Aus mit einem Metallbelag versehenen blattförmigen dielektrisehen Körpern zusammengebauter Kondensator. Die Erfindung betrifft Kondensatoren, die aus mit einem Metallbelag versehenen blatt- förmigen dielektrischen Körpern zusammen gebaut sind. Der Metallbelag kann dabei in an sich bekannter Weise durch Aufspritzen, Aufstäuben, Einwalzen, Aufdampfen des Me- talles, Kathodenzerstäubung oder dergleichen unmittelbar auf dein Dielektrikum erzeugt sein.
Bei derartigen Kondensatoren ergeben sich Schwierigkeiten bei der Herstellung des Stromanschlusses, insbesondere dann, wenn die Metallbelegung sehr dünn ist. Konden satoren mit sehr dünnen Metallbelegungen, deren Schichtdicke insbesondere dünner ist als 0,001 mm, zum Beispiel 0,0001 mm, haben den Vorteil, dass bei einem Durchschlag der Metallbelag an der Durcbschlagsstelle in einem Bereich verschwindet, das grösser ist als das bei dem Durchschlag erzeugte Loch im Dielektrikum. Der durch den Durchschlag entstandene Kurzschluss unterbricht sich in folgedessen von selbst.
Diese Kondensatoren haben jedoch den unangenehmen Nachteil, dass Schwierigkeiten entstehen, wenn man in üblicher Weise für den Stromanschluss Metall blechstreifen einlegt, die unmittelbar mit den Belegungen in Berührung stehen. Infolge der grossen Stromdichte an den Rändern derMetall- streifen entstehen leicht Übererwärmungen, so dass die Metallbelegung hier wegschmilzt und der betriebsmässige Stromübergang auf die Kondensatorbelegung unterbrochen wird.
Dieser Nachteil ist gemäss der Erfindung dadurch beseitigt, dass auf einem Randteil der mit dem Metallbelag versehenen blatt- förmigen dielektrischen Körper eine vor dem Zusammenbau des Kondensators aufgebrachte Metallschicht vorhanden ist, die dicker ist als der übrige Metallbelag. Auf die auf dem Randteil vorhandene Metallschicht kann eine weitere lötbare Metallschicht als Stroman- schlussschicht aufgebracht werden. Die Dicke der auf dein Randteil vorhandenen dickeren Metallschicht soll mindestens das Eineinhalb- fache der Dicke des übrigen Kondensator belages betragen.
Die Verstärkung der Metallisierung am Rande des Dielektrikums wird vor dem Wickeln oder Legen des Kondensators vor genommen. Nach dem Zusammenban des Kondensators kann dann an den Stellen des verstärkten Randes eine metallische Strom- anschlussfläche aufgebracht werden.
In den Abbildungen sind Ausführungs beispiele der Erfindung dargestellt.
Fig. 1 zeigt einen Schnitt durch einen Kondensator nach der Erfindung, dessen metallisiertes, das heisst mit einem Metall belag versehenes Dielektrikum in einer Ebene bis zum Rande durchgeführt ist.
Fig. 2 zeigt teilweise im Schnitt einen Wickelkondensator, dessen mit einem Metall belag versehenes Dielektrikum am Rand um gefalzt ist.
Die Dickenabmessungen der einzelnen Schichten sind in beiden Abbildungen im Interesse einer deutlicheren Wiedergabe über trieben gross dargestellt. Die Dielektrikum- schichten, die zum Beispiel aus Papier be stehen können, sind in Fig. 1 mit a bezeich net.
Auf diesen Dielektrikumschichten sind die metallischen Belegungen bin ganz dünner Stärke aufgebracht, beispielsweise durch Auf dampfen oder durch Kathodenzerstäubung. Auf den Randteilen c der Dielektrikum- schichten cc sind die Metallbelegungen (Teile<I>d)</I> verstärkt, beispielsweise auf die<I>zwei-</I> bis dreifache Dicke der übrigen als Kondensator belegung wirkenden Schicht b.
