CH190510A - Verfahren zur Regelung der Feldstärke und der Klemmenspannung von Synchronmaschinen. - Google Patents

Verfahren zur Regelung der Feldstärke und der Klemmenspannung von Synchronmaschinen.

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CH190510A
CH190510A CH190510DA CH190510A CH 190510 A CH190510 A CH 190510A CH 190510D A CH190510D A CH 190510DA CH 190510 A CH190510 A CH 190510A
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Aktieng Siemens-Schuckertwerke
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Siemens Ag
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  Verfahren zur Regelung der Feldstärke und der     Klemmenspannung     von     Synchronmaschinen.       Die Erfindung bezieht sich auf Syn  chronmaschinen, deren erregender Teil aus       permanentem    Magnetstahl besteht; insbeson  dere sollen als solche Stähle die     neuerdings     entwickelten Stähle mit sehr hoher     Koerzitiv-          kraft,    also z. B. die sogenannten ausschei  dungsgehärteten Magnetstähle mit einem Zu  satz aus Aluminium oder Titan Verwendung  finden.

   Gemäss dem Verfahren der Erfin  dung werden zur Regelung der     Feldstärke     und der Klemmenspannung von derartigen       Synchronmaschinen    der Maschine während  des Betriebes regelbare     Magnetisierungs-          ströme    zugeführt,     die,den    kleineren Teil des  Erregerfeldes erzeugen, während der grössere  Teil von dem permanenten     Magnetstahl        her-          rührt.     



  Eine     Synchronma.schin--,    deren Erreger  feld ausschliesslich durch einen     permanenten     Magnetstahl erzeugt ist, kann zwar bei Leer  lauf eine genügend hohe     Klemmspannung    er  zeugen. Wird jedoch die     Synchronmaschine       belastet, so entsteht vorwiegend durch den       Blindstrom    eine     Ankerrückwirkung,    die die  Maschine entmagnetisiert,

   so dass die     Klem-          menspannung    der Maschine sich stark     ver-          mindert.    Auch die bei     Belastung    der Ma  schine entstehenden Streufelder     wirken-    im  Sinne einer weiteren     Verminderung    der       Klemmenspannung.    Mit Hilfe der gemäss  dem Verfahren der Erfindung der Maschine       während    des Betriebes zugeführten Magneti  sierungsströme lässt sich nun dieser Span  nungsabfall ausgleichen,     bezw.    mit Hilfe die  ser     Magnetisierungsströme    ist es möglich,

   die  Spannung der Maschine auf den gewünschten  Wert     einzuregeln.     



  Das     Verfahren    der     Erfindung    kann bei  spielsweise     derart    durchgeführt werden, dass  der     permanentmagnetische    Läufer der Ma  schine durch einen regelbaren Gleichstrom       zusätzlich    magnetisiert     wird.    Bei dieser       Magnetisierung    durch eine     auf    dem per  manentmagnetischen Läufer aufgebrachte           Gleichstromerregerwicklung    kann man von  der Zu- und     Gegenschaltung    des von der       Gleichstromwicklung        erzeugten    Feldes zu  dem vom     

  Permanentmagnetstahl    herrühren  den Feld Gebrauch machen, um auf diese  Weise den Regelbereich der Gleichstrom  wicklung zu erweitern.  



  Die     Zusatzmagnetisierung    .durch eine auf  dem Läufer aufgebrachte Gleichstromwick  lung erfordert sehr viel weniger     AmpArewin-          dungen,    als sie etwa für eine Synchron  maschine mit     -Weicheisenläufer    notwendig  wären. Denn der grössere Teil des Erreger  feldes wird durch die     Koerzitivkraft    des       Permanentenmagnetstahls    ohne äussern Er  regerstrom geliefert und nur zur Überwin  dung von     Ankerrückwirkung    und Streuung  ist ein Aufwand von Erregerstrom notwen  dig.

   Die     Erregerwieklungen        ,derartiger    Syn  chronmaschinen können daher     sehr-viel    leich  ter gehalten werden als die :der bisher üb  lichen     Synchronmaschinen    mit     Weicheisen-          läufer.    Hierdurch verringern sich die Läu  ferverluste, so     dass    der Wirkungsgrad steigt  und die     Erwärmung    zurückgeht.

