Zuftbefeuchtungsvorrichtung. Es ist bekannt, dass in durch Zentral heizung beheizten Räumen die Luft über mässig austrocknet, so dass die in der trok- ken.en Luft schwebenden Bakterien und der Staub die Atmungsorgane der sich in sol chen Räumen aufhaltenden Personen reizen, die llolzmöbel, Türen und Wandverkleidun gen eintrocknen,
Gemälde Spränge bekom men und eingelagerte Waren (zum Beispiel Tabak, Leder, Flausch, Obst) infolge der Ein trocknung eine Wertverminderung erleiden. Es ist daher erwünscht, den Feuchtigkeits- gehalt der Luft in zentralbeheizten Räumen im allgemeinen, besonders aber in Versamm lungsräumen, Theatern, Hörsälen, Kranken zimmern von Sanatorien, Kliniken und Kran- kenhäu.sern,
wie auch in Museumssälen und vielen Lagerräumen, usw. zwischen bestimm- ten obern und untern Grenzen beständig zu erhalten und im Sommer ,gleichzeitig die Raumtemperatur möglichst zu vermindern oder durch kühle Luftströmung erträglicher zu gestalten. Überdies ist die übermässige Austrock nung der Luft in vielen Fällen auch mit auf technischem Gebiet liegenden Nachteilen ver bunden,
insbesondere in industriellen An lagen zur Aufarbeitung von hygroskopischen Stoffen, in solchen mit elektrische Isolier stoffe und Dielektriken enthaltenden Schalt anlagen, z. B, in Fernsprechselbstanschluss- ämtern, deren massenhafte Isolierschichten bei Änderung der Luftfeuchtigkeit anschwel len bezw. einschrumpfen, wodurch Schal tungsstörungen und Kratzgeräusche in den Härern hervorgerufen werden.
Die bekannten, an den Heizkörpern an zubringenden Gefässe und Vorrichtungen zur Verdampfung von Wasser haben eine derart geringe Verdampfungsfläche. dass ihre Wir kung völlig unzureichend ist.
Es sind auch bereits Luftbefeuchtungs- vorrichtungen bekannt geworden, welche .aus in verhältnismässig grossen Abständen ange ordneten, in einen Flüssigkeitsbehälter ein tauchenden Saugplatten mit unzulänglich kleiner Verdampfungsoberfläche bestehen, welche Platten zwecks Steigerung der Ver dampfung mit Lochungen versehen wurden,
durch welche ein Luftstrom durchgeblasen wird. Diese Vorrichtungen haben ebenfalls den Nachteil eines sehr :geringen Wirkung:; grades, da infolge der schütteren Anordnung der niedrigen Platten der Luftstrom zurn grossen Teil ohne intensive Berührung der Platten durchstreicht und weil die zur Ver dampfung der Flüssigkeit dienende Gesamt- oberfläche sehr klein ist. Bei den gelochten
Platten zieht die Luft mit erhöhter Ge- sehwindigkeit sehr schnell durch die Löcher, so @dass der Luftstrom nur eine verhältnis mässig geringe Flüssigkeitsmenge mitnimmt. Durch .die Übereinanderschichtung mehrerer solcher gelochter Saugflächen kann zwar der Wirkungsgrad etwas verbessert werden, je doch .
bleiben die genannten grundsätzlichen Fehler dieser Anordnung auch hierbei be stehen. -Überdies leiden alle bisher bekann- ten Vorrichtungen an dem gemeinsamen Feh ler, dass die Saugfähigkeit der Platten in folge der aus dem verdampften Wasser zu rückbleibenden mineralischen Ablagerungen in kurzer Zeit stark abnimmt.
Was schliesslich die bekannten Flüssig- keitszerstäuber anbelangt, so sind diese nur in denjenigen, verhältnismässig seltenen Fäl- ten verwendbar, in welchen weder die sich dabei oft ergebende Tropfenbildung nach teilig ist, noch auch die Tatsache,
dass die im zerstäubten Wasser enthaltenen minerai- schen Bestandteile (Kalk, Magnesium, Gips, usw.) alle in dem betreffenden Raum be findlichen Gegenstände mit ,der Zeit mit einer festhaftenden .Schicht überziehen.
