CH190276A - Wähleranlage für Fernmeldeanlagen. - Google Patents

Wähleranlage für Fernmeldeanlagen.

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CH190276A
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Telephon-Und Telegra Nationale
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Nationale Telephon & Telegraphenwerke Gmbh
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    • H—ELECTRICITY
    • H01—ELECTRIC ELEMENTS
    • H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H67/00—Electrically-operated selector switches

Landscapes

  • Branching, Merging, And Special Transfer Between Conveyors (AREA)

Description


  Wähleranlage für Fernmeldeanlagen.    Es sind Wähler     bekannt,    ,deren Schalt  glieder bei der     Einstellung    auf einen be  stimmten Kontakt unter     ,denn    Einfluss einer       gespeicherten    Kraft bewegt werden.     Diese     Schaltglieder müssen am Ende der Benut  zung des Wählers wieder in eine     Ruhelage     zurückbewegt werden. Zweckmässig wird  durch     diese        Rückstellbewegung    zugleich die  Kraft für eine erneute     Einstellbewegung    des  Schaltgliedes gespeichert.     Dies    kann durch  Spannen einer Feder erfolgen.

   Erfolgt die  Einstellbewegung des Schaltgliedes unter  dem Einfluss der Schwerkraft, dann wird  während der     Rückstellung    das     Schaltglied    in  die Ausgangsstellung gehoben. Diese Rück  stellbewegung kann durch verschiedene Mit  tel gesteuert werden,     beispielsweise    durch  ein     elektromagnetisches        Schrittschaltwerk,     durch     pneumatische    oder mechanische     Mittel.     



  Gemäss der Erfindung wird das Schalt  glied :durch umlaufende     Transportmittel,     welche in Abständen mit     Mitnehmern    ver  sehen sind, in die Ruhelage zurückgebracht.    In der     Zeichnung        sind    verschiedene Aus  führungsbeispiele der gemäss ,der Erfindung  verwendeten     Transportvorrichtung    darge  stellt.     Hierbei    sind die Wähler und     4lie     Schaltglieder im einzelnen nicht dargestellt,  sondern nur die Teile ,der Schaltglieder ver  anschaulicht, die mit der     Transportvorrich-          tung    in Eingriff stehen.

   Es     ist    hierbei an  genommen, dass die Schaltglieder ,durch die       Transportvorrichtung    gehoben werden sol  len, wie dies bei .den Schaltgliedern von Viel  fachbürstenwählern vielfach erforderlich ist.         Fig.    1 zeigt eine     schematische    Darstel  lung der     Transportvorrichtung    und des un  tern Endes eines     .Schaltgliedes    in verschie  denen     Arbeitsstellungen;          Fig.    2 zeigt Einzelheiten einer Kupp  lungsvorrichtung in verschiedenen Arbeits  stellungen;

         Fig.    3     bis    6 zeigen verschiedene Anord  nungen .der für mehrere Schaltglieder vor  gesehenen Transportvorrichtungen.      Das     Transportmittel    besteht bei dem       Ausführungsbeispiel    der     Fig.    1 aus einem  mit     Mitnehmern    m versehenen endlosen Band  <I>b,</I> das durch die     auf,den    Wellen<I>wo</I> und     wu          befestigten    Räder     ro    und     ru    in der angege  benen (Pfeil) Richtung angetrieben wird.

   Das  zu bewegende Wählerglied z besitzt eine auf  der Achse     a    bewegliche     Klinke    k, die -durch       Schwerkraft    oder eine nicht dargestellte  Feder in der unter B     .dargestellten    Lage       (Ruhestellung)    gehalten wird. Während der  Belegung und     Einstellung    :des Wählers bleibt  die Klinke     7c    in der Ruhestellung.

   Nach be  endeter Belegung     wird    das Wählerglied  abwärts     bewegt,    bis     die        Klinke    k auf den  unter D     erbsichtlichen    festen Anschlag stösst  und durch diesen in die dargestellte Lage ge  bracht     wird.    Hierdurch kommt der lange  Hebelarm der Klinke     k    in den Bereich der       Mitnehmer        7n,        so,dass    die Klinke     1c    und damit  das Wählerglied z mitgenommen werden.

    Um den, durch plötzliche     Ingangsetzung    der  Masse des mit dem Glied z verbundenen  Wählers entstehenden Stoss abzudämpfen,       wird    die Klinke<I>k</I> von dem     Mitnehmer        m     zuerst angehoben, ohne das Wählerglied z  mit der vollen     Geschwindigkeit    des Bandes b  mitzunehmen. Die Klinke k besitzt einen  weiteren, kurzen Hebelarm     v,    der sich auf  den     Anschlag    s stützt, so     dass    das Wähler  glied z durch das.

   Wandern der Angriffs  punkte des     Anschlages   <I>s</I> an dem Hebelarm     v     und des     Mitnehmers        m    an der Klinke     i'fc    lang  sam angehoben wird und erst wenn die Nase  der Klinke k .den     Anschlag    f erreicht, die  volle     Geschwindgkeit    :des Bandes b annimmt.  Da sich die Entfernung des Angriffspunktes  des     Mitnehmers        in    von der Achse     a    mit dem  Anheben der     Klinke    k verkleinert, wird eine  entsprechende     stetige    Zunahme der Geschwin  digkeit des Wählergliedes z erreicht.

   Das  obere Rad     ro        ist    so angeordnet, dass der Mit  nehmer m, wenn der Wähler seine höchste  Stellung erreicht hat, unter der Klinke     1c     hinweggleitet, wodurch die Klinke     k    frei  gegeben wird und in ihre unter B dargestellte  Ruhelage fällt; :die Rückstellung des Wäh  lers ist jetzt beendet.

   Sobald der     Mitnehmer       <I>m</I> dem     Umfang    des Rades     ro    folgt,     wird    die       Hubgeschwindigkeit        cdes    Wählers     stetig    ver  mindert; sie ist,     wenn    der     Mitnehmer    m  senkrecht über der Welle wo steht, gleich  Null. Auch die Entlastung der     Rückstelleiu-          richtung    erfolgt somit langsam. Der An  schlag f wird zweckmässig federnd angeord  net, so     dass    Ungleichmässigkeiten in der Be  lastung, wie sie z.

   B. bei der Betätigung von  Kontakten     usw.    entstehen, durch die Fede  rung     ausgeglichen    werden.    Um bei Überlastungen, die während der       Rückstellung    des Wählers durch mechanische  Störungen entstehen können, Beschädigungen  des     gestörten    Wählers zu verhindern, und  eine Abschaltung des gestörten Wählers her  beizuführen, kann der     Anschlag    besonders  ausgebildet werden     (Fig.    2).

   Der Anschlag f  besteht aus zwei Blattfedern, einer     schwä:          cheren    f i und einer stärkeren<B>f2.</B> Die Feder       f1    hält die Klinke     k    in der     Ruhestellung   <I>(A).</I>  Bei der     Rückstellung    des Wählers     wird    die  Verlängerung     v    der Klinke     1c    gegen die Fe  dern f i und f     z    gedrückt; :die Feder f     s    ist so  bemessen, dass bei normaler Last die Klinke       1c        in,der    unter<I>B</I> dargestellten Lage gehalten  bleibt.

   Bei stärkerer Belastung des Wähler  gliedes weicht jedoch die Klinke     k    dem Mit  nehmer     m        aus    und wird nach Überschreiten  eines     Totpunktes    (Bild C) durch die Federn       fi    und     fz    in die unter D     dargestellte    Lage  gebracht, wobei der     Mitnehmer    m unter der  Klinke<B>IG</B> hinweggleitet. Gleichzeitig mit die  ser mechanischen     Entkupplung    kann auch  eine     elektrische    Abschaltung .des gestörten  Wählers erfolgen.

      Die Ausbildung !des Bandes b kann ent  weder so erfolgen,     dass    für eine Gruppe von  Wählern ein     gemeinsames,    entsprechend brei  tes Band oder für jeden Wähler ein beson  deres schmales Band vorgesehen     wird.    Die  für jeden Wähler vorgesehenen     Mitnehmer        -,)ii.     werden, wie in     Fig.     < 3 beispielsweise     @darge-          stellt,    versetzt angebracht, um zu verhindern,  dass. mehrere Wähler gleichzeitig beschleu  nigt werden müssen.

   Auf jedem Band b  werden mehrere     Mitnehmer    angebracht, um      die     Rückstellzeit    des Wählers möglichst     kurz     zu halten.  



  Um mit kleinen Wellendurchmessern aus  zukommen und zur Verbilligung der Mon  tage werden die Wellen<I>(wo</I> und     wu)    zweck  niässigerweise unterteilt     und    die obern und  untern Wellen so     :gegeneinander        achsial    ver  setzt angebracht, dass mindestens ein Band  auf die obere oder untere Welle der folgen  den Gruppe übergreift. Es wird somit die  Bewegung der ersten Gruppe auf die folgende  Gruppe durch die Bänder b übertragen, so  dass besondere Kupplungen nicht erforderlich  sind     (Fig.    3).  



  Werden die Wähler an der     Vorder-    und  Rückseite von Wählergestellen angebracht       (Fig.    4), und werden. zwei     Rückstelleinrich-          tungen    vorgesehen, so werden mit Vorteil die  obern oder     untern    Wellen beider Einrichtun  gen an mehreren Stellen durch Zahnräder  miteinander gekuppelt, wodurch bei Ausfall  eines übergreifenden Bandes einer Gestell     -          seite    die nachfolgenden Gruppen über diese  Zahnräder von der Gegenseite weitergetrie  ben werden.  



  Die Anordnung nach     Fig.    4 kann, wie in       Fig.    5 dargestellt, so vereinfacht werden,     class     insgesamt nur zwei Wellen<I>wo</I> und     waa    ver  wendet werden, die jedoch in     gegenläufiger     Bewegung sind. Hierbei werden z. B. die       obern        l'%.äder        ro    der zu ,der,     vorderseitigen     Wählern gehörigen Bänder mit der obern  Welle wo fest verbunden, während die zu  gehörigen     untern    Räder     r-u    lose auf der  Welle     wu    sitzen.