Die Verstär kung der Metallbelegung auf den Randteilen c kann bei der Metallisierung des Dielektri- kums durch Verwendung von entsprechend der Verstärkung erweiterter Düsen oder durch Verwendung von Zusatzdüsen sofort bei der Herstellung der übrigen Metallschicht b mit dem gleichen Metallisierungsverfahren vor genommen werden.
Die in dieser Weise metallisierten Di- elektrikumstreifen werden lagenweise auf einandergelegt, oder es werden zwei solcher Bänder zu einem Kondensator aufgewickelt. Dabei können unter Umständen noch eine oder mehrere Lagen nichtmetallisiertes Papier dazwischen gelegt werden. Nach dem Zu sammenbau des Kondensators wird auf die auf den Randteilen vorhandene dickere Me tallschicht d eine metallische lötbare Strom anschlussschicht e angebracht, die beispiels weise aufgespritzt sein kann. Infolge der Verstärkung der Schicht<I>b</I> an den Stellen<I>d</I> ergibt sich hier eine gute Verbindung mit der Stromanschlussschicht e.
An dieser Schicht e können dann zum Beispiel Stromanachluss- drähte angelötet werden.
Fig. 2 zeigt einen Wickelkondensator, dessen Wickelachse mit A-A angedeutet ist. Die linke Seite des Kondensators ist teil weise im Schnitt gezeigt. Mit f und g sind die Papierlagen bezeichnet. Der Papierstrei fen f' ist metallisiert durch den Metallbelag h und der Streifen g ist metallisiert durch den Metallbelag i. Die Metallbeläge sind an den Randteilen<I>k</I> und<I>m</I> verstärkt und mit dem Papier so um<B>1800</B> umgefalzt, dass die Metallschichten nach aussen liegen.
Zwei der artige Streifen sind zusammen in der Weise aufgewickelt, dass die umgefalzten Randteile <I>k</I> des einen Streifens<I>f</I> auf der einen Stirn seite des Kondensators und die umgefalzten Randteile<I>m</I> des andern Streifens<I>g</I> auf der andern Stirnseite des Kondensators liegen. Nach dem Zusammenbau des Kondensators wird auf die bei k und m vorhandenen dickeren Übergangsschichten je eine lötbare Metallschicht n und o als Stromanschluss- schicht aufgebracht, an die dann je ein Strom anschlussdraht<I>p</I> und<I>q</I> angelötet wird.
Die metallisierten Papiere mit den umge falzten Rändern gemäss Fig. 2 können auch statt durch Aufrollen durch Aufeinanderlegen zusammengebaut werden.
Mit einem Kondensator von folgenden Abmessungen wurden gute Ergebnisse erzielt: Die Papierstreifen a, f, g hatten eine Dicke von 8 # 10-3 mm. Die Dicke der Metallschicht <I>b,</I> lt, <I>i</I> war 0,07 # 10-3 mm. An den Rändern war die Metallschicht auf 0,15 # 10-3 mm ver stärkt. Die Stromanschlussschicht e, n, <I>o</I> wurde aufgespritzt in einer Dicke von etwa 0,3 min.
Capacitor assembled from sheet-shaped dielectric bodies provided with a metal coating. The invention relates to capacitors which are assembled from sheet-shaped dielectric bodies provided with a metal coating. The metal coating can be produced directly on the dielectric in a manner known per se by spraying, sputtering, rolling in, vapor deposition of the metal, cathode sputtering or the like.
With capacitors of this type, difficulties arise in establishing the power connection, in particular when the metal coating is very thin. Capacitors with very thin metal coatings, the layer thickness of which is in particular thinner than 0.001 mm, for example 0.0001 mm, have the advantage that in the event of a breakdown, the metal coating at the point of breakdown disappears in an area that is larger than that generated during the breakdown Hole in the dielectric. The short circuit caused by the breakdown is therefore interrupted by itself.
