CH191063A - Elektrische Trockenrasiermaschine. - Google Patents
Elektrische Trockenrasiermaschine.Info
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Description
Elektrische Trockenrasiermaschine. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine elektrische Trockenrasiermaschine, welche rnit zwei blattartigen, gezah nten Klin gen versehen ist, von denen die eine relativ dünn und festliegend und die andere dicker und hin- und hergehend angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Zahnrand der be weglichen Klinge, welche gemeinschaftlich mit einem ihr als Unterlage dienenden Schieber an beiden Stirnenden vermittels auswechsel barer Führungsplättchen geführt wird und auf deren Zahnenden die mit nach unten ab gebogenen Zahnspitzen versehene festliegende Klinge vermittels eines Deckels,
welcher bezüg lich der Zahnränder der festliegenden Klinge derart angeordnet ist, dass zwei Ebenen, von denen jede den Deckel und einen der beiden Zahnränder der festliegenden Klinge berührt, zusammen einen Innenwinkel bilden, der grösser als 140 ist, nur mit den Zahnfüssen aufge drückt wird, mindestens um die Hublänge des Schiebers länger als der Zahnrand der festliegenden Klinge ist, wobei die vier bei jedem Hin- und Hergang unter der festliegen- den Klinge hervortretenden Ecken der be weglichen Klinge durch Lappen, welche an dem nach der linken und rechten Längsseite hin drehbar gelagerten Deckel angebracht sind und die festliegende Klinge berühren, geschützt werden.
Die beiliegende Zeichnung stellt ein Aus führungsbeispiel des Gegenstandes der Erfin dung dar.
Fig. 1 rechts ist ein Längsschnitt durch den Rasierkopf und den Antrieb, Fig. 1 links eine Vorderansicht des Rasierkopfes; Fig. 2 links ist eine Seitenansicht des Rasierkopfes, Fig. 2 rechts dito, jedoch bei freigelegtem Deckel; Fig. 3 ist ein Querschnitt nach der Linie I-II in Fig. 1; Fig. 4 ist ein Querschnitt nach der Linie III-IV in Fig. 1; Fig. 5 oben zeigt eine Hälfte des Appa rates im Grundriss, unten eine Hälfte des Grundrisses bei freigelegtem Deckel;
Fig. 6 stellt das BeweguDgsübertragungs- organ zwischen Motor, Ausgleichgewicht und Schieber dar.
Auf der Kulisse 1, welche mit seitlichen Schlitzen 1' zur Aufnahme von Olfilzlappen ausgeführt ist, gleitet der Schieber 2. Der Schieber 2 ist mit zwei schmalen zu einander parallelen nach unten offenen Quernuten ver sehen und durch den Riegel 3 auf der Ku lisse gegen Abheben gesichert. In diese bei den Quernuten sind die Führungsschienen 4 eingelegt, welche die Kulisse für den Stein 5 bilden. Der Schieber ist ferner mit zwei Mit nehmern 2' für die flache bewegliche Klinge 6 und für den Schutzdeckel 7, welcher direkt auf dem Schieber aufliegt, versehen.
Die Ku lisse 1 besitzt an beiden Enden genau in der Mittellinie liegende Bohrungen, in welche der dünnere Teil der Führungshülse 8 fest hinein gepresst ist, und zwar derart, dass ein Teil davon auf der obern Seite vorsteht. Auf diesen Teil sind die Führungsplättchen 9 geschoben, welche auf der Kulisse aufliegen und nach Bedarf ausgewechselt werden können. Diese Führungsplättchen dienen einerseits als Füh rung für den Schieber 2 und die bewegliche Klinge 6 und anderseits als Stütze für die Tragplatte 10, welche ebenfalls auf die Füh rungshülse geschoben ist und eine Brücke über die bewegliche Klinge bildet. Auf die Führungshülsen sind ferner die festliegende Klinge 11, das Versteifungsblatt 12, sowie die Druckplatte 13 geschoben.