Die Erfindung betrifft nun eine Luft- befeuchtungsvorrichtung, welche bei gerin gem Raumbedarf überall leicht vorgesehen werden kann, und welche infolge der auf sehr grosser Fläche,erfolgenden Verdampfung die von Mineralien freie Feuchtigkeit ohne Trop- fenbildung, also in feinster Verteilung, in die gleichzeitig entstaubte Luft gelangen lä-sst.
Dies wird dadurch erreicht, @dass die zu befeuchtende Luft durch ,die engen Zwischen- räume vieler knapp nebeneinanderstehender, wenigstens mit einem Rand in die Flüssig keit eintauchender dünner, hoher und gewell ter Platten aus porösem keramischem Stoff, Textilstoffen, Holz, Papier, oder andern ka pillaren Stoffen durchgeführt wird, wobei ,
die in den vielen engen Zwischenräumen zwi- sohen den gewellten Platten ganz langsam strömende Luft von den nassen Flächen Feuchtigkeit aufnimmt, dagegen :den grössten Teil des in. ihr schwebenden Staubes und der Infektionskeime auf die feuchten Platten ab lagert.
Da die Luft hierbei nicht durch die Platten hindurchtritt, sondern an deren ge ivellter Oberfläche unter vielfacher Rich tungsänderung und mit verringerter Ge schwindigkeit entlangstreicht, werden die nassen Flächen für die Feuchtigkeitsver dampfung voll ausgenützt, überdies lässt sich aber bei dieser Anordnung auf derselben Grundfläche, wie sie die bisher bekannten Anordnungen haben,
eine viel grössere Ge- samtverdampfungsfläehe unterbringen, so @dass der Wirkungsgrad der Vorrichtung ge mäss der Erfindung ein Vielfaches desjenigen der bereits bekannten Vorrichtungen beträgt.
Vom gesundheitstechnischen Gesichtspunkte ist die hochgradige Entstaubung der Luft erwähnenswert, welche :durch die ganz enge Aneinanderreihung der Platten und deren gewellten Oberfläche erreicht wird, welche beiden Umstände verhindern, dass Luftteile ohne Berührung der nassen Flächen durch die Vorrichtung ziehen, wie es bei allen bis her bekannten Vorrichtungen der Fall ist.
In der Zeichnung sind verschiedene bei spielsweise Ausführungsformen des Erfin dungsgegenstandes dargestellt.
Die Fig. 1 bis d zeigen eine auf einen Heizkörper der Zentralheizung aufsetzbare Ausführungsform im Querschnitt, Längs schnitt und in der Ansicht von oben, wäh rend Fig. 4 eine Einzelheit dieser Vorrichtung veranschaulicht; Fig. 5 und 6 zeigen eine andere Ausfüh rungsform im Querschnitt und in -der Ansicht von vorne, welche in Verbindung mit einem elektrischen Tischventilator verwendet wer den kann;
Fig. 7 und 8 stellen den Querschnitt und die Seitenansicht einer an der Decke zu be festigenden Vorrichtung gemäss der Erfin dung dar.
Fig. 9 und 10 zeigen. eine fahrbare Vor- L, für grosse Räume im Querschnitt und in der Ansicht von oben.
In den Fig. 1 bis 4 ist der Wasserbehälter 1 auf den Heizkörper F .der Zentralheizung aufgesetzt und mit einem Längsschlitz 5 ver sehen, durch welchen die warme Luft hoch stei --en kann.
