CH190599A - Präparat zum Drucken von Textilstoffen. - Google Patents

Präparat zum Drucken von Textilstoffen.

Info

Publication number
CH190599A
CH190599A CH190599DA CH190599A CH 190599 A CH190599 A CH 190599A CH 190599D A CH190599D A CH 190599DA CH 190599 A CH190599 A CH 190599A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
sep
parts
preparation
dye
printing
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Gesellschaft Fuer Chemis Basel
Original Assignee
Chem Ind Basel
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Chem Ind Basel filed Critical Chem Ind Basel
Publication of CH190599A publication Critical patent/CH190599A/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B67/00Influencing the physical, e.g. the dyeing or printing properties of dyestuffs without chemical reactions, e.g. by treating with solvents grinding or grinding assistants, coating of pigments or dyes; Process features in the making of dyestuff preparations; Dyestuff preparations of a special physical nature, e.g. tablets, films
    • C09B67/0071Process features in the making of dyestuff preparations; Dehydrating agents; Dispersing agents; Dustfree compositions
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06PDYEING OR PRINTING TEXTILES; DYEING LEATHER, FURS OR SOLID MACROMOLECULAR SUBSTANCES IN ANY FORM
    • D06P1/00General processes of dyeing or printing textiles, or general processes of dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the dyes, pigments, or auxiliary substances employed
    • D06P1/44General processes of dyeing or printing textiles, or general processes of dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the dyes, pigments, or auxiliary substances employed using insoluble pigments or auxiliary substances, e.g. binders
    • D06P1/62General processes of dyeing or printing textiles, or general processes of dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the dyes, pigments, or auxiliary substances employed using insoluble pigments or auxiliary substances, e.g. binders using compositions containing low-molecular-weight organic compounds with sulfate, sulfonate, sulfenic or sulfinic groups

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Coloring (AREA)

Description


      Zusatzpatent    zum     Hauptpatent    Nr. 187407.    Vorliegende Erfindung bezieht sich auf  ein zum Drucken von Textilstoffen, wie z. B.  pflanzliche und tierische Fasern (Baumwolle,  Kunstseide aus regenerierter Zellulose, Wolle  und Seide) geeignetes Präparat, das durch  einen Gehalt an Farbstoffen, z. B.     Küpen-          oder    Schwefelfarbstoffen, und einem wasser  löslichen Salz einer einkernigen, aromatischen       Sulfonsäure,    die mindestens eine Seitenkette  mit mindestens 3     Kohlenstoffatomen    enthält,  gekennzeichnet ist.  



  Die in dem Präparat enthaltenen Farb  stoffe können, wie bereits erwähnt,     Küpen-          farbstoffe    der     indigoiden    und     anthrachinoiden     Reihe oder Schwefelfarbstoffe, wie beispiels  weise     Schwefelungsprodukte    von     Carbazolin-          dophenolen,    sein. Die vorliegenden Präparate  können bei allen Arten des Textildruckes auf  Gewebe, Garn oder losem Material, wie z. B.  im     Ätzdruck    oder im Direktdruck, ange  wendet werden.  



  Wasserlösliche Salze von einkernigen,  aromatischen     Sulfonsäuren,    die mindestens    Präparat zum Drucken von Textilstoffen.    eine Seitenkette mit mindestens 3 Kohlen  stoffatomen enthalten, sind z. B. die Salze  der     Sulfonsäuren    des     Cumols,        Cymols,    Chlor  cymols,     Thymols.    Geeignet sind auch die  wasserlöslichen,     sulfonsauren    Salze, die man  aus     Sulfitterpentinöl,    das als Hauptbestand  teil     p-Cymol    enthält, gewinnen -kann.

   Die  mindestens 3     gohlenstoffatome    enthaltende  Seitenkette kann statt im Kern auch in  einem     Substituenten    haften, beispielsweise  in einer     Amino-    oder     Oxygruppe.    Solche Pro  dukte sind z. B. die wasserlöslichen Salze  der     Butylanilinsulfönsäure    oder der     1-Propyl-          oxybenzolsulfonsäure-(4).    Als Salze können  Natrium-, Kalium- oder     Ammoniumsalze    oder  auch die aus den     Sulfonsäuren    erhältlichen,  wasserlöslichen Salze mehrwertiger Metalle,  wie z. B.     Calcium-,    Zinn-, Eisen- oder Kupfer  salze, verwendet werden.

