CH190417A - Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von eckigen Stumpen. - Google Patents
Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von eckigen Stumpen.Info
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Description
Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von eckigen Stumpen. Zwecks Herstellung :der bekannten, im Querschnitt rechteckigen Stumpen werden die Stumpen in ihrer rundlichen Rohform ge- wöhnlich auf einer Unterlage in zwei Lagen zu fünf Stumpen in entsprechende Abteilun gen der Unterlage eingebracht und alsdann durch Bewegen einer Gegenfläche nach der Unterlage hin gepresst, worauf die Stumpen auf Länge geschnitten werden.
Bei dieser Behandlungsart in Doppellagen und mit nur einmaliger Pressung der Stumpen läss.t aber deren Formgebung infolge Ungleichmässig keit der Umfangsflächen zu wünschen übrig; diese Ungleichmässigkeit der Stumpenform kann z. B. beim maschinellen Einpacken @der- selben, hauptsächlich beim stückweisen Ein packen, zu Störungen in der Einpackarbeit führen.
Um den Stumpen möglichst gleichmässige Eckform zu geben, werden nachdem erfin dungsgemässen Verfahren zur Herstellung von eckigen Stumpen auf einer Unterlage Stumpen in Rohform in einer Lage nebenein ander gelegt und alsdann, zwecks Bildung von ebenen Seitenflächen mittels einer nach der Unterlage hin bewegten Gegenfläche ge presst, worauf .die Stumpen auf der Unter lage so umgewendet werden, @dass je zwei Nachbarstumpen einander die eine der bei erwähnter Pressung erzeugten zwei Seiten flächen zukehren, worauf die Stumpen ein zweites Mal mittels Gegenfläche gepresst werden.
Bei .dieser Behandlungsart in einer einzi gen Lage und mit. zweimaliger Pressung der Stumpen lassen sich auf verhältnismässig einfache Weise gleichzeitig eine grössere An zahl Stumpen von ,gleicher Form und damit auch von gleicher Grösse erzeugen, woraus sich gegenüber bisherigen Pressverfahren die Vorteile gefälligeren Aussehens und leichten Verpackens ergeben.
Dieses Verfahren ist im folgenden anhand der Zeichnung beispielsweise erklärt, welche ein Beispiel der ebenfalls Erfindungsgegen stand bildenden Einrichtung zur Ausübung -des Verfahrens zeigt. Fig. 1 ist ein Senkrechtschnitt durch die mit Stumpen belegte Unterlage samt .der Ge genfläche; Fig. 2 ist eine Oberansicht zu Fig. 1 un ter Weglassung der Gegenfläche;
Fig. \3' und 4 zeigen in grösserem Massstab Teilschnitte zur Erklärung des ersten Press- vorganges., und Fig. 5 und 6 zeigen ähnliche Teilschnitte zur Erklärung des .zweiten Pressvorganges. Es ist 1 eine rechteckige, plattenartige Unterlage, welche oben auf drei Seiten eine Erhöhung 2 besitzt;
am einen Längsrand der Unterlage 1 ist keine solche Erhöhung 2 vorhanden. Gemäss Fig. 1 und 2 ist auf die Unterlage 1 eine Lage zueinander paralleler Stumpen A von rundlicher Rohform so auf gelegt, dass ein Stumpen den benachbarten Stumpen berührt. Die Stumpen A sind zu den Breitseiten der Unterlage 1 gleiohgerich- tet und besitzen eine solche Länge, dass aus ihnen mehrere, z. B. drei einzelne Stumpen geschnitten werden können. Die Länge der Unterlage 1 ist so bemessen, dass auf ihr eine grössere Anzahl Stumpen A, z.
B. etwa fünf zig, nebeneinander gelegt werden können. Letzteres ist sehr leicht ausführbar, indem man ein entsprechend grosses Bündel von Stumpen auf die ununterbrochene"d. h. keine Unterteilungen besitzende Unterlage 1 legt und alsdann auf derselben nie Stumpen mit den Händen ausbreitet bezw. aneinander legt.
Wie aus Fig. 1 und 2 ersichtlich ist, ist auf die Unterlage 1 an ihren .zwei Breitseiten je ein Füllstab 3 aufgelegt, welchem die betreffende Erhöhung 2 der Unterlage als Anschlag .dient; an diese zwei Füllstäbe liegt je der betreffende äusserste Stumpen A ,der Reihe an. Ferner sind auf die Unterlage 1 in deren Längsrichtung zwei Füllstäbe 4 aufgelegt, wobei dem einen an der Erhöhung 2 am einen Längsrand der Unterlage Anschlag gegeben ist, während .der andere Füllstab 4 mit dem zweiten Längsrand der Unterlage bündig liegt.
Die Füllstäbe -3 und 4 umgeben die Stumpenlage ringsum und begrenzen den Pressraum im Umfang und in der Höhe. Diese Füllstäbe haben untereinander gleiche rechteckige Querschnittsform und liegen gemäss Fig. 1 bis 4 mit der breiteren Seite auf der Unter lage 1 auf.
Mit 5 ist eine oberhalb der Unterlage 1 sich befindende Pressplatte bezeichnet. Die selbe wird mittels einer die Unterlage samt der Pressplatte aufnehmenden Presse gegen die Unterlage 1 gedrückt bis die Pressplatte auf die Füllstäbe 3 und 4 aufzustehen kommt, wie sich aus .den Fig. 3 und 4 er gibt.