Die mit ihrem untern Rand im Wasserbehälter 1 stehenden hohen im Ganzen oder gruppenweise zu Einheiten zu sa.mmengefassten, gewellten Saugplatten ,-;
iiid mittels der in ihrem steifen Rahmen 9 angebrachten Löcher 4 auf vier Stangen 6 aufgereiht und auf letzteren mittels der auf die Endender Stangen aufgeschraubten Mut- tern 7 befestigt, wobei die ganz engen Ab stände der Platten voneinander durch .die auf die Stangen 6 aufgeschobenen schmalen Ringe 8 gesichert sind.
Auf :der Zeichnung ist die Wellung der Saugplatten 2 wegen des kleinen Massstabes nicht ersichtlich.
Da die in nichtdestilliertem Wasser stets enthaltenen mineralischen Salze sich a.Tn obern Ra.nide der Platten ablagern, ist die Vorrichtung in der oben erwähnten Weise derart ausgebildet, dass sämtliche Platten mitsamt ihrer Haltevorrichtung aus dem Flüssigkeitsbehälter ausgehoben und umge kehrt wieder in ihn eingesetzt werden kön nen, damit die.
an dem früher oben gelegenen Rand der Platten abgelagerten Salze aus den Platten wieder ausgewaschen werden. Dieses Verfahren kann von Zeit zu Zeit wiederholt werden, bis z. B. nach mehreren Jahren die Salzablagerungen nicht mehr auswaschbar werden und die Platten ausgewechselt wer den müssen. Bei Verwendung von destillier tem Wasser ist die Lebensdauer,der Platten unbegrenzt.
Im Falle der Verwendung von Füllstof- fen freien Lischpapierplatten kann durch steife Umrahmung derselben oder durch Tränken,der Plattenränder mit wasserbestän- dige m Lack auf einfachste Weise erreicht werden, dass die Platten unter der Einwir- ki.nn g der angesaugten Flüssigkeit eine un regelmässig gewellte Form erhalten,
so dass die Luft durch die sieh abwechselnd ver engenden und erweiternden Zwischenräume dieser Platten nur unter vielfachem Rich tungswechsel durchströmen kann., wodurch .die Feuchtigkeitsaufnahme sowie die Staub ablagerung begünstigt werden.
Die vom Heizkörper aufsteigende warme Luft dringt durch .den Schlitz 5 in das In nere der Plattengruppe und strömt in den engen Zwischenräumen der hohen Platten an diesen entlang nach oben, wobei durch die infolge der Höhe der Platten auftretenden Kaminwirkung auch von der Seite Luft an gesaugt wird, die ebenfalls zwischen den Platten entlangströmt.
Die Luft reichert sich während ihrer Be rührung mit den nassen Platten mit Feuch- tigizeit an und wird durch die gewellte Form der Platten gezwungen, wiederholt ihre Strömungsrichtung zu ändern und hierbei den mitgeführten Staub an den nassen Mä- chen abzulagern,
so dass sie die Vorrichtung in gereinigtem und angefeuohteten Zustand verlässt.
Die Bewegung der Luft erfolgt entweder in der oben erwähnten Weise unter Ausnüt- zung des natürlichen Auftriebes der warmen Luft oder mittels eines elektrischen Venti lators, der zweckmässig mit einer mit einem Kontakthygrometer verbundenen Schaltvor- richtung (Feuchtigkeitsregler) versehen ist, welche den Ventilator selbsttätig einschaltet,
sobald der Feuchtigkeitsgehalt der Luft unter den eingestellten. Grenzwert sinkt und ihn wieder abschaltet, sobald der Feuchtig keitsgehalt das erwünschte Hass erreicht hat.
Bei der in den Fig. 5 und 6 dargestellten VorHchtung ist,die gemäss Fig. 1 bis 4 zn- sammengefasste Plattengruppe in den Was serbehälter 10 ,gestellt und hinter dem Tisch ventilator 13 innerhalb eines auch den Ven tilator einschliessenden Gehäuses <B>11</B> angeord- net. welches vorne offen und hinten zum Schutze :
der Platten 2 durch ein Drahtnetz oder Gitter 12 abgeschlossen ist. Die Luft wird hinten .durch das Drahtnetz 12 hindurch angesaugt und tritt in angefeuchtetem und abgekühltem Zustand nach vorne aus dem Gehäuse 11 aus. Natürlich kann hierbei die Anordnung auch so getroffen werden,
dass die Saugplatten ein oder zweimal gebogen sind und in ihrem Hauptteil in engen Abständen nicht nur nebeneinander ,sondern auch über einander liegen, wobei ihre beiden Enden in den Flüssigkeitsbehälter tauchen können.