   Entsprechend werden die  Räder     rza    der rückwärtigen Wähler mit der  Welle     wu    verbunden und die Räder     ro    lau  fen lose auf der     obern    Welle wo.  



  Der Antrieb der     Rückstelleinrichtung    er  folgt durch einen Motor, der für jedes Ge  stell oder für eine Gruppe von Gestellen ge  meinsam vorgesehen wird     (Fig.    6). Der Mo  tor besitzt ein :die Drehzahl entsprechend  übersetzendes Getriebe     Gtr,    welches mit einer       Freilaufeinrichtung    für ,die angetriebene  Welle versehen ist. Diese     Einrichtung    er  inöglicht eine     direkte    Kupplung mehrerer mit  je einem Motor versehener Antriebsgruppen,    wodurch erreicht wird, dass bei     Ausfall    eines  Motors die betreffende Antriebsgruppe von  dem Motor der zweiten Gruppe     mitgetriaben     wird.

     Der Antriebsmotor     kann.    gleichzeitig zur  Steuerung und     direkten    oder indirekten Er  zeugung der erforderlichen Signalströme,       Ladeströme    usw.     mitverwendet    werden oder  sonstigen Zwecken dienen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Wähleranlage für Fernmeldeanlagen, mit mindestens einem Wähler,dessen Schaltglied zur Einstellung auf einen Kontakt unter dem Einfluss einer gespeicherten Kraft bewegt _ wird, dadurch gekennzeichnet, dass:
    das Schaltglied nach beendeter Belegung des Wählers durch umlaufende Transportmittsl, welche in Abständen mit Mitnehmern ver sehen sind, in. die Ruhelage zurückgebracht wird. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Wähleranlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass, ein am Wäh ler angebrachtes Kupplungsglied in der Ruhelage parallel zur Bewegungsrichtung eingestellt ist, nach beendeter Belegung durch einen schrägen Anschlag abgelenkt wird und dadurch zum Eingriff mit den Mitnehmern .gelangt. 2.
    Wähleranlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, ,dass das Kupplungsglied als un- gleicharmiger Hebel ausgebildet ist. 3. Wähleranlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass bei einer durch Stö rungen hervorgerufenen mechanischen Überlastung der Rückführorgane selbst tätig eine mechanische und elektrische Abschaltung des Wählers erfolgt. 4.
    Wähleranlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, ,dadurch ge kennzeichnet, dass die Abschaltung .durch Umschlagen des Kupplungsgliedes er folgt. 5. Wähleranlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die zur Kupp- lang von Wählerschaltglied und Trans portmittel dienenden Vorrichtungen so ausgebildet sind, dass Beginn und Been digung ,der Bewegung des Schaltgliedes allmählich erfolgen.
    6. Wähleranlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch ,gekennzeich- net, dass die Beschleunigung und Ver zögerung erreicht wird durch Wandern ,der Angriffspunkte von durch,das Kupp lungsglied übertragenen Kräften beim Anhaben und Stillsetzen. 7. Wähleranlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass mehrere Mit nehmer für jeden Wähler vorgesehen sind. B.
    Wähleranlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeich net, dass die Mitnehmer (m) des Trans portmittels (b) von Wähler zu Wähler versetzt sind. 9. Wähleranlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die die ver schiedenen Gruppen von Bändern antrei benden Wellen<I>(wo</I> und wu) unterteilt und derartig achsial gegeneinander ver setzt angebracht sind, dass mindestens ein Band einer Gruppe auf die obere oder untere Welle der nächsten Gruppe über greift.
    10. Wähleranlage nach Patentanspruch, gekennzeichnet, dass bei Anord- nung der Wähler auf der Vorder- und Rückseite von Gestellen zwei Rückstell- einrichtungen vorgesehen sind, die an einer oder mehreren Stellen durch Zahn räder miteinander gekuppelt sind. 11.
    Wähleranlage nach Patentanspruch, mit vorder- und rückseitiger Anordnung von Wählern an einem Gestell, dadurch ge kennzeichnet, dass: zwei gegenläufig an getriebene Wellen vorhanden sind, auf welchen die, die Bewegung auf .die Bän der übertragenden Räder :derart zum Teil fest verbunden und zum Teil frei laufend angeordnet sind, dass jedes Band in der erforderlichen Bewegungsrichtung angetrieben wird. 12. Wähleranlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass mehrere mit je einem Antriebsmotor versehene An triebsgruppen über Freilaufkupplungen miteinander verbunden sind. 13.
    Wähleranlage nach Patentanspruch, da ,durch gekennzeichnet, dass der Antriebs motor gleichzeitig zur Rückführung des Wählers und zu andern Zwecken verwen det wird.
CH190276D 1935-07-06 1935-07-06 Wähleranlage für Fernmeldeanlagen. CH190276A (de)

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