Die festlie gende Klinge besitzt nach unten gebogene Zahnspitzen und berührt nur mit den Zahn füssen die Zähne der beweglichen Klinge. Die Länge des Zahnrandes 11' der im ent spannten Zustande flachen Klinge 11 ist im vorliegenden Fall um die Hublänge 2 # x des Schiebers kürzer als die Länge des Zahn randes 6' der dickeren beweglichen Klinge 6. Der Zahnrand 6' soll auf jeden Fall min destens um die Hublänge 2 # x länger sein als der Zahnrand 11'. Der untere dickere Teil der Führungshülsen 8 ist in der Längs richtung mit einem Schlitze 8' versehen, welcher oben in einer Querbohrung 8" endigt. Ausserdem besitzt der untere Teil noch ein Gewinde für die Aufnahme der Mutter 14.
Mit Hilfe dieser Mutter wird die Führungs hülse samt der Kulisse 1 auf das Gehäuse 15 des Rasierkopfes festgeschraubt, das seiner seits am Motorgehäuse 26 festgeschraubt ist. In der Führungshülse liegt der Stöpsel 16, der am untern Ende ein Gewinde für die Mutter 17 besitzt und in der Mitte eine Querbohrung 16', in welcher der Zapfen 18 drehbar lagert. Dieser Zapfen ist am äussern Ende abgeflacht und kann im Schlitze 8' der Führungshülse 8 gleiten, welcher Schlitz den Zapfen normalerweise am Drehen hindert. Der Zapfen kann sich erst drehen, wenn sein abgeflachtes Ende in die Bohrung 8" der Führungshülse eintritt. Die Zapfen sind ver mittels der beiden seitlichen Deckplatten 19 mit den Enden der Platte 13 fest verbunden. Durch Festschrauben der beiden Muttern 17 wird die Platte 13 auf die Tragplatte 10 gepresst.
Löst man aber die beiden Schrauben 17 soweit, dass durch die Platten 19 die Zapfen 18 bis zur Bohrung 8" der Führungs hülse 8 gehoben werden können, dann kann der bügelförmige Druckdeckel 13, 19 nach der rechten oder linken Längsseite gedreht werden, wodurch die festliegende Klinge 11 und das Versteifungsblatt 12 vollständig frei gelegt werden und ersetzt werden können. Ausserdem ist der Druckdeckel 13, 19 im Anpresszustand bezüglich der beiden Zahn ränder der festliegenden Klinge derart an geordnet, dass die beiden Ebenen A-B und A'-B', von denen jede den Deckel und einen der beiden Zahnränder der festliegenden Klinge berührt, einen Innenwinkel a bilden, der grösser als 140 ist (s. Fig. 3).
An jeder der einen Stirnseite des Gehäuses des Kopfes der Maschine anliegenden Platte 19 sind ferner zwei Lappen. 20 angebracht, welche die jeweils freiliegenden Ecken der beweg lichen Klinge überdecken (s. Fig. 5) und die festliegende Klinge schwach berühren. Zwi schen dem Gehäuse 15 und der Kulisse 1 einerseits sind die beiden als Einzelstücke hergestellten Rechen 21 festgeklemmt, und zwischen dem Gehäuse 15 und den Rechen 21 anderseits ist das Ausgleichgewicht 22 angeordnet, welches sich in den Führungen 23 im entgegengesetzter) Sinne zum Schieber bewegt und zur Kompensation der Schwung kräfte des Schiebers dient.
Der Antrieb des Schiebers 2 und des Ausgleichgewichtes 22 erfolgt vermittels der Kurbelwelle 24, welche mit dem kugelförmigen Ende 24"" und dem Mitnehme) 24"' in ein mit der Motorwelle verbundenes Kupplungsstück und mit den kugelförmigen Kurbelzapfen 24" und 24' am andern Ende in den Stein 5, resp. in das Ausgleichgewicht 22 eingreift und anderseits mit dem kugelförmigen Lagerzapfen 24""' in der Mitte, in dem zylindrischen Rohr 2"0, welches im Motorgehäuse 26 eingegossen ist, lagert.
