CH190376A - Bürste. - Google Patents

Bürste.

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CH190376A
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Steinmetz Samuel
Steinmetz Aladar
Johann Dr Baumann
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Steinmetz Samuel
Steinmetz Aladar
Johann Dr Baumann
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Description


  Bürste.    Die bekannten     Borstenbürsten    weisen der  Nachteil auf, dass sich der von den Gegen  ständen abgebürstete Staub, Schmutz uni  Feuchtigkeit zwischen den Borsten     ablagert     und von dort nicht gut entfernt werden  kann. Demzufolge wird der Schmutz von de  Bürste selbst auf den zu bürstenden Gegen.  stand übertragen. Ausserdem fallen die Bor  sten leicht aus dem Bürstenkopf heraus,     wa:     das rasche Zugrundegehen der Bürste     ver.     ursacht. Der Gegenstand der Erfindung ist  nun eine Bürste, bei welcher diesen Übel  ständen dadurch vorgebeugt wird, dass die       Borsten    hier durch Streifen aus Gummi er.  setzt sind.

   Diese Streifen können in einfache  Weise leicht und zuverlässig so im Bürsten       kopf        befestigt    sein, dass sie von dort jeder  zeit auch einzeln entfernt werden können  wobei sich der Schmutz auf den zwischen der  Gummistreifen befindlichen Teilen des Bür  stenkopfes ablagern und von dort leicht ent  fernt werden     kann.       Die Zeichnung zeigt mehrere Ausfüh  rungsbeispiele der den Gegenstand der Er  findung bildenden Bürste.  



       Fig.    1 und 2 zeigen eine Wasch-,     bezw.          Reibbürste    im     Querschnitt    und in Seitenan  sicht;       Fig.    3 zeigt eine     Fussbodenglanzbürste     im     Querschnitt;          Fig.    4 ist     eine        Unteransicht    derselben;       Fig.    5 ist eine Einzelheit der     Fig.    1 in  grösserem Massstab;

         Fig.    6 zeigt eine als     Abwischbürste    für  Schuhe,     bezw.    als     zusammenrollbare    Fuss  matte ausgebildete Bürste im     Querschnitt     und in       Fig.    7 in Draufsicht;       Fig.    8 und 9 zeigen zwei andere     Ausf        ah-          rungsformen    der     Fussabwischbürste,        bezw.     der Fussmatte;

         Fig.    10 zeigt eine zum Reinigen von  Spülbecken,     bezw.    zum     Walehen    von Kraft  wagen dienende Bürste im     Querschnitt;              Fig.    11 zeigt eine andere Ausführungs  form einer solchen Bürste in Seitenansicht  und in       Fig.    12 in Unteransicht;       Fig.        1ss    zeigt den Querschnitt eines  Gummistreifens mit verdicktem Befesti  gungsrand und in diesem ausgebildeten Luft  kanal.  



  Das Wesen der Erfindung besteht darin,  dass im Bürstenkopf anstatt der Borsten,  im Abstand voneinander angeordnete, aus  Gummi, zweckmässig aus gebrauchtem Auto  gummi, bestehende Streifen     befestigt    sind.  



  Auf der Zeichnung ist     a.    der Bürsten  kopf; b sind die die Borsten ersetzenden  Gummistreifen.  



       Fig.    1 und 2 veranschaulichen eine ge  wöhnliche Wasch-,     bezw.    Reibbürste. Die  die Borsten ersetzenden Gummistreifen b  sind hier der Länge nach zusammengefaltet  und in     schwalbenschwanzförmig    profilierten,  parallel zu einander verlaufenden Nuten c  des Bürstenkopfes eingespannt. Die zu  sammengefalteten Gummistreifen sind mit  ihrem Buge in die Nuten c eingesetzt und in  letzteren mittels eines im Buge     zwischen    ihre  beiden Schenkel eingeführten Drahtes d oder  einer beliebigen Leiste oder     dergl.    festge  klemmt,     bezw.    befestigt.