   Und da das  Volumen und -das     Gewicht    der     l;äuferwiGk-          lung    sich verkleinert, so steigt die Möglich  keit     guter        Kühlwirkung    und es vergrössert  sich die mechanische     Festigkeit    gegenüber  der Zentrifugalkraft. Dies spielt     insbesondere     --bei schnellaufenden Turbogeneratoren eine       griffe    Rolle, bei denen die     Zentrifugalkräfte     die     Festigkeit    des Läufers und     daher    die Ge  samtkonstruktion beherrschen.

   Durch das  verringerte Gewicht der     Läuferwicklung     kann man mit der     Umfangsgeschwindigkeit     der Maschine erheblich höher gehen als bis  her und erreicht     dadurch    eine gesteigerte  Ausnutzung der Materialien und dadurch  kleinere Einheitsgewichte und grössere     Grenz-          I        eistungen.     



  Man kann in .der Verringerung     des    Mate  rialaufwandes für .die Erregerwicklung noch  einen Schritt weitergehen, indem man den  Erregerstrom zur Erzielung der     magne-Hsie-          renden        Amperewindungen    nicht stets in glei  cher Richtung fliessen lässt. Es ist vielmehr  zweckmässig, die     magnetischen        Verhältnisse       der Maschine so auszulegen, wie es in     Fig.    1  dargestellt ist.

   Die Spannung     E,_    ohne Zu  satzerregung ist hier grösser als die Leerlauf  spannung     E,    gewählt, so     d@ass    man zur Er  zielung der     Leerlaufspannung    eine gewisse  Gegenerregung     -m        benötigt,    die erzielt wer  den soll, indem man den     Erregergleichstrom     in     umgekehrter    Richtung durch die Erreger  wicklung     schickt.    Bei Vollast der Maschine  benötigt man die     innere    Spannung     E3    und zu  ihrer Erzeugung wird der     Erregerstrom    um  gekehrt,

   so ?dass er wieder in positiver Rich  tung     zusätzlich    zur Permanenterregung  wirkt. Durch diese Massnahme     kann.    man den  Bedarf an Erregerstrom, an     Erregerämpere-          windungen    und damit den Aufwand für die  Erregerwicklung nochmals auf die Hälfte       herabdrüoken,    so     @dass    die oben geschilderten  Vorteile     hinsichtlich    der Verringerung der  Verluste, sowie des Volumens und Gewichts  der     Erregerwicklung    sich noch weitergehend  verbessern.

   Benutzt man eine Gleichstrom  erregermaschine zur Erregung, so lässt sich  diese nach     Fig.    2 :durch einen Wendeerreger  stromregler genau so leicht auf   Spannung  regulieren,     wie    es     'bisher    für die einseitige  Spannungsregelung der     Weicheisensynchron-          maschinen    üblich war.  



  Die beschriebene Regelung der Synchron  maschine kann natürlich durch an sich be  kannte Regulierungseinrichtungen in Ab  hängigkeit von der Spannung, dem Strom  mit seiner Wirk- und     Blindkomponente,    von  dem Leistungsfaktor oder einer ähnlichen  Ausgangsgrösse her erfolgen. Man hat bei  diesen Anordnungen     .den    weiteren Vorteil,  dass auch die     Erregergleichstrommaschine     wesentlich kleiner wird als bisher und dass  deren Regelung mit einfachen     Mitteln    und  viel geschwinder erfolgen kann als die der  bisher     benötigten    grossen Erregermaschinen  für schwere     .Synchrongeneratoren.     



  Wenn der Synchrongenerator starke       Kurzschlussströme        abgeben    muss,     besonders     bei einem relativ nahen Kurzschluss, so treten  sehr starke     entmagnetisierende    Wirkungen  durch ,die Ankerrückwirkung in der Ständer  wicklung auf.

   Es ist     zweckmässig,        diesen              Kurzschlussstrom    im Moment des     Entstehens     derart auf die     Erregerstromkreise    wirken zu  lassen, dass sie entsprechend starke Gegen  ströme in der     Läuferwicklung        ausbilden.     Beispielsweise kann dies durch Anordnung  eines     Dämpferkäfigs    auf dem Läufer erreicht  werden.

   Gelingt dies jedoch nicht     oder    nicht  vollkommen, so soll die     Erregungsanordnung     derart ausgebildet     sein,,dass    nach Ablauf des       Kurzschlussstromes    kurzzeitig ein starker  magnetisierender Erregerstrom in der     E.rre-          gewieklung    der     Synchronmaschine    erzeugt  wird, so dass .der     permanentmagnetische    Läu  fer wieder auf seinen normalen     Remanent-          magnetismus    herauf erregt wird, den er  durch die     Kurzschlussströme        möglicherweise     verloren hat.

