CH190674A - Azetylenentwickler. - Google Patents
Azetylenentwickler.Info
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Classifications
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10H—PRODUCTION OF ACETYLENE BY WET METHODS
- C10H21/00—Details of acetylene generators; Accessory equipment for, or features of, the wet production of acetylene
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Description
Azetylenentwickler. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Azetylenentwickler, der sich von andern Konstruktionen dadurch unterschei det, da.ss die Wasseraufnehmer- und die Entwicklerglocke in gewisser Höhe von einem Schlammablassrohr durchdrungen sind, das eine Absperrvorrichtung aufweist und das in der Entwicklerglocke an einem nach unten gerichteten Rohrbogen endigt,
wobei eine Frischwasserzuführung an den aus dem Schlammablassrohr und dem Rohr bogen bestehenden Schlammablass zwischen der Absperrvorrichtung und dem freien Ende des Rohrbogens angeschlossen ist, die dazu dient, die Absperrvorrichtung, den Rohr bogen und das Schlammablassrohr zwischen der Absperrvorrichtung und dem Rohrbogen von Schlamm zu säubern, und durch welche der Entwickler im Betriebe stetig mit Frischwasser gespeist wird, während das da durch anfallende Abwasser durch einen Überlauf abfliesst, der,
in der Durchfluss- richtung des Schlammablassrohres gesehen, hinter der Absperrvorrichtung in das Schlammablassrohr mündet, so dass der Schlammablass durch den Überlauf zugleich belüftet wird.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs gegenstandes ist in der Zeichnung schema tisch dargestellt, und zwar im Schnitt in Arbeits- und Ruhestellung.
Der dargestellte Entwickler weist eine Entwicklerglocke 1 auf, die als Entwickler raum und Gassammler dient. In diese Ent- wicklerglocke 1 ist das Füllrohr 2 einge baut, das zur Aufnahme des Karbidkorbes 3 dient und mittels des Deckels 4 und der Druckschraube 5 gasdicht verschlossen wer den kann. Durch Senken des gefüllten Kar bidkorbes 3 mittels des Gestänges 6 wird das Karbid mit dem Wasser- in Berührung ge bracht und somit die Erzeugung des Azety lens eingeleitet.
Durch den entstehenden Gasdruck in der Entwicklerglocke 1 wird das Wasser aus derselben teilweise nach der Wasseraufnahmeglocke 7 verdrängt, wobei sich der Gasdruck in der Entwicklergloeke 1 in bekannter Weise aus dem -Unterschied der Wasserstände der Entwicklerglocke 1 und der Wasseraufnehmerglocke 7 ergibt, was durch den Schwimmeranzeiger 8 in einfacher Weise kenntlich gemacht werden kann.
Das erzeugte Gas strömt durch das Rohr 14 zur Verbrauchsstelle oder in den Reiniger. Während des Betriebes wird mittels des Rohres 9, das die Frischwasserzuführung bildet, durch den Rohrbogen 11 dem Ent wickler stetig Frischwasser zugeführt, so dass der am Boden der Glocke 7 anfallende Karbidschlamm ständig aufgelöst und weg gespült wird, wodurch sich die aus dem Karbidkorb 3 fallenden Karbidteilchen voll ständig zersetzen können und somit eine restlose Vergasung des Karbides erfolgt.
Ferner wird durch die fortwährende Frisch wasserzufuhr durch Rohr 9 und Rohrbogen 11 nach dem Entwickler das Entwickler- wasser stetig von unten her durchgreifend erneuert, so dass die Erwärmung des Ent- wicklerwassers durch die bei der Vergasung des Karbides freiwerdende Wärme prak tisch belanglos wird. Somit kann auch die Temperatur des Entwicklerwassers in niede ren Grenzen gehalten werden, wodurch ein kühleres und deshalb trockeneres Gas mit besseren Eigenschaften entsteht, gegenüber andern Konstruktionen.
Bei richtiger Bedienung wird also nie mals die Zersetzung des Karbides durch Schlammansammlungen gehemmt oder gar unterbunden, was zu gefährlichen Über hitzungserscheinungen führen kann (Initial zündung).
Um den Entwickler zu entschlammen, was nur nach längeren Zeiträumen zur gründlichen Reinigung desselben notwendig ist, öffnet man die Absperrvorrichtung 12, an die an einer Seite der Rohrbogen 11 sich anschliesst. In das an der andern Seite an die Absperrvorrichtung 12 angeschlossene Schlammablassrohr 13 mündet das Überlauf rohr 10, durch welches das durch die stän dige Frischwasserzufuhr im Betriebe ver drängte Schlammwasser nach dem Schlamm ablassrohr 13 abfliessen kann. Die Absperr- vorrichtung 12 ist innerhalb der Entwickler glocke 1, also auch innerhalb der Glocke 7 angeordnet. Sie könnte auch im Ringraum zwischen beiden Glocken angeordnet sein.
Die Absperrvorrichtung 12 wird mit der Spindelverlängerung 15 betätigt, die mittels einer Stopfbüchse durch den Deckel der Ent wicklerglocke 1 nach aussen geführt ist.