Der äussere kugelförmige Kurbelzapfen 24" ist kleiner als der innere Kurbelzapfen 24', so dass dieselben in den Stein und das Ausgleichgewicht bequem eingeführt werden können. Die Kurbelzapfen 24' und 24" sind um<B>1800</B> gegeneinander versetzt ui)d. ihrer seits kleiner als der Lagerzapfen 24""'.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Elektrische Trockenrasi ermaschine mit zwei blattartigen, gezahnten Klingen, von denen die eine relativ dünn und festliegend und die andere dicker und hin- und hergehend angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Zahnrand der beweglichen Klinge, welche gemeinschaftlich mit einem ihr als Unterlage dienenden Schieber an beiden Stirnenden ver mittels auswechselbarer Führungsplättchen geführt wird und auf deren Zahnenden die reit nach unten abgebogenen Zahnspitzen ver sehene festliegende Klinge vermittels eines Deckels, welcher bezüglich der Zahnränder der festliegenden Klinge derart angeordnet ist, dass zwei Ebenen, von denen jede den Deckel und einen der beiden Zahnränder der festliegenden Klinge berührt,zusammen einen Innenwinkel bilden, der grösser als 140 ist, nur mit den Zahnfüssen aufgedrückt wird, mindestens um die Hublänge des Schiebers länger als der Zahnrand der festliegenden Klinge ist, wobei die vier bei jedem Hin- und Hergang unter der festliegenden Klinge hervortreter)den Ecken der beweglichen Klinge durch Lappen, welche an dem nach der linken und rechten Längsseite der Maschine hin drehbar gelagerten Deckel angebracht sind und die festliegende Klinge berühren, geschützt werden.<B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Trockenrasiermaschine nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb des Schiebers und eines Ausgleich gewichtes zu ihm vermittels einer Kurbel welle erfolgt, deren oberer in den Schieber eingreifender kugelförmiger Kurbelzapfen einen kleineren Durchmesser aufweist als der untere, in das Ausgleichgewicht ein greifende kugelförmige Kurbelzapfen und deren kugelförmiger Lagerzapfen grösser als die beiden Kurbelzapfen ist und in einer zylindrischen Röhre lagert.2. Trockenrasiermaschine nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass der genannte Deckel ver mittels seiner zwei den Stirnseiten des Gehäuses des Rasierkopfes anliegenden Schenkel mit zwei am äussern Ende abge flachten, in Querbohrungen von zwei, in zwei mit seitlichen Schlitzen und Bohrun gen versehenen Führungshülsen mit Hilfe von zwei Schraubatücken auf und ab ver schiebbaren Stöpseln gelagerten, mit dem äussern abgeflachten Ende in den Schlitz bezw. in die Bohrung der Führungshülsen eingreifenden Zapfen verbunden ist, so dass der Deckel sich nicht drehen kann, solange die flachen Zapfenenden sich in den Schlit zen der Führungshülsen befinden und erst drehbar wird,wenn durch Losschrauben und Heben der Stöpsel die flachen Zapfen enden in die Bohrungen der Führungs hülsen eintreten. 3. Trockenrasiermaschine nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 und 2, da durch gekennzeichnet, dass der Schieber mit zwei Schlitzen versehen ist, in welche Führungsschienen für den Stein des obern Kurbelzapfens der genannten Kurbelwelle geschoben sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| CH191063T | 1937-04-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| CH191063A true CH191063A (de) | 1937-05-31 |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| CH191063D CH191063A (de) | 1937-04-17 | 1937-04-17 | Elektrische Trockenrasiermaschine. |
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| Country | Link |
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| CH (1) | CH191063A (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3324545A (en) * | 1965-04-03 | 1967-06-13 | Sali Evelino | Reciprocating or vibratory electric razor |
| EP1410884A1 (de) * | 2002-10-08 | 2004-04-21 | The Gillette Company | Rasiersystem zum Ausführen mehrfacher Rasieraktionen |
| EP4119310A1 (de) * | 2021-07-15 | 2023-01-18 | Koninklijke Philips N.V. | Schutzplatte |
-
1937
- 1937-04-17 CH CH191063D patent/CH191063A/de unknown
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3324545A (en) * | 1965-04-03 | 1967-06-13 | