CH190757A - Universal-Orientierungs- und Winkelmessinstrument. - Google Patents

Universal-Orientierungs- und Winkelmessinstrument.

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CH190757A
CH190757A CH190757DA CH190757A CH 190757 A CH190757 A CH 190757A CH 190757D A CH190757D A CH 190757DA CH 190757 A CH190757 A CH 190757A
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CH
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angle measuring
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glass
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Schochlin Raoul
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Schochlin Raoul
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C17/00Compasses; Devices for ascertaining true or magnetic north for navigation or surveying purposes
    • G01C17/02Magnetic compasses
    • G01C17/04Magnetic compasses with north-seeking magnetic elements, e.g. needles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Lenses (AREA)
  • Telescopes (AREA)

Description


      Universal-Orientierungs-    und     Winkelmessinstrument.       Mit vorliegender Erfindung soll ein     Uni-          versal-Orientierungs-    und     Winkelmessinstru-          ment        geschaffen    werden, welches im     Gegen-          satze    zu bereits bekannten Instrumenten  dieser Art, trotz Erzielung genauer Resultate,  keine Libellen und     Visierrobre    benötigt.  



  Als     Universal-Orientierungs-    und Winkel  messinstrument soll es die Bestimmung der  Lage eines anvisierten Punktes in bezug auf  seine Höhe und seine Richtung, ferner die  Identifikation eines auf der Karte bestimm  ten und auf dem Terrain festzulegenden  Punktes, ferner die Bestimmung und Fest  legung der Marschrichtung an Hand der  Karte     etc.    erlauben. Für den strengen Ge  brauch soll ferner die Konstruktion denkbar  einfach, aber dennoch robust sein, ferner die  Handhabung relativ einfach, trotz genauer  Resultate. Alle Elemente, welche Neigung  zu     Dejustierungen    zeigen, widersprechen die  ser Anforderung.  



  Mit vorliegender Erfindung wurde das  Prinzip der die Höhe eines Punktes angeben  den     Gefällmesser    nach Oberst     Goulier,    bei    denen in einem     kardanisch    aufgehängten  Körper fest einmontiert eine Lupe mit rück  seitig angebrachter Teilung sich befindet, ver  wendet, in Kombination mit einer     Kompass-          scheibe    mit     Prismaablesung.     



  Das Gerät gemäss vorliegender Erfindung  besteht aus zwei Hauptteilen, durch eine  Klappvorrichtung miteinander verbunden, wo  bei im zusammengeklappten Zustand die bei  den Hauptteile zweckmässig ein Ganzes bilden,  während im aufgeklappten Zustand der eine  Teil senkrecht zum andern Teil steht. An  dem vertikalen Teil ist eine     kardanische     Aufhängevorrichtung derart befestigt, dass  im aufgehängten Zustande der vertikale Teil  lotrecht und der andere Teil horizontal steht.  Bei der Fabrikation wird mindestens eine,  zweckmässig zwei Lupen mit rückseitig an  gebrachter Teilung derart angeordnet, zum  Beispiel fest eingekittet, dass ihr Nullstrich  mit der vom Auge des Beobachters ausgehen  den Horizontalen identisch ist.  



  Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbei  spiel des Erfindungsgegenstandes.           Fig.    1 zeigt einen Schnitt von vorne ge  sehen;       Fig.    2 zeigt eine Ansicht von oben ge  sehen,       Fig.    3 eine perspektivische Ansicht des  gebrauchsfertigen Instrumentes von vorne ge  sehen;       Fig.    4 zeigt einen Schnitt der Seite des       Ableseprismas.     



  Das Gehäuse hat eine quadratische Grund  form, und zwar für beide Teile. Für den  Gebrauch wird das Instrument aufgeklappt  und     aufgehängt,    so dass durch die     kardanische     Aufhängung der eine Teil senkrecht und der  andere Teil allseitig horizontal steht. Das  Scharnier, das die beiden Teile verbindet, ist  mit einem entsprechenden Anschlag versehen,  so dass die beiden Teile nur bis zum rechten  Winkel     auseinandergeklappt    werden können.  Im senkrechten Teil 1 der     Fig.    1 ist die       kardanische    Aufhängeeinrichtung 2 mit dem  Aufhängering 3 und dem Aufhängenocken 4  angeordnet.

   Ferner sind rechts innen und  links aussen je eine eingelassene Öffnung 5  und 6 mit den entsprechenden Deckblechen  7 und 8 vorhanden. Die beiden Öffnungen  5 und 6 dienen zur Aufnahme der Lupen  mit rückseitig angebrachten Teilungen. Die  selben werden fest einmontiert und durch  die Deckbleche 7 und 8 geschützt. Ein Schar  nier 9 verbindet die beiden Hauptteile des  Instrumentes (1 und 10). Der Teil 10 ent  hält eine runde Öffnung 11, welche im obern  Teil durch ein rundes Glas 12, in der Mitte  mit einem Stein 13 versehen, abgeschlossen  ist. Unterhalb des Glases 12 befindet sich  die     Kompassscheibe    14 mit ihrer Achse 15,  wobei die untere Spitze der Achse 15 in  einem in der Traverse 16 gelagerten Stein  17 sich befindet. Als unterer Abschluss der       Öffnung    11 ist ein Deckblech 18 vorhanden.  