   Auch die mit orga  nischen Basen, wie Anilin,     Äthanolamin    oder       Pyridin    erhältlichen Salze können beim  Drucken Anwendung finden.  



  Die Präparate können hergestellt werden,      indem beispielsweise die wasserlöslichen Salze  der angeführten     Sulfonsäuren    der Druckpaste  beigegeben werden, oder indem diese Körper  den Farbstoffen, z. B. durch Mischen oder  Zusammenmahlen mit den     Farbstoffpasten     oder mit den     Farbstoffpulvern,    einverleibt  werden. Die Präparate können ferner auch  erhalten werden, wenn man die angeführten  wasserlöslichen Salze Farbstoff     präparaten,    die  für die Verwendung im Druck hergestellt  wurden, zusetzt. Solche Präparate sind bei  spielsweise diejenigen, die den reduzierten  Farbstoff in seiner beständigen oder unbe  ständigen Reduktionsform oder den nicht  reduzierten Farbstoff, ferner wasserlösliche  Alkohole, wie z. B.

   Glyzerin,     Äthylenglykol,          Thiodiglykol,    ferner weitere     hydrotrope    Mittel,  wie z. B.     Harnstoff,        Benzylanilinsulfonsäure     oder Salze aromatischer     Carbonsäuren,    ferner  Reduktionskatalysatoren, wie z. B.     Anthra-          chinon,        Oxyanthrachinone    oder deren Salze,  ferner Reduktionsmittel, wie z. B.     Natrium-          hydrosulfit,    sowie endlich Alkalien, wie z. B.

         Natriumhydroxyd,        Ammoniumhydroxyd,    Na  triumearbonat,     Magnesiumhydroxyd    oder     Ka-          liumoarbonat    enthalten.  



  Die erfindungsgemässen Präparate sind  beständig; sie fixieren in vielen Fällen bes-         ser,    und die mit diesen Präparaten erzeug  ten Drucke sind im allgemeinen farbstärker  als die mit derselben     Farbstoffmenge,    jedoch  ohne Verwendung der wasserlöslichen Salze  der angeführten aromatischen     Sulfonsäuren     erhältlichen Drucke. Auch für die Anwen  dung im     Pflatsch-    oder     Klotzverfahren    sind  diese     Farbstoffpräparate    hervorragend ge  eignet.  



  <I>Beispiel Z:</I>  280 Teile     Filterpressgut,    enthaltend 50  Teile     2,1,2',1'-Naphththioindigo,    werden mit  66 Teilen     oymolsulfonsaurem    Natrium, 30  Teilen 50     %iger        Sulfitzelluloseablauge,    2 Tei  len     Natriumcarbonat,    2 Teilen     Oxyanthra-          chinon,    sowie 100 Teilen Wasser gemahlen,  gesiebt und zur Trockne verdampft, zweck  mässig unter vermindertem Druck.

   Wird das  so erhaltene, fein gemahlene     Farbstoffpräparat     in üblicher Weise auf Druckpasten ver  arbeitet, so erhält man Drucke, die     farb-          kräftiger    sind als die in gleicher Weise, je  doch ohne     Mitverwendung    des angeführten  Hilfsstoffes hergestellten Drucke. Das     Farb-          stoffpräparat    kann auch direkt ohne vor  heriges Anrühren mit Wasser zur     Natrium-          formaldehydsulfoxylat    enthaltenden     Kalium-          carbonatverdickung    hinzugefügt werden.

