CH190759A - Temperaturmesseinrichtung an Rohrleitungen. - Google Patents

Temperaturmesseinrichtung an Rohrleitungen.

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CH190759A
CH190759A CH190759DA CH190759A CH 190759 A CH190759 A CH 190759A CH 190759D A CH190759D A CH 190759DA CH 190759 A CH190759 A CH 190759A
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temperature sensor
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A-G Manometer
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Manometer A G
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  • Measuring Temperature Or Quantity Of Heat (AREA)

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      Temperaturmereinrichtung    an Rohrleitungen.    Bei     Temperaturmesseinrichtungen    an Rohr  leitungen sind Temperaturfühler     Üblicher-          @veise    so angeordnet, dass sie mittels eines       aufgeschweissten    oder anders befestigten       Schraubstuizens    unmittelbar oder mittelbar  über eine Schutzhülse in :die Strömung     ein-          r;eführt    sind.

   Dieser     bekannten        Temperatur-          messeinrichtung        haften    insofern Mängel an,  als durch Strahlung und Leitung die Schutz  hülse eine niedrigere Temperatur annimmt  als das zu messende Mittel. Die Abweichung  ist umso grösser, je geringer der     Wärmeüber-          ga.n.g    zwischen dem     strömenden    Mittel und  dem Temperaturfühler     bezw.    der Schutz  hülse ist. Die Fehlmessung ist besonders  gross, wenn :die Temperatur von Mitteln mit       geringer        Wärmeübergangszahl,    wie z. B.

    Heissdampf oder Luft,     gemessen    werden soll.  



  Ein     bekanntes    Hilfsmittel, diese Fehlan  zeigen zu vermeiden, ist die Vergrösserung  der     Eintauchtiefe    des Temperaturfühlers. In  vielen Fällen ist hierzu aber nicht der Platz  vorhanden. Man hat daher in die Rohrlei-         tung    schon ein besonderes Formstück einge  baut, in .das ein Temperaturfühler von einer  Länge, die ein Mehrfaches des     Rohrleitungs-          durchmessers    beträgt, eingebaut ist. Beson  dere Rippen dienen bei dieser Einrichtung  dazu, die Strömung dem Temperaturfühler  über seine ganze Höhe zuzuleiten. Die Ver  wendung eines solchen Formstückes hat aber  ebenfalls verschiedene Mängel.

   Einmal ver  teuert die Verwendung eines solchen Stückes  an sich schon die     Anlage.    Die Rippen er  strecken sich     ausserdem    über die ganze lichte  Weite der Rohrleitung, so dass ein hoher  Strömungswiderstand entsteht.  



  Alle diese Nachteile     werden    gemäss der  den Erfindungsgegenstand bildenden     Tempe-          raturmesseinrichtung    an Rohrleitungen da  durch behoben,     dass    in einem Stutzen, über  den der Temperaturfühler mit dem Rohr  verbunden ist, Rippen angeordnet sind, die  teilweise in die     ;Strömung    tauchen und einen  Teil des strömenden Betriebsmittels in den  Hohlraum des Stutzens leiten, zum Zwecke,      des Temperaturfühlers zu vergrössern. Zweck  mässig liegen die Rippen senkrecht zur     Strö.          mun-srichtunb    in der bleichen Ebene mit  der Achse des Temperaturfühlers.

   Dies hat  den Vorzug, dass die Rippen für     Strömung--3n     in .der einen wie in der andern Richtung in  gleicher     Weise        geeignet    sind. Die Rippen  können aber auch parallel zur Längsachse  des Temperaturfühlers und senkrecht zur       Strömungsrichtung    hinter dem Temperatur  fühler     angeordnet    und gegebenenfalls derart  geformt sein, dass ,der     Totraum    hinter dem       Temperaturfühler    in besonders starkem       1'fasse    verkleinert wird.  



       Ausführun:;gsbeispiele    des     Erfindunbs.be-          benstandes    sind in der     beiliegenden        Zeich-          n.ung    dargestellt.  



