CH190453A - Einrichtung zur Darstellung von Gegenständen. - Google Patents

Einrichtung zur Darstellung von Gegenständen.

Info

Publication number
CH190453A
CH190453A CH190453DA CH190453A CH 190453 A CH190453 A CH 190453A CH 190453D A CH190453D A CH 190453DA CH 190453 A CH190453 A CH 190453A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
image
transparent
opaque
partial images
dependent
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Aktiebolag Transart
Original Assignee
Aktiebolag Transart
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Aktiebolag Transart filed Critical Aktiebolag Transart
Publication of CH190453A publication Critical patent/CH190453A/de

Links

Landscapes

  • Toys (AREA)

Description


      \Einrichtung    zur Darstellung von     Gegenständen:       Die Erfindung bezieht sich auf eine Ein  richtung zur Darstellung insbesondere von  hintereinander liegenden oder     nacheinander     sichtbaren Gegenständen     vermittelst        überein-          anderliegender,        @durchsichtiger,    Teilbilder der  Gesamtdarstellung aufweisender Bildträger;

    zum Beispiel aus Zellglas.     Bisher    wurde bei  derartigen     Darstellungen    nicht nur auf die  Durchsichtigkeit der Bildträger selbst, son  dern auch auf die     Durchsichtigkeit    der Dar  stellung besonderer     Wert   <B>gelegt,</B> weil man  glaubte, nur auf diese     Weise    die räumlichen,  zeitlichen oder     sonstigen    Beziehungen der       Einzeldarstellungen        zueinander,darstellen    zu  können.  



  Die Einrichtung nach     vorliegender    Erfin  dung unterscheidet sich hiervon grundsätz  lich dadurch,     dass    die Teilbilder auf den  durchsichtigen Bildträgern     undurchsichtig     sind. Hierdurch können .ganz überraschende  und für derartige     Darstellungen    bisher nicht       bekannte        Effekte    erzielt werden.  



  Auf     der        beiliegenden        Zeichnung        sind            Ausführungsbeispiele    des Erfindungsgegen  standes dargestellt.  



  Die     Fig.    1     bis    5 veranschaulichen mit  Einzelbildern versehene     Bildträger,    welche  zusammen einen Satz     Bilden;          Fig.    6 zeigt die     übereinanderliegenden     Bilder nach     Fig.    1 und 2;

         Fig.    7     zeigt    die     übereinanderliegenden     Bilder nach     Fig.    1 bis 3 in der     Reihenfolge          Fig.    3,     Fig.        '2,        Fig.    1 und       Fig.    8 die     übereinanderliegenden    Bilder  nach     Fig.    1 bis 3 in der Reihenfolge     Fig.    1,       Fig.    2,     Fig.        .3    ;

         Fig.    9 zeigt die     übereinanderliegenden     Bilder nach     Fig.    1 bis 4 in der     Reihenfolge          Fig.    4,     Fig.    3,     Frg.    2,     Fag.    1,     und          Fig.    10 zeigt sämtliche     übereinanderlie-          gende    Bilder nach     Fig.    1     bis    5;

         Fig.    11 bis 13 veranschaulichen     eine    Ein  richtung zur Darstellung von     Gegenständen,     bei welcher die Bildträger     als    Bänder aus  gebildet sind; die           Fig.        1-1,    15 und 1,6 veranschaulichen sche  matisch verschiedene Ausführungsformen  eines einzelnen Bildträgers im     Schnitt.     



  In ,den     Fig.    1 bis 5 sind mit<I>f, g,</I>     h,,   <I>i</I>  und     k    durchsichtige Bildträger bezeichnet,  die zum Beispiel     aus.Zellglas,        Zellulosefolie     oder Zelluloid     bestehen.    Jeder dieser Bild  träger weist ein Teilbild     a,   <I>b, e, d</I>     bezw.    e  einer Gesamtdarstellung auf, welche Teil  bilder durch schraffierte     Bildflächen    :darge  stellt sind.