Durch diese erste Pressung werden die Stumpen aus ihrer rundlichen Form in vier eckige Form gepresst, wobei die Stumpen naturgemäss auf den breiteren Seiten, welche ,der Unterlage 1 und der Pressplatte 5 zuge kehrt sind, flacher sind als an ihren andern zwei Seiten, wo die Stumpen aneinander lie gen; lediglich die an die Füllstäbe 3 anlie genden, zu äusserst links und. rechts befind lichen Stumpen werden auch auf der be treffenden Schmalseite gut glatt gepresst.
Nach dieser ersten Pressung werden die Stumpen auf der Unterlage um<B>90'</B> umge wendet, so dass sie mit den Breitseiten an einander liegen und mit einer Schmalseite auf der Unterlage aufstehen, wie aus Fg. 5 ersichtlich. Dementsprechend werden auch die Füllstäbe 3 und 4 auf der Unterlage 1 hochkant gestellt, wie Fig.5 und 6 zeigen. Alsdann wird die Pressplatte 5 neuerdings in der Presse gegen die Unterlage 1 ge drückt, bis sie auf den Füllstäben 3 und 4 aufliegt. Dadurch werden nie Stumpen auch auf ihren zwei Schmalseiten glatt gepresst.
Der bei der ersten Pressung eintretende Formaus.gleieh der Stumpen wird bei der zweiten Pressung vervollständigt, worauf die Stumpen untereinander annähernd gleiche Rechteckform besitzen mit vier glatt gepress- ten Seiten, die ihnen ein gutes Aussehen ge ben.
Infolge ihrer gleichmässigen glatten Form. eignen sich derartige Stumpen insbe sondere für Packungen mit Hebestreifen zwecks Vermeidung .gegenseitiger Beschädi- gung der Deckblätter beim. Herausziehender Stumpen, hauptsächlich wenn der Hebestrei fen nicht um den Stumpen herumgeführt ist. Wenn die Stumpenschicht 1 nach der zweiten Pressung frei gelegt worden ist,
nimmt man den auf dem nicht erhöhten Längsrand der Unterlage aufliegenden Füll stab 4 weg, worauf die Stumpen nach Ent fernung der beiden Füllstäbe 3 mittels des zweiten Füllstabes 4 sich leicht von der Un terlage wegschieben lassen. In der Folge werden die erzeugten Stumpen, unter Weg schneiden ihrer Enden, auf :Schneidmaschi- nen in Einzelstücke geschnitten, worauf sie getrocknet werden. Nachher werden die Stumpen, je nachdem, z. B. zunächst einzeln in eine Umhüllung aus durchscheinender Zellulose oder anderem Material verpackt oder unmittelbar in Packungen z.
B. zu fünf oder zehn Stück oder in Kistchen zu fünfzig oder hundert ,Stück eingebracht; natürlich können auch einzeln umhüllte Stumpen in teliebiger Stückzahl gemeinsam verpackt u erden.
Zwecks Durchführung der Pressarbeit können jeweils eine Mehrzahl von Unterlagen in einem gemeinsamen Spannrahmen aufein ander geschichtet werden, wobei die in der Reihe nächsthöhere Unterlage gleichzeitig die Pressplatte für die Stumpenschicht der untern Unterlage bilden kann.
Selbstverständlich können in Ausübung des erfindungsgemässen Verfahrens auch Stumpen mit quadratischem Querschnitt her gestellt werden.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRÜCHE:</B> I. Verfahren zur Herstellung von eckigen Stumpen, dadurch gekennzeichnet, .dass auf einer Unterlage Stumpen in Roh form in einer Lage nebeneinander gelegt und alsdann, zwecks Bildung von ebenen Seitenflächen mittels einer nach der Un terlage hin bewegten Gegenfläche ge presst werden, worauf die Stumpen auf der Unterlage so umgewendet werden, dass je zwei Nachbarstumpen einander ,die eine der bei erwähnter Pressung er- zeugten zwei Seitenflächen zukehren,worauf .die Stumpen ein zweites Mal mittels Gegenfläche gepresst werden, das Ganze zum Zwecke, den Stumpen mög lichst gleichmässige Eckform zu geben. II. Einrichtung zur Ausübung des Verfah rens nach Patentanspruch I, igekenn- zeichnet durch eine Unterlage mit un unterbrochener Aufnahmefläche für die zu pressenden Stumpen.UNTERANSPRüCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet,,dass :die Unterlage auf ihrer Oberseite Anschläge für zur Begrenzung des Pressfeldes dienende Füllstäbe aufweist. 2. Einrichtung nach Unteranspruch 1, -da durch gekennzeichnet, dass die An schläge durch an drei Seiten der Unter lage vorgesehenen Erhöhungen gebildet sind, während eine vierte Seite der Un terlage ohne Anschlag ist. 3.Einrichtung nach Unteranspruch 1, da- .durch gekennzeichnet, dass die Füllstäbe auf der Unterlage umwendbar sind und rechteckigen Querschnitt haben, so dass durch Umwendender Füllstäbe die Höhe ,des Pressraumes verändert werden kann, um auf die Unterlage aufgelegte Stum pen dementsprechend in rechteckige Form pressen zu können. 4.Einrichtung nach Unteranspruch 2,, @da- durch gekennzeichnet, dass die Füllstäbe lose auf der Unterlage aufsitzen.
Applications Claiming Priority (1)
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