      <I>Beispiel 2:</I>  Eine Druckpaste wird wie folgt hergestellt:  
EMI0002.0045     
  
    100 <SEP> Teile <SEP> Cibanonblau <SEP> 3 <SEP> G <SEP> (P) <SEP> dopp. <SEP> Teig <SEP> (Schultz <SEP> Farbstofftabellen, <SEP> 7. <SEP> Aufl., <SEP> Nr. <SEP> 1279)
<tb>  700 <SEP> Teile <SEP> Kaliumcarbonatverdickung, <SEP> die <SEP> in <SEP> 100 <SEP> Teilen
<tb>  11 <SEP> Teile <SEP> Weizenstärke,
<tb>  17 <SEP> " <SEP> Wasser,
<tb>  25 <SEP> " <SEP> Traganthschleim <SEP> (6 <SEP>  ,loig, <SEP> wässrig),
<tb>  20 <SEP> " <SEP> Britishgum,
<tb>  17 <SEP> " <SEP> galiumcarbonat <SEP> und
<tb>  10 <SEP> " <SEP> Glycerin <SEP> enthält <SEP> und <SEP> i/$ <SEP> Stunde <SEP> gekocht <SEP> wurde,
<tb>  150 <SEP> Teile <SEP> Natriumformaldehydsufoxylat <SEP> und
<tb>  <U>50 <SEP> Teile</U> <SEP> ohlorcymolsulfonsaures <SEP> Natrium
<tb>  1000 <SEP> Teile.

         Der in üblicher Weise erhaltene Druck ist  farbkräftiger als ein in gleicher Weise, je  doch ohne     Mitverwendung    des angeführten  Hilfsstoffes hergestellter Druck.    Das     chlorcymolsulfonsaure    Natrium kann  wie folgt hergestellt werden  Man leitet unter etwa 35   C Chlor unter  Rühren in eine Mischung von 500 Teilen           Rohcymol    und 10 Teilen     L isenfeilspänen    ein,  bis etwa 133 Teile Chlor aufgenommen sind.  Das Reaktionsprodukt wird darauf mit Soda  lösung gewaschen.

   Zur     Sulfonierung        lä,sst     man das     Chlorierungsprodukt    unter Rühren  in die doppelte Menge konzentrierter Schwe  felsäure     eintropfen    und erhitzt etwa 1/2 Stunde  in einem siedenden Wasserbade. Man verdünnt  darauf mit Eis, kalkt und wandelt das Cal  ciumsalz in üblicher Weise in das Natrium  salz um. Die erhaltene Lösung wird schliess  lich zur Trockne verdampft.    <I>Beispiel</I>  Man verfährt nach den Angaben im  Beispiel 2, verwendet aber als Farbstoff ei  banongoldorange G (P) dope.

   Teig (Schultz,       Farbstofftabellen,    7.     Aufl.,    Band     II,    Seite 62)  und an Stelle des     chlorcymolsulfonsauren     Natriums nun das     Natriumsalz    der     Cymol-          sulfonsäure.    Der in üblicher Weise erhaltene  Druck ist farbkräftiger als ein in gleicher  Weise, jedoch ohne     Mitverwendung    des an  geführten Hilfsstoffes hergestellter Druck.  



  <I>Beispiel</I>     4.:     100 Teile einer wässerigen Paste, ent  haltend 16 Teile     2,1,2',1'-Naphththioindigo     werden zusammen mit 20 Teilen Glycerin  und 10 Teilen     cymolsulfonsauren    Natriums  vorsichtig auf 100 Teile eingeengt, kurz ge  mahlen und gesiebt. Das so erhaltene     Farb-          stoffpräparat    kann in üblicher Weise auf  Druckpasten verarbeitet werden. Diese geben  beim Drucken nach dem üblichen Verfahren,  bei dem der Farbstoff     vorreduziert    wird,  kräftigere Drucke als man ohne Mitverwen-    Jung des angeführten Hilfsstoffes erhalten  kann.  



  <I>Beispiel 5</I>  10 Teile     Cibanonviolett    2R (Schultz,       Farbstofftabellen,    7.     Aufl.,    Band     II,    Seite 63)  oder 10 Teile     Cibanonblau        GCD    (P)     (Schultz,          Farbstofftabellen,    7.     Aufl.,    Nr. 1234) oder  10 Teile     Cibablau    2 B (Schultz, Farbstoff  tabellen, 7.     Aufl.,    Nr. 1314) in Form einer  feinen wässerigen Paste werden mit 10 Teilen       cymolsulfonsaurem        Kalium    innig vermischt  und hierauf vorsichtig, z.

