CH190417A - Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von eckigen Stumpen. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von eckigen Stumpen.

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CH190417A
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CH
Switzerland
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stumps
pressed
pressing
stump
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English (en)
Inventor
Aktiengesellschaft Vill Soehne
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Villiger Soehne Aktiengesellsc
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24CMACHINES FOR MAKING CIGARS OR CIGARETTES
    • A24C1/00Elements of cigar manufacture
    • A24C1/38Final treatment of cigars, e.g. sorting
    • A24C1/44Bundling and pressing devices for cigars

Landscapes

  • Auxiliary Devices For And Details Of Packaging Control (AREA)

Description


  Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von eckigen Stumpen.    Zwecks     Herstellung    :der     bekannten,    im  Querschnitt     rechteckigen    Stumpen werden die  Stumpen in ihrer rundlichen     Rohform        ge-          wöhnlich    auf einer Unterlage in zwei Lagen  zu fünf Stumpen in entsprechende Abteilun  gen der Unterlage eingebracht und alsdann  durch Bewegen einer Gegenfläche nach der  Unterlage hin gepresst, worauf die Stumpen  auf Länge     geschnitten    werden.

   Bei dieser  Behandlungsart in Doppellagen und mit nur  einmaliger Pressung der Stumpen     läss.t    aber  deren     Formgebung    infolge Ungleichmässig  keit der Umfangsflächen zu wünschen übrig;  diese Ungleichmässigkeit der     Stumpenform     kann z. B. beim maschinellen Einpacken     @der-          selben,    hauptsächlich beim stückweisen Ein  packen, zu Störungen in der     Einpackarbeit          führen.     



  Um den     Stumpen    möglichst gleichmässige  Eckform zu geben, werden nachdem erfin  dungsgemässen Verfahren zur     Herstellung     von eckigen     Stumpen    auf einer Unterlage  Stumpen in Rohform in einer Lage nebenein  ander gelegt und     alsdann,    zwecks Bildung    von ebenen Seitenflächen     mittels    einer nach  der Unterlage hin bewegten Gegenfläche ge  presst, worauf .die Stumpen auf der Unter  lage so umgewendet werden,     @dass    je zwei       Nachbarstumpen    einander die eine der bei  erwähnter Pressung erzeugten zwei Seiten  flächen zukehren, worauf die Stumpen     ein     zweites Mal mittels Gegenfläche gepresst  werden.  



  Bei .dieser Behandlungsart in einer einzi  gen     Lage    und mit. zweimaliger     Pressung    der  Stumpen lassen sich auf     verhältnismässig     einfache Weise gleichzeitig eine grössere An  zahl     Stumpen    von ,gleicher Form und damit  auch von gleicher Grösse erzeugen, woraus  sich gegenüber bisherigen     Pressverfahren    die  Vorteile gefälligeren Aussehens und leichten       Verpackens    ergeben.  



  Dieses Verfahren ist im folgenden anhand  der Zeichnung beispielsweise erklärt, welche  ein Beispiel der ebenfalls Erfindungsgegen  stand bildenden Einrichtung zur Ausübung  -des     Verfahrens        zeigt.              Fig.    1 ist ein     Senkrechtschnitt    durch die  mit Stumpen     belegte    Unterlage samt .der Ge  genfläche;       Fig.    2 ist eine Oberansicht zu     Fig.    1 un  ter Weglassung der Gegenfläche;

         Fig.        \3'    und 4 zeigen in grösserem     Massstab     Teilschnitte zur     Erklärung    des ersten     Press-          vorganges.,    und       Fig.    5 und 6 zeigen ähnliche     Teilschnitte     zur Erklärung des .zweiten     Pressvorganges.     Es ist 1 eine rechteckige, plattenartige  Unterlage, welche oben auf drei Seiten eine  Erhöhung 2 besitzt;

   am einen     Längsrand     der Unterlage 1 ist keine solche Erhöhung 2  vorhanden.     Gemäss        Fig.    1 und 2 ist auf die       Unterlage    1 eine Lage zueinander paralleler  Stumpen A von rundlicher Rohform so auf  gelegt,     dass    ein Stumpen den benachbarten  Stumpen     berührt.    Die Stumpen A sind zu  den Breitseiten der Unterlage 1     gleiohgerich-          tet    und besitzen eine solche Länge, dass aus  ihnen mehrere, z. B. drei einzelne Stumpen  geschnitten werden können. Die Länge der  Unterlage 1 ist so bemessen,     dass    auf ihr eine  grössere Anzahl Stumpen A, z.