Durch Verwendung mehrerer, neben- oder übereinander liegender Plattengruppen kann die Leistung der Vorrichtung beliebig ge steigert werden.
Bei Verwendung von ring= förmigen oder vieleckigen übereinander liegenden Plattengruppen - welche einen Raum umschliessen - kann die Luft durch einen im freien Innenraum wirkenden ge meinsamen Ventilator zwischen den Platten hindurch in den Innenraum gezogen oder aus ihm hinausgedrückt werden.
Die gegebenenfalls in mehreren Etagen übereinander angeordneten Plattengruppen können auch zusammen mit einem Ventilator in einem einseitig offenen Schrank derart an geordnet werden, dass der vom Ventilator in den Schrank eingesaugte bezw. au:s ihm hinausgedrückte Luftstrom durch die Zwi schenräume der Platten durchtreten muss.
Werden die Plattengruppen und der Ven tilator hierbei mittels einer mit Durchtritts- öffnungen für die Luft versehenen Wand verkleidet, so erhält man ein den bekannten Sprechmaschinenschränken ähnliches Möbel stück, welches in jedem Wohnraum aufge stellt werden kann.
An Stelle eines Ventilators kann die Luftbewegung auch durch Verwendung einer im untern Teil des freien Innenraumes der Platte bo-ruppen angeordneten beliebigen Reiz- vorrichtung erzielt werden.
Eine aderartige Heizvorrichtung kann auch in Verbindung mit einem Ventilator verwendet werden, um durch Vorwärmung der angesaugten Luft die Verdampfung der Flüssigkeit von den Saug platten zu begünstigen.
Beider Vorrichtung gemäss Fig. 7 und 8 ist -der Wasserbehälter 1:6 ringförmig aus gebildet und die gewellten Saugplatten 2 sind in ihm radial .stehend angeordnet. Im untern Teil des freien Innenraumes der Plat tengruppen, welche auch in mehreren Etagen übereinander angeordnet werden können, ist ein Ventilator 15 vorgesehen,
welcher die Luft von unten durch das .Schutzgitter 23 hindurch ansaugt und gegen die obere kegel- mantelförmige Lenkplatte 14 drückt. Durch letztere wird -der Luftstrom radial nach aussen gelenkt,
strömt .durch die Zwischenräume 26 der Platte 2 und verlässt die Vorrichtung durch das seitliche Schutzgitter <B>16.</B> Unter halb des Ventilators kann auf die Grund- platte 27 des Schutzgitters ein oben offenes Gefäss 2!2 aufgesetzt werden, aus welchem ,desinfizierende oder wohlriechende Flüssig keiten verdampft werden können.
Bei Ver wendung als Kühlvorrichtung ist es zweck mässig, die angesaugte Luft über eine unter ;dem Gitter 23 anzubringende Trockenein richtung zu leiten.
Es ist auch möglich, den in der Vorrich tung erzeugten Luftstrom zur Verbesserung der Luft von Räumen, z. B. Theatern, Kon zertsälen und sonstigen Versammlungssälen zu benutzen, indem im Innern der Vorrich- tung im Wege des Luftstromes ein Ozoni- sator vorgesehen wird.
Diese Ausführungs- form der Erfindung ist insbesondere zur Anbringung an der Decke von Räumen ge eignet, wobei :sie .zweckmässig derart ausge bildet ist, dass die Leitfläche und der Ven tilator samt Ozonisator und Vortrockner ge meinsam an der Decke befestigt sind,
wäh rend der Flüssigkeitsbehälter mit den Saug- platten zwecks Ermöglichung der Nachfäl lung der Flüssigkeit bezw. Umstellung der Saugplatten heb- und senkbar an der Decke aufgehängt ist.
