Anordnung zum Empfang von Ultrakurzwellen. Es ist bekannt, dass der Empfang von Schwingungen sehr hoher Frequenz auf Schwierigkeiten stösst und mit um so schlech terem Wirkungsgrad erfolgt, je höher die Frequenz ist. In letzter Zeit hat man ins besondere die sogenannte Bremsfeldschaltung benutzt, deren Resonanzschärfe jedoch zu wünschen übrig lässt, und die vor allem den Nachteil hat, dass sie mehrdeutig ist; auch werden, und dies liegt in dem Prinzip dieser Schaltung begründet, die Röhren ausser ordentlich klein, so dass sie bei Zentimeter wellen kaum mehr hergestellt werden können.
Die Erfindung bezweckt, eine Empfangs schaltung zu schaffen, die frei von solchen Nachteilen ist. Sie bedient ,sich hierzu einer Röhre mit geteilter Anode, und zwar einer Anode, an die der Schwingungskreis :sym metrisch angekoppelt ist. Solche Röhren sind für Sendezwecke benutzt worden. Um sie für Empfangszwecke brauchbar zu machen, wird ohne Anodenruhestrom gearbeitet. Hierfür ist die Anodenspannung niedrig genug zu halten, wobei die höchstzulässige Anoden spannung vom Durchmesser der geteilten Anode abhängt. Die Resonanzschärfe wächst, je grösser der Durchmesser der Anode ge wählt wird.
Unterhalb eines bestimmten Anodendurchmessers ist ein Empfang über haupt nicht möglich.
Die Erfindung ist im folgenden mit Be zug auf die Zeichnung durch Au6füh- rungsbeispiele erläutert. Fig. 1 ist ein. Diagramm, das sich auf die Wirkungsweise der neuen Anordnung be zieht. Fig. 2 bis 6 sind Schaltbilder je eines Ausführungsbeispiels der Erfindung. Gleiche Teile sind mit demselben Bezugszeichen ver sehen.
Die Röhre R hat einen Heizfaden H und zwei zylindrische Teile A, die eine Anode bilden. Der Entladungsraum dieser Röhre steht in an sich bekannter Weise unter der Wirkung eines konstanten magnetischen Feldes, dessen Kraftlinien parallel zu dem Glühfaden verlaufen. Das Magnetfeld kann durch einen Elektromagneten oder gegebenen falls durch einen permanenten Magneten er zeugt werden.
An den Anodenzylinder A, A ist ein Lechersystem L angeschlossen, das in einem Knoten durch einen Kurzehlussbügel K überbrückt ist. Der Kurzschluss des Sy stems L kann auf einen ersten, zweiten oder dritten Knoten eingestellt sein. Die Anoden spannung wird in der Mitte des Kurzsehluss- bügels zugeführt, gegebenenfalls über eine Hochfrequenzdrossel <I>Dr.</I> Im Anodenspan nungskreise liegt der Empfangsindikator T, der rein schematisch dargestellt ist. Er kann aus einem Telephon oder einem Anzeige instrument und überdies aus einem Verstär ker bestehen.
An das System L .sind die bei den Hälften Di eines Empfangsdipols ange- schlosoen. Der Anschluss kann induktiv oder kapazitiv statt galvanisch sein.
Die Wirkungsweise ist folgende: Die vom Glühdraht H emittierten Elek tronen fliegen unter dem Einfluss des Mag netfeldes in einer geschlossenen, z. B. kreis förmigen Bahn zur Kathode zurück. Die Um laufzeit der Elektronen ist lediglich von der magnetischen Feldstärke abhängig. Treten nun an der Anode<I>A, A</I> infolge der im Sy stem L aufgenommenen Energie hochfre- quente Spannungen auf und stimmt die Dauer einer Periode mit der Umlaufzeit der Elektronen überein, so laufen die Elektronen nicht mehr in Kreisen, sondern in Spiralen, so dass sie schliesslich die Anode erreichen und einen Strom im Anzeigekreis bewirken.