   Diese     Teilbilder    sind undurch  sichtig und zum Beispiel dadurch     hergestellt,     dass sie     mittels    undurchsichtiger Farben auf  die     durchsichtigen    Einzelblätter aufgedruckt  worden sind.  



  Der     Darstellungsinhalt    der     Einzelblätter     nach     Fig.    1 bis 5 ist einer Landschaft ent  nommen, indem man sich diese Landschaft  quer zu dem Auge des Beschauers in ver  schiedene Zonen     unterteilt    .gedacht hat. Jedes  .der     Einzelblätter    veranschaulicht nun bild  lich nur diejenigen Gegenstände, die sich in  einer     bestimmten    Zone befinden.  



       'V#'rerden    nun .sämtliche     Blätter    aufeinan  dergelegt und gemeinsam betrachtet,     wie    es       in        Fig.   <B>10</B> veranschaulicht ist, so wird der  Beschauer das gleiche Bild vor Augen haben,  welches sich ihm, wenn er die vor ihm lie  gende Landschaft durchwandern würde, am  Ausgangspunkt seiner Wanderung     bieten     würde. Er sieht alle Gegenstände, die im  Vordergrund liegen. Von den weiter zurück  liegenden Gegenständen sieht er jedoch nur  diejenigen, die von den     @davorliegenden    Ge  genständen nicht verdeckt sind.

   Von der  bildlichen Darstellung b des     Blattes    g sieht  er nur noch diejenigen Teile, die von der  Darstellung a des Blattes f nicht bedeckt  sind. Von der Darstellung c des     Blattes        la     sieht der Beschauer     nur    die Teile, die     .die          darüberliegenden        Blätter    f und g, bezie  hungsweise die auf diesen     Blättern    befind  lichen undurchsichtigen Darstellungen     a    und  b unbedeckt lassen und so fort.

   Bei der Be  trachtung aller     übeieinanderliegender    Blätter       f=k    sieht man das Teilbild<I>a</I> des obersten       Blattes    f     beispielsweise    vollständig und von  den übrigen     Blättern        g,   <I>h, i</I>     und   <B>k</B> nur die-         jenigen    Teile ihrer Teilbilder b,<I>e, d</I> und e,  die durch die     darüberliegenden    Teilbilder  nicht verdeckt sind.

   Dabei kann es vorkom  men, wie an dem Teilbild<I>d</I> es     Bildträgers   <I>i</I>  <B>gezeigt</B> ist,     ,dass    ein Bild überhaupt unsicht  bar bleibt und erst durch die     Fortnahme          bezw.    das Umblättern der     davorliegenden     Bildträger sichtbar     wird.     



  Denkt man sich den veranschaulichten  Satz- von fünf     Einzelblättern        beispielsweise     in Buchform vereinigt, und     blättert    der Be  schauer das erste Blatt um, so vollzieht sich  der nämliche Szenenwechsel, als     wenn    der Be  schauer im Raum eine Strecke durchwandern  würde, die von dem ursprünglichen Betrach  tungspunkt     bis    zu einem Punkt führt, der  hinter den durch das Teilbild a veranschau  lichten, aber     *    vor den durch das Teilbild b  veranschaulichten Gegenständen liegt.

   Nach  dem     Umlegen    des     ersten        Blattes    f, liegt die  bildliche Darstellung<I>b</I>     des        Blattes   <I>g</I> voll  ständig vor den Augen des     Beschauers.    Von  den     @darunterliegenden        y    Teilbildern sind je  doch     wiederum    nur diejenigen sichtbar, die  die     darüberliegenden    nicht verdecken.

   Der  Beschauer     wandert    nur     weiter,    indem er  Blatt für     Blatt        umblättert.    Bei dieser Be  trachtungsweise     ergibt    sich noch ein beson  derer Effekt, wenn der     Beschauer    auf die be  reits umgelegten     Blätter    blickt, indem diese  dann     glas    gleiche Bild ergeben wie es ein  Wanderer in der wirklichen Landschaft er  blicken würde, wenn er an dieser     Stelle    zu  rückblickt.

