zwei     Kontaktpunkten    ver  sehen ist.  



  Die beweglichen Kontaktfedern 2, 4, 6,  <B>19.,</B> 14, 16 sind in unmittelbarer Nähe des  Schiebers f montiert und an ihrer innern       Längslante    zum, Teil in Nuten e im     .Schieber     <I>f</I> derart eingeführt,     @dass    sie dem Schieber<I>f</I>  genau folgen, wenn dieser durch den Anker  b nach oben oder durch die Feder g nach  unten bewegt wird.  



  Die Gruppen von festen und beweglichen  Kontaktfedern sind in geringem Abstand  voneinander seitlich nebeneinander angeord  net, wobei die Kontaktlappen der zueinander  gehörigen     Gruppen    einander zugewendet  sind. Die freien Enden der     stillstehenden     Federn 1, 3,     .5,    7, 11, 13, 15, 17 werden      an ihren Plätzen dadurch gehalten, dass die  äussere Längskante der Kontaktfedern in  Nuten i am Umfang von zwei festen Säulen k  aus Bakelit oder anderem isolierendem Ma  terial eingeführt     sind.    Die Säulen k sind mit  ihren untern Enden in Löcher in der Platte  r eingesetzt,

   während ihre     obern        Enden    in  entsprechende Öffnungen in zwei kräftigen  Federn     et    eingesetzt sind. Die Feder     g    und  die Federn u sind vorzugsweise aus einem  Stück     hergestellt    und werden mit Hilfe der  selben Schrauben befestig, die zur Befesti  gung des vollständigen     Kontaktfedersatzes     an der     Konsole    a dienen,     wie    aus der     Zeieh-          nung        hervorgeht.     



  An der Platte r :sind zwei     :Justierungs-          schrauben    v vorgesehen, um ihre Höhe und  dadurch die Höhe des .ganzen Kontaktfeder  satzes im Verhältnis zum Anker b justieren  zu können. Die Platte r hat     ferner    einen  Schlitz x, der es ermöglicht, die Kontakt  federn 1, 3, 5, 7 auf eine andere     Höhe    im       Verhältnis    zu -den beweglichen Kontakt  federn 2, 4, 6 auf derselben     Seite    und .sämt  lichen Kontaktfedern     1:

  1-17    auf der andern  Seite des Schiebers f zu     justieren.    Diese Ein  stellung auf verschiedene Höhen kann bei  spielsweise dann     erwünscht    sein, wenn ge  wisse Kontakte früher als andere     gewisse     Kontakte schliessen oder öffnen :sollen.  



  Die Anordnung der Kontaktfedern kann  geändert     werden,    so,     dass    verschiedene Kom  binationen je zweier Kontaktfedern gebildet  werden können, ohne dass eine     Änderung    im  Aufbau des     Federnstapels    erforderlich ist.

    Zu diesem Zwecke .sind die Säulen k und der  Schieber f mit einer grösseren Anzahl von  Schlitzen versehen als Kontaktfedern vorhan  den sind, und bei Einführung der Kontakt  federn in verschiedene     ;Schlitze    können die  Enden der Kontaktfedern auf verschiedene  Höhen im Verhältnis zu ihren Nachbarfedern  eingestellt werden.

       Beispielsweise    sind ge  mäss     Fig.    3 die Federn der Gruppe auf der  linken Seite des Schiebers f in solche     (Schlitze     des Schiebers f und der Säule k     eingesetzt.     dass sie einen     "Wechsel"-Kontakt    und zwei       "Schliess"-Kontakte    bilden, wovon der     erstere       durch die Federn 1,1, 12 und     13    und die  beiden letzteren durch die Federn 14, 15       bezw.    16, 17 :gebildet sind.  



