CH190275A - Einrichtung zur Umleitung eines telephonischen Anrufes. - Google Patents
Einrichtung zur Umleitung eines telephonischen Anrufes.Info
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- H04M3/42—Systems providing special services or facilities to subscribers
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Description
Einrichtung zur Umleitung eines telephonischen Anrufes. Es besteht in vielen Fällen das Bedürf- nis, telephonische Anrufe, welche auf eine bestimmte Telephonstation gegeben werden, an einen andern Teilnehmer weiterzuleiten. Dies konnte bis jetzt nur mit Hilfe von meist fliegenden Einrichtungen geschehen, welche für kürzere oder längere Zeit im Verteiler der Zentrale aufgestellt wurden. Dies war stets mit Zeitverlust, Kosten und Unannehm lichkeiten verbunden. Dazu ist man nicht über all dafür eingerichtet, um solche Zwischenver bindungen nur für kürzere Zeit vorzu nehmen.
Es besteht aber bei vielen Berufen und in vielen Geschäften das Bedürfnis, beim Verlassen eines mit Telephon versehenen Postens ohne irgend welches. Zutun des Zen tralenpersonals und für eine beliebige kurze Zeit die Anrufe, welche bei der verlassenen Station einlaufen, auf eine der Wahl des Stationsinhabers überlassene beliebige Num mer des Netzes umzuleiten.
Die vorliegende Erfindung bezweckt nun, eine Einrichtung zu schaffen, vermittelst welcher ein einen. Teilnehmer geltender An- ruf an einen beliebigen andern Teilnehmer umgeleitet werden kann.
Die erfindungsgemässe Einrichtung ist mit einem Aggregat versehen, welches wenn durch einen primären Anruf angereizt, selbst tätig diejenigen Impulsserien aussenden kann, welche der Nummer ,des neuen Teil nehmers .entsprechen, an welchen der Anruf umgeleitet werden soll. Zur Aussendung der zum Anruf des neuen Teilnehmers nötigen Impulse dient dieselbe Amtsleitung, auf welcher der primäre Anruf erfolgte.
Auf beiliegender Zeichnung ist eine Ein richtung dargestellt, welche ein Ausfüh rungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes darstellt. Diese weist in der Zentrale ein Relais<I>BR</I> auf, welches in einer Ader der Leitung des mit der Einrichtung versehenen Teilnehmers eingeschaltet ist, und welches von einer nicht dargestellten Amtsbatterie über eine Speisedrossel .Strom erhält.
Dieses Relais besitzt eine Haltewicklung BR, und drei Kontakte b1, b2, b3. Beim Amt ist noch ein Differentialrelais IR aufgestellt, wel- ches durch einen Hilfsanschluss an einen Vor wähler<I>VW</I> angeschlossen ist.
Dieses Relais beherrscht die Kontakte d,, d-- Die Einrichtung weist in der Station des Teilnehmers ein Aggregat auf, welches ein auf die Anrufstromstösse reagierendes Ruf relais RR und einen Stromstosssender mit einem Kleinmotor t11 enthält, dessen Welle die Kontakte<I>A, B,</I> C und K vermittels Nockenscheiben beherrscht. Auf :dieser Welle sind ebenfalls ein Unterbrecher J und ein Abtastarm AT vorgesehen.
Das Aggregat wird .durch ein Relais mit zwei Wicklungen <I>UR,,</I> UR2 und ,dem Kontakt u vervoll ständigt.
Im Wirkungsbereich des Abtastarmes AT befindet sich zwischen den verschiede nen Trennpunkten Tpl <I>. . .</I> Tp, je eine Loch reihe von zehn Löchern. Vermittels Stiften st, <B>...</B> St, kann man das; eine oder andere dieser Löcher mit :dem geerdeten Verbin dungsbügel Vb aller Trennpunkte verbinden.
Der als Abtastvorrichtungdienende Arm AT läuft zwangsläufig mit dem Unterbrecher J und durchstreift bei jeder Unterbrechung des letzteren den Abstand von einem Loch zum andern. Je nach der Stellung :der Stifte in den Löchern nimmt der Unterbrecher so- viele Unterbrechungen vor, als er freie Lö cher findet zwischen einem Trennpunkt und dem darauffol.genden Stift, worauf der Ab- tasta.rm At, durch die Berührung mit :
dem geerdeten Stift selbst .geerdet wird. Der Teilnehmer wird durch die Aufstellung die ser Stifte in die Zehnerserien diejenige Num mer einstellen können, welche dem Teilneh mer entspricht, an den der Anruf weitergelei tet werden soll.
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende: Es ist voraus zu schicken, @dass :die auf der Welle des Motors tll befestigten, die Kon takte A, B, C und K beherrschenden Nocken verschieden wirken.
Während einer Wellen umdrehung werden diese Kontakte wie folgt betätigt: Kontakt A ist am Anfang und Ende der Umdrehung geöffnet; Kontakt B ist je am Anfang und am Ende der Umdrehung einmal kurze Zeit gesohlos- sen; Kontakt C ist nur am Anfang und Ende der Umdrehung geöffnet; Kontakt K wird geschlossen, wenn der Abtastarm AT auf einen Stöpsel St trifft und geöffnet, wenn :dieser Arm mit einem Trennpunkt Tp in Berührung kommt.
Hat der Teilnehmer :durch Einstecken der verschiedenen Stifte St diejenige Num mer bestimmt (hier beispielsweise 5$37), welche nach erfolgtem Ruf von seiner Sta tion aus weiter gerufen werden soll, und wird bei diesem Teilnehmer angeläutet, so zieht dass Rufrelais RB durch diesen primären An ruf an. Der Kontakt r wird geschlossen, der Motor M läuft an.
