Maschine zur selbsttätigen Formung und Ausgabe von Speiseeisportionen. Die Erfindung betrifft eine Maschine zur selbsttätigen Formung und Ausgabe von Speiseeisportionen, bei welchar,das Speiseeis durch ein in bezug auf die Oberfläche des Speiseeisvorrates geneigtes Messer dem letz teren entnommen wird.
Zweck der Erfindung ist es, eine leichte und gute Abnahme des Speiseeises zu erhal ten. Die hierdurch gewonnenen Speiseeis- portionen können zum Beispiel zwischen zwei Waffeln ausgegeben werden.
Die Erfindung besteht darin, dass das Messer an einer den Speiseeisvorrat abdek- kenden, gegen die Oberfläche des Speiseeis vorrates gedrückten, in bezug auf das Ma- schinengestell und eine das entnommene Speiseeis aufnehmende Kammer uridrehbaren Platte angeordnet ist und dass diese Kammer zwischen Mitte und Umfang, der Platte an derselben vorgesehen ist.
Bei dieser Ausbil dung schält das Messer die Speiseeismasse unter verhältnismässig geringem Kraftauf wand ab und fördert sie in die Kammer. Auf den Zeichnungen sind mehrere bei spielsweise Ausführungsformen des E_.rfin- dungsgegenstandes dargestellt.
Fig. 1 zeigt einen senkrechten Längs- sehnitt durch eine Ausführungsform; Fig. 2 zeigt einen Längsschnitt längs der Linie II-II der Fig. 1; der obere Teil,der Maschine ist dabei abgebrochen; Fig. 3 zeigt einen waagrechten Schnitt längs der Linie III-III der Fig. 1;
Fig. 4 zeigt in grösserem Massstabe den untern Teil der Waffelschächte in der Ma schine gemäss Fig. 1; Fig: 5 zeigt gleichfalls in grösserem Nass- stabe einen Schnitt durch den untern Teil eines Waffelschachtes längs der Linie V -V der Fig. 4;
Fig. 6 zeigt die indem Eisbehälter ange ordnete das Messer tragende Platte der ersten Ausführungsform von unten gesehen; Fig. 7 zeigt einen senkrechten Längs schnitt durch den untern Teil einer andern Ausführungsform; Fig. 8 zeigt eine Eänzelheit dieser Ma schine;
Fig. 9 zeigt im Schnitt nach Linie IX-IX der Fig. 10 den untern Teil des Eis behälters einer weiteren Ausführungsform; Fig. 10 zeigt einen Schnitt dieser Aus führungsform in kleinerem Massstab.
# Bei der Vorrichtung nach den Fig. 1 bis 16 ist in einem Gehäuse 1 drehbar -der zylin drische Speiseeisbehälter 2 angeordnet, der den Speiseeisvorrat (enthält. Dieser Behälter kann durch die unterteilte Welle 3 angetrie ben werden.
Die Teile dieser Welle sind bei 4 durch ein Vierkant miteinander .gekuppelt. In dem Behälter 2 ist die kreisförmige Platte 5 senkrecht verschiebbar angeordnet.
Sie ist -durch Säulen '6 (Fig. 2) mit einer obern Lagerplatte 7 gekuppelt, sie wird also auf den im Behälter 2 befindlichen Speiseeisvor- rat mit eigenem Gewicht und dem Gewicht der darauf angebrachten Vorrichtung ge- drückt.
An der ,den Speiseeisvorrat abdeckenden Platte 5 ist ein Messer 8 fest angeordnet, .das, wie insbesondere aus Fig. 6 erkennbar ist, infolge seiner Gestalt und infolge der An bringung von Ansätzen 9 seine Wirkung über den ganzen Halbmesser .des Behälters 2 erstreckt und ,das schräg zur Oberfläche des Speiseeisvorrates angeordnet ist.
Falls ein schmaleres Messer zur Anwendung gelangen sollte, könnte diesem eine hin- und. her gehende Bewegung in Richtung seiner Schneitle gegeben werden, so dass dieses schmalere Messer trotzdem die ganze Uber- fläche des Eisvorrates bearbeiten würde.
Oberhalb des Messers ist zwischen Umfang und Mitte der Platte 5 eine Kammer 10 an derselben angebracht, die seitlich in einen daran anschliessenden Raum 11 einmündet, in welchem eine Speiseeisform 12 Aufnahme findet.
