Verfahren und Vorrichtung zuin Herstellen von Fussstützen. Vorliegende Erfindung betrifft ein Ver fahren und eine Vorrichtung zum Flerstellen von Fussstützen.
Fussstützen für abnormal gebaute Füsse, namentlich für Senkfüsse und Plattfüsse, müssen einerseits dem Fuss eine Stütze geben, damit die bereits stattgefundene De formation sich nicht weiter verschlimmern kann, anderseits müssen sie dem Fuss in seine dem gesunden Zustand entsprechende Form zurückhelfen. Ist die Deformation noch klein, so kann die Fussstütze sofort die Form des Fusses im gesunden Zustande haben, ist sie aber bereits gross, so muss die Fussstütze eine Form haben, welche zwischen der augen blicklichen Form und der Form im gesunden Zustande liegt, wobei die korrigierende Formab-,
veichung ein gewisses erfahrungs- gegebeneE; Mass nicht überschreiten darf.
Bisher wurden die Fussstützen entweder durch Probieren übungsgemäss hergestellt oder es wurde von der Fussunterfläche ein Gipsabdrucl.z gemacht und die Fussstütze an hand dieses Gipsabdruckes nach übungs- mässiger korrigierender Änderung angefer tigt, wobei die Erfahrung und GeGchicklich- keit des Herstellers für die richtige Form- gebung.massgebend war.
Dass Verfahren nach vorliegender Erfin dung ermöglicht nun genau angepasste Fuss stützen unter Vermeidung jeglicher Probe und persönlich gefühlsmässiger Arbeit her zustellen, indem die Fussunterfläche in ihre wenigstens angenähert dem gesunden Zu stand entsprechende Form gebracht wird und in diesem Zustand ein Abdruck hiervon mit einem plastischen rasch erhärtenden Ma terial, vorzugsweise. frisch angemachtem Ze mentbrei, erzeugt wird. Dieser Abdruck dient als Pressform beim Pressen der Fuss stützen.
Das Verfahren kann mit einer Vorrich tung ausgeführt werden, die eine Führungs platte mit dicht nebeneinander stehenden, durch sie hindurchgehenden und auf Federn abgestützten Stiften aufweist. Durch Auf treten auf diese Platte werden die Stifte ent gegen der Federkraft durchgedrückt, der Fuss wird durch die Federwirkung in seiner Form korrigiert und die auf der entgegen gesetzten Seite der Platte eherausragenden Stiftenden erzeugen den Abdruck der Fuss unterfläche im plastischen, rasch erhärtenden Material.
Sämtliche Stifte sind zweckmässig gleich lang ausgeführt, um einen ganz ge treuen Abdruck der Fussunterfläche zu er halten. Vorteilhafterweise wird für einen jeden Stift eine Feder verwendet und es ist zweckmässig, wenn die Stiftenden durch An schläge in ihrer Ruhelage je in eine Ebene zu liegen kommen. Zur Aufnahme der plasti schen, rasch erhärtenden Masse dient vorteil- haIterweise eine unter der Führungsplatte angebrachte Schublade;
auch wird mit Nutzen zum Abdecken der Abdruckmasse eine Gummiplatte vorgesehen, um eine glatte und gleichmässige Oberfläche des Abdruckes zu erhalten und die Stifte vor Verschmutzen durch die plastische Masse zu schützen. Um die Fussform richtig zu korrigieren, werden die Federn, welche diejenigen Stifte ab stützen, die. eine Korrektur des Fusses beim Auftreten bewirken sollen, z. B. bei Platt füssen unter dem Fussrist, vorteilhafterweise stärker bemessen als die übrigen.
Bei ab normal verbreiteten Füssen ist es angezeigt, den Fuss beim Herstellen des Abdruckes mit einer federnden Zange zusammenzuhalten. Diejenigen Stifte, welche die Korrektur des Fusses beim Auftreten bewirken sollen, könn ten auch um ein erfahrungsgemässes Mass kür zer sein als die übrigen.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbei- spiel der Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens gemäss Erfindung bei Platt füssen, und zwar zeigen: Fig. 1 den Längsschnitt durch die Vor richtung und Fig. 2 die Aufsicht auf dieselbe.
Die in Fig. 1 und Fig. 2 dargestellte Vorrichtung zum Herstellen von Fussstützen weist eine Führungsplatte 1 auf, in welche dicht nebeneinanderstehende, gleich lange Stifte 2 geführt sind. Die Anschläge 4 der Stifte 2 werden von den Federn 3 gegen die Unterseite der Führungsplatte 1 gedrückt, so dass deren obere Enden 5 und deren untere Enden 6 je in einer Ebene liegen. Die Fe dern 3, welche in Fig. 2 innerhalb der Be grenzungslinie 7 liegen, sind stärker be messen als die übrigen Federn 3.