Der Kontakt C überbrückt dadurch während einer Umdrehung der Mo torwelle den Kontakt<I>r,</I> der Kontakt<I>A</I> schliesst die Teilnehmerschleife, was norma lerweise beim Amt den Ruf abstellt. Der Kontakt B wird nur kurz geschlossen, dann zieht das Relais BR an. E hält sich über Kontakt b, und schaltet durch Umlegen der Kontakte b2, bs das Teilnehmeraggregat über das Differentialrelais 1)R an einen Vorwäh- ler VW, der anläuft und wie, üblich einen freien Gruppenwähler sucht.
In dem nun über den Vorwähler geschlos senen Stromkreis befindet sich ausser den Wicklungen des Differentialrelais DR auch der Impulsgeber J, dessen Arbeit unmittel- bar nach obigen Schaltvorgängen beginnt. Die Verhältnisse sind weiter so gewählt, dass die erste Unterbrechung in ;dem Moment stattfindet, wo :der Abtastarm AT das erste Loch :der Nummerbestimmunbmseinrichtung passiert.
Je Loch wird ein Impuls :gegeben, welcher über,den Vorwäbler zu dem Grup- penwähler geht und auf die in automatischen Zentralen übliche Weise verwendet wird. Je nach dem System der vorhandenen Zentrale werden die Impulse in einem Register oder anderswie verwertet.
Berührt nun der Arm AT den ersten Stift St,, so wird er geerdet. Der dadurch geschlossene Stromkreis ist folgender; Erde, Ring Vb, Stöpsel Stl, Arm AT, Relais <I>URI,</I> Kontakt b., eine hochohmige Wicklung des Relais DR, Speisedrossel und negativer Pol der Batterie. In diesem Stromkreis zieht nur Relais<I>URI</I> an, und gleichzeitig wird Kon takt 1i geschlossen.
Durch den Kontakt zc wird der Impulsgeber J kurz geschlossen und die Wicklung UR2 zur Haltung dieses Kon taktes erregt, bis der Kontakt K wieder geöffnet wird. Nachdem der Arm AT den Trennpunkt Tp2 verlassen hat, fällt der An ker des Relais <I>URI</I> ab, und die zweite Im pulsserie kann beginnen. Das. Spiel wieder holt sich, bis sämtliche Seriendurchgelaufen sind. Mit dem Auftreffen des Armes At auf dem letzten Trennpunkt Tp, wird der Kon takt B während kurzer Zeit geschlossen.
Das Differentialrelais DR zieht an, die Kontakte dl, cd" werden geschlossen, und die Verbin- dun.g .des anrufenden Teilnehmers wird über den Hilfsanschluss zum neuen Teilnehmer weitergeleitet. Die Relais BR und DR halten sich in Serie, bis der rufende Teilnehmer wieder aufhängt. Dann kommt das Ganze wieder in die Ruhelage.
Sofort nach dem zweiten vorübergehenden Schluss des Kon taktes ss erreicht die Motorwelle die Ruhe stellung wieder, so dass sich die Kontakte C und A öffnen. Infolgedessen bleibt der Motor 3T und die ganze übrige Einrichtung in .der Ruhelage stehen.
Es ist zu beachten, dass bei der beschrie benen Anlage die Leitung des primär gerufe nen Teilnehmers als Sendeleitung für den neuen Anruf gebraucht wird. Es findet also keinerlei Mehrbelastung der Abonnentenkabel ef:a.tt_
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung in mit Wählerbetrieb zur Umleitung eines für eine Teilnehmerstelle bestimmten telephonischen Anrufes auf eine andere Teilnehmerstelle, bei der ein Stromstosssender, wenn durch einen primären Anruf angereizt, selbsttätig die jenigen Impulsserien aussenden kann, welche der Nummer ,des neuen Teilnehmers entspre chen, an welchen der Anruf umgeleitet wer den soll, dadurch gekennzeichnet, dass diese Impulsserien über dieselbe Amtsleitung über mittelt werden,auf welcher der primäre An ruf erfolgte. UNTERANSPRUCH: Einrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch eine motorisch angetrie bene Nockenwelle, die bei einem primären Anruf in Drehung versetzt wird, und ver- mittelst der nacheinander erstens die Teil- nehmerschleife des primär angerufenen Teil nehmers vorübergehend :geschlossen, zweitens ein Relais (RR) der Zentrale erregt wird, das .die primär angerufene Station mit zu einem Verbindungsaufbau dienenden Schalt mitteln der Zentrale verbindet, drittens die Aussendung von Impulsserien veranlasst und schliesslich ein Relais (DR) der Zentrale ein geschaltet wird, das die Durchschalinzug des rufenden Teilnehmers über Schaltmittel der Zentrale zum neuen Teilnehmer veranlasst.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH196293T | 1935-10-29 | ||
| CH190275T | 1935-10-29 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH190275A true CH190275A (de) | 1937-04-15 |
Family
ID=25721964
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH190275D CH190275A (de) | 1935-10-29 | 1934-11-17 | Einrichtung zur Umleitung eines telephonischen Anrufes. |
| CH196293D CH196293A (de) | 1935-10-29 | 1935-10-29 | Einrichtung zur Umleitung eines telephonischen Anrufes. |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH196293D CH196293A (de) | 1935-10-29 | 1935-10-29 | Einrichtung zur Umleitung eines telephonischen Anrufes. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (2) | CH190275A (de) |
-
1934
- 1934-11-17 CH CH190275D patent/CH190275A/de unknown
-
1935
- 1935-10-29 CH CH196293D patent/CH196293A/de unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH196293A (de) | 1938-02-28 |
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