   Diese Drähte d wer  den zweckmässig an -dem einen Ende des  Gummistreifens b zwischen die beiden Schen  kel des in die Nute c eingesetzten     Gummi-          streifens        eingeführt,    wodurch sie die Schen  kel des Gummistreifens b auseinander sprei  zen und an die     Seitenwände    der Nuten c an  pressen. Dadurch werden die Gummistreifen  b in den Nuten c befestigt und finden hier  bei eine Stütze an den     ,Seitenwänden    der  Nute, welche Stütze die während des Bür  stens sich biegenden Streifen b in ihre  stehende, das heisst auf die Ebene der Bürste  senkrechten Lage federnd     zurückführt.     



  Damit die Streifen b während des Bür  stens nicht aus den Nuten     c    heraus gerissen  werden, können die Drähte d durch Klam  mern oder andere     Befestigungsorgane    in den  Nuten c befestigt sein.    Der aus dem Bürstenkopf hervorragende  Teil der Streifen b kann am freien Rande  mit Einschnitten f     versehen    sein     (Fig.    2),  wodurch die     .Streifen    in mehrere Teile unter  teilt sind, die sich beim Bürsten einzeln und  voneinander unabhängig verbiegen können.

    Wenn die Befestigungsdrähte d aus     dee-          Nuten    c,     bezw.    aus den Gummistreifen b  herausgezogen werden,     können    die Streifen  aus den Nuten c     ausgehoben    und gegebenen  falls durch andere ersetzt,     bezw.    ausgewech  selt werden, so dass die abgenützten,     bezw.     zugrunde gegangenen Streifen, jeder für  sich,     ausgewechselt    werden können, ohne     da.ss     die ganze Bürste weggeworfen werden müsste.

    Der zwischen den Gummistreifen sich ab  lagernde Staub, Schmutz und Feuchtigkeit  kann von dort leicht entfernt werden, im  Gegensatz zu den     bisherigen        Barstenbürsten,     bei welchen der Schmutz zwischen den Bor  stenwurzeln nur sehr schwierig entfernt wer  den kann.    Die Gummistreifen müssen natürlich  nicht unbedingt     zusammen    gefaltet werden,  insbesondere können die Streifen aus stei  ferem Material auch, ohne gefaltet zu wer  den, in die Nuten des Bürstenkopfes einge  spannt werden. Desgleichen muss der aus dem  Bürstenkopf herausragende Teil der Strei  fen nicht unbedingt durch Einschnitte in  mehrere Teile unterteilt sein.  



  Bei der     Fussbodenglanzbürste    gemäss den       Fig.    3 und 4 sind die Streifen b in den  Nuten c des Bürstenkopfes ebenso befestigt,  wie bei der Kleiderbürste gemäss     Fig.    1 und  2. In gleicher Weise sind auch bei der Bürste  gemäss     Fig.    6 und 7 die gefalteten Gummi  streifen b     befestigt.     



  Bei dieser Bürste ist der Bürstenkörper  <I>a</I> in zu den Streifen<I>b</I> paralleler Richtung in  mehrere Teile geteilt, die gelenkig mitein  ander verbunden sind, :so dass diese Bürste als       zusammenrollbare    Hatte     verwendet    werden  kann.

   Ausserdem weist diese     Bürste    den Vor  teil auf, dass der von den Schuhen ab  gebürstete Staub, Schmutz,     Feuchtigkeit    in  die     Zwischenräume    zwischen den Gummi-           streifen    fällt und von dort leicht entfernt  werden kann, im Gegensatz zu den bisheri  gen Fussmatten mit Borsten, bei welchen der  von dem einen     .Schuh        abgebürstete    Schmutz  \wenigstens teilweise auf den andern Schuh  übertragen wird. Ein weiterer Vorteil ist       2aeh    der,     da.ss    an .Stellen, wo stärkere Er  schütterungen auftreten, z.

   B. auf     elektri-          schen    Strassenbahnwagen,     Autohussen,    Eisen  bahnwagen und überhaupt auf Fahrzeugen,  die nach oben ragenden Gummistreifen dem  Fuss eine sichere Stütze bieten und der Fuss       ständig    auf einer trockenen Fläche steht, da  die Feuchtigkeit in die Zwischenräume zwi  schen den Gummistreifen abfliesst.

