CH190795A - Vorkammer an Einspritzbrennkraftmaschinen, insbesondere zum Betrieb mit schwer zündenden Brennstoffen. - Google Patents

Vorkammer an Einspritzbrennkraftmaschinen, insbesondere zum Betrieb mit schwer zündenden Brennstoffen.

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CH190795A
CH190795A CH190795DA CH190795A CH 190795 A CH190795 A CH 190795A CH 190795D A CH190795D A CH 190795DA CH 190795 A CH190795 A CH 190795A
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CH
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Inventor
Aktiengesellschaf Daimler-Benz
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Daimler Benz Ag
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  Vorkammer an     Einspritzbrennkraftmaschinen,    insbesondere zum Betrieb  mit schwer zündenden Brennstoffen.    Die Erfindung     betrifft    eine Vorkammer  an     Einspritzbrennkraftmaschinen,    die mit  schwer zündenden Brennstoffen, beispiels  weise Teeröl, betrieben werden können. Als  Zündfaktoren überwiegen Sauerstoffgehalt  und Temperatur der Verbrennungsluft bei  Beginn der     Einepritzung    alle andern Ein  flüsse. Der Sauerstoffgehalt kann jedoch nur  in geringen Grenzen erhöht werden. Eine we  sentliche Verbesserung der Zündung ist daher  nur durch Temperaturerhöhung zu erreichen.

    Es ist schon versucht worden, durch den  Einbau eines nicht gekühlten Wärmespei  chers (Glüheinsätze) in die Vorkammer den  Betrieb mit schwer zündenden Brennstoffen  zu ermöglichen. Diese Einsätze mussten je  doch sehr heiss gehalten werden, damit der  Betrieb auch bei kleiner Belastung aufrecht  erhalten werden     konnte.    Bei hoher Belastung  ergab sich infolgedessen der Nachteil, dass       bei    dem in der Vorkammer herrschenden    Luftmangel ein     Kracken    von auf die heissen  Teile aufspritzendem Brennstoff eintrat, was  zur Folge hatte, dass der Brennstoff nur un  vollkommen verbrannte und - Niederschläge  zurückliess.  



  Nach der Erfindung ist der Wärmespei  cher gegen den     Brennstoffstrahl    abgeschirmt.  Damit wird nicht nur ein     Kracken    des  Brennstoffes, sondern auch eine unerwünschte  Abkühlung des     Glühkörpers    im Einsatz ver  mieden. Zweckmässig ist der Wärmespeicher  in der Vorkammer derart ausgebildet, dass  der Wärmeaustausch mit den Gasen die  grösste Intensität besitzt.  



  Der Wärmespeicher kann     in.    einem Fut  ter angeordnet sein und einen gern besitzen,  der von in zu einer     Vorkammerage    konzen  trischen Kreisen angeordneten Kanälen um  geben ist. Gegen den Brennstoffstrahl     kann     er durch einen mit einem Lochkranz     ver-          sehenen    Zwischenboden     abgeschirmt    sein. So      wird im Wärmespeicher mehr Wärme auf  gespeichert als bei     Vorkammern    ohne Zwi  schenboden und die Temperatur der Vor  kammerluft wird höher als die durch Kom  pression allein erreichbare Temperatur.  



  Die     Zeichnung    zeigt ein Ausführungsbei  spiel der Erfindung.  



  In der Abbildung ist mit a der Zylinder  deckel bezeichnet,     mit    b die Vorkammer und  mit c die Einspritzdüse. Die Vorkammer be  sitzt einen weiteren Teil, in den die Ein  spritzdüse c mündet und einen engeren Teil,  der zwischen dem     Hauptbrennraum    und dem  weiteren Teil angeordnet und mit einem Fut  ter d versehen ist, das auf der Aussenseite  gegen den     Zutritt    der Verbrennungsgase ge  schützt ist.

   Die     Verbindung    der Vorkammer  b     mit    dem     Hauptbrennraum        vermittelt    das  Futter d, das mit einem Wärmespeicher e  versehen ist.     In.    der Achse des Wärmespei  chers e ist ein zapfenartiger Kern     f    vorge  sehen, der nach dem     Hauptbrennraum    zu in  eine flachkegelförmige Spitze ausläuft und  von zwei Reihen g und     h    in zu einer     Vor-          kammerage    konzentrischen     greisen    angeord  neten Kanälen von derart kleinem Durchmes  ser umgeben ist,

   dass die Geschwindigkeit der  Gase beim     Überströmen        im        Wärmespeicher     am grössten ist, und dass der Wärmespeicher  der durchstreichenden Luft und den Gasen  eine grosse     Wärmeaustauschfläche    bietet. Die  Kanäle g und h münden unten in den flach  kegelförmigen Hohlraum     i    im     Futter   <I>d,</I> der  an seiner engsten Stelle durch die Öffnung     1c     mit dem     Hauptbrenuraum    verbunden ist.

