CH190813A - Schalter mit Druckluftlöschung. - Google Patents

Schalter mit Druckluftlöschung.

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CH190813A
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CH
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switch
compressed air
contacts
lever
shaft
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Inventor
Kraft-Aktiengesellsc Licht-Und
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Sachsenwerk Licht & Kraft Ag
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  • Driving Mechanisms And Operating Circuits Of Arc-Extinguishing High-Tension Switches (AREA)

Description


  Schalter mit     Druckluftlöschung.       Die Erfindung bezieht sich auf Schalter  mit     Druckluftlöschung.    Sie hat zum Gegen  stand, beim Einleitendes Ausschaltvorganges  zunächst die     Drucklufterzeugung        und    :dar  nach .die     Bewegung    des     bezw.    der     Kontakte     für das     Öffnen    des Schalters     vorzunehmen.     Hierdurch ist der Nachteil der bekannten       Einrichtungen    vermieden, dass der Druck  luftvorratsbehälter dauernd überwacht und  auf konstantem     Druck    gehalten werden muss.  



  Auf :der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel :der Erfindung     veranschaulicht.     



  Ein Isolator 1 trägt die     Kontakte    2       bezw.    3 mit den Anschlüssen 4     bezw.    5, mit  denen ein Schaltstift 6 als bewegliches  Schaltglied     zusammenarbeitet.    Die Betäti  gung des     Schaltstiftes    6 erfolgt durch eine  Welle 7 über einen Hebel B.     An;    :der Welle  7 sitzt weiterhin ein Hebel 9, an welchem  eine anderseits bei 10 gehaltene Zugfeder 11  als     Ausschaltkraftspeicher    angreift. Zwi  schen den Wellen 7 und 12     ist    eine Freilauf-         kupplung    1:3 vorgesehen.

   Auf :der Welle 7       ist    hierbei ein Hebel 14 mit Festsitz und auf  der Welle 12 ein     Freilauflz-upplungsgehäuse     15 mit     Laufsitz    angeordnet, das mit einem  durch eine nicht eingetragene Feder nach  aussen gegen einen Anschlag gehaltenen He  bel 1-6 versehen     ist,        :der        mittels    eines an sei  ner Drehachse vorgesehenen     Halbzylinders     17 in der     gezeigten        Stellung    den Hebel 14  sperrt. Der vorhandene Halbzylinder     ist    hier  bei schwarz, und der     weggefräste    durch die  lichte Umrandung angedeutet.

   Das Gehäuse       1ä    :ist über eine Feder 18 mit     einem    starr auf  der Welle 1,2 .sitzenden Hebel 1-9 verbunden.  Die Feder 1,8 dreht das Gehäuse 15 entgegen  gesetzt,dem     U.hrzeigersinne,    bis sich ein auf  dem     Gehänzse    vorgesehener Bolzen 2.0 als An  schlag gegen den Hebel 19: legt.

   An seinem       Aussenumfang        ist    :das Gehäuse 15 mit einer  Rast versehen, in welcher ein Klinkenhebel  21     :durch    eine nicht     dargestellte,    ihn ent  gegengesetzt dem     Uhrzeigersinne    drehende      Feder     gehalten    wird, wodurch der Schalter  in der Einschaltlage :gesperrt     ist.    Der Klin  kenhebel 21 besitzt eine Nase     22.,    auf welche  der Hebel 19 .bei Drehung der Welle 1:2 ent  gegengesetzt dem     Uhrzeigersinne    wirkt.

   An  einem starr auf der Welle 12     angebrachten     Hebel 2:3     ist    ein Hebel 2,4     aasgelenkt,    der an       seinem    freien Ende zum Zusammenarbeiten  mit einem Bolzen 25 einer auf der Welle  26 sitzenden     Mitnehmersoheibe        -27    gabelför  mig     gestaltet        ist.    Die     Gabelverbindung    zwi  schen Hebel 24 und Bolzen     2;

  5        ist    gegenüber  andern     Vorrichtungen    insofern     vorteilhaft,     als nach Vollendung des     .Schaltvorganges    der  Antrieb mit der ihm innewohnenden kine  tischen Energie auf einem Leerweg frei aus  laufen kann, so     dass    diese Energie nicht  durch irgendwelche,     Materialbeanspruchun-          gen    und     Erschütterungen    des     Schalters    ver  ursachende     Fangvorriehtungen    plötzlich über  nommen zu werden braucht.