Diese Form ist im wesentlichen U- förmig gestaltet, sie ist also nach der Kam mer 110 hin. und ausserdem an ihren beiden Stirnflächen offen (in Fig. 1 vorn und hin ten, in Fig. 2 links und rechts).
Zwischen der Kammer 10 und dem Raum 11 ist ein Schieber<B>13</B> (Fig. 1) angeordnet, der durch eine Hubstange 14, an welcher die Form 12 angebracht ist, gesteuert wird.
Die Steuerung erfolgt mittels au der Stange 14 angeordneter Nocken 15, 16, die auf einen zweiarmigen Hebel 1.7 einwirken, und zwar derart, dass durch die Nocken -der Hebel wäh rend ;des letzten Teils des Abwärtshubes der Stange 14 in Fig. 1 im Sinne des Uhrzeigers geschwenkt und dadurch der Schieber geöff net wird. Im ersten Teil des Aufwärtshubes der -Stange 14 dagegen wird der Hebel 17 ent gegengesetzt dem Sinne des Uhrzeigers ge schwenkt und dadurch der Schieber geschlos sen.
Der ,Schieber soll verhüten, dass während der Füllung der Kammer Speiseeis aus der Kammer 10 in den Raum 11 fallen kann, so lange die Form sich nicht in dem Raum 11 befindet.
Zwecks Füllens der Form wird der Be hälter 2 bei feststehendem Messer gedreht, und zwar entgegengesetzt dem. Sinne des Uhrzeigers, so dass das Messer 8, das durch das Gewicht der Platte 5 auf den Speiseeis- vorrat gedrückt wird, Masse aus dem darun- ter befindlichen Vorrat abhebt und diese Masse in die Klammer 10 und in die ,dahinter befindliche Form. 12,
das heisst in den von dieser Form begrenzten Raum eingeschoben wird. Nach Füllung -der Form wird die Form mittels der Hubstange 14, der daran angreifenden Pleuelstange 18 und des Kur belarmes 19 gehoben, und zwar bis in die am untern Ende der Waffelschächte 20 vorge sehene Aussparung 21.
Sobald die Form diese Lage erreicht hat, wird durch eine wei ter unten beschriebene selbsttätige .Steuervor- richtung die Hubvorrichtung stillgesetzt und n ittels des Schiebers 22 eine Waffel 23 aus dem Schacht 20a unter die < Form 1;2i ge schoben (Fig. 4).
Hierauf wird (Fig. 5) mit tels des Ausstossers 24 die Speiseeisportion 25, die unter der Form 1'2 befindliche Waffel <B>2</B> und die unterste Waffel -216 aus dem zwei ten Waffelschacht 20b ausgestossen, so dass das Ganze durch die Ausgabeöffnung auf den Ausgabetisch 27 gelangt.
Die Antriebs- und Steuervorrichtung, die zur Herbeiführung der soeben beschriebenen Bewegungen führt, .ist folgendermassen ge staltet: Die Vorrichtung wird mittels einer Handkurbel 28 (Fig. 2) angetrieben.
Auf der Kurbelwelle ist drehbar ein Zahnrad 2-9 gelagert und undrehbar, aber längs verschieb bar eine Kupplungsmuffe 30, deren rechte ,Seite einem Kupplungsteil eines gleichfalls drehbar auf der Kurbelwelle gelagerten Ke gelrades 3!1 gegenübersteht.
Bei Verschiebung der Kupplungsmuffe 30 nach links wird das Zahnrad 29 mit der Kurbelwelle gekuppelt, bei Verschiebung nach rechts dagegen :das Kegelrad 31.
Die Steuerung der Kupplungsmuffe er folgt durch eine innen mit einer Kurven nut 32 versehene Buchse 3:3, die durch -das auf der Kurbelwelle befestigte Zahnrad 34 und das mit der Buchse ;,33 fest verbundene Zahnrad 3-5 angetrieben wird.
In die Kurvennut 32 greift ein Bolzen ,36 ein, der an einer Buchse 3 7 befestigt ist; letz tere ist auf der Nabe der Buchse 33, achsial verschiebbar und :die Nabe ist in. der Buchse 37 drehbar. Die Buche 37 ist durch den Arm 3:8 mit der Kupplungsmuffe 30 verbun den.
