Verfahren zur Herstellung von Isolierplatten aus H.orkstücken. Ela:sti.sche Korkplatten werden für Iso lierungen von Hochbauten und 'k#laschinen in grossem Umfange benötigt. Bei den be schränkten Abmessungen, in denen das Korkholz zur Verfügung steht, war man bis heute genötigt, Platten in den erforderlichen Abmessungen aus Korkschrot herzustellen oder aus einzelnen Korkstreifen zusammen zusetzen.
Es ist beispielsweise bekannt, Korkschrot mit Bindemitteln zu mischen, .das Mischgut in Formen zu pressen und in Ofen zu zu sammenhängenden Blöcken zu vereinen, die dann in die erforderlichen Platten aufge schnitten werden. Man hat weiterhin auch Korkstreifen in Eisenrahmen eingefügt und auf diese Weise ausserordentlich widerstands fähige und druckfeste Platten erhalten. Eine andere Platte wird in der Weise gewonnen, dass man nebeneinander gelegte Korkstreifen durch Überkleben mit Pappe, Gewebebahnen oder dergleichen fest miteinander verbindet.
Bei den aus Korkschrot und Bindemitteln hergestellten Platten wird bei Eindringen von Feuchtigkeit das Bindemittel aufgelöst, so dass sie auseinander fallen, was wieder holt zu schweren Schäden Veranlassung ge geben hat. Eisenarmierte Platten lassen sich nicht auf Passflächen zuschneiden, müas3en also stets auf Mass angefertigt werden, was die Fabrikation und Lagerhaltung ausser ordentlich verteuert. Durch beiderseitige Überklebung mit Gewebebahnen zu Platten vereinigte Korkstreifen gestatten wiederum keine Aufteilung in .der Stärke.
Die Nachteile, die den bisher bekannten Korkplatten anhaften, sei es hinsichtlich der Zerlegbarkeit oder der Beständigkeit, wer den durch die Erfindung behoben. Bei der Herstellung der Platten gemäss der Erfin dung werden mit Vorteil Korkstücke ver wendet, welche im Durchschnitt eine Grösse von 30 X 60 X<B>100</B> mm haben, beispiels weise .solche, wie sie bei der Herstellung der eingangs erwähnten eisenarmierten Natur korkplatten in grossen 11fengen anfallen. Die Grösse der Korkstücke weicht teilweise er heblich von den oben angegebenen Durch- schnittsabmessungen ab.
Die kleinsten für die Plattenherstellung in Frage kommenden Korkstücke haben jedoch im äussersten Falle eibe wolchie; ;Mindestgrösse, dass sie gerade noch durch die Maschen eines Siebes mit einer Maschenzweite von 20 X 20 mm fallen, so dass sie also immer noch wesentlich grösser sind als Korkschrot.
Die Korkstücke werden in einer Misch- trommel mit einem Bindemittel, zum Beispiel Dextrin, Gummilösung oder Kunstharz, wie es in der Presskorkfabrikation bekannt ist, innig vermengt. Das Mischgut wird dann in eine Form gebracht und in dieser gerüttelt, so dass die einzelnen Stücke dicht aufeinander liegen.
Die Form wird dann verriegelt und in einen Wärmeofen gebracht, letzteres zum Zwecke, die durch das mit Wasser ange machte Bindemittel in das Mischgut einge brachte Feuchtigkeit zum schnellen Verdun- .sten zu bringen und dadurch ein beschleunig tes Abbinden des Bindemittels zu erreichen. Nach dem Abbinden werden die Blöcke aus der Form genommen und können in jede be liebige Stärke und Grösse aufgeteilt werden.
Eine Platte mit gesteigerter Isolierwir- kung wird dadurch erzielt, dass man statt Naturkorkstücken expandierte Korkstücke verwendet. Zu diesem Zweck können reine Naturkorkstücl:e verwendet werden, die vor der Verarbeitung zu Isolierplatten in an sich bekannter Weise expandiert werden, oder es kommen bei der Verarbeitung von expandier tem Kork direkt anfallende Stücke zur Ver wendung. Die expandierten Korkstücke wer den .dann ebenfalls mit einem Bindemittel in einer Mischtrommel gemischt, das Mischgut in Formen gerüttelt und dann im Wärme ofen behandelt.
Man kann bei Verwendung von unregel mässigen Korkstücken dem Mischgut auch beschränkte Mengen von Korkmehl oder Korkschrot zusetzen, um etwaige Hohlräume zwischen den einzelnen unregelmässigen Korkstücken auszufüllen.
Den gleichen Zweck kann man aber auch dadurch erreichen, dass man das Füllgut nach dem Einrütteln in die Form einem geringen Pressdruek aussetzt.
Die besonderen Vorzüge erfindungsgemäss hergestellter Platten sind in den erheblich günstigeren mechanischen und dynamischen Eigenschaften zu sehen. Man kann erreichen, dass bei den üblichen Plattenstärken von etwa .I0 bis 80 mm der grösste Teil der Kork brocken über die ganze Plattenstärke reicht. Wird also eine derartig hergestellte Platte durchfeuchtet, so dass sich das Bindemittel auflöst, so behalten die Platten trotzdem ihren Zusammenhalt, da die Last zum gröss ten Teil auf durchgehenden Korkstücken ruht und die andern Stücke, die nicht die ganze Plattenstärke überbrücken, infolge der Pressung durch die aufzunehmende Last so zwischen durchgehenden Stücken eingekeilt sind, dass sie ihre Lage nicht ändern können.