   Die     Mitnehmer-          scheibe    ist gleichzeitig als Schneckenrad aus  gebildet, mit welchem eine auf der Welle  eines     Elektromotors    28 vorgesehene Schnecke  29     zusammenarbeitet.     



       Schliesslich        sitzt    auf der Welle 12     ein    He  bel 30, der eine Stange 31 steuert, die auf  einen an dem Hebel 32 drehbar     gelagerten          Klinkenhebel        3'3,    wirkt,     der    durch eine nicht  eingetragene Feder sonst     im        Uhrzeigersinne     gegen     ein    Klinkenrad     z34    gehalten     wird,    wel  ches auf einer Welle 53 sitzt.

   Diesem Klin  kenrad ist ferner eine     Winkelsperrklinke    35  zugeordnet, welche mittels einer nicht einge  tragenen Feder im     Uhrzeigers-inne    gedreht  wird und     mittels    eines     Steuermagnetes    3,6  vom Klinkenrad -34 entgegengesetzt dem       Uhrzeigersinne    abgehoben     werden    kann.  



  Auf der Welle 53     ist    ferner     eine    Scheibe  3,7 für einen über     die    Rolle 3!8 an dem Zy  linder 39     eines        Drucklufterzeugers    geführten  Zug 40 angebracht, welcher an dem Kolben  4,1 mit der     Kalbenstange    42     jangreift,    die an  ihrem     ausserhalb    des     Zylinders    liegenden  freien Ende für das     Einhängen    einer Feder  43 als Kraftspeicher eingerichtet ist, deren  anderes Ende bei 44     befestigt        ist;

          statt        eines          Drucklufterzeugers        .39,    41, 42' mit mechani-         sehem    Energiespeicher (Kraftspeicher) 43, 44  kann eine in :

  der     Zeichnung    nichtdargestellte       motorisch    angetriebene     Pumpe    verwendet  werden, die mit der     Einleitung        .des        Aus-          scha.ltvorganges,    das heisst mit der Erregung       ,des        Magnetes    316" in Tätigkeit gesetzt     wird.          Der-Zylinder    39 des     Drueklufterzeugers    steht  über eine     Druckluftleitung    45 mit dem Hohl  raum,

  des     Isolators    1 in     Verbindung.    An die  Leitung 45     ist    ein, einen     Kolben    47 aufwei  sender Zylinder 46     -angeschlossen,    deren er  sterer durch eine Feder     48    bei der wieder  gegebenen     Stellung    der Teile     derart    gehalten  ist, dass ein an ihm befestigtes     Winkelstück     49, eine     ,solche        Drehung    des Hebels 16 im       Uhrzeigersinne    zulässt,     da-ss    der Halbzylinder  17 den Hebel 14 sperrt.  



  Die     Wirkungsweise    der     Einrichtung    ist  folgende:  Soll der nach :der Zeichnung geschlossene       Schalter    geöffnet werden, so wird der Steuer  magnet 316 für die     Winkelsperrklinke    35 be  tätigt.     Sobald,dieseKlinke        da-sRa134    freigibt,  zieht der .geladene Kraftspeicher 43 den Kol  ben 41 im Zylinder 39 nach     unten    und ver  dichtet die in diesem eingeschlossene Luft.

    Mit dem Erreichendes vorgesehenen Druckes       wird,der    Kolben 46 nach unten geführt, dreht  mittels des Winkelstückes 49 den Hebel 16  und damit zugleich     den.    Halbzylinder 17 ent  gegengesetzt dem     Uhrzeigersinne;        hierbei     wird der Hebel 14 freigegeben, indem er  unter der Wirkung der Feder 11 an dem       Halbzylinder        vorbeischnellt,    während die Fe  der 11     (Ausschaltkraftspeicher)    die Welle 7  entgegengesetzt dem     Uhrzeigers.innedreht,    so  dass der Hebel 8 den beweglichen     Kontakt-          stift    6 nach unten zieht.

   Hierdurch wird die       Ausströmadüse    für die     Druckluftlöschung    am       obern        Kontakt    2 freigegeben; die bereits auf  gespeicherte     Druckluft    wird     nunmehr    durch  den Kolben 411 :auf seinem     weiteren    Wege  durch diese Düse hinausgedrückt und verlässt  den Schalter durch einen Verteiler     bezw.     Schalldämpfer     :62..     