Diese Wirkungsweise erfordert, dass die Elektronen ohne die empfangenen hochfre- quenten Schwingungen in keiner Weise die Anode erreichen. Demgemäss muss die Ano denspannung sich .stets unterhalb eines Wer tes befinden, bei dem während des Ruhezu standes der Anodenstrom fliessen würde. Zwischen Magnetismus und Frequenz muss die Beziehung bestehen <I>f</I> = 0;3 X 107<I>11</I> (f in Hertz und H in Gauss). Der sich so er gebende Magnetismus ist der Resonanzmag netismus.
Der Anodenzylinderdurehmesser muss auf alle Fälle grösser sein als r, wobei <I>r</I> definiert ist durch die Beziehung<I>r = 2</I> 2. (r in mm und 2 in m). Praktisch hat sich ein Anodendurchmesser bewährt, der das zehn fache dieses Mindestdurchmessers beträgt. Je grösser der Durchmesser des Anodenzylinders ist, umsomehr Entwicklungsmöglichkeit be steht für die Elektronenspiralen, aber um so grössere Übereinstimmung zwischen empfan gener Frequenz und .dem Resonanzmagnetis mus ist notwendig.
Da der Resonanzmagne tismus die empfangene Frequenz völlig ein deutig bestimmt, kann das Lechersystem irgendeine der möglichen Resonanzstellungen haben. Es kommt dadurch keine Mehrdeutig keit hinein..
Trägt man den Resonanzmagnetismus Q in Abhängigkeit von der Anodenspannung V auf, .so ergibt sich die in Fig. 1 gezeigte Kurve Q'. Aus dieser Darstellung ergibt sich, dass der Resonanzmagnetismus nur konstant ist in einem Spannungsbereich, -der von dem Ursprung 0 bis zu dem Wert VI reicht, und dass er dann weiterhin beträchtlich mit der Spannung V ansteigt. Für die vorliegenden Ausführungsbeipiele wird nur der Bereich 0-VI benützt, in welchem der Resonanz- magnetismus konstant ist und kein Anoden strom fliesst.
Aus -den angegebenen Beziehungen ergibt. sich, dass die Anordnung sich für das Gebiet der Ultrakurzwellen eignet, da. bei niedrige ren Frequenzen die Röhrendimensionen uu- ha.ndlich gross werden; für den Empfang der ultrakurzen Wellen hat sie aber gerade den Vorteil, dass man mit Röhren normaler Ab messungen arbeiten kann, so dass konstruk tive Schwierigkeiten nicht entstehen. Auch ergeben sich keine unzulässig hohen innern Röhrenkapazitäten, die bekanntlich immer wieder die Anwendung der heute gebräuch lichen Schaltungen beschränken.
Die Empfindlichkeit der Anordnung kann dadurch erheblich gesteigert werden, dass der Glühfaden mit einem Raumladegitter G (Fig. 3) umgeben wird. Dieses Gitter bildet in nahem Abstande vom Glühfaden in üb licher Weise eine Spirale geringer positiver Spannung gegenüber der Kathode. Es ist auf diese Art notwendig, die Ano denspannung auf das Potential des Gitters zu beziehen und die Abmessungen des Ano denzylinders nicht auf die Kathode, sondern ebenfalls auf. das Gitter zu beziehen.
Das Gitter ist mit andern Worten einfach als Grossflächenkathode für den Elektronen- sehwingungavorgang aufzufassen.
Es ist vorteilhaft, die magnetischen Kraftlinien auf den Raum zwischen Gitter und Anode zu beschränken. Dies ist durch entsprechende Ausbildung der Polschuhe des Magnetes oder durch magnetische Abschir mung des Gitterkathodenraumes erreichbar. Durch den Vorteil, dass das System L nicht auf den ersten Knoten eingestellt zu werden braucht, sondern auch auf einen der auf diesen folgenden Knoten eingestellt wer den kann, ergibt sich die Möglichkeit, die Anordnung in einer langen Welle zum Schwingen zu bringen.