   Beispielsweise .kann man dies  dadurch erreichen, dass, man die Hilfserreger  wicklung am Läufer der     ,Synchronmaschine     an eine Stromquelle anschliesst, die einen ab  normal starken, jedoch kurzzeitigen Strom  durch die Erregerwicklung schickt.  



  Ganz besondere Vorteile im Bau der Syn  chronmaschine erzielt man     hinsichtlich    Er  wärmung, Lüftung und Zentrifugalkraft  durch Anwendung     permanentmagnetischer     Läufer ohne jede Erregerwicklung. Da der  artige Maschinen jedoch     starken        @Spannungs-          abfall    mit     zunehmendem    Belastungsstrom be  sitzen, so muss man die     Regulierung    durch       äussern        Erregerwechselstrom    bewirken. In       Fig.    3 ist dargestellt, wie dies z.

   B. durch  schaltbare     Kondensatoren    erzielt werden       kann,    deren Kapazitätsstrom die Ständer  wicklung -der Synchronmaschine     durchfliesst     und hier     Amperewindungen    erzeugt, die  hochmagnetisierend im .Sinne des Permanent  feldes des Läufers     wirken.    Zunächst einmal  kompensieren sie dort den nacheilenden     ent-          maganetisierenden    Blindstrom des Netzes.

   Sie  entlasten dadurch die     Ständerwicklung    der       Synchronmaschine    von diesen Blindströmen  und     bcwirken    eine stärkere     Ausnutzbarkeit     der     Maschine.    Sie ermöglichen aber auch       durch        Hineinfliessen    überschiessender vor  eilender     Ma,gnetisierungsströme    in die     @Stän-          derwicklung    eine Spannungssteigerung.  



  Die Regelung an diesen     Kondensatoren            kann    man entweder durch Zu- oder Abschal  ten     vornehmen    oder auch -durch vorgeschal  tete     Regulierdrosselspulen,    etwa mit     Gleich-          strommagnetisierung    zur Einstellung ihrer       Selbstinduktion.    Man kann auch     stetig    oder  absatzweise     regulierbare        Kondensatoren    be  nutzen oder man kann die     Kondensatorbat-          terien    ganz oder zum Teil durch Parallel  schaltung von     stetig    regelbaren Drosselspu  len 

  ergänzen. Auch durch Stromtore oder  ähnliche Schaltmittel kann man die Regulie  rung des magnetisierenden Kapazitätsstromes  vornehmen. Auch hier wird man die Rege  lung in Abhängigkeit von der Spannung oder  von den     Strömen    des Netzes durchführen.  Die Regelung der     Synchronmaschine    durch       Kapazitäten    und Drosselspulen. im     Wechsel-          stromkreis    hat gegenüber der Regelung durch  Veränderung ,des Erregerstromes auch den  bedeutenden     Vorteil,        @dass    die Dauerkurz  schlussströmeder Maschine     wesentlich    verrin  gert werden.

   Denn bei Kurzschluss, im Netz  verlieren die     Kondensatoren    und Drosseln  ihre     Spannung    und können daher keine er  heblichen Ströme ins Netz     liefern,    während  eine     entsprechend    verstärkte     Gleichstrom-          erregung,der        ,Synchronmaschine    einen antei  lig stärkeren     Kurzschlussstrom    erzeugen  würde.  



  Wenn man die Ankerrückwirkung und  die     Ilerabdrizckung    des Feldes durch Gegen  amperewindungen     dm    :Ständers     vermeiden     will, so muss man durch die     Regulierung    der       äussern    Kapazitätsströme     zunächst    dafür sor  gen,     dass-    keine nacheilenden Blindströme in  den Generator eintreten..

   Alsdann bleibt noch  die Wirkung .der Selbstinduktion der Anker  wicklung übrig, die auch bei Entnahme rei  nen Wirkstromes aus dem Generator     span-          nungserniedrigend        wirkt.    In     Fig.    4a ist das       Diagramm    der Maschine     dargestellt    für den  Fall reiner     Wirkstromentnahme.        Dieser     Strom     J,.    in     Richtung    der     Klemmenspannung     E erzeugt eine     Selbstinduktionspannung    Es       senkrecht    zum     Strom,

          die    von der vom Er  regerfeld induzierten     innern        .Spannung        Ei-          in    Abzug kommt und die     Klemmenspannung     E als Kathete     des        rechtwinkligen    Dreiecks      stets gegenüber der     Hypotenuse    Ei verklei  nert.     Günstiger    ist es daher, in die Synchron  maschine einen     äussern        Kapazitätsstrom        J,     hineinfliessen zu lassen.

