CH190804A - Schlangenrohrkessel mit natürlichem Umlauf. - Google Patents
Schlangenrohrkessel mit natürlichem Umlauf.Info
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Description
Schlangenrohrkessel mit natürlichem Umlauf. Die Erfindung bezieht sich auf einen Schlangenrohrkesse.l mit natürlichem Um lauf, dessen Rohrschlaugen aus einem den Brennraum auskleidenden, -strahlungsbeheiz- ten Teil und einem im Heizgaszug liegenden,
berührungsbeheizten Teil bestehen. Durch diese Verbindung einer berührungsbeheizten mit einer strahlungsbeheizten Verdampfungs- fläehe wird. eine gute Ausnützung der ermöglicht.
Die Erfindung besteht darin, dass die zu nächst in bekannter Weise mehrgängig als aufrecht stehender Brennraummantel ge wickelten R.ohrschla.ngen als Rohrwindungen mit flach liegenden Umkehrbögen und an nähernd gleicher Steigung :durch den über dem Brennraum liegenden Heizgaszug zum obern Sammler weitergeführt sind.
Auf der Zeichnung sind Ausführungsbei spiele des vorliegenden Kessels dargestellt. Fig. 1 ist ein senkrechter Schnitt; Fig. 2 ist eine Vorderansicht, Fig. 3 ein Querschnitt nach Linie III-III und Fig.4 ein Quer- schnitt nach Linie IV-IV,der F.ig. 1. Fig. 5 ist eine zum Teil im 'Sohnitt gehaltene :
8eiten- ansioht des untern Teils einer abgeänderten Ausführungsform und F'ig, 6,die zugehörige Vorderansicht.
Der Kessel ist als Einzugskessel ausgebil det. Vom Feuerraum 1 aus, der 'beispiels- weise mit einer Ölbrennerfeuerung 2 versehen ist, ziehen die Feuergase durch .den senk rechten :Sehacht 3 zum Rauch.gasabzug 4. Dieser @Sohacht hat bei dem .gezeichneten Bei spiel rechteckigen Querschnitt, er könnte natürlich auch anders gestaltet, zum Beispiel mehreckig oder kreisrund sein.
Der untere Teil des senkrechten ,Schachtes ist von einem Rohrmantel umschlossen, .der durch eine vier gängige Rohrschlange gebildet wird. Nach oben .geht jede :der Rohrschlangen 5, die zunächst in Schraubenwindungen um den Brennraum herumgeführt sind, in hin- und hergehende Rohrwindungen über, :die den Heizzug durchqueren.
Die ITmkehrbögen lie gen in ihrer Hauptrichtung waagrecht, um ein allmähliches Ansteigen zu erreichen. Beim Übergang von den Schraubenvw-indungen in die hin- und hergehenden Windungen ist das Rohr gegabelt.
Diese Gabelrohre bilden zwei nebeneinander liegende Gruppen von Rohr windungen 6, 7, die gegeneinander versetzt sind, so dass verhältnismässig enge Durch- trittsgassen für die Heizgase entstehen. Diese Rohrwindungen. münden in eine ausserhalb der Verkleidung 8 des Kes:sel,s angeordnete Dampfwassertrommel 9 aus.
Von der Trom mel 9 führen so viel Fallrohre 10, als Rohr schlangen 5 vorhanden sind, zu den untern Enden :der R.ohrsohlangen. Diese Fallrohre liegen zwar innerhalb der Verkleidung .8, aber ausserhalb des durch ,die Schlangen rohre 5 gebildeten Rohrmantels, so dass sie gegen die Feuergase abgeschirmt sind. Am untern Ende jeder Rohrschlange 5, und zwar zweckmässig an der Übergangsstelle vom Fallrohr 10 zur tiefsten Stelle .des An- schlussbogens der Rohrschlange -5, ist ein Ablassfiahn 12 angeordnet.
Die Rohrwindun- gen 6' 7 sind mit Reinigungsstutzen 1.3 ver sehen, die durch die Verkleidung 8 des Kes sels nach aussen ragen, also jederzeit zugäng lich sind. Über den berührungsbeheizten Rohrwindungen 6, 7 der Schlangenrohre ist im Heizzug ein Überhitz-er 14 angeordnet, von dem der Dampf zur Verbrauchsstelle geht.
Der beschriebene Kessel weist eine sehr einfache Bauart auf. Alle Rohrschlangen haben etwa gleiche Länge und sind gleich artig .beheizt. Die ,Steigung bleibt für die ganze Länge der Rohrschlangen annähernd <B>01</B> eich. Plötzliche Dichtungs- und Steigungs wechsel sind vollständig vermieden., ;so dass die sehr wirksame Verd"%mpfungsheizflä,ch ,e dem aufsteigenden Dampfwassergemisch einen geringen -Strömungswiderstand bietet.