   So liegen zum Beispiel nach dem  Umlegen der drei     ersten        Blätter    nicht mehr  die Berge im Vordergrund, wie dies beim       Ausgangspunkt    der     V@Tanderung        (Fig.    10)  oder entsprechender     Betrachtung    der drei  ersten Blätter alle in     (Fig.    8) der Fall war,  sondern die Kirche, welche .der Wanderer  soeben     passiert    hat.

   Die auf     Blatt    f und g  dargestellten Berge dagegen bilden nun den  Hintergrund.     Während    aber zuerst die Bild  fläche des Berges .des Teilbildes b     zum        gTötl-          ten    Teile durch die Bildfläche des Berges des  Teilbildes a verdeckt war,     verdeckt    nun um  gekehrt die Bildfläche des Berges des Teil  bildes b (und die vor     ihm        liegende        Kirche)         die Bildfläche des Berges des Teilbildes a.

    Die Einzelbilder a,<I>b, c, d</I> und e können  natürlich auch in beliebiger Zusammenstel  lung und Reihenfolge     übereinandergelegt     werden; so zeigt     Fig.    7 drei Blätter in der  Reihenfolge     h.,        g,   <I>f</I> und     Fig.    9 vier     Blätter     in der Reihenfolge<I>i,</I>     h,        y,   <I>f</I> übereinander  gelegt.  



  Wie die vorstehende Beschreibung erken  nen lässt,     wird    der beschriebene Effekt da  durch erreicht,     da.ss    die     'Peilbilder    auf den  durchsichtigen Bildträgern undurchsichtig  sind. Diese     Undurchsichtigkeit,der    Teilbilder  ermöglicht. gleichzeitig auf beiden Seiten  Teilbilder auf die Bildträger aufzubringen.  Dies hat verschiedene grundlegende Vorteile.

    Es ermöglicht nämlich, wenn die     Bild-          konturen,der    auf die Vorderseite aufgebrach  ten Darstellung auch für die     Darstellung    der  Rückseite beachtet werden, diese Darstellung  auf der Rückseite in ihren     Einzelseiten    an  ders auszubilden, als das Teilbild auf der  Vorderseite. Es liegt auf .der Hand, dass  hierdurch eine noch     weitergehende        Anglei-          ehun-    der Betrachtungsweise an die     natür-          liche\ermöglicht    wird. In Wirklichkeit wird  die Rückseite eines Gegenstandes im allge  meinen anders aussehen als die Vorderseite.

    Beispielsweise wird sich .die Rückfront eines  Hauses von der Vorderfront gewöhnlich un  terscheiden. Die     Anbring-ung    einer selbstän  digen bildlichen Darstellung in     deckenden     Farben auf der Rückseite der Blätter inner  halb     der    Bildkonturen der Vorderseite     ermö    g  licht, diesen     natürliehen        Verhältnissen    Rech  nung zu tragen, die     wiederum    allerdings  lediglich ermöglicht wird durch die     Verwen-          dung        undurchsichtiger    Farben.  



  Da es besonders in Verbindung mit       drucl@technischen    Verfahren schwierig ist,  Farben zu     erhalten,    die eine ausreichende  Deckungskraft besitzen, so kann das durch  sichtige Blatt mindestens auf einer Seite im       Bereich    des Bildumrisses vor Aufbringung  der Bilder mit einer     undurchsichtigen    Grun  dierung versehen werden.

   Für diese     Grun-          dierung        wird    zweckmässig eine die beider  seitigen Bilddarstellungen     unbeeinflusst    las-    sende, zum Beispiel weisse     Farbe    benutzt,  doch kann die Deckungsgrundlage auch  durch eine :der für die spätere Bilddarstel  lung erforderlichen Farben oder durch meh  rere     Farben        gleichzeitig    gebildet werden.

   Eine  solche     Grundierung    ermöglicht nicht nur eine       vollständige    Trennung der     vorderseitigen    von  ,der     rückseitigen    Darstellung, sondern     gleich-          zeitig    auch das     Übereinanderdrucken    meh  rerer     Druckfarben,    die     selbst    nicht decken,  zur Erzielung von natürlichen Farben und  beliebigen Zwischentönen.