  Die     Kontaktfedergruppe    auf der rechten       Seite    des     .Schiebers    f, die aus der gleichen  Anzahl von vollständig ähnlichen Kontakt  federn     w-ie    die linke Gruppe besteht (mit der  Ausnahme, dass die Federn nur mit einem  Kontaktpunkt anstatt mit Doppelkontakt  punkten versehen sind), ist     m    einer andern  Zusammensetzung angeordnet, indem die Fe  dern 5 und 6 ihre Plätze in den Schlitzen     im.     Schieber<I>f</I> und in der Säule<I>k</I>     miteinander     vertauscht haben, so dass sie zusammen mit  der Kontaktfeder 7 ,einen sogenannten     "Dop-          pelschliess"-Kontakt    bilden,

   während die Fe  dern 1, 2 und 3 einen     "Wecbsel"-Kontakt     in der gleichen Weise bilden wie die Kon  takte 1.1, 1.2 und 13 im vorigen Falle. Die  Feder 4 ist in diesem Falle unbenutzt.  



  ;Bei der beschriebenen     Anordnung    der  Kontaktfedern ist es möglich, die     Federsätze     in einigen wenigen standardisierten Einhei  ten herzustellen,     beispielsweise    mit drei,  sechs, zehn, vierzehn, achtzehn und zweiund  zwanzig Federn, und .durch Einführen der  Federenden in verschiedene     Schlitze    im  Schieber<I>f</I> und in den     Stützsäulen        1c    kann  eine grosse Menge von Kombinationen von  verschiedenartigen     Kontaktarten    erzielt wer  den.  



  Wenn     beispielsweise    ein Normalsatz von  zweiundzwanzig Kontaktfedern auf diesem       Relais    in zwei Gruppen von je elf Federn  auf jeder Seite des     Schiebers    f montiert ist,  kann jede Gruppe von elf Federn     derart    an  geordnet     werden,        dass    sie beispielsweise je  weils .eine der folgenden acht     verschiedenen     Kombinationen ergibt:  1.

   Ein     "Wechsel"-    und vier     "Öffnungs"-          Konta.kte;     2.     vier        "Schliess"-    und ein "Wechsel"  Kontakte;  3. drei     "Wechsel"-Kontakte;     4. zwei     "Wechsel"-    und zwei     "Schliess"-          Kontakte;     5. zwei     "Weehsel"-und    zwei     "Öffnungs"-          Kontakte;         6. zwei     ".Schliess"-,    ein "Wechsel"- und  <I>zwei</I>     "Offnungs"-Kontakte;

       7. ein     "Schliess"-,    ein     "Wechsel"-    und  drei     "Öffnungs"-Kontakte;     B. drei     ".Schliess"-,    ein     "uTechsel"-    und  ein     "Öffnungs"-Kontakte.     



  Die Herstellung der Federsätze in     stand-          ardisierten    Einheiten wird natürlich .die Her  stellungskosten wesentlich herabmindern. Ein  weiterer Vorteil besteht darin, dass Relais  dieser Art in bereits bestehenden Anlagen  (zum Beispiel in     Selbstanschlusszentralen)     leicht geändert werden können,     falls    das Sy  stem oder     Einzelheiten    in den .Schaltungs  schemas geändert     werden    sollten. Die Um  änderung der Federn kann in solchen Fällen  ohne Zuhilfenahme des Fabrikanten     und.    mit  geringen Kosten durchgeführt werden.  



  Wie oben angeführt, sind die Kontakt  federn aus sehr     dünnem    Metallblech herge  stellt, was     offenbar    eine Bedingung für .das       Einstellen    der Federn in verschiedene Stel  lungen     ist,    ohne eine besondere Justierung  der Federenden in jedem einzelnen Fall not  wendig zu machen.

   (Der Übersicht halber       sind    die     Kontaktfedern    auf der     Zeichnung          bedeutend    dicker dargestellt als sie in Wirk  lichkeit :sind.)  Eine weitere Bedingung, um eine Kon  taktfeder imstande zu halten, entweder mit  der nächsten Feder     überhalb    oder mit .der  nächsten Feder unterhalb     Kontakt    zu ma  chen, ist natürlich,     dass    alle Federn mit Kon  taktpunkten (aus Silber oder dergleichen) auf  beiden Seiten versehen sind, wie es auf der  Zeichnung veranschaulicht ist.  