Dies kann durch stär keres Erhitzen des Glühfadens geschehen, während die Anordnung bei schwächerem Erhitzen des Glühfadens. sich kurz vor dem Einsetzen der Schwingungen befindet. Das System L hat dann die Aufgabe, mehrwellig zu schwingen, erstens in der Grundwelle als Sender und zweitens in einer Oberwelle, die gleich der empfangenen Hochfrequenz ist. Erzeugte Grundwelle und empfangene Hoch frequenz -stehen also hier in einem harmoni schen Verhältnis.
In jedem Fall wird die empfangene Hochfrequenz moduliert. Es treten dann die bekannten Erscheinungen der Armstrongschen Pendelrückkopplung oder des Schwebungsempfanges beim Superhet- empfänger auf. Je nach der Einstellung der Anordnung können beide Effekte erzeugt erden.
Für den Hörempfang und gedämpfte Wellen empfiehlt es sich, statt der Anoden gleichspannung eine tünfrequente Wechsel spannung zu verwenden. Die Amplitude die ser Wechselspannung muss so gewählt sein, dass bei Nichtempfang kein Anodenstrom auftritt. Es sei noch erwähnt, dass die Röhren um so besser alle Effekte zeigen, je gasfreier sie sind.
Bei -direkt geheizten Kathoden kann das geringe elektrische Feld, das der Heizstrom im Glühfaden erzeugt, stören. Es ist bekannt, an den Stirnflächen des Anodenzylinders Ab deckscheiben mit negativem Potential zu ver wenden, um den Entladungsraum abzuschlie ssen. Vorteilhaft wird nun diesen Abdeck- scheiben auch noch eine Potentialdifferenz gegeneinander gegeben, derart, dass der Feld einfluss des Glühfadens kompensiert wird.
Um die für den Empfang notwendigen grossen magnetischen Feldstärken bequem zu erzeugen, ist es zweckmässig, dafür zu sor gen, dass -die Luftspalte zwischen dem Ano denzylinder und den Magnetpolen möglichst klein sind. In dieser Beziehung ist es vorteil haft, wenn die Länge des Anodenzylin.dere gleich seinem Durchmesser oder kleiner als dieser Durchmesser ist.
Statt des zweiteiligen Zylinders A, A kann eine Anode vorgesehen werden, die aus vier, sechs oder mehr als sechs Teilen be steht.
Wegen der Resonanzschärfe und der Ein deutigkeit der empfangenen Welle ist die Anordnung auch ein guter Wellenmesser für Ultrakurzwellen.
Die Anordnung nach Fig. 2 und 3 kann gemäss Fig. 4 und 5 in der Weise vervoll ständigt werden, dass der Röhre eine Zwi schenfrequenz zugeführt und der resultie rende Strom dem den Anodenteilen gemein samen Anodenkreis entnommen wird. Die Modulierung der ankommenden Welle über trägt sich hierbei direkt auf die Zwischen frequenz.
Diese wird verstärkt und gleich- gerichtet. Auf diese Weise wird eine hohe Empfindlichkeit des Empfängers erreicht. Eine Verstärkung der hohen ankommenden Frequenzen ist bekanntlich nicht oder nur sehr schwer möglich.
Die Röhre R besteht aus zwei symmetri- schen Teilen A. Der Heizfaden ist mit H be zeichnet. Der Entladungsraum steht unter der Einwirkung eines konstanten magneti- sehen Feldes, dessen Kraftlinien parallel zu dem Glühfaden verlaufen, und dessen Stärke in bezug auf die ankommende Hochfrequenz so gewählt werden muss, wie mit Bezug auf Fig. 1, 2, 3 ,dargelegt ist. An den Anoden zylinder ist das Lechensystem L angeschlos sen, das im Strommaximum ,
durch einen Kurzschlussbügel K (Fig. 4) oder im Strom minimum durch eine Spule E (Fig. 5) über brückt ist. Die Anodengleichspannung wird in der Mitte des Bügels K oder der Spule E zugeführt. Die Hochfrequenz wird mit Hilfe der Dipolhälften D'i aufgenommen.
