CH190808A - Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Eisenbetonmasten. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Eisenbetonmasten.

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CH190808A
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Ingg A G Ghira
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Ingg A & G Ghira
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  Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von     Eisenbetonmasten.       Die Erfindung betrifft ein Verfahren  und eine Einrichtung zur Herstellung von       Eisenhetonmasten    am Standort und in der       endgültigen    Lage, insbesondere von Gitter  masten für elektrische Leitungen.

   Das Ver  fahren besteht darin, dass zuerst aus den  äussern Teilen der eisernen     Formkästen    für  die Ständer     und.    Strebendes Mastes ein     Bau-          gerüst    gebildet wird und dass von unten be  ginnend die innern     Formkastenteile    an die  äussern angelegt und mit diesen verbunden  werden, ferner dass nach Einlegen von     Be-          wehrungen    die     Formkästen    mit Beton ausge  füllt werden.

   Die     Einrichtung    gemäss der  Erfindung zur Durchführung des Verfahrens       besitzt    äussere     Formkastenteile    für die Stän  der, die unter     sich    durch     Verschlülsse    ver  bunden sind.

   Die äussern     Formkastenteile     benachbarter     Ständer    sind     miteinander    durch  ebenfalls mit Verschlüssen     angeschlossene     Querversteifungen - verbunden, während     idie     innern und die äussern     Formkästenteile    mit         Flanschen        aufeinanderliegen.       Im     folgenden    werden anhand der Zeich  nung einige     Ausführungsbeispiele    der Erfin  dung     erläutert.     



       Fig.    1 der Zeichnung ist     eine        Ansicht,des     Gerüstes eines     Gittermastes;          Fig.    2 ist ein     Horizontalschnitt    nach  Linie     B-B    der     Fig.    1;       Fig.    3 zeigt als     Einzelheit,die        getrennten          Formkastenelemente    in     perspektivischer    An  sicht;

         FLg.    4 zeigt im Grundriss dieselben Ele  mente     zusammengesetzt;          Fig.    5 und 5b     zeigen    Einzelheiten eines       Knotenpunktes    in dem sich     Formkastenele-          mente    für Ständer und     Streben    treffen;

         Fig.    6 zeigt     einen    Formkasten für     Dia-          gonalverstrebungen    im     Querschnitt;          Fig.    7 und 8     zeigen    die Form für eine       Konsole    und     Iden        Halter    für eine Sprosse;

         Fig.    9, 10 und 11 zeigen in     Perspektive,     Grundriss und Aufriss eine     Einrichtung    um  die vertikalen     Armierungseisen    der Ständer      des Mastes im     richtigen    Abstand von den       Formkastenwänden    zu halten.  



  Bei der Erstellung     eines        Gittermastes     zum Beispiel für elektrische     Hochspannungs-          leitungen    werden zunächst die Fundament  gruben für die Ständer ausgehoben und in  jeder wird eine     Eisenbetonplatte    P herge  stellt, welche     als        Basis    für     die    Aufrichtung  des     Arbeitsgerüstes    dient, das gleichzeitig die       Formkästen    für die     Betonmischung    bildet.  Dieses Gerüst umfasst Ständer,     Diagonalver-          strebungen    und horizontale Glieder.

   Die  Ständer A des     Gerüstes    sind als     @Vinkel-          bleche        ausgebildet.    Jeder der vier Gerüst  ständer A     (Fig.    1)     besteht    aus     Abschnitten,     die von     einem    Knotenpunkt zum andern  durchgehen und die durch     Scharniere        (Fig.     3 und 5) verbunden sind.  



  Die Formkästen für die     Diagonalv        erstre-          bungen    C bestehen aus Profileisen     a        (Fig.    6).  Diese Profileisen a sind mit Teilen     r    der  Ständer zusammengeschweisst und diese Teile  <I>r</I> werden an den Ständemeilen<I>A</I> mit     Ver-          sahlüssen.l    und     Keilen    2! befestigt     (Fig.5)

  .    Die  horizontalen     Eisen    b dienen nur als Gerüst  versteifung und zur Auflage der     Bühnen    3  für die Ausführung .der Arbeiten und wer  den an die .Ständer     mit        Stift-    und Schlitz  verschlüssen     v    angebracht, die in     Fig.        äh     dargestellt     sind.     



  Die weitere Ausführung geht     folgender-          ma.ssen    vor sich: Nachdem,     wie    in     Fig.    2  angedeutet, die äussern     Winkelbleche    A durch       die        Profileisen    b     bezw.    durch geschlossene       diagonale        Formkastenteile        a    zu einem fer  tigen     Baugerüst    verbunden sind,

   werden zu  nächst die     Armierungseisen    4 in üblicher  Weise in den Ständern     angebracht    und nach  Einschalung der     Plinthen    5     (Fig.    1) wird  mit dem Einstampfen des Betons     begonnen.     



  Nach Herstellung der     Plinthen    werden  von unten beginnend     nacheinander    die ein  zelnen     Ständerabschnitte    durch     Anbringung     der innern Winkelbleche 6; die wegen der  Einfüllung und des     Feststampfens    des Be  tons nicht zu hoch sein dürfen,     fertiggestellt.     Die äussern Winkelbleche A, die zum Gerüst  gehören, und die     innern    Winkelbleche 6 der    Formkästen besitzen nicht das gleiche Profil.  Jene     sind    mit Zapfen 7 versehen und die  Winkelbleche 6 haben entsprechende Pass  löcher B. Die Verbindung der beiden Teile.

    die mit Flanschen     aufeinanderliegen,    ge  schieht mittels Bindedraht 9, der     durch,    wei  tere in beiden Teilen vorgesehene Löcher 8'  durchgezogen wird     (Fig.        3.).    Umständliche  und     kostspielige        Schraubenverbindungen        sind     somit     vermieden.     



  Die Formkästen für die     Eisenbetondia-          gonalen    C zur Verbindung der Ständer, wel  che mittels der Teile r und der Verschlüsse 1  an die Ständer A .des     Gerüstes    angeschlossen  werden,     bestehen        aus    einem     äussern    Kasten  teil a, der beim Aufbau als     Gerüstteil    dient,  und einem     innern        Kastenteil    a',     der    durch  Bindeverschlüsse an .den Teil a     angeschlossen     ,den     Foimka-sten    v     ervollständigt,

      nachdem die       R,undeisenarmierung        angebracht    worden     ist.     Beide     Formka:stenteile    haben abgeschrägte       Seitenwände    zur     Erleichterung        des        Abmon-          tierens.    Falls der     Masst    Konsolen besitzt,  werden die Formkästen für diese in dersel  ben Weise hergestellt     (Fig.    7).  



  Um den Hast     besteigbar    zu machen, kann  man vordem Feststampfen     Eisensprossen    in  der in     Fig.    8     angedeuteten    Weise anbringen  und diese bleiben so im Beton befestigt.  



  Die     Formkästen    16 für Konsolen können       etwa    wie in     Fig.    7 gezeigt     angeordnet    sein.  Die .Stützen 17 für die Steigsprossen können       zum    Beispiel durch     Vorreiber    an dem Form  kastenständer     befestigt    werden. Der be  quemen     Ausschalung        halber    werden auch  die Seitenflächen     dieser        Formkastenteile    ab  geschrägt.  



  Um die     Armierungseisen        im    Formkasten  am     richtigen    Platz zu halten wird eine in  den     Fig.    9, 10 und 11 gezeigte Einrichtung  verwendet, die aus kleinen Blechstreifen 19  besteht, die im Winkel abgebogen und an die       Rundeisenbügel    2.0 mit     Eisendraht    festgebun  den sind. Diese Blechstreifen     sind    vorne zu  gespitzt, damit keine Eisenflächen an die  Aussenseite des     Mastes    zu liegen kommen.  



       Natürlich    werden je nach der Art und  Form der zu     errichtenden        Maste    die gleich-      zeitig als     Gerüstteile        verwendeten        eisernen          Formkastenteile    verschiedene Gestalt an  nehmen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRüCHE I. Verfahren zur Herstellung von Eisen- betonmasten am Standort und in der end gültigen Lage., insbesondere von Gitter- ma.sten für elektrische Leitungen, da durch gekennzeichnet,
    .dass zuerst aus den äussern Teilen der eisernen Formkästen für die Ständer und Streben des Mastes ein Baugerüst gebildet wird und dass von unten beginnend die innern. Formkasten- teile an die äussern angelegt -und mit die sen verbunden werden, ferner :dass nach Einlegen von Bewehrungen die Form kästen mit Beton ausgefüllt werden.
    1I. Einrichtung zur Ausführung,des Verfah rens nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die äussern Form- kastenteile für die Ständer unter sich durch Verschlüsse verbunden sind und dass die äussern Formkastenteile benach barter Ständer durch ebenfalls mit Ver schlüssen angeschlossene Quersteifungen miteinander verbunden sind,
    während die innern und die äussern Formkastenteile mit Flanschen aufeinanderliegen. UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da .durch gekennzeichnet, dass zur Einhal tung .des richtigen Abstandes der Armie- rungseisen von der Formwand gebogene Blechstreifen verwendet werden, die vorne zugespitzt und mit den Armie- rungsbügeln durch Eisendraht verbunden werden. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass zur Erleich terung des Ausschalens die Formkasten teile abgeschrägte Wände besitzen. 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Form- kastenteile für Konsolen und zum Hal ten von Steigsprossen von aussen an -die mit Aussparungen versehenen Form- ka.stenteile der Ständer angeschlossen werden können.
CH190808D 1935-03-23 1936-03-23 Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Eisenbetonmasten. CH190808A (de)

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