Da durch unterscheidet eich der Kessel nach der Erfindung vorteilhaft von bekannten Schlangenrohrkesseln, bei denen die Rohr bögen in senkrechten Ebenen verlaufen und mit scharfer Krümmung ausgeführt sind. In derartigen Verdampferrohren ist der Strö mungswiderstand so gross, dass das Dampf- waQsergemisch nur durch starke Pulsationen hochgetrieben werden kann.
Dabei wird viel Wasser in die Obertrommel mitgerissen, also nasser Dampf geliefert. Bei dem Dampf erzeuger nach der Erfindung wird dagegen da.s vom Dampf mitgeführte Wasser ge- wissermassen eine schwach ansteigende Ebene hinaufgeschoben, wobei schon eine Trennung von Dampf und Wasser stattfindet. Der in den obern Sammler ausströmende Dampf isst somit v.erhältnismäss.ig trocken.
Anstatt, wie vorstellend beschrieben, jedes Fallrohr unmittelbar an das untere Ende einer Rohrschlange anzuschliessen, könnte die Verbindung auch über einen zwischen geschalteten, kleinen Sa.mmler erfolgen. Ein solches Ausftihrun,gsbeispiel zeigen .die Fig. 5 und 6, in denen dieser Sammler mit 15 be zeichnet ist.
In diesen Sammelbehälter, der mit einem Ablasshahn 16 versehen ist, mün den sowohl die vier Fallrohre 10, als auch die vier Rohrschlangen 5 der Verdampfer rollre ein. Der Umlauf durch die einzelnen Verdampferrohre ist :dann nicht mehr indem Masse voneinander unabhängig. wie bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 1 bis 4. Da.
aber die Beheizung aller Rohrschlangen sehr gleichmässig ist, so ist auch in diesem Falle die Gewähr .gegeben, dass alle Rohrsehlaugen genügend mit Wasser versorgt werden und eine Gefahr, da.ss wegen Wassermangels ein zelne Rohre verbrennen, nicht besteht.
Der beschriebene Kessel ist wegen seines relativ geringen Raumbedarfs besonders als Kleinkessel' für Fahrzeuge und ähnliche Zwecke geeignet. Er kann entweder als Ver dampfer mit .geschlossenem Kreislauf zur Erzeugung des Heizdampfes für den mittel bar beheizten Verbrauchsdampferzeuger oder als unmittelbar beheizter Verbrauchsdampf erzeuger dienen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Schlangenrohrkessel mit natürlichem r-m- la.uf, dessen Rohrschlangen aus einem den Brennraum auskleidenden, strahlungsbeheiz- ten Teil und einem im Heizgaszug liegenden, berührungsbeheizten Teil bestehen, dadurch gekennzeichnet, dass die zunäehs.t mehr gängig als aufrecht stehender Brennraum <B>,</B> gewickelten Rohrschlangen als Rohr windu,ngen mit flach liegenden Umkehr bögen und annähernd .gleicher Steigung durch den über dem Brennraum liegenden Heizgaszug zu einem obern Sammler weiter geführt sind. UNTERANSPRtrCHE 1. Schlangenrohrkessel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass von einem obern Sammelbehälter (9), in welchen die Rohrschlangen ausmünden, zu jeder Rohr schlange ein Fallrohr (10) führt und am untern Ende der Rohrschlange ein Ab lasshahn (12) vorgesehen ist.2.,Schlangenrohrkessel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass von einem obern Sammelbehälter zu jeder Rohr schlange ein Fallrohr führt und diese Fallrohre und :die Rohrschlangen in einen gemeinsamen untern Was,serbehälter ein münden.<B>3</B>. Schlangenrohrketssel nach Patentanspruch, dadurch .gekennzeichnet, dass die Rohr schlangen beim Übergang von den 3ehrau- benwindungen zu den Fla,ohwindungen gegabelt und die ,durch die Gabelrohre ge bildeten, nebeneinander liegenden Grup pen von Rohrvvzndungen (C, 7) gegenein ander versetzt sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE190804X | 1935-04-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH190804A true CH190804A (de) | 1937-05-15 |
Family
ID=5725570
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH190804D CH190804A (de) | 1935-04-18 | 1936-03-04 | Schlangenrohrkessel mit natürlichem Umlauf. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH190804A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1063618B (de) * | 1956-08-27 | 1959-08-20 | Rekuperator K G | Erhitzer fuer gasfoermige Mittel |
-
1936
- 1936-03-04 CH CH190804D patent/CH190804A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE1063618B (de) * | 1956-08-27 | 1959-08-20 | Rekuperator K G | Erhitzer fuer gasfoermige Mittel |
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