CH190576A - Einrichtung zur Umwandlung eines Räderfahrzeuges in ein Raupenfahrzeug. - Google Patents

Einrichtung zur Umwandlung eines Räderfahrzeuges in ein Raupenfahrzeug.

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CH190576A
CH190576A CH190576DA CH190576A CH 190576 A CH190576 A CH 190576A CH 190576D A CH190576D A CH 190576DA CH 190576 A CH190576 A CH 190576A
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Doblhoff Walther Ing Dr
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Doblhoff Walther Ing Dr
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  Einrichtung zur Umwandlung eines     Räderfahrzeuges    in ein Raupenfahrzeug.    Für die Umwandlung eines Räderfahr  zeuges in ein Raupenfahrzeug dienten bis  her verschiedene Einrichtungen, die insbe  sondere deshalb nicht vollständig befriedig  ten, weil die Umwandlung mit zahlreichen  Arbeitsvorgängen verbunden war. Die An  bringung der Raupen an einem normalen  Personen- oder Lastkraftwagen ist bisher  nur in komplizierter Weise möglich ge  wesen.  



  Die vorliegende Erfindung bezweckt,  diesen Übelständen abzuhelfen, indem für  die Umwandlung lediglich dieselben Arbeits  vorgänge nötig sind, wie für den normalen  Radwechsel im Falle eines Reifendefektes.  Die Erfindung besteht darin, dass endlose  Raupenbänder tragende Schwingrahmen vor  gesehen sind, welche als Ganzes auf jene  Radnaben aufgesteckt werden, die bei der  Abnahme der Laufräder am Fahrzeug ver  bleiben.     Dabei    können zur Befestigung an  diesen Radnaben eingerichtete Drehkörper  vorgesehen sein, die die Schwingzapfen für  die Schwingrahmen bilden.

      Auf der Zeichnung ist in den     Fig.    1 und  2 eine beispielsweise Ausführungsform des  Erfindungsgegenstandes im Aufriss und  Grundriss dargestellt;     Fig.3    zeigt eine an  dere Ausbildung des     Schwingrahmens    der  Raupe.  



  Mit 1 ist die Wagenachse, mit 2 die  Radnabe und mit 3 die daran befestigte  Bremstrommel bezeichnet, hinter welcher  die Wagenfeder 4 angeordnet ist. Nach Ab  nahme des     strichliert    dargestellten Lauf  rades 5     verbleibt    die Radnabe 2 am Fahr  zeug. An dieser Radnabe wird ein Drehkör  per 6 dadurch befestigt, dass er am Flansch  der Nabe angeschraubt wird. Dieser Dreh  körper trägt an seinem äussern Ende auf  einem Zapfen ein Kettenrad 7 für den An  trieb des Raupenbandes. Dieser Antrieb  kann auch von einer andern Stelle des Dreh  körpers 6, und zwar von der Mitte oder vom       innern    Ende desselben abgeleitet werden,  wenn die Raumverhältnisse dies zulassen.  



  Auf den Drehkörper 6 wird der       Schwingrahmen    8, der ein endloses Raupen-      band trägt, als Ganzes aufgesteckt. Der       Sch-,vingrahmen    trägt an einem Ende die  zur Führung und zum Antrieb des Raupen  bandes dienenden Räder 9 und 10, wobei  das Kettenrad 10 zur Übertragung der An  triebs-     bezw.    Bremskraft mit dem Ketten  rad 7 durch eine Kette 11 verbunden ist.  An Stelle des Ketten- kann auch ein Wel  lenantrieb vorgesehen sein. Das Rad 9 ist  mit dem Kettenrad 10 im     Schwingrahmen    8  verstellbar gelagert, um eine Nachspannung  des Raupenbandes und der Kette 11 zu er  möglichen.

   Das andere Ende des Schwing  rahmens nimmt das Führungsrad 1     \?    auf,  das behufs Spannung des Raupenbandes  ebenfalls verstellbar gelagert ist. Ausserdem  wird das Raupenband durch eine abgefederte  Spannrolle 13 gespannt erhalten.  



  Zwischen den Rädern 9 und 12 sind       mehrere        Stützrollen    14, 15 angebracht,  welche dazu dienen, das Wagengewicht auf  die ganze Raupenlänge zu verteilen.     Behufs     guter     Anschmiegung    des     Raupenbandes    an  die Unebenheiten des Bodens sind diese Rol  len nicht unmittelbar am Schwingrahmen 8,  sondern an Hebeln<B>16,</B> 17 gelagert, die ge  gen den     Schwingrahmen        beispielsweise    durch  eine Feder 18 abgefedert sind. Die Feder  spannung und Anordnung der Rollen kann  dabei so gewählt sein, dass jede gewünschte       Lastverteilung    zwischen den Rädern 9, 12  und den Rollen 14, 15 erzielt wird.  



  Um den Einbau der Raupe in beliebige,  umzuwandelnde Fahrzeuge zu ermöglichen  und die Benützung derselben nicht durch  Bauteile zu behindern, welche     über    das üb  liche oder vorgeschriebene Mass     hinausragen:     sind die Raupen in der Höhe und Breite  (und, soweit dies tunlich ist, auch in der  Länge) so dimensioniert, dass sie an Stelle  der Laufräder ohne weitere Vorkehrungen  in den von den     abgenommenen    Laufrädern  an der Karosserie 19 freigegebenen Raum  einmontiert werden können. Insbesondere ist  die Spur des     Raupenbandes,    wie aus     Fig.    2    hervorgeht, in welcher das Laufrad 5 ange  deutet ist, die gleiche wie beim Laufrad.  



  Nach     Fig.    3 sind an den Enden des  Schwingrahmens 8 Doppelhebel 20, 21     ver-          schwenkbar    angeordnet, die an einem Ende  ein     Raupenführungsrad    9     bezv=.    12 und am  andern Ende eine Stützrolle 14     bezw.    15 für  das Raupenband tragen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Umwandlung eines Räderfahrzeuges in ein Raupenfahrzeug, ge kennzeichnet durch endlose Raupenbänder tragende Schwingrahmen, welche als Ganzes auf jene Radnaben aufgesteckt werden kön nen, die bei der Abnahme der Laufräder am Fahrzeug verbleiben. UNTERANSPRÜCHE: 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zur Befesti gung an den Radnaben eingerichtete Drehkörper vorgesehen sind, die die Schwingzapfen für die Schwingrahmen bilden. 2. Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass von diesen Drehkörpern die Raupenantriebe abge leitet erden. 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die die Rau penbänder führenden Endräder zwecks Nachspannens im Schwingrahmen ver stellbar gelagert und die dazwischen angeordneten Stützrollen gegen den Schwingrahmen abgefedert sind. 4. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch beliennzeichnet, dass die Raupen so dimensioniert sind, dass sie in den von den abgenommenen Laufrädern an der Karosserie freigegebenen Raum ohne wei teres einmontiert werden können.
CH190576D 1935-09-30 1936-09-28 Einrichtung zur Umwandlung eines Räderfahrzeuges in ein Raupenfahrzeug. CH190576A (de)

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CH190576D CH190576A (de) 1935-09-30 1936-09-28 Einrichtung zur Umwandlung eines Räderfahrzeuges in ein Raupenfahrzeug.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3834771A (en) * 1973-11-07 1974-09-10 H Firstenberg Track laying attachment to wheels having protruding hubs

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3834771A (en) * 1973-11-07 1974-09-10 H Firstenberg Track laying attachment to wheels having protruding hubs

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