   B. etwa fünf  zig, nebeneinander     gelegt    werden können.       Letzteres    ist sehr leicht ausführbar, indem  man ein entsprechend grosses Bündel von  Stumpen auf die     ununterbrochene"d.    h. keine  Unterteilungen besitzende Unterlage 1 legt  und alsdann auf derselben nie     Stumpen    mit  den Händen     ausbreitet        bezw.    aneinander legt.  



  Wie aus     Fig.    1 und 2 ersichtlich ist,  ist auf die Unterlage 1 an ihren .zwei  Breitseiten je ein Füllstab 3 aufgelegt,  welchem die betreffende Erhöhung 2 der  Unterlage als Anschlag .dient; an diese zwei  Füllstäbe liegt je der betreffende äusserste  Stumpen A ,der Reihe an. Ferner sind auf  die Unterlage 1 in deren Längsrichtung zwei  Füllstäbe 4 aufgelegt, wobei dem einen an  der Erhöhung 2 am einen Längsrand der       Unterlage    Anschlag gegeben ist, während       .der    andere Füllstab 4 mit dem     zweiten     Längsrand der     Unterlage    bündig liegt.

   Die       Füllstäbe    -3     und    4     umgeben    die     Stumpenlage     ringsum und begrenzen den     Pressraum    im  Umfang und in der Höhe. Diese Füllstäbe    haben untereinander gleiche rechteckige       Querschnittsform    und liegen gemäss     Fig.    1  bis 4 mit der breiteren Seite auf der Unter  lage 1 auf.  



  Mit 5 ist eine     oberhalb    der Unterlage 1  sich befindende     Pressplatte    bezeichnet. Die  selbe wird mittels einer die Unterlage samt  der     Pressplatte    aufnehmenden Presse gegen  die Unterlage 1 gedrückt bis die     Pressplatte     auf die Füllstäbe 3 und 4 aufzustehen  kommt, wie sich aus .den     Fig.    3 und 4 er  gibt.

   Durch diese erste Pressung werden die  Stumpen aus ihrer     rundlichen    Form in vier  eckige Form     gepresst,    wobei die     Stumpen     naturgemäss auf den breiteren     Seiten,    welche  ,der Unterlage 1 und der     Pressplatte    5 zuge  kehrt sind, flacher sind als an ihren andern  zwei Seiten, wo die     Stumpen    aneinander lie  gen; lediglich die an die     Füllstäbe    3 anlie  genden, zu äusserst links     und.    rechts befind  lichen Stumpen werden auch auf der be  treffenden Schmalseite gut     glatt    gepresst.

    Nach dieser ersten     Pressung    werden die  Stumpen auf der Unterlage um<B>90'</B> umge  wendet, so dass sie mit den Breitseiten an  einander liegen und mit einer Schmalseite  auf der Unterlage     aufstehen,    wie aus     Fg.    5  ersichtlich. Dementsprechend werden auch  die Füllstäbe 3 und 4 auf der Unterlage 1  hochkant gestellt, wie     Fig.5    und 6 zeigen.  Alsdann wird die     Pressplatte    5 neuerdings  in der Presse gegen die Unterlage 1 ge  drückt, bis sie auf den     Füllstäben    3 und 4  aufliegt. Dadurch werden nie     Stumpen    auch  auf ihren zwei Schmalseiten     glatt    gepresst.

    Der bei der ersten     Pressung        eintretende          Formaus.gleieh    der     Stumpen    wird bei der  zweiten Pressung vervollständigt, worauf die       Stumpen    untereinander annähernd gleiche       Rechteckform    besitzen mit vier     glatt        gepress-          ten        Seiten,    die     ihnen    ein gutes Aussehen ge  ben.

