CH190471A - Verfahren und Einrichtung zum Kaltpilgern von Rohren. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum Kaltpilgern von Rohren.

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CH190471A
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rolling sectors
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Pipe And Tube Bending America
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Pipe And Tube Bending Corp Of
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  Verfahren und Einrichtung zum Kaltpilgern von Rohren.    Es wurde bereits vorgeschlagen, Rohre  auf einem     Pilgerschrittwalzwerk    auf kaltem       \rege    ohne     Zwischenglühungen    auszuwal  zen, wobei das Rohrwerkstück über einem  konischen Dorn zwischen zwei sich berüh  renden     Walzsektoren,    deren Arbeitsflächen  dem     abnehmenden    Umfang des     Werkstückes          entsprechend    profiliert sind,     schrittweise     verengt und gestreckt     wird.    Dabei wurde  auch vorgeschlagen, das Profil der Arbeits  flächen an den beiden Seiten mit je einer Er  weiterung zu versehen,

   so     dass    dort, wo die  Walzsektoren sich berühren, .der zwischen  dem Dorn und den Arbeitsflächen der bei  den     Walzsektoren    befindliche Ringraum zu  beiden Seiten geschlossene Ausbuchtungen  aufweist. Der Inhalt dieser Ausbuchtungen,  und also auch .der     Profilerweiterungen    nimmt  nach dem Arbeitsende der Walzsektoren  allmählich bis auf Null ab.

   Die Erweite  rungen waren so bemessen,     dass    beim redu  zierenden     Vorwärtsgang    der Sektoren das         Werkstückmaterial    im Bereiche der Erweite  rungen. ausweichen konnte, wodurch der  Rohrquerschnitt eine quergerichtete     oblonge     Form erhielt, indem sich das Werkstück  material im Bereiche der     Erweiterungen     des Profils der     Arbeitsflächen    von     dem    Dorn  ablöst, ohne     dass    sich dabei seine Dicke an  diesen' .Stellen änderte.

       Beim        Beginn    des  Rückwärtsganges der Walzsektoren     wurde     das Werkstück um seine Längsachse um 90  gedreht, so dass .dann beim     Rückwärtsgang     die ausgebauchten     Stellen    des     Werkstückes     wieder gegen den Dorn hin     zurückgedrückt     wurden.

   Diese     Arbeitsweise    hatte den  Zweck, in dem Gefüge des     Werkstückmate-          rials,    das im allgemeinen aus Längsfasern  besteht, einen -die mechanische Widerstands  fähigkeit     vergrössernden        Querverband    zu er  zeugen,     und    auch das Werkstück auf dem  Dorn ein wenig zu lockern.  



  Gemäss der vorliegenden Erfindung     wird     nun so verfahren,     .dass    während des Vor-           wärtsganges    die Wandung     :des    Werkstückes  in den seitlichen Erweiterungen zu Ver  dickungen zusammengedrückt wird, die beim  Rückwärtsgang     ausgewalzt    werden. Dadurch  entsteht ein abwechselndes Stauchen und  Auswalzen des Materials,     :das,    wie die Er  fahrung gezeigt hat, das     Gefüge    des     Werk-          stückmaterials    noch weiter verbessert.  



  Es empfiehlt sich, .dieses Verdicken des       Werkstückmaterials    so auszuführen, dass  das     Werkstückmaterial    dabei sich entweder  gar nicht oder nur in ganz .geringfügiger  Weise an den betreffenden Stellen von dem       kegeligen    Dorn ablöst.

   Dies kann so ge  schehen,     @dass    die     Eiweiterungen        #des    Profils  der Arbeitsflächen so bemessen und gestaltet  werden,     .dass    bei dem bestehenden     Wa1zdruch     das     Werkstückmaterial    gezwungen wird,  die Erweiterungen vollkommen oder minde  stens nahezu vollkommen auszufüllen, dass  sich also an jenen     Stellen    an dem Dorn ent  weder bar kein Hohlraum oder nur ein ganz  geringfügiger Hohlraum bilden     kann..     