       In    den     Fig.    14  bis 1-6 ist der aus Zellglas oder     einem    andern  durchsichtigen     Material    bestehende Bild  träger     mit    1 bezeichnet.

   Es     ist    bei     allen;        rei     Ausführungsformen nach diesen     Fig.    14 bis  16 angenommen, dass es sich     um    die Erzeu  gung von zwei     getrennten        bildlichen    Dar  stellungen     innerhalb    der gleichen Bildkon  turen handelt, von denen die     Darstellung    -2  von der Rückseite und die andere, 3, von der  Vorderseite des Bildträgers 1 aus sichtbar  sein soll. Für jede Darstellung mögen drei.

         Farbschichten    4, 5 und 6 zur     Erzeugung    von  naturgetreuen Farben (Halbtönen) erforder  lich sein,     wiewohl    natürlich auch jede andere  Zahl von     Farbschichten    zur     Herstellung    der  Bilder Verwendung     finden    kann (Mehr  farbendruck).

   Es     braucht    auch die Zahl die  ser Farbschichten für das vorderseitige und       rückseitige    Teilbild nicht     übereinzustimmen.     Endlich ist es     klar,    dass sich an :dem Erfin  dungsgedanken nichts ändert, wenn     statt          -des        Mehrfarbendruckes    ein anderes Druck  verfahren (zum     Beispiel    Strichätzung) oder  ein     sonstiges    Reproduktionsverfahren     auge-          wendet        wird.     



  Bei der Herstellung von Teilbildern nach       Fig.    14 wird vor Aufbringung der     beider-          seitigen    Bilddarstellungen, damit diese sich  gegenseitig bei der     Betrachtung        nicht    stören,  eine im wesentlichen     undurchsichtige        Grun-          dierungssehicht    7 von einer     Seite    her auf das  Zellglas aufgebracht.

   Die Deckkraft dieser       Grundierungsschieht    muss so gross sein, dass       Teile    des Bildes auf der einen     Seite        :durch     ,das auf die andere     Seite    aufgebrachte Bild       hindurch        nicht    mehr     sichtbar        sind.        Dieses         Ziel lässt sich in einfacher     Weise    beispiels  weise dadurch erreichen, dass in weisser oder  einer andern neutralen oder in     einer    Farbe,  die einer oder beiden bildlichen Darstellun  gen gemeinsam ist,

   eine     Deckgrundlage    auf  das Zellglas aufgedruckt     wird,    bevor auf der  gleichen     Seite    das     Teilbild    erzeugt wird. Es  liegt natürlich ohne weiteres auf     derHand,    dass  eine gleiche Deckschicht 7 auch auf der Un  terseite des     Zellglasträgers    vor der     Aufdruk-          kung    der     unterseitigen    Bilddarstellung auf  gebracht werden kann     (Fig.    15), sei es, dass  eine besonders grosse Deckkraft     dieses    Unter  druckes     erstrebt        wird,    sei es,

   dass die Deck  kraft jeder der beiden Deckschichten 7 nur  so gering     gewählt        wird,    dass sie erst zusam  men den     gewünschten    Effekt     ergeben.        Dabei     kann selbstverständlich auch für jede der     bei-          ,den    Deckschichten 7 eine verschiedene     Farb-          tönung        gewä=hlt    werden,

       beispielsweise    unter       Berücksichtigung    der für jede der beiden Sei  ten in Aussicht genommenen     Bilddarstellung.     Es     ist    natürlich gleichgültig,     wie    im     einzel-          nen    diese neutrale Trennschicht hergestellt       -wird.        Beispielsweise    kann in den beschrie  benen     Ausführungsbeispielen    die     gewünschte     Deckung durch entsprechende mechanische  oder     chemische    Behandlung des     Druckträgers     an den Stellen des     

  Bildaufdruckes    erzielt  werden.  



  Gemäss     Fig.    16 kann die     Herstellung    des  Bildträgers dadurch vereinfacht werden,     .dass     der gesamte Darstellungsinhalt, das heisst so  wohl das von der Rückseite her, als auch       ,das    von der Vorderseite her sichtbare Teil  bild, von einer Seite auf den Druckträger  aufgedruckt wird.

   Zur Herstellung des Dar  stellungsinhaltes eines     durchsichtigen    Blattes  wird also so vorgegangen, dass auf eine der  beiden Seiten     (Vorderseite)    zunächst in     Ein-          oder    Mehrfarbendruck die     bildliche    Darstel  lung 2 aufgebracht     wird,    die von der gegen  überliegenden (in     diesem    Falle also nicht be  druckten) Seite (Rückseite) des     idurchsich-          tigen    Bildträgers vom Beschauer erblickt  werden soll.

   Auf diese bildliche Darstellung  wird nunmehr die     undurchsichtige    Deck  schicht 7,     beispielsweise        in    Form eines neu-         tralen,    etwa weissen     Farbaufdruckes,    aufge  bracht, die ihrerseits nunmehr als     Unterlage     des Bildaufdruckes des in einer oder meh  reren Farben herzustellenden     zweiten    Teil  bildes 3 dient.

   Es ist ersichtlich,     @dass    auf  diese Weise das Aufbringen des'     gesamten,          sowohl    auf der Rückseite     wie    auf der     Vor-          ders,eite        sichtbaren    Darstellungsinhaltes des       .durchsichtigen        Blattes,        gleichgültig    ob diese       Aufbringung,    was natürlich der übliche Fall  sein wird, durch     Druck    oder durch ein an  deres, beispielsweise     hand-v#rerksmässiges    oder  künstlerisches Verfahren erfolgt, auf ein und       ,

  derselben    Seite des Bildträgers erfolgt. Das  bedeutet nicht nur eine weitgehende tech  nische Vereinfachung, sondern es besteht.        enn    jeweils die     Farbschichten    4, 5 und 6  gleich sind, die Möglichkeit, dieselben     mit-          tels    einem Klischee und einem Farbwerk zu  drucken,

   so dass in dem anhand von     Fig.    16       beschriebenen        Ausführungsbeispiel    beispiels  weise zur Erzielung von     Haibtonbildern    an  statt sieben Farbwerke wie im     Beispiel    nach       Fig.    14 oder     statt    acht Farbwerke     wie    im  Beispiel nach     Fig.    15 nur noch     vier    Farb  werke erforderlich sind.  



  Es     wurde    schon darauf hingewiesen, dass  ,die Einzelblätter in Form eines Buches zu  sammengeheftet werden können, wobei sie an  einer gemeinsamen     Kante        zusammengeheftet     sind. Die     Einzelblätter    können auch abwech  selnd an     entgegengesetzten        Seiten    zusammen  geheftet sein.  



  Die einzelnen     Blätter    eines zusammen  gehörigen Satzes können auch lose in einen       Kasten    eingelegt werden, wo sie in wechseln  der Zahl und Reihenfolge oder auch einzeln  für sich betrachtet werden können. Endlich  können die die     einzelnen    Bilddarstellungen  tragenden Bildträger die Form eines zusam  menhängenden     Streifens    besitzen, der bei  spielsweise     harmonikaartig        zusammengefaltet     ist.  



  Es kann auch ein undurchsichtiges Blatt  Verwendung finden, welches an beliebiger       Stelle    zwischen die zusammengehörigen       Blätter    gelegt wird, um eine gesonderte Be-           trachtung    einzelner Blätter oder einer klei  neren Anzahl derselben zu ermöglichen.  



  Die beschriebenen Bildträger können  nicht nur zur Veranschaulichung von     hinter-          einanderliegenden    Gegenständen, sondern  auch von solchen Objekten, die wie bei  Vorgängen, nacheinander sich     denn.    Auge  zeigen, benutzt werden. Zweckmässig trägt  in solchen Fällen das unterste     Blatt    die  Bildteile, die allen Darstellungen gemein  sam sind. Die     darüberliegenden        Blätter    ent  halten dann jeweils diejenigen Teilbilder der       Gesamtdarstellung,    die beispielsweise bei  dem Ablauf eines Prozesses den     einzelnen     Phasen dieses Prozesses entsprechen.  



  Die     übereinanderliegen.den        Blätter    können  auch     gegenseitig    verschiebbar sein, sei es, um  insbesondere bei der Darstellung räumlicher  Beziehungen und Erscheinungsformen eine  Art     perspektivischen    Effektes hervorzurufen,  sei es, um mit Hilfe der Verschiebung ver  schiedene Möglichkeiten der Erscheinungs  formen oder des     :dargestellten    Vorganges zu  veranschaulichen. Im     letzteren    Falle     ist    die  Ausbildung der Bildträger als Bänder vor  teilhaft, die     mittels    Rollen in mehreren La  gen übereinander     und    aneinander vorbei  geführt werden können.

   Auf diese Weise ist  es nicht nur möglich, die Darstellung ver  schiedener Gegenstände oder Vorgänge am  gleichen Platz, nämlich am Kreuzungspunkt  vorzunehmen, sondern man kann von ein und  derselben     Erscheinungsfo.im    eine grössere An  zahl von Variationen veranschaulichen.

   Die       Bewegung    der Rollen kann von Hand oder  maschinell erfolgen.     Beispielsweise    werden  gemäss     Fig.    11 bis     1..3    in einem     gasten    3-8  zwei Bildstreifen durch zwei Rollenpaare 39,  40 parallel zueinander geführt, während     zwei     andere Bildstreifen mit Hilfe zweier weiterer  Rollenpaare 41, 42 quer dazu geführt wer  den, so     .dass    die vier     Bildstreifen        kreuzartig     verlaufen. Die Kreuzungsstelle 43 ist der  Punkt, wo die gewünschte     Darstellung    er  scheint.

   Diese Ausführungsform kann von  besonderer Bedeutung für die Spielzeugindu  strie sein, oder für kleine Bühnen     mit    Wand  dekorationen. Die eben     beschriebene    Einrieh-    tun- bietet ferner für die     Fabrikation    von  Trickfilmen Anwendungsmöglichkeiten,     weil     hier auf bequemste Weise     gezeichnete    Trick  folgen auf den für den     Fo-Hlauf    der Hand  lung notwendigen Platz     zurückgeführt    wer  den können.

      Die eben     beschriebene    Vorrichtung ermög  licht es insbesondere auch, ein oder mehrere       Teilbilder    stehen zu lassen und nur einen  oder einige der übrigen     B.ilUstreifen    zu be  wegen, so dass auch auf diese Weise die     ver-          schiederxsten        Kombinationen    möglich sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Darstellung insbesondere von hintereinan.derliegenden oder nacheinan der sichtbaren Gegenständen vermittelst übereinanderliegender, durchsichtiger, Teil bilder der Gesamtdarstellung aufweisender Bildträger, dadurch gekennzeichnet, dass die Teilbilder auf den durchsichtigen Bild trägern undurchsichtig sind. UNTERANSPRÜCHE: 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da .durch gekennzeichnet, @dass -die Bild flächen durch deckende Farben gebildet sind.
    2. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass bei jedem Bildträger innerhalb der Bildkonturen des von der Vorderseite sichtbaren Teil bildes auch ein von der Rückseite des Bildträgers aus sichtbares Teilbild auf gebracht ist. 3,. Einrichtung nach Unteranspruch 2, .da durch gekennzeichnet, dass die beider seitigen Teilbilder durch eine deckende Trennschicht voneinander getrennt sind. 4.
    Einrichtung nach Unteranspruch 2, da- ,durch gekennzeichnet, dass .die Jurchsich- tigen Bildträger mindestens auf einer Seite mit einer .den Bildumriss ganz be deckenden Grundschicht versehen sind. 5.
    Einrichtung nach. Unteranspruch. 4, da durch gekennzeichnet, dass die undurch- sichtige Grundschicht aus einer der für die bildliche Barstellung erforderlichen Farben besteht. 6. Einrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, .dass die beiden von .den gegenüberliegenden Seiten der Bild ' träger aus sichtbaren Teilbilder auf der gleichen Seite jedes Trägers aufgebracht sind. 7.
    Einrichtung nach Unteranspruch 6, da durch .gekennzeichnet, dass das eine Teil bild jedes Bildträgers unmittelbar auf ,dem Bildträger liegt, während das an dere auf eine undurchsichtige Trenn schicht zwischen beiden Teilbildern auf gebracht ist. B.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die durchsich tigen Bildträger aus Einzelblättern be stehen, die in Form eines Buches durch Zusammenheftung an einer Bildkante vereinigt sind. 9. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die durchsich tigen Bildträger aus harmonikaartig 7u- sammen.gefaIteten, die Teilbilder -tragen den Streifen bestehen. 10.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da .durch gekennzeichnet, dass die durch sichtigen Bildträger aus Bändern beste hen, die übereinander fortbewegbar sind. 11. Einrichtung nach Unteranspruch 10, da- .durch, gekennzeichnet, @dass sich .die Bän der an der Betrachtungsstelle kreazen. 1.2.
    Einrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch undurchsichtige, zwi- schen die Bildträger eingelegte Zwischen- blätter. 13. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, .dass die Einzel- bilder ,gegenseitig verschiebbar angeord net sind.
CH190453D 1935-01-28 1935-12-27 Einrichtung zur Darstellung von Gegenständen. CH190453A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE190453X 1935-01-28

