CH190660A - Eisenbahngeleise. - Google Patents
Eisenbahngeleise.Info
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Classifications
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01B—PERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
- E01B5/00—Rails; Guard rails; Distance-keeping means for them
- E01B5/02—Rails
- E01B5/08—Composite rails; Compound rails with dismountable or non-dismountable parts
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Description
Eisenbahngeleise. Die gebräuchlichen Eisenbahnschienen wer den von jeher stumpf aneinander gestossen und an der Unterbrechungsstelle unter Be- lassung eines genügenden Zwischenraumes für die Längenausdehnung des Schienenstran ges durch Laschen verbunden. An diesen Unterbrechungsstellen ist aber das Wider- standmoment der eisernen Fahrbahn<B>jäh</B> un terbrochen, und jedermann kennt die dadurch entstehenden Schläge und Geräusche beim Eisenbahnfahren.
Es sind zwar schon zahlreiche Vorschläge zur Beseitigung dieser Schläge und Geräusche gemacht worden. Doch erwies sich deren Ein führung in die Praxis nach gründlicher Prü fung teils für unmöglich und teils wegen der Kostspieligkeit nicht für ratsam.
Dur-oh die vorliegende Erfindung soll nun ein Eisenbahngeleise geschaffen werden, durch welches die erwähnten Schläge und Geräusche nahezu vollständig beseitigt werden sollen, und weiches ohne weiteres an bestehende Geleise oder Weichenanlagen angeschlossen werden kann, so dass ein sukzessiver Einbau möglich ist,<B>z.</B> B<B>'</B> anlässlich der notwendig gewordenen Auswechslung der bestehenden G eleiseart.
Erfindungsgemäss wird dies ermöglicht durch ein Eisenbahngeleise, bei welchem die Schienen in zwei nebeneinanderstehende Längshälften geteilt und so verlegt sind, dass die Stossstellen der beiden Eälften unter sich versetzt sind, derart, dass die Fahrbahn nie ganz unterbrochen ist.
Durch die vorliegende Erfindung ist es nun möglich eine notwendig gewordene Aus wechslung der Geleise nur teilweise vorzu nehmen und zwar in der Weise dass nur der abgenutzte Teil also hauptsächlich die durch den Spurkranz der Fahrzeugräder abgenutzten innern Geleisehälften ausgewechselt werden. Dies bringt natürlich erhebliche Erspatnisse in den Unterhaltungskosten ein.
Die zweiteilige Ausbildung der Geleise bringt naturgemäss eine Vereinfachung des Walzprofiles des Geleises mit sich, erübrigt des weiteren den Gebrauch von Verbindungs laschen an den Unterbrechungsstellen. Durch die erfindungsgemässe Art der Verlegung der Geleisehälften bleibt es belanglos, ob die einzelnen Schienenstücke kurz oder lang ge wählt werden, somit ergeben sich bei Ver wendung kurzer Schienenstücke leichte Trans port und Einbaumöglichkeiten. Mit der Zwei- teiligkeit des Geleises wird eine grössere Elastizität erreicht, welche gemeinsam mit der Beseitigung der Schläge wesentlich zur Schonung des Wagenmaterials beiträgt.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes nebst Detailvarianten dargestellt.
Fig. <B>1</B> zeigt einen Querschnitt durch ein Geleise gemäss der Erfindung, Fig. 2 ist eine Draufsicht des Geleises, Fig. <B>3</B> und 4 sind Querschnitte durch zwei Varianten des Geleises.
Das dargestellte Geleise ist in dor Längs richtung in zwei Hälften<B>1,</B> 2 unterteilt, welche Teile bei der Verlegung des Geleises durch Verbindungssehrauben <B>8,</B> welche die Geleiseteile <B>1,</B> 2 in Schlitzen durchsetzen, so miteinander verschraubt sind, dass die Unter brechungsstellen 4 der beiden Hälften<B>1,</B> 2 gegeneinander versetzt sind, derart, dass keine Stelle des Geleises eine vollständige Unter brechung aufweist. Zweckmässig sollen die Stossstellen 4 der beiden Hälfen in gleichen Abständen einander ablösen.
Mit Vorteil ist die innere, dem Spurkranz der Wagenräder zugewendete Hälfte<B>1</B> des Geleises aus einem gegenzAbnutzung besonders widerstandsfähi gem Material hergestellt. Um das Wider standsmoment an den einzelnen Stossstellen 4 der Geleisehälften möglichst hoch zu halten, kann, wie Fig. <B>3</B> zeigt, das Profil der Ge- leisehälften so gewählt werden, dass in zwei in den Profilhälften ausgebildete Keilnuten ein Zentrierkeil <B>5</B> eingelegt werden kann, um die Widerstandsmomente der beiden Ge- leisehälften zu kuppeln.
Während die in Fig. <B>1</B> und<B>3</B> dargestell ten Profilhälften symmetrisch ausgebildet sind, ist in Fig. 4 eine Variante gezeichnet, bei welcher die beiden Profilhälften unsymine- trisch sind. Der hier zurVerwendung gelan gende Zentrierkeil <B>5'</B> bildet mit der einen Schienenhälfte ein Stück. Die an den Spur kranz anliegende Geleisehälfte weist oben eine Längsrille<B>6</B> für den Eingriff des Spur kranzes der Fahrzeugräder auf.
Die bisherigen Geleise können ohne irgend welche Änderung des Geleiseunterbaues durch das vorstehend beschriebene Geleise ersetzt werden.
Claims (1)
- PATENTA-NSPRUCII: Eisenbahngeleise, dadurch gekennzeichnet, dass die Schienen in zwei nebeneinanderste- hende Längshälften geteilt und so verlegt sind, dass die Stossstellen der beiden Hälften unter sich versetzt sind, derart, dass die Fahr bahn nie ganz unterbrochen ist. UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Eisenbahngeleise nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Profile <B>je</B> beider Längshälften symmetrisch sind. 2.Eisenbahngeleise nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass <B>je</B> beide Längs hälften des Geleises eine Aussparung be sitzen, welche das Einlegen eines Keils erfhöglicht. <B>3.</B> Eisenbahngeleise nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Profile <B>je</B> beider Längshälften des Geleises un symmetrisch sind, wobei die eine Hälfte oben eine Längsrille für den Eingriff des Spurkranzes der Fahrzeugräder aufweist. 4.Eisenbahngeleise nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Schienen hälften aus ungleichwertigem Material hergestellt sind, derart, dass die dem Spur kranz zugewendete Schienenhälfte aus Ma terial besteht, welches gegen Abnutzung besonders widerstandsfähig ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH190660T | 1936-08-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH190660A true CH190660A (de) | 1937-05-15 |
Family
ID=4437110
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH190660D CH190660A (de) | 1936-08-28 | 1936-08-28 | Eisenbahngeleise. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH190660A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2011067028A3 (de) * | 2009-12-04 | 2011-10-13 | Idea Tv Gesellschaft Für Kommunikative Unternehmensbetreuung Mbh | Schienensystem sowie ein fahrbrett für das schienensystem |
-
1936
- 1936-08-28 CH CH190660D patent/CH190660A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2011067028A3 (de) * | 2009-12-04 | 2011-10-13 | Idea Tv Gesellschaft Für Kommunikative Unternehmensbetreuung Mbh | Schienensystem sowie ein fahrbrett für das schienensystem |
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