   B. im Vakuum oder  im     Zerstäubungstrockner,    eingetrocknet. Ge  gebenenfalls können vor oder nach dem Ein  trocknen     hydrotrope    Mittel, wie     Diäthylme-          tanilsäure    oder Harnstoff oder Schutzkolloide;  wie Zucker oder     Sulfitablauge,    zugegeben  werden. Die so erhaltenen     Farbstoffpulver     geben stärkere Drucke als entsprechende,  ohne Zusatz von     cymolsulfonsaurem    Kalium  hergestellte; der Unterschied ist besonders  stark, wenn die     Farbstoffpulver    direkt in die       Pottaschverdickung    eingerührt werden.

   Auch  für die Anwendung beim     Pflatsch-    oder Klotz  verfahren sind diese     Farbstoffpräparate    her  vorragend geeignet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Präparat zum Drucken von Textilstoffen, gekennzeichnet durch einen Gehalt an Farb stoffen und einem wasserlöslichen Salz einer einkernigen aromatischen Sulfonsäüre, die mindestens eine Seitenkette mit mindestens drei Kohlenstoffatomen enthält.
CH190599D 1935-12-02 1935-12-02 Präparat zum Drucken von Textilstoffen. CH190599A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH190599T 1935-12-02
CH187407T 1936-01-15

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH190599A true CH190599A (de) 1937-04-30

Family

ID=25721514

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH190599D CH190599A (de) 1935-12-02 1935-12-02 Präparat zum Drucken von Textilstoffen.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH190599A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1059399B (de) Verfahren zum Faerben und Bedrucken von cellulosehaltigen Textilien
CH190599A (de) Präparat zum Drucken von Textilstoffen.
DE2343317C3 (de)
DE694602C (de) Verfahren zum Bedrucken von Textilstoffen mit Kuepen- und Schwefelfarbstoffen
DE1904919C2 (de) 06.11.68 Schweiz 16521-68 Verfahren zum Färben und Bedrucken von Textilmaterial aus hydrophoben Polyestern
DE1290521B (de) Kuepenfarbstoffpraeparat
DE622355C (de) Verfahren zum Drucken von Textilstoffen mit Kuepen- und Schwefelfarbstoffen
DE864859C (de) Verfahren zum Drucken von Cellulosefasern mit Gemischen von Kuepenfarbstoffen
AT201024B (de) Verfahren zum Verküpen von Küpenfarbstoffen
AT250288B (de) Verfahren zur Fixierung von Küpenfarbstoffen auf Zellulosegeweben
DE2512462C2 (de) Verfahren zum bedrucken oder klotzfaerben von polyester, cellulose-triacetat, cellulose 2 1/2 acetat und deren mischungen
CH190600A (de) Präparat zum Drucken von Textilstoffen.
AT166917B (de) Verfahren zum Drucken von Cellulosefasern mit Gemischen von Küpenfarbstoffen
CH192294A (de) Präparat zum Drucken von Textilstoffen.
DE733754C (de) Verfahren zur Herstellung von stickstoffhaltigen Anthrachinonfarbstoffen
DE879086C (de) Verfahren zum Fixieren von sauren Farbstoffen oder Pigmenten auf Faserstoffen
DE623751C (de)
DE626626C (de) Verfahren zum Drucken von Textilprodukten
AT126753B (de) Verfahren zum Reservieren von Küpenfärbungen, insbesondere der Indanthrenküpe.
DE570583C (de) Verfahren zum Drucken von Kuepenfarbstoffen mit Hilfe von Reduktionsmitteln
DE694312C (de) Verfahren zum Bedrucken von Textilstoffen mit Kuepen- oder Schwefelfarbstoffen
CH288384A (de) Beständiges, wasserlösliches Farbstoffpräparat.
AT228159B (de) Verfahren zum Färben und Bedrucken von cellulosehaltigem Fasermaterial und Präparate zur Durchführung des Verfahrens
CH177231A (de) Präparat zum Bedrucken von zellulosehaltigen und tierischen Fasern.
CH172340A (de) Präparat zum Bedrucken von zellulosehaltigen und tierischen Fasern.