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH190453A true CH190453A (de) 1937-04-30

Family

ID=5723797

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH190453D CH190453A (de) 1935-01-28 1935-12-27 Einrichtung zur Darstellung von Gegenständen.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH190453A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DD228669A5 (de) Wertpapier, insbesondere banknote, mit einem sicherheitsmuster
DE2056605A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Simulieren von Bewegung
DE3018485C2 (de) Ausweiskarte mit im Auf- und Durchlicht prüfbaren Echtheitsmerkmalen
EP1332052B1 (de) Verfahren zur erzeugeng eines sicherheitsmerkmals sowie diesbezüglich ausgestattetes printmedium
CH190453A (de) Einrichtung zur Darstellung von Gegenständen.
DE2751179A1 (de) Verfahren zum erzeugen uebereinanderliegender, aufeinanderfolgend sichtbar werdender bilder
DE69704455T2 (de) Oberflächendekoration mit einem dreidimensionalen Effekt, Verfahren zu dessen Herstellung, und dessen Verwendung
AT157361B (de) Vorrichtung zur Darstellung von räumlich hintereinanderliegenden Gegenständen, zeitlich aufeinanderfolgenden Vorgängen u. dgl.
DE1446839C3 (de) Parallaxstereogrammanordnung
DE516754C (de) Verfahren zur UEbertragung von Mustern auf beliebige Oberflaechen, insbesondere fuerdie Abschattierung von Strichzeichnungen
DE3409381C2 (de)
DE676031C (de) Verfahren zur Herstellung von schwarzweissen oder farbigen Bildern
DE202013008632U1 (de) Didaktischer Zauberwürfel
DE728249C (de) Mit sich kreuzender Lineatur versehenes Zeichenpapier
DE462328C (de) Plakate fuer auffallendes und durchscheinendes Licht
DE102006050088B4 (de) System und Verfahren zum Erzeugen eines Bildes mit einer dreidimensionalen Wirkung
DE902710C (de) Verfahren zur Herstellung von Diapositiven fuer Lichtreklame
DE495522C (de) Lichtbild mit Beleuchtungskoerpern innerhalb eines dahinterliegenden Gehaeuses
DE961054C (de) Leuchtzeichen, z.B. Buchstaben, Figuren, Bilder
DE2922557C2 (de)
DE680915C (de) Farbrasterlaufbildfilm mit Linienraster
AT150682B (de) Reklameschild.
DE3340015C2 (de) Suchbild mit versteckter Figur
DE854172C (de) Farbtafel
DE688354C (de) Vorrichtung zum Darstellen von in der Draufsicht zu betrachtenden Bildern