   Wählt man     denselben     stets     proportional    dem Wirkstrom     J,    so  kann man erreichen,     dass:    der gesamte     Stän-          derstrom    J     stets    in     Richtung    der innern  Spannung E; liegt, wie     es    in     Fig.        4b    dar  gestellt ist. Dann steht     die,Selbstinduktions-          spannung        stets    senkrecht auf Ei und die  Klemmenspannung E wächst nun sogar mit       zunehmender    Belastung an.

   Die Bedingung  für den     innern        Kapazitätsstrom        ist    hierbei  
EMI0004.0024     
    wie     mann    aus     Fig.    4b ohne weiteres entnimmt.

    Die     Selbstinduktionsspannung        E"        rührteiner-          seits    von den Streufeldern der     Ständerwick-          lung    und anderseits von dem wirksamen     An-          kerrückwirkungsfeld    her.

       Die-schwache    Er  höhung der     Klemmenspannung    nach     Fig.        4b     mit zunehmender Belastung ist meistens an  genehm, um auch äussere Spannungsabfälle  zu     überwinden.    Wünscht man sie nicht, so  kann man die     Klemmenspannung    auch kon  stant halten,     wenn    man den     magnetisierbaren     Kapazitätsstrom     etwa    halb so gross einregu  liert wie nach der eben genannten Formel,  so     dass    man an Stelle :

  der rechtwinkligen  Dreiecke in     Fig.        4c        .gleichschenklige    Dreiecke  der- Spannung erhält.  



  An Stelle der in     Fig.    3     dargestellten          Kondensatoren    zur     Entlastung    von äussern       Magnetisierungsströmen    und zur Erzeugung  von     innern        Kapazitätsströmen    der     perma-          nentmagnetischen    Synchronmaschine kann       man    natürlich auch andere     Mittel    zur Blind  stromregelung     verwenden.        Beispielsweise     kann man parallel arbeitende Synchrongene  ratoren oder     Phasenschieber    mit Gleichstrom  felderregern oder 

  asynchrone     Blindstrom-          masehinen        mit        Kollektorregelung    oder     Strom-          riehterblindstromanordnungen    in der glei  chen Weise wie die     Kondensatoren    zur Rege  lung der     Permanentmaschine,    benutzen.

   Dies  ist dann besonders     nützlich,    wenn es sich um  die     Ergänzung        eines    bestehenden -Kraftwer-         kes    durch eine neue hochtourige grosse Ma  schine handelt, die mit einem rein permanent  magnetischen Läufer viel     leistungsfähiger,     einfacher und mit grösserer Modelleistung  herzustellen ist     aln    die bisherigen Synchron  maschinen.  



  Auch die Regelung durch äussere Blind  stromerzeugung kann man in der vielfach  bekannten Weise in Abhängigkeit von .der  Spannung, dem Strom oder dem Leistungs  faktor vornehmen. Sehr einfach wird die  Regelung, wenn man als     Messgrösse        -den    Win  kel zwischen Strom und Klemmenspannung  des Generators wählt, indem man z. B. ein       tg   <I>a,</I>     cos   <I>a</I> oder     sin   <I>a</I>     -Instrument    als Indika  tor für die Spannungsregelung benutzt.

   Hält  man diesen Winkel gemäss     Fig.        4b    für alle       Belastungen    aus dem Netz konstant, so er  gibt sich eine mit der     Last    zunehmende       Klemmenspannung.    Hält man durch andere  Einstellung des Reglers den halben. Winkel  konstant, so ergibt sich nach     Fig.    4c eine  völlig konstante Klemmenspannung des     Ge-          nerators:    Alle vom Netz her etwa sonst noch  anfallenden induktiven' oder     kapazitiven     Blindströme werden dann durch die Regu  lierungsanordnung vor dem Eintritt in den  Generator abgefangen und annulliert.  