Kurz nach Beginn der Umdrehung der Handkurbel 2<B>8</B> verschiebt die Kurvennut 32 die Buchse 3,7 und damit die Kupplungs muffe 30 nach links, .so dass ,das Zahnrad 29 mit der Kurbelwelle gekuppelt wird. Bei dem gewählten Übersetzungsverhältnis der Räder 34, Q35 und :der ,gedachten Nutenform wird die Kupplungsmuffe 30 nach fast vier Kurbelumdrehungen wieder mach rechts ver schoben und infolgedessen das Rad 2:
9 wie der von der Kurbelwelle entkuppelt. Wäh rend der Zeit der Kupplung wird durch Um drehung der Handkurbel :28 über das Zahn rad 3.9 die Welle 40, Kegelräder 41 und 42 und Welle 3 der Behälter 2 in Umdrehung versetzt, so dass also das Messer 8, welches auf dem im Behälter 2 befindlichen Speise eisvorrat ruht, wirksam wird.
Bei Vollendung der vierten Umdrehung der Handkurbel kommt die Kupplungsmuffe 30 in Eingriff mit dem Kegelrad 31, so dass dieses mit der Handkurbelwelle gekuppelt wird und über das Kegelrad 43 die Welle 44 (F'ig. 2.) Kegelräder 45, 46, Welle 47 (Fig. )1), MaIteserräder 48, 49,,die Kurbel 19 und damit den Hubmechanismus für die Speise- eisform 12 antreibt.
Das Maltesergetriebe be- wirkt,die rechtzeitige Unterbreohung des An triebes, sobald die Form in die Aussparung 21 (Fig. 1) eingetreten ist.
Bei der Weiterdrehung der Kurbel '28 wird über ein auf dem untern Ende der Welle 44 befestigtes. Malteserrad 30 (Fig. 3) und ein mit ihm zusammenwirkendes zweites Malteserrad 51 eine Kurvenscheibe 52 in Um drehung versetzt;
diese bewegt zunächst mit tels der Kurvennut 53 den Schieber 22, so dass er die unterste Waffel 23 (Fig. 4) des Schachtes 20a, unter die Form schiebt, sodann bewegt die Kurvennut 5,4 den Ausstosser 24 in Fig. .3 und Fig. 5 nach rechts, so @dass die Speiseeisportion mit darüber und darun- ter befindlicher Waffel ausgestossen wird;
darauf werden der Schieber 2.2 und der Aus stoss.er 2,4 durch ihre zugehörige Kurvennut gleichzeitig zurückgezogen. Inzwischen hat sich das Malteserrad so viel weiter bewegt, dass wieder ein Antrieb ,des Malteserrades 49 und damit der Kurbel 19 erfolgt, so dass die Form durch den Hubmechanismus wieder nach unten geführt wird. Dabei öffnet sich, wie oben erwähnt, auf :dem letzten Teil des Abwärtsganges der Schieber 1:3.
Hiernach wird gegen Abschluss der fünf ten Handkurbelumdrehung 28 die Kupplungs muffe 30 durch die Kurvennut 3'2, Stift <B>36</B> und Buchse 3,7 wieder nach links in. die in Fig. 1 :dargestellte Ausrückstellung geführt.
Mittels des Winkelhebels 5;5 kann von Hand die Buchse 33 zusammen mit dem Zahnrüde 35 nach links verschoben werden, so dass das Zahnrad 3,5 ausser Eingriff mit :dem Zahnrad .34 kommt.
Hierdurch wird das Zahnrad 2,9 durch Linksverschiebung der Kupplungsmuffe 30 mit :dem Zahnrad 39 und damit über die Zwischenglieder mit :der Antriebswelle 3 des Behälters 2 gekuppelt unter Aussehaltun:g des Steuergetriebes, so dass also :durch Umdrehung der Handkurbel 28 zwecks Eisherstellung der Behälter 2 dauernd in Umdrehung versetzt werden kann.
Selbstverständlich ist hierbei der Lagerteller 7 (Fig. ,1) zusammen mit der Platte 5 so weit angehoben, @dass die Platte 5 aus dem Behälter 2 herauskommt.
An dem Gehäuse 1 ist eine Nase 56 (Fig. 2) angebracht, die in eine vertiefte Zahnlücke .des Rades 35 eingreifen kann, wenn sich das Rad 35 in seiner Ursprungs- drehlage befindet. Die Nase dient .dazu, beim Ausrücken des Zahnrades 35 von Hand mit tels des Kniehebels 55 das Zahnrad 35 fest zustellen, so dass es ,die für den richtigen Ab lauf der Steuervorgänge wichtige Ursprungs- anfangsdrehlage während der Auskupplung nicht verlassen kann.