   Für sol  che, als Matten auf elektrischen     Strassen-          bahnwagen,    Autobussen, Eisenbahnwagen  und überhaupt auf Fahrzeugen zu     verwen-          (lende    Bürsten ist es besonders vorteilhaft,  solche Gummistreifen b zu benützen, die  schon von     vorneherein    mit einem verdickten,  den Befestigungsnuten c entsprechend     schwal-          benschwanzförmig    profilierten Befestigungs  rand b'     (Fig.    13) versehen sind, in welchem  ein durchgehender Luftkanal b" ausgebildet  ist.

   Diese Gummistreifen werden mit diesem  dicken Rande b' in     den    Nuten c befestigt und  die Enden der Luftkanäle b" durch Einfüh  rung kurzer Drahtstücke, Stoppel oder     dergl.     abgeschlossen, so dass sie Luftpolster bilden,  welche die Erschütterungen und Stösse des  Fahrzeuges abdämpfen und den auf der  Matte stehenden Personen einen angenehmen,  elastischen und festen Stand     sichern.     



  Bei der gleichfalls als Fussmatte ver  wendbaren Bürste gemäss     Fig.    8 sind die  Gummistreifen b in mehrere, nebeneinander  angeordnete und miteinander gelenkig     ver-          bundeno    Leisten a eingespannt, so     dass    auch  diese     Bürste    zusammengerollt,     bezw.    ausge  breitet werden kann. Die Leisten a haben  zweckmässig keilförmigen Querschnitt und  sind vorteilhaft durch eine biegsame Unter  lage     a1    miteinander verbunden. Doch kann  die gelenkige Verbindung auch durch Schar  niere, wie in     Fig.    6, erfolgen.

   Die zur Be  festigung der Gummistreifen b dienenden  Nuten c sind hier in der nach oben ragenden    Schneide der keilförmigen     Leisten    a ausge  bildet. Zufolge der genannten     Form    der Lei  sten a sind zwischen diesen keilförmige Ver  tiefungen a" gebildet, die den Schmutz sam  meln, der von dort jederzeit leicht entfernt       werden        kann,    selbst wenn die Fussmatte am  Boden bleibend befestigt wird. Auch die  Bürste gemäss     Fig.    9 ist als     Fussmatte    aus  gebildet.

   Bei dieser besteht der     Bürstenkopf     aus mehreren nebeneinander angeordneten  Leisten a, zwischen welche die Gummistrei  fen b so eingespannt sind, dass der eine  Längsrand derselben oben und der andere  Längsrand derselben unten aus dem Bürsten  kopf hervorragt, so :dass beide .Seiten dieser  Fussmatte,     bezw.    Bürste verwendet werden       können.     



  An der Unterseite der Fussmatte,     bezw.     Bürste kann ein Tragorgan befestigt werden,  .so dass dieselbe vor den Sitzen von     iStrassen-          bahnwagen,    Autobussen und     andern    Fahr  zeugen angeordnet, auch als Fusshalter ver  wendet werden kann. Das Tragorgan     kann     z. B. eine Unterlage oder ein Gestell aus  Holz, Eisen     etc.    sein.  



  Die Bürste gemäss der     Fig.    10 kann vor  teilhaft zum Reinigen von Spülbecken, sowie  zum Waschen von Kraftwagen verwendet  werden. Der Kopf a dieser Bürste ist zweck  mässig zylindrisch gestaltet und hat eine       acheiale    Bohrung     h    und in diese einmün  dende, einander kreuzend angeordnete, radiale  Bohrungen c'.     ,In    den Bohrungen     wind     die hier zusammengerollten Gummistrei  fen b so befestigt, dass deren einer  Rand radial aus dem Bürstenkopf hervor  ragt. Der aus dem Bürstenkopf hervor  ragende Teil .der     .Streifen    b ist in mehrere  Streifen unterteilt (geschlitzt).

   Durch das  Zusammenrollen und Schlitzen werden die  Gummistreifen zu pinselartigen Organen aus  gebildet, welche in gewissen Entfernungen  voneinander im Bürstenkopf befestigt sind.  Beim Gebrauch wird in die     Bohrung    h Was  ser geleitet., das von hier durch     neben    den die  Gummistreifen b aufnehmenden Querbohrun  gen c'     vorgesehene    (nicht dargestellte) Quer  bohrungen     austritt.         Bei der Bürste gemäss ,den     Fig.    11 und  12 ist der Bürstenkopf a scheibenförmig ge  staltet und hat an der Unterseite zu dieser       senkrechte    Bohrungen c",