Das Überlaufrohr 10 dient zugleich auch zur Belüftung des Schlammablassrohres 13, so dass sich der Entwickler nicht durch Heberwirkung bis Unterkante des mit dem Rohr 13 den Schlammablass bildenden Rohr bogens 11 entleeren kann.
Somit bleibt in der Glocke 7 des Entwicklers immer ein Wasser verschluss bis zur Sohle des Schlammablass- rohres 13 bestehen, was die Entschlammung des Entwicklers unter Luftabschluss gestat tet, sofern der Deckel 4 des Füllrohres 2 ge schlossen bleibt, bis durch Nachfüllen von Frischwasser durch Rohr 9 und Rohrbogen 1l das Füllrohr 2 in das Wasser eintaucht, was durch den Schwimmeranzeiger 8 kennt lich gemacht wird. Bevor nach Beendigung des Entschlammens die Absperrvorrichtung geschlossen wird, spült man zweckmässig etwa noch vorhandene Schlammrückstände aus derselben heraus, indem man durch Rohr 9 Frischwasser zulaufen lässt.
Auch wenn nach längeren Betriebspausen oder infolge mangelhafter Bedienung der Rohrbogen 11 durch Schlamm verstopft ist, kann der Schlammpfropfen durch Zulaufenlassen von Frischwasser aus Rohr 9 auf einfache Weise entfernt werden.
Das Überlaufrohr 10 könnte statt inner halb auch ausserhalb der Glocke 7 in das Schlammablassrohr 13 einmünden. Die Frisch wasserzuführung 9 ist an den Rohrbogen 11 angeschlossen. Wie bereits erwähnt, kann die Absperrvorrichtung 12 auch im Ring raum zwischen beiden Glocken angeordnet sein. Sie könnte aber auch ausserhalb der Glocke 7 vorgesehen sein, wobei die Frisch wasserzuführung 9 an das Schlammablass- rohr 13 zwischen Absperrvorrichtung 12 und Rohrbogen 11 angeschlossen wäre, und zwar innerhalb der Glocke 1, beziehungs- weise im Ringraum zwischen den Glocken 1 und 7 oder auch ausserhalb der Glocke 7.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Azetylenentwickler, dadurch gekennzeich net, dass die Wasseraufnehmer- und die Ent- wicklerglocke in gewisser Höhe von einem Schlammablassrohr durchdrungen sind, das eine Absperrvorrichtung aufweist und das in der Entwicklerglocke an einem nach un ten gerichteten Rohrbogen .endigt, wobei eine Frischwasserzuführung an den aus dem Schlammablassrohr und dem Rohrbogen be stehenden Schlammablass zwischen der Ab sperrvorrichtung und dem freien Ende des Rohrbogens angeschlossen ist, die dazu dient, die Absperrvorrichtung,den Rohrbogen und das Schlammablassrohr zwischen Absperr vorrichtung und Rohrbogen von Schlamm zu säubern, und durch welche der Entwickler im Betriebe stetig mit Frischwasser gespeist wird, während das dadurch anfallende Ab wasser durch einen Überlauf abfliesst, der, in der Durchflussrichtung des Schlammab- lassrohres gesehen, hinter der Absperrvor richtung in das Schlammablassrohr mündet, so dass der Schlammablass durch den Über lauf zugleich belüftet wird. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.Azetylenentwickler nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Absperr vorrichtung innerhalb der Entwickler- glocke in das Schlammablassrohr einge baut ist. Azetylenentwickler nach Patentanspxuch, dadurch gekennzeichnet, dass die Absperr vorrichtung innerhalb der Wasserauf- nehmerglocke aber ausserhalb der Ent- wicklerglocke in das Schlammablassrohr eingebaut ist.3. Azetylenentwickler nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Absperr vorrichtung ausserhalb der Wasserauf- nehmerglocke in das Schlammablassrohr eingebaut ist. 4. Azetylenentwickler nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Betäti gung der innerhalb der Entwicklerglocke angeordneten Absperrvorrichtung eine Spindelverlängerung für dieselbe mittels Stopfbüchse durch den Deckel der Ent- wicklerglocke nach aussen geführt ist. 5.Azetylenentwickler nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Über laufrohr der Wasseraufnehmerglocke in nerhalb derselben in das Schlammablass- rohr mündet. . 6. Azetylenentwickler nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Über laufrohr der Wasseraufnehmerglocke ausserhalb derselben in das Schlammab- lassrohr mündet. 7. Azetylenentwickler nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Frisch wasserzuführung an den Rohrbogen des Schlammablasses angeschlossen ist. B.Azetylenentwickler nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Frisch wasserzuführung an das Schlammablass- rohr zwischen Rohrbogen und Absperr vorrichtung innerhalb der Wasserauf- nehmerglocke angeschlossen ist. 9. Azetylenentwickler nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Frisch wasserzuführung an das Schlammablass- rohr zwischen Rohrbogen und Absperr vorrichtung ausserhalb der Wasserauf- nehmerglocke angeschlossen ist.
Applications Claiming Priority (1)
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| CH190674D CH190674A (de) | 1937-04-07 | 1937-04-07 | Azetylenentwickler. |
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1937
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