However, these capacitors have the unpleasant disadvantage that difficulties arise if you insert sheet metal strips in the usual way for the power connection, which are in direct contact with the assignments. As a result of the high current density at the edges of the metal strips, overheating easily occurs, so that the metal coating melts away here and the operational current transfer to the capacitor occupancy is interrupted.
According to the invention, this disadvantage is eliminated in that on an edge part of the sheet-like dielectric body provided with the metal coating there is a metal layer which is applied before the assembly of the capacitor and which is thicker than the rest of the metal coating. A further solderable metal layer can be applied as a current connection layer to the metal layer present on the edge part. The thickness of the thicker metal layer present on the edge part should be at least one and a half times the thickness of the remaining capacitor coating.
The reinforcement of the metallization at the edge of the dielectric is made before winding or laying the capacitor. After the capacitor has been tied together, a metallic power connection surface can be applied to the areas of the reinforced edge.
In the figures, execution examples of the invention are shown.
Fig. 1 shows a section through a capacitor according to the invention, the metallized, that is provided with a metal coating dielectric is carried out in a plane to the edge.
Fig. 2 shows partially in section a wound capacitor, the dielectric provided with a metal coating is folded around the edge.
The thickness dimensions of the individual layers are shown in exaggerated form in both figures in the interests of clearer reproduction. The dielectric layers, which can be made of paper, for example, are denoted by a in FIG.
The metallic coatings are very thinly applied to these dielectric layers, for example by vapor deposition or by cathode sputtering. On the edge parts c of the dielectric layers cc, the metal coatings (parts <I> d) </I> are reinforced, for example to <I> two </I> to three times the thickness of the remaining layer b, which acts as a capacitor coating.
The reinforcement of the metal coating on the edge parts c can be carried out immediately during the production of the remaining metal layer b with the same metallization process when the dielectric is metallized by using nozzles that have been expanded to match the reinforcement or by using additional nozzles.
The dielectric strips metallized in this way are laid one on top of the other in layers, or two such strips are wound up to form a capacitor. Under certain circumstances, one or more layers of non-metallized paper can be placed in between. After the condenser has been assembled, a metallic solderable power connection layer e is attached to the thicker metal layer d present on the edge parts, which can be sprayed on, for example. As a result of the reinforcement of the layer <I> b </I> at the points <I> d </I>, a good connection with the power connection layer e results here.
Power connecting wires, for example, can then be soldered to this layer e.
Fig. 2 shows a wound capacitor, the winding axis of which is indicated by A-A. The left side of the capacitor is partially shown in section. The paper layers are designated by f and g. The paper strip f 'is metallized by the metal coating h and the strip g is metallized by the metal coating i. The metal coverings are reinforced on the edge parts <I> k </I> and <I> m </I> and folded over with the paper by <B> 1800 </B> so that the metal layers are on the outside.
Two such strips are wound up together in such a way that the folded edge parts <I> k </I> of the one strip <I> f </I> on the one end face of the capacitor and the folded edge parts <I> m < / I> of the other strip <I> g </I> lie on the other end of the capacitor. After the capacitor has been assembled, a solderable metal layer n and o is applied to each of the thicker transition layers at k and m as a power connection layer, to which a power connection wire <I> p </I> and <I> q </ I> is soldered on.
The metallized papers with the folded edges according to FIG. 2 can also be assembled by laying one on top of the other instead of being rolled up.
Good results were obtained with a capacitor of the following dimensions: The paper strips a, f, g had a thickness of 8 × 10-3 mm. The thickness of the metal layer <I> b, </I> lt, <I> i </I> was 0.07 # 10-3 mm. At the edges, the metal layer was reinforced to 0.15 # 10-3 mm. The power connection layer e, n, <I> o </I> was sprayed on in a thickness of about 0.3 min.