In der den Anodenteilen<I>A, A</I> gemeinsamen Zulei tung -f- A für die Anodengleichspannung ist gemäss Fig. 4 ein Zwischenfrequenzgenerator Z eingeokppelt, der beispielsweise eine 1004m Welle erzeugt. Die Zwischenfrequenz darf nach den Überlegungen, die den Fig. 1, 2, 3 zugrunde liegen, nur dann fliessen, wenn das System hochfrequente Schwingungen emp fängt.
Es ist dazu ausser der richtigen Wahl der magnetischen Feldstärke nötig, dass die aufgedrückte Amplitude der Zwischenfre quenz einen bestimmten Wert nicht über schreitet. Dieser Wert ist umso kleiner, je grösser die zusätzliche Anodengleichspannung ist.
Die Anodengleichspannung kann auch ganz fehlen, ist jedoch insofern vorteilhaft, als sie die Lautstärke vergrössert. Die, Zwi schenfrequenz wird gemäss der niederfre- quenten Modulation der aufgenommenen Hochfrequenz moduliert und bei S entnom men.
Die entnommene Hochfrequenz stimmt in der Anordnung nach Fig. 4 in der Fre quenz mit der aufgedrückten Zwischenfre quenz überein, ist aber im Gegensatz zu dieser moduliert. Dass diese Modulierung bei dem mit Bezug auf Fig. 1, 2, 3 gezeigten Emp fang modulierter Ultrakurzwellen durch diese Ultrakurzwellen direkt geschieht und sich einfach auf die Zwischenfrequenz über trägt, ist eine dem Ausführungsbeispiel zu grunde liegende Erkenntnis.
Die modulierte Zwischenfrequenz gelangt in einen Verstärker N. Die niederfrequente Modulation wird nach dem Gleichrichten dem; Empfangsindikator T zugeführt. Statt die Zwischenfrequenz dem gemein samen Anodenzweige zuzuführen, wie in Fig. 4 vorgesehen ist, kann .sie einem in der Röhre angebrachten Gitter aufgedrückt wer den.
Besonders vorteilhaft ist es jedoch, die Zwischenfrequenz, wie in Fig. 5 vorgesehen ist, den beiden Anodenteilen in entgegen gesetzter Phase aufzudrücken. Dann pulsiert nämlich beim Empfang. im Kreis S ein Strom von der doppelten Frequenz der der Spule E aufgedrückten Zwischenfrequenz. Auch der im Kreise S pulsierende Strom von der doppelten Zwischenfrequenz kann nur zustande kommen, wenn die von dem Dipol Di empfangene Ultrakurzwelle in Gemein schaft mit dem zugehörigen Resonanzmag netismus überhaupt das Fliessen von Anoden strömen gestattet.
Dadurch aber, dass sich hier die bei E aufgedrückte Zwischenfre quenz von der bei S resultierenden modulier ten Frequenz in der Periodenzahl wesentlich unterscheidet, fällt hier eine .störende rein räumliche Beeinflussung von E und S fort.
Es sei erwähnt, dass grundsätzlich in allen; @Schaltungen dieser Art die Kreise S auch auf Oberwellen der tiefstmöglichen Frequenz abgestimmt werden können.
Sendeseitig braucht die Ultrakurzwelle nur einfach moduliert zu werden. Es ist aber auch möglich, schon dort mit einer Zwischen frequenzmodulation (Modulation eines Trä gers, der seinerseits den .eigentlichen Träger moduliert) zu arbeiten. Bei richtiger Wahl der Verhältnisse und Übereinstimmung der Zwischenfrequenz des Senders mit der des Empfängers lassen sich besondere resonanz ähnliche Effekte erwarten.
Insbesondere gilt dies für Fig. 5 bei Übereinstimmung der Zwischenfrequenz des iSendens mit der im Kreise S resultierenden Hochfrequenz oder bei harmonischem Verhältnis beider.
Die Empfindlichkeit von Schaltungen nach Fig. 2 und 3 kann auch mit den Mitteln vergrössert werden, die in Fig. 6 gezeigt sind. In jenen Schaltungen selbst eine Entdämp- fung zu bewirken, ist grundsätzlich nicht möglich. Gemäss Fig. 6 ist ein Rohr vorge- schaltet, das in beliebiger Entdämpfungs- schaltung arbeitet, z.
B. ein normales Elek tronenrohr in Rückkopplungsschaltung oder in Bremsfeldschaltung mit Entdämpfung, ein Haba.nnrohr mit Entdämpfung usw. Auf diese Art wird eine Empfangseinrichtung geschaffen, welche die Empfindlichkeit einer entdämpften Anordnung und trotzdem die ausserordentlich grosse Selektivität von Ein richtungen der in Fig. 2 und 3! gezeigten Art hat.
Esi ist an sich zwar bekannt, bei Röhren, die in normaler Schaltung betrieben werden, Demodulation und E.ntdämpfung in zwei verschiedenen Röhren zu bewirken. Dabei ist aber eine Entdämpfungsröhre verwendet worden, die infolge ihrer spezifischen Eigen schaften eine ausserordentlich hohe Filter wirkung hatte.
An einem Dipol Di ist ein in Bremsfeld schaltung arbeitendes Rohr B angeschlossen. Die hohe positive Gitterspannung wird über eine Drossel Drl, die Anodenspannung, die geringer als die Gitterspannung ist, über eine Drossel Dr2 zugeführt. Die Spannungen sind so gewählt, dass die Bremsfeldröhre B ent- dämpft ist.
Ein Gleichrichten der Hochfre- quenz findet in ihr nicht etatt. An die Röhre B ist eine Habannröhre R hochfrequent an- gesehloLsen. Zum Abhalten der Gitter- und Anodengleichspannung der Röhre B von dem Rohr R sind Blockkondensatoren C vorge sehen.
Die Verbindungsleitungen werden vor zugsweise als Energieleitung ausgebildet, um eine möglichst gute Spannungsübertragung von einem Rohr zum andern zu erreichen. Das Rohr B' hat doppelseitige Zuführungen, um Stossstellen an den Einführungen zu ver meiden. An die beiden Anodenteile A, A des Rohres R ist ein symmetrischer Kreis ange schlossen, der aus einer Lecherleitung L mit verschiebbarem Kurzsehlussbügel K besteht. Das Magnetfeld für das Rohr R wird durch zwei Magnete M erzeugt und verläuft längs der Achse des Rohres R.
Die Magnete M sind in einer Lage 'gezeichnet, die zur wirk lichen Lage um einen rechten Winkel ver setzt ist. Der Glühfaden der Röhre R ist mit F bezeichnet: Die Anodengleichspannung wird über eine Drossel Dr in .der Mitte des Bügels K zugeführt, so dass die Anodenteile <I>A, A</I> völlig symmetrisch gespeist werden. Im Kreise der Anodenspannungszuführung liegt der Empfangsindikator T, der ein Tele phon, ein Niederfrequenzverstärker oder der gleichen ist.
Es ist selbstverständlich, dass die Zuführung der Anodengleichspannung und die Abnahme der Niederfrequenz auch über getrennte Zuleitungen erfolgen kann.
Dem Habannrohr R, das gemäss der in Fig. 2 und 3 angegebenen Schaltung arbeitet, fällt die Aufgabe zu, aus dem hochfrequen- ten, durch die Röhre B verstärkten Fre- quenzgemisch die gewollte Empfangsfre quenz auszuwählen. Da der Gleichrichtungs- effekt ausserordentlich scharf ist, wird eine sehr hohe Filterwirkung erreicht.
Statt der hier gezeigten Bremsfeldröhre B kann jede andere Röhre in Entdämpfungs- schaltung verwendet werden, also auch z. B. eine solche in gewöhnlicher Rückkopplungs schaltung.
Arrangement for receiving ultra-short waves. It is known that the reception of vibrations of very high frequency encounters difficulties and the higher the frequency, the poorer the efficiency. Lately the so-called braking field circuit has been used in particular, the sharpness of which leaves a lot to be desired, however, and which has the main disadvantage that it is ambiguous; also, and this is due to the principle of this circuit, the tubes are exceptionally small, so that they can hardly be made with centimeter waves.
The aim of the invention is to provide a receiving circuit which is free from such disadvantages. It uses a tube with a split anode, namely an anode to which the oscillation circuit: is coupled symmetrically. Such tubes have been used for broadcast purposes. In order to make them usable for receiving purposes, work is carried out without anode quiescent current. For this, the anode voltage must be kept low enough, the maximum permissible anode voltage depending on the diameter of the divided anode. The sharpness of resonance increases the larger the diameter of the anode is selected.
Reception is not possible at all below a certain anode diameter.
The invention is explained below with reference to the drawing by means of exemplary embodiments. Fig. 1 is a. Diagram that relates to how the new arrangement works. FIGS. 2 through 6 are circuit diagrams each of an embodiment of the invention. Identical parts are provided with the same reference numerals.
The tube R has a filament H and two cylindrical parts A which form an anode. The discharge space of this tube is in a manner known per se under the action of a constant magnetic field, the lines of force of which run parallel to the filament. The magnetic field can be generated by an electromagnet or, if necessary, by a permanent magnet.
A Lechersystem L is connected to the anode cylinder A, A and is bridged by a short-circuit clip K in a node. The short circuit of the Sy stems L can be set to a first, second or third node. The anode voltage is supplied in the middle of the short-circuit bow, if necessary via a high-frequency choke <I> Dr. </I> The receiving indicator T, which is shown purely schematically, is located in the anode voltage circuit. It can consist of a telephone or a display instrument and, moreover, an amplifier.
The halves Di of a receiving dipole are connected to the system L. The connection can be inductive or capacitive instead of galvanic.
The mode of operation is as follows: The electrons emitted by the filament H fly under the influence of the Mag netfeldes in a closed, z. B. circular path back to the cathode. The order of travel time of the electrons is only dependent on the magnetic field strength. If high-frequency voltages occur at the anode <I> A, A </I> as a result of the energy absorbed in the system L and if the duration of a period corresponds to the period of rotation of the electrons, the electrons no longer run in circles, but in spirals so that they finally reach the anode and cause a current in the display circuit.
This mode of operation requires that the electrons in no way reach the anode without the received high-frequency oscillations. Accordingly, the anode voltage must always be below a value at which the anode current would flow during the idle state. The relationship between magnetism and frequency must be <I> f </I> = 0; 3 X 107 <I> 11 </I> (f in Hertz and H in Gauss). The resulting magnetism is resonance magnetism.
The anode cylinder diameter must in any case be larger than r, where <I> r </I> is defined by the relationship <I> r = 2 </I> 2. (r in mm and 2 in m). In practice, an anode diameter that is ten times this minimum diameter has proven successful. The larger the diameter of the anode cylinder, the more development opportunities there is for the electron spirals, but the greater the correspondence between the received frequency and the resonance magnetism is necessary.
Since the resonance magnetism determines the received frequency completely unambiguously, the Lechersystem can have any of the possible resonance positions. There is no ambiguity in this way.
If the resonance magnetism Q is plotted as a function of the anode voltage V, the curve Q 'shown in FIG. 1 results. This illustration shows that the resonance magnetism is only constant in a voltage range that extends from the origin 0 to the value VI, and that it then continues to rise considerably with the voltage V. For the present exemplary embodiments, only the range 0-VI is used, in which the resonance magnetism is constant and no anode current flows.
From the specified relationships results. that the arrangement is suitable for the field of ultra-short waves, since. at lower frequencies the tube dimensions may become large; for receiving the ultrashort waves, however, it has the advantage that you can work with tubes of normal dimensions, so that constructional difficulties do not arise. There are also no inadmissibly high internal tube capacities, which, as is well known, repeatedly limit the use of the circuits commonly used today.
The sensitivity of the arrangement can be increased considerably in that the filament is surrounded by a space charge grid G (FIG. 3). This grid forms at a close distance from the filament in a usual way a spiral of low positive voltage with respect to the cathode. It is necessary in this way to relate the ano voltage to the potential of the grid and the dimensions of the ano not to the cathode but also to the cylinder. to relate the grid.
In other words, the grid is to be understood simply as a large area cathode for the electron visual oscillation process.
It is advantageous to limit the magnetic lines of force to the space between the grid and the anode. This can be achieved by appropriate design of the pole shoes of the magnet or by magnetic shielding of the grid cathode space. The advantage that the system L does not need to be set to the first node, but also to one of the following nodes, results in the possibility of making the arrangement vibrate in a long wave.
This can be done by heating the filament to a greater degree, while the arrangement is by heating the filament less. is just before the onset of vibrations. The system L then has the task of vibrating in multiple waves, firstly in the fundamental wave as a transmitter and secondly in a harmonic that is equal to the received high frequency. The fundamental wave generated and the high frequency received are thus in a harmonious relationship here.
In each case the received high frequency is modulated. The well-known phenomena of Armstrong's pendulum feedback or the reception of beats in the superhet receiver then occur. Depending on the setting of the arrangement, both effects can be produced.
For hearing reception and dampened waves, it is advisable to use a five-frequency alternating voltage instead of the anode direct voltage. The amplitude of this alternating voltage must be selected so that no anode current occurs if there is no reception. It should also be mentioned that the tubes show all effects the better the more gas-free they are.
In the case of -directly heated cathodes, the low electrical field that the heating current generates in the filament can interfere. It is known to use cover plates with negative potential on the end faces of the anode cylinder from in order to complete the discharge space. Advantageously, these cover disks are also given a potential difference from one another in such a way that the field influence of the filament is compensated.
In order to comfortably generate the large magnetic field strengths necessary for reception, it is advisable to ensure that the air gaps between the anode cylinder and the magnetic poles are as small as possible. In this regard, it is advantageous if the length of the Anodenzylin.dere is equal to its diameter or smaller than this diameter.
Instead of the two-part cylinder A, A, an anode can be provided which consists of four, six or more than six parts.
Because of the sharpness of the resonance and the uniqueness of the received wave, the arrangement is also a good wave meter for ultra-short waves.
The arrangement according to FIGS. 2 and 3 can be completed according to FIGS. 4 and 5 in such a way that the tube is supplied with an intermediate frequency and the resulting current is taken from the anode circuit common to the anode parts. The modulation of the incoming wave is transferred directly to the intermediate frequency.
This is strengthened and rectified. In this way a high sensitivity of the receiver is achieved. It is known that amplification of the high incoming frequencies is not possible or only possible with great difficulty.
The tube R consists of two symmetrical parts A. The filament is labeled H. The discharge space is under the influence of a constant magnetic field, the lines of force of which run parallel to the filament, and the strength of which must be selected with respect to the incoming high frequency, as explained with reference to FIGS. 1, 2, 3. The lens system L is connected to the anode cylinder.
is bridged by a shorting clip K (Fig. 4) or in the current minimum by a coil E (Fig. 5). The DC anode voltage is supplied in the middle of the bracket K or the coil E. The high frequency is recorded with the help of the dipole halves D'i.
In the supply line -f- A common to the anode parts <I> A, A </I> for the anode DC voltage, an intermediate frequency generator Z is coupled according to FIG. 4, which generates, for example, a 1004m wave. According to the considerations on which FIGS. 1, 2, 3 are based, the intermediate frequency may only flow when the system receives high-frequency vibrations.
In addition to the correct selection of the magnetic field strength, it is necessary that the imposed amplitude of the intermediate frequency does not exceed a certain value. This value is smaller, the larger the additional DC anode voltage.
The anode DC voltage can also be completely absent, but is advantageous in that it increases the volume. The intermediate frequency is modulated according to the low-frequency modulation of the recorded high frequency and taken at S.