  Die Nuten im     Schieber    f sind gerade noch  weit genug,     um,die    Federn in sie leicht ein  führen zu können, aber .sie .gestatten kein     nen          nenswertes    Spiel oder ein Schleppen nach  oben oder unten. Somit sind die beweglichen       Federn    1, 3, 5, 7,     1,1,    13, 1,5, 17 gezwungen,  dem     .Schieber    f zu folgen, und zwar nicht  nur, wenn der Schieber beim Anziehen     des     Ankers b gehoben wird,     sondern    auch wenn  der Anker frei gegeben ist und die Feder g  den Schieber f nach unten in seine normale  Ausgangslage drückt.

   Da die     beweglichen            Kontaktfedern    aus sehr dünnem, höchstens  0,5 mm starkem Metallblech     hergestellt    sind,  haben sie praktisch keine     eigene    Spannung  und können an sich nicht genügend     Druck     für die     "Öffnungs"-Kontakte    liefern. Der  notwendige Druck für diese Kontakte wird  ,daher durch .die gemeinsame     Justierungsfeder     g erzeugt. Der Druck der Feder g auf den  Schieber f wird daher gleichförmig auf sämt  liche     "Öffnun@gs"-Kontakte    verteilt, wenn der  Anker des Relais sich in seiner normalen       Ausgangsstellunb    (Ruhestellung) befindet.

    und durch Justieren der Spannung der Feder  <I>g</I> mit Hilfe der     Stellschraube        l    kann der  Druck gleichzeitig an allen vorhandenen       "Öffnungs"-K@ontakten        geändert    werden. Es  wird leicht     einzusehen    sein, dass     viel    Zeit  und Kosten durch diese Methode, die Relais  kontakte zu justieren, gegenüber der älteren  Methode, jede Feder zu biegen,     gespart    wer  den.  



  Bei dem Zusammenarbeiten     zweier    Kon  taktfedern. tritt eine     Torsions-    oder Spinn  bewegung der Federn auf, wenn sie     zusam-          mengepresst    werden, weil die     Federn    sehr  dünn und sehr schmal sind, und weil die die  Bewegung einer beweglichen Feder verur  sachende Kraft auf die eine Kante der Feder  einwirkt (mit Hilfe des Schiebers     f),    wobei  der     Kontalzt    in der Nähe der gegenüberlie  genden Kante angebracht ist.

   Es ist klar,  ,dass die gleiche Drehbewegung     bei    einer  festen Feder bewirkt wird, weil ihre Stütze  k an der     Aussenkante    der Feder     gegenwirkt,          während    der Kontakt in der Nähe der gegen  überliegenden Kante angebracht     ist.    Diese  drehende oder spinnende     Bewegung    von zwei  miteinander zusammenwirkenden     Federn    be  wirkt offenbar eine erhebliche     reibende    W     ir-          kung    andeneigentlichen     Kontakten,    was zu  verlässigere     Kontakte    und     ,

  Stromflüsse    als     bei     ,der gebräuchlichen Anordnung der Federn  zur Folge hat.  



  Wie oben bereits erwähnt wurde,     könnten     Kontaktfedern von der in     Fig.    4     dargestell-          ten    Type durch Anordnung von zwei Kon  taktstellen weiter verbessert werden. Diese  Verbesserung ist in der Gruppe von Kontakt-      federn zur Anwendung     gekommen,    die sich  links vom Schieber f in     Fig.    3 befindet, in  der sämtliche Federn mit     doppelten    Kontak  ten von der in     Fig.    5     gezeigten    Art versehen  sind.

   Auf jeder Feder sind     in    diesem Fall  ein ungefähr in der     Mittelachse    der Feder  angeordneter Kontaktpunkt g und ein auf  einem Vorsprung 18     befestigter        Seitenkon-          iaktpunkt    7 vorgesehen.  



  Wenn Doppelkontakte in     demdargestell-          ten    Relais verwendet werden,     ist    es     natürlieh     zweckmässig, die beiden Kontakte derart an  zuordnen,     dass    die für ihre Schliessung ver  wendete Kraft gleichförmig auf beide Kon  takte verteilt wird. In bisher bekannten Re  lais mit doppelten Kontaktstellen hat man ver  sucht, diese Forderung dadurch zu erfüllen,  dass die Federenden aufgeschlitzt wurden und  jeweils ein Kontaktpunkt an jeder der beiden  Zungen angebracht wurde.