   in welchen die in  gleicher Weise wie bei der Bürste gemäss       Fig.    10 zusammengerollten und an ihren aus  dem Bürstenkopf hervorragenden Teil pinsel  artig geschlitzten Gummistreifen b befestigt  sind. Je ein solcher Pinsel wirkt schon für  sich allein wie ein     grosses        Borstenbüschel,    da  dessen geschlitzte Teile, die sich während  des Bürstens federnd biegen, zum Bürsten  sehr     geeignet    sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Bürste, dadurch gekennzeichnet, dass statt der Borsten im Abstand voneinander ange ordnete Streifen aus Gummi im Bürstenkopf befestigt sind. UNTERANSPRÜCHE: 1. Bürste nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Streifen aus ge brauchtem Autogummi bestehen. z. Bürste nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Streifen auswech selbar im Bürstenkopf befestigt sind. 3. Bürste nach Patentanspruch und Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die die Borsten ersetzenden Gummistrei fen in schwalbenschwanzförmig profi lierten Nutendes Bürstenkopfes befestigt sind. 4.
    Bürste nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 2 und 3, dadurch gekenn zeichnet, dass die Gummistreifen der Länge nach gefaltet und mittels eines im Faltbuge zwischen ihre beiden Schen kel eingeführten leistenartigen Organes in den Nuten des Bürstenkopfes festge klemmt sind. 5. Bürste nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 2 bis 4, dadurch gekenn zeichnet, dass das zwischen die Schenkel des gefalteten Gummistreifene einge führte leistenartige Organ mittels eines Befestigungsorganes in der Nute des Bürstenkopfes festgelegt ist. 6.
    Bürste nach Patentanspruch und Un teransprüchen 2 und 3, dadurch ge kennzeichnet, dass der in der Nute des Bürstenkopfes befestigte Rand des Gummistreifens verdickt ist und dies Verdickung einen dem Querschnitt der Befestigungsnute entsprechenden"schwal- benschwanzförmigen Querschnitt und einen durch sie hindurchgehenden Luft kanal hat. 7. Bürste nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 2 bis 5, dadurch gekenn zeichnet, dass die Nuten des Bürstenkop fes parallel zueinander angeordnet sind. B. Bürste nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Gummistreifen im Bürstenkopf so befestigt sind, dass sie aus der obern und aus der untern Ebene des Bürstenkopfes hervorragen.
    9. Bürste nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Gummistreifen in o miteinander verbundene Leisten einge spannt sind, derart, dass sie zusammen eine als Stütze der Füsse und zum Reini gen derselben dienende Fläche bilden. 10. Bürste nach Patentanspruch und Unter anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die die Gummistreifen tragenden Leisten miteinander gelenkig verbunden sind, so dass sie wahlweise zusammengerollt oder in eine Ebene ausgebreitet werden können. 11. Bürste nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 9 und 10, dadurch gekenn zeichnet, dass die miteinander verbunde nen Leisten keilförmigen Querschnitt haben und dass die Nuten zur Aufnahme der .Streifen in der Schneide des Keils angeordnet sind. 12.
    Bürste nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der zylindrisch ge staltete Bürstenkopf (a) eine achsiale Bohrung (h) und in diese einmündende, sich kreuzende, radiale Bohrungen (c') aufweist, in welch letzteren die senkrecht zu einem Rande mit Einschnitten ver- sehenen und zusammengerollten Gummi streifen derart befestigt sind, dass der geschlitzte Rand pinselartig aus dem Bürstenkopf hervorragt. 13.
    Bürste nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die die Borsten er setzenden Gummistreifen an der einen Längskante mit Einschnitten versehen und zu pinselartigen Gebilden zusam mengerollt, im Abstand voneinander in der Grundfläche eines scheibenförmigen Bürstenkopfes befestigt sind.
CH190376D 1935-08-22 1936-06-15 Bürste. CH190376A (de)

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CH190376D CH190376A (de) 1935-08-22 1936-06-15 Bürste.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1010498B (de) * 1955-02-12 1957-06-19 Hans Wessel Traeger fuer Borstenbueschel, Striegelstifte od. dgl.

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1010498B (de) * 1955-02-12 1957-06-19 Hans Wessel Traeger fuer Borstenbueschel, Striegelstifte od. dgl.

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