  Da der     Permanentmag netläufer-    bei der       letztbeschriebenen    Ausführungsform     wid#:-          lungslos    ist, so besitzt er nur eine mässige  magnetische Zeitkonstante, die lediglich  durch die     Wirbelstrombildung    im schlecht  leitenden Eisen gegeben ist. Es ist jedoch  wichtig, bei Schaltvorgängen aller Art und  besonders bei Kurzschlüssen eine möglichst  grosse magnetische Zeitkonstante zu erhalten,       damit,das        normale    Magnetfeld sich während  dieser Störungszeit nur möglichst wenig än  dert.

   Bei Maschinen mit Permanentmagnet  läufer ist dies besonders wichtig, da man ja  die Blindströme bei Kurzschluss unmöglich  durch äussere Mittel voll     aufnehmen    lassen  kann. Die     Kurzschlussströme    werden daher  im Generator     Gegenamperewindungen    erzeu  gen und diese drücken das Magnetfeld herab.

    Nach ihrem Verschwinden bleibt daher eine  starke dauernde     Entmaggnetisierung    des Per-           manentmagnetstahls    zurück.     Rüstet    man den  Läufer aber mit einer so starken     Dämpfer-          wieklung    aus,     dass        deren.    Zeitkonstante we  sentlich grösser ist als die Dauer des Kurz  schlusszustandes, so bilden sich in ihr durch  einfache     Transformation.swirkung    im Gene  rator so lange andauernde     Dämpferströme     aus,

   dass die     Kurzschlussankerrückwirkung     kaum einen Einfluss auf das     Ilauptfeld    der  Maschine ausübt und     dass    daher nur eine ge  ringfügige     Entmagnetisierung        eintritt.    Da  diese     Dämpferwicklung    beim Fehlen der       Erregerwicklung    nur sich selbst zu tragen  hat, so kann man sie leicht aus gut leitendem       Kupfer    herstellen und erzielt dadurch eine  sehr hohe     Läuferzeitkonstante.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren zur Regelung der Feldstärke und der Klemmenspannung von Synchron maschinen, deren erregender Teil aus perma nentem Magnetstahl besteht, dadurch ge kennzeichnet, dass der Maschine während des Betriebes regelbare Magnetisierungsströme zugeführt werden, die den kleineren Teil des Erregerfeldes erzeugen, während der grössere Teil von dem permanenten Magnetstahl her rührt. UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der permanent magnetische Läufer .der Maschine durch einen regelbaren Gleichstrom zusätzlich magnetisiert wird. 2.
    Verfahren nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass bei der Aus nutzung des Regelbereiches für den Gleichstrom von der Zu- und Gegen schaltung Gebrauch gemacht wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, :dass nach einem Kurz seh.luss der Synchronmaschine kurzzeitig sehr starke Magnetisierungsströme zuge führt werden.
    PATENTANSPRUCH II: Anordnung zur Durchführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, dadurch ge- kennzeichnet, dass an die Wechselstromseite der Synchronmaschine regelbare Apparate für die Erzeugung von Blindstrom ange schlossen sind.
    UNTERANSPRüCHE 4. Anordnung nach Patentanspruch II, ge kennzeichnet durch regelbare Konden satoren für die Erzeugung von Blin.d- strom. 5. Anordnung nach Patentanspruch II, ge kennzeichnet durch regelbare Drossel spulen für die Erzeugung von Blind strom.
    6. Anordnung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die regel baren Apparate für die Erzeugung von Blindstrom stufenweise zu- und abschalt bar sind. 7. Anordnung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, .dass die Apparate für die Erzeugung von Blindstrom stetig regelbar sind.
    $. Anordnung nach Patentanspruch II, ge kennzeichnet durch eine selbsttätige Regelbarkeit der Apparate für die Er zeugung von Blindstrom, derart, dass bei Belastung der Synchronmaschine infolge Verstärkung des Magnetisierungsstromes durch diese Apparate die Klemmenspan nung der Maschine konstant bleibt oder eine Steigerung erfährt. 9.
    Anordnung nach Patentanspruch II, ge kennzeichnet durch eine selbsttätige Regelbarkeit der Apparate für .die Er zeugung von Blindstrom in Abhängigkeit von dem Winkel zwischen Strom und Klemmenspannung der Synchronma schine. 10. Anordnung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet,<B>da</B> ,der aus per manentem Magnetstahl bestehende wick lungslose Läufer der Synchronmaschine mit einem Dämpferkäfig ausgerüstet ist.
CH190510D 1935-02-11 1936-01-31 Verfahren zur Regelung der Feldstärke und der Klemmenspannung von Synchronmaschinen. CH190510A (de)

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