  Aus der     Fig.    4 ersieht man die Art der       Ablesung    an der     Kompassscheibe    14. Die Ab  lesung erfolgt durch das vergrössernde Prisma  19, welches in einer Fassung 20 gelagert  ist. Das     Ableseprisma    19 befindet sich, wie  aus der     Fig.    3 ersichtlich, vor dem Auge des  Beobachters. Oberhalb des als Abschluss der    kreisrunden Öffnung dienenden Glases 12  befindet sich, im Haltering 21 des Glases 12  drehbar angeordnet, ein Deckglas 22, be  stimmt zur Aufnahme der     Marschrichtungs-          marken    23, wie sie aus der     Fig.    3 ersicht  lich sind.

   Als     Ableseindexstrich,    welcher sich  zugleich mit der Kreisteilung 24 im ver  grössernden     Ableseprisma    19 dem Beobachter  darbietet, dient ein auf der Unterseite des  Glases 12 eingravierter Strich 25. Um die  Deklination berücksichtigen zu können, muss  der     Ablegeindexstrich    auf der Unterseite des  Glases 12,     resp.    das Glas selber, drehbar  angeordnet sein. Dies wird hier erreicht, in  dem der Haltering 21 des Glases 12 von  oben mit zwei Schrauben 26 und 27 gehalten  wird, wobei die Dicke des Halteringes 21  so bemessen ist, dass das Glas 12 ein wenig  dicker als der Haltering 21 ist. Beim An  ziehen der beiden Schrauben 26 und 27 wird  nun das Glas 12 fest an die Auflegering  fläche 28 angedrückt.

   Um das Glas 12 mit  dem Indexstrich 25 drehen zu können, wer  den die beiden Schrauben 26 und 27 ein wenig  gelöst, wodurch die     Spannung    auf das Glas  12 aufgehoben wird, so dass sich das letztere  leicht drehen lässt. Auf diese Art und Weise  kann jederzeit leicht die Deklination berück  sichtigt werden.  



  Für den Gebrauch wird das Instrument  vom Beobachter in die linke Hand genommen,  der Daumen oder Zeigefinger durch den Halte  ring gesteckt, das Instrument aufgeklappt,  so dass der Teil 1 senkrecht und der Teil 10  horizontal steht, worauf die     Ablesungen    ge  macht werden können. Das Instrument wird  in der Werkstätte justiert und benötigt  keinerlei     Kontrollen    oder Justierungen mehr.

    Die beiden Lupen, von denen die eine die       Steigungen        bis        100        %        und        die        andere        die          Gefälle        bis        -100        %        angibt,        sind        derart        fest     einmontiert, dass in der Ruhelage des Instru  mentes die beiden Nullstriche automatisch  die vom Auge des Beobachters ausgehende  Horizontale,

   sowie selbstverständlich die dem  jeweils anvisierten Punkte entsprechende  Steigung oder das Gefälle angibt. Die Ab  lesung an der Teilung der     Kompassscheibe    14      erfolgt durch das vergrössernde Prisma 19  direkt vor dein Auge des Beobachters, wobei  als     Visiervorrichtung    zum Anvisieren des  Punktes die in den beiden Lupen rückseitig  angebrachten, vertikalen     Visierstriche    ver  wendet werden und als     Ableseindeg    der Strich  25, der sich zugleich mit der Teilung dem  Beobachter im     Ableseprisma    darbietet.  



  Es wäre natürlich möglich, das Instru  ment anders als in der Zeichnung angegeben,  auszuführen, zum Beispiel, indem statt der  quadratischen Grundform eine kreisrunde  Grundform verwendet wird. Die quadratische  Grundform bietet aber den Vorteil, dass die  Linie 30 als Anlegelinie für die Orientierung  auf der Karte verwendet -werden kann.  



  Statt der Lagerung der     Kompassscheibe     in zwei Steinen, kann ebenfalls die einfache  Lagerung der     Kompassscheibe    auf einer Spitze  erfolgen. Es ändert dies nichts am Prinzip  des Instrumentes.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Universal-Orientierungs- und Winkelmess- instrument, dadurch gekennzeichnet, dass es aus zwei Hauptteilen besteht, von denen der eine Teil, enthaltend mindestens eine mit rückseitig angebrachter Teilung versehene Lupe, derart mit dem andern Teil, eine Kom- passscheibe enthaltend;
    durch eine Klappvor richtung verbunden ist, dass im aufgeklappten Zustand die beiden Teile genau senkrecht zueinander stehen und dass ferner am erst genannten Teil des Instrumentes eine kar- danische Aufhängevorrichtung derart ange bracht ist, dass beim Einpendeln des Instru mentes dieser Teil lotrecht ist und dadurch der an der Rückseite der Lupe angebrachte und durch die Lupe betrachtete Nullstrich automatisch mit der vom Auge des Beo bachters ausgehenden Horizontalen überein stimmt, während der andere Teil horizontal und dadurch die sich in diesem Teil befin dende Kompassscheibe ebenfalls horizontal ist.
    UNTERANSPRÜCH: Universal-Orientierungs- und Winkelmess- instrument gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehachse der Kom- passscheibe in zwei Lagersteinen gelagert ist.
CH190757D 1936-04-02 1936-04-02 Universal-Orientierungs- und Winkelmessinstrument. CH190757A (de)

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