Demgegenüber wird bei einer gewöhnlichen Presskorkplatte beim Auflösen des Bindemit tels zunächst am Rande Korkschrot heraus fallen und aus der Mitte der Platte nach rutschen, so dass im Laufe der Zeit, in6be- sondere wenn dynamische Beanspruchungen auftreten, die Plattenstärke sich erheblich ändern wird, so dass mit starken, ungleich mässigen Setzungen zu rechnen ist.
Auch die dynamischen Eigenschaften der gemäss der Erfindung hergestellten Platten :sind günstiger als die bekannter Presskork- platten. Bekanntlich beruht die federnde Wirkung von Korkplatten gerade auf der besonderen Struktur des Korkholzes, das in seinem Innern zahlreiche Luftbläschen ent hält. Durch den Mahlvorgang werden diese Luftzellen erheblich verringert, was mit einer Herabsetzung der Federung gleich bedeutend ist. Aus dem gleichen Grunde ist bei den gemäss der Erfindung hergestellten Platten auch die Schallweichheit günstiger.
Process for the production of insulating panels from pieces of H.ork. Ela: sti.sche cork panels are required to a large extent for the insulation of buildings and machines. With the limited dimensions in which the cork wood is available, it was necessary to this day to manufacture panels in the required dimensions from cork shredded or to assemble them from individual cork strips.
It is known, for example, to mix cork grist with binders, to press the mix into molds and to combine them in the oven to form coherent blocks, which are then cut into the required plates. Cork strips have also been inserted into iron frames and in this way extremely resistant and pressure-resistant panels have been obtained. Another plate is obtained in such a way that cork strips placed next to one another are firmly connected to one another by pasting them with cardboard, fabric strips or the like.
In the case of panels made from crushed cork and binding agents, the binding agent is dissolved when moisture penetrates, so that they fall apart, which has repeatedly given rise to serious damage. Iron-reinforced panels cannot be cut to fit surfaces, so they always have to be made to measure, which also makes manufacturing and storage very expensive. Cork strips combined to form panels by being glued over with fabric strips on both sides again do not permit any division in terms of thickness.
The disadvantages that adhere to the previously known cork panels, be it in terms of dismantling or durability, who remedied by the invention. In the production of the panels according to the invention, cork pieces are advantageously used which have an average size of 30 X 60 X 100 mm, for example, such as those mentioned in the production of the aforementioned iron-reinforced natural cork panels are required in large 11 windows. The size of the cork pieces sometimes differs significantly from the average dimensions given above.
However, the smallest pieces of cork that can be used for the production of panels have, in the extreme case, yew wool; ; Minimum size that they can just about fall through the mesh of a sieve with a mesh size of 20 X 20 mm, so that they are still much larger than cork grist.
The cork pieces are intimately mixed in a mixing drum with a binding agent, for example dextrin, rubber solution or synthetic resin, as is known in pressed cork production. The mix is then brought into a mold and vibrated in it so that the individual pieces lie close together.
The mold is then locked and placed in a heating oven, the latter for the purpose of rapidly evaporating the moisture brought into the mix by the binding agent made with water, thereby accelerating the setting of the binding agent. After setting, the blocks are removed from the mold and can be divided into any thickness and size.
A panel with an increased insulating effect is achieved by using expanded cork pieces instead of pieces of natural cork. Pure natural cork pieces can be used for this purpose, which are expanded in a manner known per se prior to processing to form insulating panels, or pieces directly arising during processing of expanded cork can be used. The expanded cork pieces who .dann also mixed with a binding agent in a mixing drum, the mix is shaken in molds and then treated in the oven.
When using irregular cork pieces, you can also add limited amounts of cork powder or cork grist to the mix in order to fill any cavities between the individual irregular cork pieces.
The same purpose can also be achieved by subjecting the product to a slight pressure after it has been vibrated into the mold.
The particular advantages of panels produced according to the invention can be seen in the considerably more favorable mechanical and dynamic properties. With the usual plate thicknesses of around .10 to 80 mm, the majority of the cork chunks can be achieved over the entire plate thickness. If a board made in this way is soaked through so that the binding agent dissolves, the boards still keep their cohesion, since the load rests mostly on continuous pieces of cork and the other pieces, which do not span the entire board thickness, stay through as a result of the pressure the load to be carried are wedged between continuous pieces in such a way that they cannot change their position.
In contrast, in the case of a normal pressed cork board, when the binding agent is dissolved, cork grist will initially fall out at the edge and slide out of the center of the board, so that over time, especially when dynamic loads occur, the board thickness will change considerably so that strong, uneven subsidence is to be expected.
The dynamic properties of the panels produced according to the invention are also more favorable than the known pressed cork panels. As is well known, the resilient effect of cork panels is based precisely on the special structure of the cork wood, which holds numerous air bubbles ent inside. These air cells are considerably reduced by the grinding process, which is equivalent to a reduction in the suspension. For the same reason, the softness of sound is also more favorable in the panels produced according to the invention.