The removed high frequency agrees in the arrangement according to FIG. 4 in terms of frequency with the applied Zwischenfre frequency, but is modulated in contrast to this. The fact that this modulation occurs directly in the reception of modulated ultra-short waves shown with reference to FIGS. 1, 2, 3 by these ultra-short waves and is simply transferred to the intermediate frequency, is a finding on which the exemplary embodiment is based.
The modulated intermediate frequency goes into an amplifier N. The low-frequency modulation is after the rectification; Receiving indicator T supplied. Instead of supplying the intermediate frequency to the common anode branches, as is provided in FIG. 4, it can be pressed onto a grid installed in the tube.
It is particularly advantageous, however, as provided in FIG. 5, to apply the intermediate frequency to the two anode parts in opposite phases. Then it pulsates when receiving. in the circle S a current of twice the frequency of the intermediate frequency impressed on the coil E. Even the current pulsing in the circle S of twice the intermediate frequency can only come about if the ultra-short wave received by the dipole Di, together with the associated resonance magnetism, allows anode currents to flow at all.
However, because the intermediate frequency imposed at E differs significantly from the modulated frequency resulting at S in the number of periods, a disruptive, purely spatial influence on E and S is eliminated.
It should be mentioned that in principle in all; @Circuits of this kind the circles S can also be tuned to harmonics of the lowest possible frequency.
On the transmitting side, the ultra-short wave only needs to be modulated. But it is also possible to work with an intermediate frequency modulation (modulation of a carrier, which in turn modulates the actual carrier). With the correct choice of the ratios and agreement of the intermediate frequency of the transmitter with that of the receiver, special resonance-like effects can be expected.
This applies in particular to FIG. 5 when the intermediate frequency of the transmission coincides with the high frequency resulting in the circle S or with a harmonic ratio of the two.
The sensitivity of circuits according to FIGS. 2 and 3 can also be increased with the means shown in FIG. In principle, it is not possible to cause de-attenuation in those circuits. According to FIG. 6, a pipe is connected upstream which works in any desired deadening circuit, e.g.
B. a normal electron tube in feedback circuit or in braking field circuit with undamping, a Haba.nnrohr with undamping, etc. In this way, a receiving device is created which has the sensitivity of a de-attenuated arrangement and yet the extremely high selectivity of a devices in FIG and 3! has shown type.
It is known per se to effect demodulation and damping in two different tubes in tubes that are operated in normal circuitry. However, a deadening tube has been used which, due to its specific properties, had an extremely high filter effect.
At a dipole Di a working in braking field circuit tube B is connected. The high positive grid voltage is supplied via a choke Drl, the anode voltage, which is lower than the grid voltage, is supplied via a choke Dr2. The voltages are selected so that the braking field tube B is undamped.
A rectification of the high frequency does not take place in it. A Habann tube R is connected to the tube B at high frequency. To keep the grid and anode DC voltage of the tube B from the tube R, block capacitors C are provided.
The connecting lines are preferably designed as power lines in order to achieve the best possible voltage transfer from one pipe to the other. The pipe B 'has double-sided feeds in order to avoid joints at the entries. A symmetrical circle is connected to the two anode parts A, A of the tube R and consists of a Lecher line L with a movable short-circuit bracket K. The magnetic field for the pipe R is generated by two magnets M and runs along the axis of the pipe R.
The magnets M are drawn in a position that is set at right angles to the real position. The filament of the tube R is denoted by F: The anode direct voltage is fed in via a choke Dr in the middle of the bracket K, so that the anode parts <I> A, A </I> are fed completely symmetrically. In the circle of the anode voltage supply is the receiving indicator T, which is a telephone, a low frequency amplifier or the like.
It goes without saying that the supply of the anode DC voltage and the decrease in the low frequency can also take place via separate supply lines.
The Habann tube R, which operates in accordance with the circuit shown in FIGS. 2 and 3, has the task of selecting the desired reception frequency from the high-frequency frequency mixture amplified by the tube B. Since the rectification effect is extremely sharp, a very high filter effect is achieved.
Instead of the braking field tube B shown here, any other tube can be used in a deamplifier circuit. B. such an ordinary feedback circuit.