    Gegen die     Einspritzdüse    c zu ist der Wärme  speicher e durch den Zwischenboden l abge  schirmt, der     einen    Kranz von Kanälen     7n    für  den Durchtritt des     Brennstoffes    und in der       Mitte    eine geschlossene     Prallfläche    für den  Brennstoffstrahl aufweist. In die Vorkam  mer b ragt der Glühdraht n der Glühkerze o  zum Anwärmen der     Vorkammerluft    beim       Anlassen    der Maschine.

   Um ein vorzeitiges       Durchbrennen    des     Glühdrahtes    zu verhin  dern, bildet er     zweckmässig    eine so grosse  Schleife, dass der     Brennstoffstrahl    nicht auf    den Draht aufprallt, sondern durch die  Schleife hindurchgeht.  



  Statt eines besonderen     Wärmespeichers    e  kann der Boden zwischen der Vorkammer  und dem     Hauptbrennraum    besonders dick  und dadurch wärmespeichernd ausgeführt  sein, und ist zweckmässig aussen am Rande  mit mehreren     Einspritzöffnungen    versehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorkammer an Einspritzbrennkraftma- schinen, insbesondere zum Betrieb mit schwer zündenden Brennstoffen, mit einem zwischen dem Hauptbrennraum und dem Einspritz- raum der Vorkammer angeordneten Wärme speicher, dadurch gekennzeichnet, dass dieser Wärmespeicher gegen den Brennstoffstrahl abgeschirmt ist. UNTERANSPRüCHE 1.
    Vorkammer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass im Wärmespeicher beim Überströmen die höchste Geschwin digkeit herrscht, und dass er dem an ihm vorbeifliessenden Gasstrom eine grosse Wärme austauschende Oberfläche bietet. 2. Vorkammer nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zum Abschirmen des Brennstoff- strahls ein mit einem Lochkranz ver- sehener Zwischenboden (l) mit Abstand vor dem Wärmespeicher angeordnet ist. 3.
    Vorkammer nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn- zeichnet, dass der Wärmespeicher in einem Futter angeordnet ist. 4. Vorkammer nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass der Wärmespeicher ein Kernstück besitzt, das von engen Kanälen umgeben ist. 5. Vorkammer nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekenn zeichnet, dass die Kanäle im Wärmespei cher in zu einer Vorkammerage konzen trischen greisen angeordnet sind. 6.
    Vorkammer nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekenn- zeichnet, dass der Kern des Wärmespei chers einen gegen den Hauptbrennraum flach kegelförmigen Zapfen bildet, und dass die ihn umgebenden engen Kanäle in einen kegelstumpfförmigen Hohlraum münden, an dessen engster Stelle die Ver bindungsöffnung zum Hauptbrennraum angeordnet ist. 7. Vorkammer nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch gekenn zeichnet, dass der Wärmespeicher in einem die Vorkammer mindestens teilweise aus kleidenden und auf seiner Aussenseite gegen den Zutritt der Verbrennungsgase gesicherten Futter angeordnet ist. B.
    Vorkammer nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 7, dadurch gekenn zeichnet, dass die Vorkammer innen einen weiteren Teil und auf der Ilauptbrenn- raumseite einen engeren, mit dem Wärme speicher und der Abschirmvorrichtung versehenen Teil besitzt, und dass der Brennstoff durch den weiteren in den engeren Teil gespritzt wird. 9. Vorkammer nach Patentanspruch und den Unterasnprüchen 1 bis 8, gekennzeichnet durch eine Zündkerze mit einem Glüh draht, der eine Schleife bildet, durch wel che der Brennstoffstrahl ohne aufzupral len hindurchgeht.
CH190795D 1935-04-01 1936-03-12 Vorkammer an Einspritzbrennkraftmaschinen, insbesondere zum Betrieb mit schwer zündenden Brennstoffen. CH190795A (de)

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