  In den     Abb.    1 und ? ist auf die     Rohr-          leitung    ein Stutzen     a        aufgeschweisst    und  dient zur Aufnahme des Thermometers. Die       Verwendung    des Stutzens ist deshalb erfor  derlich, weil auf der Aussenseite der     Rohrlei-          tunb    eine wärmeisolierende Schicht üblicher  weise     Verwendung        findet.    Der Hohlraum des  Stutzens wird     bleichzeitig    dazu herange  zogen, die wirksame, d. h.

       bespülte    Ober  fläche des Temperaturfühlers zu     vergrössern.     Zu diesem Zweck tauchen     Rippen        b    senk  recht zur     Strömungsrichtung=    teilweise in die       Strömung    leiten einen Teil des strömenden  Betriebsmittels in den Hohlraum.

   Die Schutz  hülse     bezw.    der Temperaturfühler e, der bei       d        beben        Wärmeableitung        isoliert    ist, wird  infolgedessen bis zum     obersten    Ende des  Stutzens     ä    vom     Betriebsmittel        beaufschlabt.     



  Die Rippen b haben noch     eine    weitere       günstige    Wirkung. In     Abb.    3 ist ein Schnitt  durch den im     Querschnitt,    wie üblich, run  den Temperaturfühler c bezeichnet. Man er  kennt den hinter dem     Temperaturfühler    be  findlichen     Totraum    der     Strömung,    der für  die Wärmeübertragung nicht wesentlich in  Frage kommt.     Durch    die     Verwendung    der  Rippen nach der Ausbildung, wie sie in ,den       Abb.    4 und 5 dargestellt ist, lässt sich dieser         Totraum    wesentlich verkleinern.

   Damit     wird     die     @,#'ärmeübertragunb        auf,den    Temperatur  fühler wesentlich verbessert. Diese     Verbesse-          rung    tritt aber nicht nur ein, wenn die Rip  pen     hvie    das in     Abb.    I und 5 der Fall ist),  in     Strömungsrichtung    gesehen,     hinter    dem  Temperaturfühler     angeordnet    sind, sondern  auch schon dann, allerdings nicht in so star  kem Masse, wenn sie, wie das in     Abb.    1 dar  gestellt ist,

   in der die Achse des     Temperatur-          fülilers    enthaltenden Ebene senkrecht zur     Strö-          mungsrichtung    lieben. Diese Ausbildung hat  den Vorzug, dass sie für Strömungen in bei  den Richtungen     geeignet    ist.

Claims (1)

  1. PATE; TAN SPRUCH Temperaturmesseinrichtung an Rohrlei tungen, bei. der die .Strömung im Bereich des Temperaturfühlers mittels Rippen beeinflusst wird, :dadurch gekennzeichnet, :
    dass in einem Stutzen, über den der Temperaturfühler mit dem Rohr verbunden ist, Rippen angeordnet sind, dis teilweise in die Strömung tauchon und einen Teil ,des strömenden Betriebs mittels in den Hohlraum des Stutzens leiten, zum Zwecke, die vom Betriebsmittel bespülte Oberfläche des Temperaturfühlers zu ver- brössern. UNTER ANSPRüCHE 1. Temperaturmesseinrichtunb nach Patent anspruch, dadurch. gekennzeichnet, dass .die Rippen senkrecht zur Strömungsrich tung in der die Achso des Temperatur fühlers enthaltenden Ebene lieben.
    2. Temperaturmesseinrichtung nach Patent- anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Rippen parallel zur Längsachse des Temperaturfühlers und senkrecht zur Strömungsrichtung hinter dem Tempera turfühler angeordnet und :dera.ii geformt sind, dass der Totraum hinter dem Tempe raturfühler verkleinert wird.
CH190759D 1935-08-19 1936-08-05 Temperaturmesseinrichtung an Rohrleitungen. CH190759A (de)

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CH190759D CH190759A (de) 1935-08-19 1936-08-05 Temperaturmesseinrichtung an Rohrleitungen.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5632556A (en) * 1993-11-29 1997-05-27 Sivco, Inc. Thermowell apparatus for sensing temperature in petrochemical applications

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5632556A (en) * 1993-11-29 1997-05-27 Sivco, Inc. Thermowell apparatus for sensing temperature in petrochemical applications

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