   Infolge ihrer gleichmässigen     glatten          Form.    eignen sich     derartige    Stumpen insbe  sondere für Packungen mit Hebestreifen  zwecks     Vermeidung    .gegenseitiger     Beschädi-          gung    der Deckblätter     beim.    Herausziehender       Stumpen,    hauptsächlich wenn der Hebestrei  fen     nicht        um    den Stumpen     herumgeführt        ist.         Wenn die     Stumpenschicht    1 nach der  zweiten Pressung frei gelegt worden ist,

    nimmt man den auf dem nicht erhöhten  Längsrand der Unterlage aufliegenden Füll  stab 4 weg, worauf die Stumpen nach Ent  fernung der beiden Füllstäbe 3 mittels des       zweiten    Füllstabes 4 sich leicht von der Un  terlage wegschieben lassen. In der Folge  werden die erzeugten Stumpen, unter Weg  schneiden ihrer Enden, auf     :Schneidmaschi-          nen    in     Einzelstücke        geschnitten,    worauf sie  getrocknet werden. Nachher werden die  Stumpen, je nachdem, z. B. zunächst einzeln  in eine Umhüllung aus durchscheinender       Zellulose    oder anderem     Material    verpackt  oder     unmittelbar    in Packungen z.

   B. zu     fünf     oder zehn Stück oder in Kistchen zu fünfzig  oder hundert     ,Stück    eingebracht;     natürlich     können auch einzeln umhüllte Stumpen in       teliebiger        Stückzahl    gemeinsam verpackt       u    erden.  



  Zwecks     Durchführung    der     Pressarbeit     können jeweils eine Mehrzahl von Unterlagen  in einem gemeinsamen Spannrahmen aufein  ander geschichtet werden, wobei die in der  Reihe nächsthöhere Unterlage     gleichzeitig     die     Pressplatte    für die     Stumpenschicht    der  untern Unterlage bilden kann.  



  Selbstverständlich können in Ausübung  des erfindungsgemässen Verfahrens auch  Stumpen mit quadratischem     Querschnitt    her  gestellt werden.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRÜCHE:</B> I. Verfahren zur Herstellung von eckigen Stumpen, dadurch gekennzeichnet, .dass auf einer Unterlage Stumpen in Roh form in einer Lage nebeneinander gelegt und alsdann, zwecks Bildung von ebenen Seitenflächen mittels einer nach der Un terlage hin bewegten Gegenfläche ge presst werden, worauf die Stumpen auf der Unterlage so umgewendet werden, dass je zwei Nachbarstumpen einander ,die eine der bei erwähnter Pressung er- zeugten zwei Seitenflächen zukehren,
    worauf .die Stumpen ein zweites Mal mittels Gegenfläche gepresst werden, das Ganze zum Zwecke, den Stumpen mög lichst gleichmässige Eckform zu geben. II. Einrichtung zur Ausübung des Verfah rens nach Patentanspruch I, igekenn- zeichnet durch eine Unterlage mit un unterbrochener Aufnahmefläche für die zu pressenden Stumpen.
    UNTERANSPRüCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet,,dass :die Unterlage auf ihrer Oberseite Anschläge für zur Begrenzung des Pressfeldes dienende Füllstäbe aufweist. 2. Einrichtung nach Unteranspruch 1, -da durch gekennzeichnet, dass die An schläge durch an drei Seiten der Unter lage vorgesehenen Erhöhungen gebildet sind, während eine vierte Seite der Un terlage ohne Anschlag ist. 3.
    Einrichtung nach Unteranspruch 1, da- .durch gekennzeichnet, dass die Füllstäbe auf der Unterlage umwendbar sind und rechteckigen Querschnitt haben, so dass durch Umwendender Füllstäbe die Höhe ,des Pressraumes verändert werden kann, um auf die Unterlage aufgelegte Stum pen dementsprechend in rechteckige Form pressen zu können. 4.
    Einrichtung nach Unteranspruch 2,, @da- durch gekennzeichnet, dass die Füllstäbe lose auf der Unterlage aufsitzen.
CH190417D 1936-10-06 1936-10-06 Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von eckigen Stumpen. CH190417A (de)

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