Die Vorrichtung gemäss Fig. 9, und 7.0 besteht aus einer Anzahl übereinander ange.- ordneter ringförmiger Behälter 17, welche auf .das mit Rädern 19 versehene fahrbare Gestell 20 aufgesetzt sind.
Jeder Behälter 17 enthält eng nebeneinandergestellte, ge "vellte Saugplatten 2 (vergl. Fig. 8) und ist mit einem Schutzgitter 1.8 umgeben.
Im obern Teil des Gestelles ist ein Ventilator 21 vorgesehen, welcher die Luft durch die Schutzgitter 18 hindurch seitlich ansaugt, so dass'sie durch die 2' wd;schenräume der Plat ten in das Innere des von den Flüssigkeits behältern und den Plattengruppen umschlos senen Raumes tritt, hier hochsteigt und die Vorrichtung nach oben verlässt.
Der Boden und die zwischen den Saugplattengruppen befindlichen Seitenteile,der Vorrichtung sind durch Bleche abgeschlossen, so dass an diesen Stellen keine Luft in die Vorrichtung ein treten kann.
Auch hier kann im untern Teil des freien Innenraumes der Vorrichtung ein mit desinfizierender oder wohlriechender Flüssigkeit gefüllter Behälter 2.2 vorgesehen werden und sowohl Vortrocknung wie Ozoni- sierung angewendet werden.
Bei den in den Fig. <B>7</B> bis 10 dargestell ten Ausführungsbeispielen können die ring förmigen Flüssigkeitsbehälter mit radial an geordneten Saugplatten durch vieleckige Flüssigkeitsbehälter mit parallel angeord neten Saugplatten ersetzt werden.
Air humidifier. It is known that in rooms heated by central heating, the air dries out excessively, so that the bacteria and dust floating in the dry air irritate the respiratory organs of the people staying in such rooms, the wooden furniture, doors and Dry the wall cladding,
Paintings get cracked and stored goods (for example tobacco, leather, fleece, fruit) suffer a reduction in value as a result of drying out. It is therefore desirable to check the moisture content of the air in centrally heated rooms in general, but especially in meeting rooms, theaters, lecture halls, sickrooms in sanatoriums, clinics and hospitals,
as well as in museum halls and many storage rooms, etc., to constantly maintain between certain upper and lower limits and, in summer, to reduce the room temperature as much as possible or to make it more bearable by means of cool air currents. In addition, excessive drying of the air is in many cases associated with technical disadvantages.
especially in industrial plants for the processing of hygroscopic substances, in those with electrical insulating substances and dielectrics containing switchgear, z. B, in telephone self-connection offices, whose massive insulating layers swell or swell when the humidity changes. shrink, which causes disruption of the circuit and scratching noises in the hardeners.
The known vessels and devices for evaporating water to be attached to the radiators have such a small evaporation surface. that their effect is completely inadequate.
Air humidification devices have also become known which consist of suction plates with an inadequately small evaporation surface, which are arranged at relatively large intervals and which are submerged in a liquid container, which plates are perforated to increase evaporation,
through which a stream of air is blown. These devices also have the disadvantage of a very: poor effect :; degree, because due to the sparse arrangement of the low plates, the air flow passes through a large part without intensive contact with the plates and because the total surface area used to vaporize the liquid is very small. With the perforated
Plates pull the air very quickly through the holes at increased speed, so that the air flow only takes a relatively small amount of liquid with it. By layering several such perforated suction surfaces on top of one another, the efficiency can be improved somewhat, but it does.
the above-mentioned fundamental errors of this arrangement also remain here. In addition, all previously known devices suffer from the common error that the absorbency of the plates decreases sharply in a short time as a result of the mineral deposits remaining from the evaporated water.
Finally, as far as the known liquid atomizers are concerned, they can only be used in those relatively rare cases in which neither the droplet formation that often results is disadvantageous nor the fact that
that the mineral components contained in the atomized water (lime, magnesium, gypsum, etc.) cover all objects in the room concerned with a firmly adhering layer over time.
The invention now relates to an air humidification device which can easily be provided anywhere with little space requirement and which, due to the evaporation taking place over a very large area, removes the dust from the moisture free of minerals without the formation of droplets, i.e. in the finest distribution Lets air get in.
This is achieved by allowing the air to be humidified through the narrow spaces between many thin, high and corrugated plates made of porous ceramic material, textile material, wood, paper, or other capillary substances is carried out, whereby,
the very slowly flowing air in the many narrow spaces between the corrugated sheets absorbs moisture from the wet surfaces, on the other hand: deposits most of the dust floating in it and the germs of infection on the wet sheets.
Since the air does not pass through the panels, but instead sweeps along their corrugated surface with multiple changes in direction and at reduced speed, the wet surfaces are fully used for moisture evaporation, but with this arrangement it is possible to use the same base as they have the previously known arrangements,
accommodate a much larger total evaporation area, so that the efficiency of the device according to the invention is a multiple of that of the already known devices.
From a health point of view, the high-grade dedusting of the air is worth mentioning, which is achieved by the very close arrangement of the panels and their corrugated surface, which two circumstances prevent air particles from passing through the device without touching the wet surfaces, as has been the case with all of them up to now known devices is the case.
In the drawing, various embodiments of the invention are shown in example embodiments.
1 to d show an embodiment that can be placed on a radiator of the central heating in cross section, longitudinal section and in the view from above, while Fig. 4 illustrates a detail of this device; Fig. 5 and 6 show another Ausfüh approximately form in cross section and in -the front view, which can be used in conjunction with an electric table fan who can;
7 and 8 show the cross section and the side view of a device to be fastened to the ceiling according to the inven tion.
Figures 9 and 10 show. a mobile front L, for large rooms in cross-section and viewed from above.
In FIGS. 1 to 4, the water tank 1 is placed on the radiator F of the central heating system and has a longitudinal slot 5 through which the warm air can rise.
The tall, corrugated suction plates, which stand with their lower edge in the water container 1 as a whole or in groups to form units,
iiid lined up on four rods 6 by means of the holes 4 made in their rigid frame 9 and fastened to the latter by means of the nuts 7 screwed onto the ends of the rods, the very narrow distances of the plates from one another by the narrow ones pushed onto the rods 6 Rings 8 are secured.
On: the drawing, the corrugation of the suction plates 2 is not visible because of the small scale.
Since the mineral salts always contained in non-distilled water are deposited on the upper edge of the plates, the device is designed in the above-mentioned manner in such a way that all plates together with their holding device are lifted out of the liquid container and vice versa reinserted into it can so that the.
salts that were previously deposited on the upper edge of the plates are washed out of the plates. This procedure can be repeated from time to time until e.g. B. after several years the salt deposits can no longer be washed out and the plates must be replaced. When using distilled water, the service life of the plates is unlimited.
In the case of the use of filler-free table paper, by stiff framing the same or by soaking the plate edges with water-resistant varnish, it can be achieved in the simplest way that the plates become irregular under the influence of the sucked in liquid get wavy shape,
so that the air can only flow through the alternately narrowing and widening spaces between these plates with multiple changes of direction, which promotes moisture absorption and dust deposition.
The warm air rising from the radiator penetrates the slot 5 into the interior of the plate group and flows upwards in the narrow spaces between the high plates, with air being sucked in from the side due to the chimney effect occurring due to the height of the plates which also flows along between the plates.
The air becomes enriched with moisture as it comes into contact with the wet plates and is forced by the corrugated shape of the plates to repeatedly change its direction of flow and thereby deposit the dust on the wet muscles.
so that it leaves the device in a cleaned and moistened state.