Unter der Platte 1 ist eine Schublade 8 angeordnet, welche zur Aufnahme frisch angemachten Zementbreies 9 dient, der mit einer Gummi platte 10 bedeckt wird.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Vorrichtung ist folgende: Der Fuss 11 wird in die in Fig. 2 gezeichnete Lage auf die Vorrichtung aufgesetzt und mit dem Körper gewicht belastet. Infolge der Belastung wer den die Stifte 2, welche unter dem Fuss 11 liegen, entgegen der Kraft der Federn 3 her untergedrückt. Die stärkeren Federn 3 inner halb der Begrenzungslinie 7 üben einen zu sätzlichen Druck auf den Fuss 11 aus und bringen dessen Unterseite in die wenigstens angenähert dem gesunden Zustand entspre- chernde Form.
Die untern Enden 6 der Stifte 2 drücken auf die den Zementbrei 9 be deckende Gummiplatte 10 und erzeugen einen genauen Abdruck,der Fussunterfläche in der durch die Federn 3 korrigierten Form.
Method and apparatus for manufacturing footrests. The present invention relates to a Ver drive and a device for placing footrests.
Foot rests for abnormally built feet, namely for flat feet and flat feet, must on the one hand provide the foot with support so that the deformation that has already taken place cannot worsen, and on the other hand they must help the foot back into its healthy state. If the deformation is still small, the footrest can immediately have the shape of the foot in the healthy state, but if it is already large, the footrest must have a shape that lies between the instantaneous shape and the shape in the healthy state, whereby the corrective form,
giving way to a certain amount of experience; Mass must not exceed.
So far, the footrests have either been made by trial and error, or a plaster cast has been made of the lower surface of the foot and the footrest has been made on the basis of this plaster cast after corrective changes made during practice, whereby the experience and skill of the manufacturer ensure the correct shape. was decisive.
The method according to the present invention now enables precisely adapted foot supports to be produced while avoiding any trial and personal emotional work by bringing the lower surface of the foot into its at least approximately healthy state and in this state an imprint of it with a plastic that quickly hardens Material, preferably. freshly made cement paste. This imprint serves as a mold when pressing the foot support.
The method can be carried out with a device having a guide plate with closely spaced, through them and supported on springs pins. By stepping on this plate, the pins are pushed through against the spring force, the shape of the foot is corrected by the spring action and the pin ends that protrude on the opposite side of the plate create the impression of the foot's undersurface in the plastic, rapidly hardening material.
All pens are expediently designed to be of the same length in order to keep a very true impression of the lower surface of the foot. Advantageously, a spring is used for each pin and it is useful if the pin ends come to rest in a plane due to impacts in their rest position. A drawer attached under the guide plate is advantageously used to hold the plastic, rapidly hardening compound;
It is also useful to provide a rubber plate to cover the impression compound in order to obtain a smooth and even surface of the impression and to protect the pins from soiling by the plastic compound. In order to correct the shape of the foot correctly, the springs that support the pins that. to cause a correction of the foot when stepping, z. B. at Platt feet under the instep, advantageously larger than the rest.
In the case of feet that are wider than normal, it is advisable to hold the foot together with spring-loaded pliers when making the impression. Those pens that are supposed to correct the foot when stepping on it could also be shorter than the others by an amount based on experience.
The drawing shows an exemplary embodiment of the device for carrying out the method according to the invention with flat feet, namely: FIG. 1 shows the longitudinal section through the device and FIG. 2 shows the top view of the same.
The device shown in FIG. 1 and FIG. 2 for producing footrests has a guide plate 1 into which pins 2 of the same length standing close to one another are guided. The stops 4 of the pins 2 are pressed by the springs 3 against the underside of the guide plate 1 so that their upper ends 5 and their lower ends 6 each lie in one plane. The Fe countries 3, which are within the limit line 7 in FIG. 2, are stronger than the remaining springs 3.
Under the plate 1, a drawer 8 is arranged, which is used to receive freshly made cement paste 9, which is covered with a rubber plate 10.
The mode of operation of the device described is as follows: The foot 11 is placed on the device in the position shown in FIG. 2 and is weighted with the body. As a result of the load who the pins 2, which are under the foot 11, pressed against the force of the springs 3 ago. The stronger springs 3 inside the boundary line 7 exert additional pressure on the foot 11 and bring the underside of the foot into the shape that at least approximately corresponds to the healthy state.
The lower ends 6 of the pins 2 press on the cement paste 9 be covering rubber plate 10 and produce an accurate impression of the lower surface of the foot in the form corrected by the springs 3.