Bei der in den Fig. 7 und ,8 dargestellten Ausführungsformen ist die Platte 5 unab hängig vom Getriebe heb- und senkbar, so .da.ss also das Getriebe und damit der Waren auswurf in ein und derselben Stellung ver bleibt, unabhängig von .der Lage der Platte 5 im Behälter 2.
Infolge der Lageverände rung der Platte 5 in bezug auf das Getriebe verändert sieh der Hub .der Form 12 von ihrer untern Endlage bis zu ihrer obern End- lage in der Aussparung 21 (Fig. 1), des Waffelschachtes 2.0, der in der Fig. 7 der Einfachheit halber nicht dargestellt ist. Diese Anderung des Hubes wird durch folgende Einrichtung ermöglicht.
Die Hubstange 14a der Form 12 wird mittels des Hebels 57 auf- und abwärts be wegt. Dieser Hebel 57 wird durch einen Kurbelantrieb etwa nach Art des in bezug auf die Fig. 1 bis 6 beschriebenen bewegt. In einem Schlitz 58 der Stange 57 ist ein Stein 5,9 verschiebbar gelagert, der einen Zapfen 60 trägt. Dieser Zapfen liegt bei der Aufwärtsbewegung des Hebels 57 und damit der Hubstange 14a an der obern Begren zung eines Schlitzes 61 der Hubstange an.
Bei der Abwärtsbewegung des Hebels 57 legt sich der Zapfen 60 auf eine Klinke 6,2 auf, die durch eine Sperrklinke 63 in ihrer Lage gehalten wird. Wenn die mit der Hubstange 14a unter Zwischenschaltung einer Blattfeder 64 ver bundene Form 12, ihre unterste Lage erreicht hat, ist die Nase 63a der Sperrklinke 63 in den Bereich eines Anschlages 65 gelangt, der auf der Platte 5 angeordnet ist und mit der selben gesenkt bezw. gehoben wird. Bei Wei terbewegung der Hubstange 14a,
die unter Zusammenpressung der Feder 64 erfolgt, wird die Sperrklinke 63 durch den Anschlag 65 ausgeschwenkt, so da.ss -die Klinke 6;2 unter dem Druck des Zapfens 60 und unter der Wirkung ihres Eigengewichtes nach unten ausweichen kann.
In allen Lagen, in denen die Form 12 in folge der augenblicklichen Lage der Platte 5 in ihre untere Endlage ,gelangt, bevor der Hebel 57 seine Endlage erreicht hat, ent- kuppelt sich also der Hebel 57 selbsttätig von der Hubstange :14a. Der Hub wird dabei mit abnehmender Vorratshöhe selbsttätig grösser.
Bei der Wiederaufwärtsbewegung des Hebels 57 läuft der Zapfen 60 zunächst leer im Schlitz 61, bis er wieder an :die obere Be grenzung des Schlitzes anstösst und infolge- ,dessen die Hubstange 14a mitnimmt. Kurz vorher trifft der Zapfen 60 auf einen nach abwärts gerichteten Ansatz 66 der Klinke 62 und schwenkt dadurch die Klinke 62 wieder in die in Fig. 8 dargestellte Lage,
in wel cher sie durch die unter Wirkung der Feder 6 7 stehende Sperrklinke 6:3. festgehalten wird.
Auch die Klinke 6-2 steht unter Wirkung einer Feder 68, die bestrebt ist, diese Klinke 62 entgegengesetzt dem Sinne des Uhrzeigers zu drehen, so,d.ass sie also, so lange sie von der Sperrklinke frei ist, nicht in den Schlitz hineinpendelt.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 7 und 8 sind in der Platte 5 Spatel 69 ge führt, die nach Lösung der Flügelmutter 70 in ihrer Höhe eingestellt werden können. Diese Spatel, die natürlich eine beliebige ge eignete Form besitzen können, dienen dazu, die Masse umzurühren, zum Beispiel in dem Fall, da.ss durch Steigerung der Temperatur im Behälter 2 die aussenliegenden Masseteile ,veiehere Konsistenz erreicht haben.
Dargestellt sind nur an der Aussenwand anliegende Spatel, die Spatel können natür lich auch weiter nach dem Innenraum hin an geordnet sein.
Auch die Führungssäulen 6 können even tuell als Spatel ausgebildet sein.
Für den Fall, dass die Maschine als durch Geldeinwurf einschaltbarer Selbstverkäufer ausgebildet werden soll, kann das Geldstück eventuell auf eine Sperrvorrichtung einwir ken, die die Umdrehung der Kurbel 2-9 für gewöhnlich sperrt und die durch direkte oder indirekte Einwirkung,des Geldstückes ausge löst wird.
Die oben beschriebene Steuervorrichtung würde dann so auszubilden sein, dass als letz ter Vorgang das Wiedereinfällen der Sperrung veranlasst würde.
Um zu verhindern, dass bei zu grosser Temperaturerhöhung in der Maschine und dadurch hervorgerufenes Schmelzen des Speiseeisvorrates die Maschine weiter benutzt werden kann, kann, die Maschine mit einer durch einen Thermostaten gesteuerten Sperr vorrichtung versehen sein. Diese Sperrvor richtung kann beispielsweise ,direkt auf die Kurbelwelle einwirken.
Die Anbringung einer derartigen Vor richtung ist besonders wichtig bei Ausbau der Maschine zu .einem durch Geldeinwurf ein schaltbaren Selbstverkäufer Bei :der in den Fig. 9 und 10 dargestellten abgeänderten Ausführungsform ist an der Unterfläche der Platte 5, ;
die entweder in der in Fig. 1 oder in .der in Fig. 7 dargestellten Weise geführt werden kann, ein Messer 75 schräg zur Oberfläche des Speiseeisvorrates angeordnet, welches mit seiner obern Kante in einer Entfernung von der Unterfläche ,der Platte liegt. Durch die hierdurch entstehende Durchlassöffnung 76 kann :
die zuviel .geför derte Speiseeismasse entweichen, sobald die oberhalb des Messers vorgesehene Kammer 77 gefüllt ist. Aus der Kammer 77 wird die Speiseeismasse mittels eines Kolbens 78 in einen hinter der Kammer 77 angeordneten Raum 79 gepresst. Die Speiseeismasse könnte auch in Form eines Stranges,
der durch eine Absehneidevorrichtung in Portionen unter teilt wird, weiter gefördert werden. Bei Aus bildung des Raumes 79 als Form kann die selbe. wie die mit 1.2 bezeichnete Form bei der Ausführungsform gemäss Fig. 1, zur Ausgabestelle gebracht werden.
Zur Trennung der Kammer 77 und des Raumes 79 voneinander dient ein Schieber 80, welcher an einem Hebel 81 angelenkt ist. Dieser Hebel ist an einem Lagerbock 8,2 schwenkbar befestigt. Der Lagerbock 82 ist auf einem Aufbau der Platte 5 angeordnet. Eine Feder 83 ist ständig bestrebt, den Schie ber 80 in seine untere, die Kammer 77 und den. Raum 79 voneinander trennende Lage zubringen.
Hieran wird während der Bewe- gung des Kolbens 78 der Schieber 80 durch ein Steuersegment 84 gehindert. Auf dieses Steuersegment 84 läuft eine an Odem Hebel 81 drehbar gelagerte Rolle 85 auf, wodurch der Hebel 81<B>-und</B> damit der Schieber 80 ent gegen der Wirkung der Feder -83 in der in Fig. 9 dargestellten Lage gehalten werden. Dieses Steuersegment 84 ist undrehbar, aber mit der Platte 5 verschiebbar ,auf der Welle 3 angeordnet.
Ausserdem Steuersegment 84 sind ferner auf der Welle :3 noch Zahnseg mente 8-6 und 87 vorgesehen, die auf ein als Kurbelscheibe ausgebildetes Zahnrad 88 wir ken. An diesem Zahnrad 8,8 ist eine Kurbel 89 befestigt, die in einen Schlitz 90 eines um eine Achse 9-1 schwenkbaren Hebels 92 greift. Infolgedessen wird der Hebel 92 bei einer durch die Segmente 86 oder 87 herVOr- gerufenen Umdrehung einmal hin- und her geschwenkt.
Da ,der Hebel mittels einer Stiftschlitzverbindung 93 mit dem Kolben 78 verbunden ist, wird dieser ebenfalls hin- und herbewegt und schiebt dadurch .die in der Kammer 77 befindliche Speiseeismasse in den Raum 7:9.
Das Steuersegment 84 ist dabei so in bezug .auf die Zahnsegmente 86 und 87 angeordnet, ,dass es .bis zur Beendi gung der Vorschubbewebgung .des Kolbens 78 in seiner in Fig. 9 dargestellten unwirksamen Lage gehalten wird.
Erst nach Beendigung der Förderbewegung des Kolbens 78 kommt der Schieber 80 in Wirklage. Der Schieber 30 kann als Abschneider ausgebildet sein und den Strang unterteilen.