The air is moved either in the manner mentioned above using the natural buoyancy of the warm air or by means of an electric fan, which is conveniently provided with a switching device (humidity controller) connected to a contact hygrometer, which automatically switches the fan on ,
as soon as the humidity level of the air falls below the set. The limit value drops and switches it off again as soon as the moisture content has reached the desired level of hatred.
In the device shown in FIGS. 5 and 6, the plate group summarized according to FIGS. 1 to 4 is placed in the water container 10 and placed behind the table fan 13 within a housing 11 which also includes the fan / B> arranged. which is open at the front and for protection at the back:
the plates 2 is closed off by a wire mesh or grid 12. The air is sucked in through the wire mesh 12 at the rear and emerges from the housing 11 to the front in a moistened and cooled state. Of course, the arrangement can also be made here
that the suction plates are bent once or twice and in their main part are not only next to each other but also above each other at close spacings, whereby both ends can dip into the liquid container.
By using several groups of plates lying next to or on top of one another, the performance of the device can be increased as required.
When using ring = shaped or polygonal stacked plate groups - which enclose a room - the air can be drawn into the interior through a common fan acting in the free interior space between the plates or pushed out of it.
The plate groups, which may be arranged on top of one another in several floors, can also be arranged together with a fan in a cabinet open on one side in such a way that the or The air flow forced out of it must pass through the spaces between the plates.
If the plate groups and the ventilator are covered with a wall provided with openings for the air, a piece of furniture similar to the known intercom cabinets is obtained, which can be placed in any living room.
Instead of a fan, the air movement can also be achieved by using any stimulating device arranged in the lower part of the free interior space of the plate.
A vein-like heating device can also be used in conjunction with a fan to promote the evaporation of the liquid from the suction plates by preheating the sucked in air.
In the case of the device according to FIGS. 7 and 8, the water tank is formed from a 1: 6 ring shape and the corrugated suction plates 2 are arranged radially standing in it. A fan 15 is provided in the lower part of the free interior of the plat groups, which can also be arranged one above the other in several floors,
which sucks in the air from below through the protective grille 23 and presses it against the upper cone-shaped steering plate 14. The latter directs the air flow radially outwards,
flows through the intermediate spaces 26 of the plate 2 and leaves the device through the lateral protective grille 16. A vessel 2! 2 open at the top can be placed below the fan on the base plate 27 of the protective grille which disinfectant or fragrant liquids can be evaporated.
When used as a cooling device, it is advisable to direct the sucked-in air over a drying device to be attached under the grille 23.
It is also possible to use the air flow generated in the device to improve the air of rooms, for. B. theaters, concert halls and other assembly halls by providing an ozonizer inside the device by means of the air flow.
This embodiment of the invention is particularly suitable for mounting on the ceiling of rooms, whereby: it is expediently designed in such a way that the guide surface and the fan, including the ozonizer and pre-dryer, are jointly attached to the ceiling,
during the liquid container with the suction plates to enable Nachfäl development of the liquid respectively. Conversion of the suction plates can be raised and lowered from the ceiling.
The device according to FIGS. 9 and 7.0 consists of a number of annular containers 17 arranged one above the other, which are placed on the mobile frame 20 provided with wheels 19.
Each container 17 contains closely spaced, ge "velle suction plates 2 (see. Fig. 8) and is surrounded by a protective grille 1.8.
A fan 21 is provided in the upper part of the frame, which sucks in the air laterally through the protective grille 18 so that it passes through the two-walled spaces of the plates into the interior of the space enclosed by the liquid containers and the plate groups occurs, climbs up here and leaves the device upwards.
The bottom and the side parts of the device located between the suction plate groups are closed off by metal sheets so that no air can enter the device at these points.
Here, too, a container 2.2 filled with disinfecting or fragrant liquid can be provided in the lower part of the free interior space of the device and both pre-drying and ozonization can be used.
In the embodiments shown in FIGS. 7 to 10, the ring-shaped liquid container with suction plates arranged radially can be replaced by polygonal liquid containers with suction plates arranged in parallel.