   Diese Anordnung  bat jedoch den     Nachteil,        dass    eine sehr sorg  fältige und zeitraubende Justierung der bei  den Federzungen notwendig ist, wenn beide  Kontakte     einwandfrei        arbeiten    sollen.  



  Es ist möglich, durch     gleichartige    Aus  bildung der festen und der beweglichen Kon  taktfedern in einfacher Weise den Vorteil zu  erreichen, dass der Kontaktdruck infolge der  Drehung der zusammenwirkenden Federn,  automatisch und gleichförmig auf beide Kon  taktstellen ausgebreitet wird, und zwar wirkt  hierbei der weniger nachgiebige Kontakt  punkt     y    der einen Feder stets mit dem     nach-          giebigeren        Seitenkonta.ktpunkt    z der andern  Feder zusammen.  



  Es ist zu erwähnen, dass die     Wirkung    des  Ankers b und der Feder g     umgekehrt    sein  kann, das heisst, wenn der Anker angezogen  wird, wird der Schieber f nach unten ge  zogen, und die Feder g presst     normalerweise     den Schieber f dann nach oben.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Elektrisches Relais mit einer Anzahl fester und einer Anzahl damit zusammen wirkender, beweglicher Kontaktfedern, auf welche die Bewegung des Relaisankers in einer Richtung durch ein mit Nuten oder Ausnehmungen für die Federn versehenes, isolierendes Kupplungsglied übertragen wird, dadurch gekennzeichnet, dass die beweglichen Kontaktfedern in einer Stärke dünner als 0;5 mm ausgeführt sind, und dass das :
    ge nannte Kupplungsglied (f) unter -dem Ein fluss einer Spannfeder (g) stehlt, derart, dass die beweglichen Kontaktfedern in beiden Be- wegungsriehtungen durch dieses Kupplungs glied zwan,gläufig bewegt werden, wobei die mit Mitteln zur Regulierung der Spannung versehene Spannfeder (g) zur Zurückführung des Kupplungsgliedes und dadurch der ge nannten Kontaktfedern in die Ruhelage und zum ,
    Schliessen der Ruhekontakte des Relais dient. UNTER.ANSPRüCHE 1. Elektrisches Relais nach Patentanspruch, von,der Art, bei welcher die festen Kon taktfedern in Nuten oder Ausnehmungen in isolierenden Stützorganen eingeführt sind, d.aduroh gekennzeichnet, dass die Kontaktfedern derart angeordnet sind,
    dass durch Einführung ihrer freien Enden in verschieden angebrachte Nuten des isolie- renden Kupplungsgliedes oder./und von Stützorganen verschiedenartige Kontakte gebildet und verschiedene Kontaktfedern zum Zusammenarbeiten gebracht werden können.
    2. Elektrisches Relais nach Patentanspruch und von der Art, bei welcher Kontakt federn mit je zwei an hinsichtlich der Nachgiebigkeit ungleichwertigen Stellen der Feder angebrachten Kontaktpunkten versehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass diese Kontaktfedern einen ungefähr in der Mittelachse der Feder angeordneten Kontaktpunkt (y) und einen auf einem seitlichen Vorsprunge angebrachten Kon taktpunkt (z) aufweisen, und in der Weise zusammengebaut sind,
    dass beim Kontaktschluss zwischen zwei Federn diese auf Torsion beansprucht werden und der weniger nachgiebige Kontaktpunkt (y) der einen Feder stets mit dem nachgie- bigeren Seitenkontakt (z) der andern Fe der zusammenwirkt und umgekehrt. 3.
    Elektrisches Relais nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daB je zwei beim Kontaktschluss zusammenwirkende Kon taktfedern in bezug auf Form und Ab messungen .gleich ausgeführt sind und nur an der dem Seitenvorsprunge entgegen- gesetzten Kante in Eingriff mit dem Kupplungsglied bezw. einem Stützorgan stehen.
CH190257D 1934-02-23 1935-02-11 Elektrisches Relais. CH190257A (de)

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