  Die     Auslösung    der Trennungsbewegung  der     Kontakte    kann auch über eine nicht dar  gestellte Einrichtung nach Art einer Druck-           messei.nriahtung    erfolgen, die an den Zylinder  des     Drucklufterzeugers    angeschlossen sein  kann.

   Dia     Druckmesseinriehtung        verriegelt     die zur Auslösung der     Trennungsbewegung     der Kontakte vorgesehene Einrichtung und  dient zum Einleiten des selbsttätigen Aus  lösens beim Erreichen des für .die Löschung  vorgesehenen     Druckes.    Man     kann    zu diesem  Zweck als     Druckmesseinrichtung    beispiels  weise einen     Kontaktmanometer    benutzen, das  unter gleichzeitigem     Anzeigen    der Druck  höhe bei einem bestimmten Druck den Im  puls einem     Relais    oder dergleichen erteilt,

         welches    erst die eigentliche Auslösung der  Trennungsbewegung der     Kontakte    bewirkt.  An     Stelle    oder ausser der     druckabhängigen     Auslösung mittels der pneumatischen Ein  richtung     kann    eine wegabhängige Auslösung  durch das die Druckluft     erzeugende    Glied 41,  12 selbst verwendet werden. Hierfür können  Vorsprünge 50 und 51 an den Organen 49  und 4? dienen.

   Auf diese Weise wird eine  sichere Auslösung selbst in dem Fall     herbei-          geführt,    wenn     wider        Erwarten    durch Schä  den in der     Drucklufterzeugungseinrichtung     trotz des Laufes des -die     Druckluft    erzeugen  den Gliedes der für die pneumatische Aus  lösung notwendige Druck für die als     Lösch-          mittel    wirkende Druckluft nicht erreicht  werden sollte.  



  Für die     Vorbereitung,der    Wiedereinschal  tung wird der Motor 2'8 derart     eingeschaltet,     dass er die Welle 2,6 im     Uhrzeigersinne        .dreht,          und    ,damit gleichzeitig, jedoch entgegen dem       Uhrzeigersinne    auch die Welle 12 über die  Hebel     24-    und 23.

   Hierdurch legt sich der       Hebel    19 gegen die Nase 22 :des Hebels 21,       hebt    .dessen Klinke aus der Rast am     Frei-          laufkupplungsgehäuse    1-5, so     dass    dieses der       Bewegung    der Welle 12 nunmehr folgen  kann.

   Mit der Drehung der Welle 12     wird     die Steuerstange 3.'1 nach oben gehoben, der       Klinkenhebel        3.,3    legt sich in das Klinken  rad     34,    so dass die Welle 53 und :damit     ,das          Seilraid    37 im     Uhrzeigersinne        mitgenommen     wird.

   Durch das Aufwickeln des     Seilzuges     wird der Kolben 41 nach oben angehoben,  bis zum Erreichen seiner vorgesehenen End-         stellung    der Motor 2,8 zum Beispiel über  einen nicht eingetragenen Trennschalter still  gesetzt wird.     Während.    dieses Vorganges ist  gleichzeitig das Gehäuse 15 der     Freiauslösung     soweit gedreht worden, dass der     Hebel    14 wie  der eine Sperrung durch -den     Halbzylinder    17  erfährt, indem     sich    der Hebel 14 wieder  hinter ,die     rechte    Kante     des    Halbzylinders 17  legt, und die Kupplung damit wieder herge  stellt ist.

   Für das Einlegen des     Schalters     wird der Elektromotor für Drehung der  Welle 2'6     entgegengesetzt    dem Uhrzeiger  sinne     eingeschaltet,    wobei, um einen     in    jeder  Hinsicht     einwandfreien        Eingriff        zwischen     dem     Hebel    24 und !dem Bolzen     2,5    der auf  .der Welle<B>26</B> sitzenden     Mitnehmerscheibe    57       aufrechtzuerhalten,        eine        Druckfeder    55 ver  wendet ist,

   die mit     ihrem.    einen Ende an dem  Hebel 24     augoreift        und    mit ihrem andern  Ende sich gegen einen     ortsfesten    Punkt ab  stützt. Der Motor kann     hierbei        unmittelbar     das Einlegen     des    Schalters     vornehmen.    So  fern aber die durch den     Motor    dem     Antrieb          erteilte        Geschwindigkeit    bei der Art des       Schalters    für :