  Im folgenden     werden    das Verfahren und  die Einrichtung anhand der Zeichnung bei  spielsweise erläutert. In der Zeichnung zeigt       Fig.    1 zwei Walzsektoren     a1    und     a2    der Ein  richtung mit Arbeitsflächen     b1        bezw.        b'''.    Es  ist angenommen, dass diese     Walzsektoren     an einem gemeinschaftlichen Schlitten, und  zwar     schwingbar,    gelagert sind,

   sowie dass  sie bei der Hin- und     Herbewegung    des       Schlittens    durch ein entsprechendes Getriebe       zwangläufig        syneliron    um Drehpunkte  schwingen, die zentrisch zu den Aussenkan  ten, aber exzentrisch     zu,den    Grundlinien der       Arbeitsflächenprofile    liegen. Der zwischen  den beiden     Walzsektoren    befindliche     kegelige          Dorn,    auf dem     da.s    Rohr ausgewalzt wird,  ist mit c bezeichnet.     Das    Werkstück wird  reduzierend ausgewalzt, während dieses mit  dem Dorn c stillsteht.  



       Fig.2    zeigt in grösserem     Massstab    einen  Schnitt nach der Linie     A-A    der     Fig.    1.  Die seitlichen Begrenzungen. der im übrigen       kreisbogenförmigen    Profile     b1,        b'    der Walz  sektoren weisen ebenfalls     kreisbogenförmige          Erweiterungen    auf, .die rechtwinklig an den    zu beiden Seiten des Profils befindlichen  zylindrischen Umfangsflächen     eder        Sektoren     anschliessen und dort eine scharfe Kante  bilden, so dass sich die beiden.

   Profile     b1,        b2     dicht     aneinanderfü:gen.     



  Das     Werkstückmaterial        d    wird .an der  Oberfläche beim Vorwärtsgang an :den Stel  len der Erweiterungen     .so        heraus,gedrängt,     dass, es diese Erweiterungen voll ausfüllt,  ohne sich dabei von dem Dorn abzulösen.  Es entstehen also an dem Werkstück zwei       gegenüberliegende    seitliche Verdickungen.  Praktisch würde es übrigens nichts aus  machen, wenn auch eine geringfügige     A1-)-          lösungdes    Materials von dem     Dorn    stattfin  den würde, sofern trotz dieser kleinen Ab  lösung eine Verdickung entsteht.  



  Am Ende des     Reduzierhubes    wird das  Werkstück um die Dornachse um<B>90'</B> ge  dreht, wie dies     Fig.    3 zeigt. Das Drehen er  folgt vorzugsweise durch Drehen des     Dornes,     auf dem das     Werlzstüelz    am Ende des     Redu-          zierhubes    fest aufsitzt. Im das Drehen zu  erleichtern, kann an das Arbeitsende der       Arbeitsflächenprofile    der Walzsektoren ein  kurzer etwas geräumigerer Teil angeschlossen  sein. Beim     R.üokwä        rtsgang    der Walzsektoren       werden.die    Verdickungen wieder ausgewalzt.

    so     @dass    das Material derselben gezwungen  wird, in .das übrige     Material    .des Werk  stückes zum Teil einzudringen. Nach     dam          vollständigen    Überwalzen ergibt sich der  Querschnitt gemäss     Fig.    4 der Zeichnung.  



  Das     Rohrwerkstück    braucht vor Beginn  des Rückwärtsganges nicht gerade um 90    gewendet zu werden; man kann es zum  Beispiel auch um etwa 60   wenden.  



  Das hier geschilderte Verfahren wieder  holt sich bei jedem Pilgerschritt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zum Kaltpilgern von Rohren über einem konischen Dorn unter Ver wendung von synchron hin und her schwingenden 9Talzselitoren mit Ar beitsflächen, deren Profil nach .dem Ar beitsende der Walzsektoren hin allmäh lich enger wird und nach dem Arbeits- ende hin allmählich bis auf Null ab nehmende Erweiterungen aufweist, wo bei das Werkstückmaterial beim redu zierenden Vorwärtsgaug der Walz- sektoren in die seitlichen Erweiterungen ausweicht,
    um nach Drehung des Werk stückes um die Dornachse beim Rück wärtsgang .der Walzsektoren wieder zu rückgedrängt zu werden, dadurch ge kennzeichnet, dass in den seitlichen Er weiterungen die Wandung des Werk stückes während des Vorwärtsganges zu Verdickungen zusammengedrückt wird, die nach dem Drehen des Werkstückes um die Dornachse beim Rückwärtsgang wieder ausgewalzt werden.
    <B>11.</B> Einrichtung zur Ausführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das Profil der Er weiterung der Walzsektoren durch Bö gen gebildet ist, die an den zylindrischen Umfangsflächen der Walzsektoreu unter rechtem Winkel scharfkantig enden.
CH190471D 1935-02-26 1936-01-10 Verfahren und Einrichtung zum Kaltpilgern von Rohren. CH190471A (de)

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