  den     Einschaltvorgang    nicht  ausreichend sein     sollte,    wird gemäss einer       abgeänderten        Ausführung        bei    der angege  benen Drehung der Welle 26 entgegengesetzt  dem     Uhrzeigersinne    zunächst ein besonderer  in der     Zeichnung    nicht angegebener Ein  schalt-Kraftspeicher :

  aufgeladen, der,     naoh-          @dem    die Welle einen bestimmten Drehweg  zurückgelegt hat, durch Freigabe einer  Klinke     sich    für die     Vollführung    der     Ein-          achaltung    des Schalters entladen kann,

   wobei  das bewegliche Schaltglied 6 zur     Herstellung     der Brücke     zwischen        Iden        Kontakten    2     und    3  nach oben geführt     wird.    Infolge der ent  sprechend gross bemessenen     potentiellen    Ener  gie des     Einschaltkraftspeichers        leistet        diese     die     :

  gesamte        Einschaltarbeit,    indem sie     zu-          gleich    mit     dem        Einlegen    des Schalters das  Aufladen des     Ausschaltkraftspeichens    über  nimmt.  



  Nach dem angegebenen     Beispiel        wird,der     Energiespeicher der     Drucklufterzeugungsein-          richtungsomit    vor dem Beginn -der     Einschalt-          bewegung,des    Schalters ,aufgeladen.

   Die Auf-      Ladung     dieses    Energie-     bezw.    Kraftspeichers  mit dem Einlegen des Sehalters kann bei       einer    andern     Ausführungsform        in    .der Weise  erfolgen,     dass    der     Einschaltkraftspeicher    nach  seiner     Auslösung    Aden Schalter einlegt und       ,.essen        Ausschaltkraftspeicher,        .sowie    den  jenigen der     Drucklufterzeugungseinrichtung     auflädt.

   Die     Beendigung,der        Aufladung    und  Verriegelung des letzteren sowie seine     Ent-          kupplung    vom     Einschaltkraftspeicher    erfol  gen dabei zweckmässig bevor -die Berührung  der Schalterkontakte einsetzt und die     Ent-          kupplung    des     Einschaltkraftspeichers    vom  Schalter     bezw.    dessen     Antrieb        stattfindet.     



  Bei einem     Schalter    mit     mehreren.    Unter  brechungsstellen     kann.    jede :derselben von  einem besonderen, oder sämtliche Unterbre  chungsstellen können von einem gemeinsamen       Drucklufterzeugerbehälter    aus mit Druck  luft     bebla@sen    werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schalter mit Druckluftlöschung, dadurch gekennzeichnet, :dass die Drucklufterzeugung bei der Einleitung des Ausschaltvorganges vor -der Bewegung :der Kontakte beginnt.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Schalter nach Pa:tentanspruch, -dadurch gekennzeichnet, .dass mit der Einleitung des Ausschaltvorganges zunächst eine mo torisch angetriebene Pumpe in Tätigkeit gesetzt wird. 2.
    Schalter nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, @dass die Betätigung des Drucklufterzeugers durch einen vor dem Beginn der Einschaltbewegung des Schal ters aufgeladenen Energiespeicher erfolgt.
    <B>3.</B> Schalter mit Aufladung des Energie speichers der Drucklufterzeugungseinrich- tung beim Einleben des .Schalters, nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, ,dass der Energiespeicher bereits vor der gegenseitigen Berührung der Schalterkon takte vollständig aufgeladen ist. 4.
    Schalter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, d@a.ss die Druckluft nach Erreichen des für die Lichtbogenlöschung vorgesehenen Druckes die Trennungsbewe- g@zng der Kontakte auslöst. 5. Schalter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das die Druckluft er zeugende Glied selbst in einer bestimm ten Stellung die Trennungsbewegung der Klontakte auszulösen vermag.
    6. Schalter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf die Einrichtung zur Drucklufterzeugung und für das Ein legen des .Schalters ein und dieselbe Betä.- tigungswelle des Antriebes wirkt, und zwar auf die Einrichtung zur Druckluft- erzeugun:g in einer und für das: Einlegen des Schalters in der entgegengesetzten Drehrichtung.
    7. Schalter mit Freilaufkupplung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungswelle im Antrieb beim Ar beiten auf :die Einrichtung zur Druckluft erzeugung gleichzeitig die Freilaufkupp- lung des :Schalters für dessen Einlegen wieder vorbereitet.
CH190813D 1934-10-19 1935-10-18 Schalter mit Druckluftlöschung. CH190813A (de)

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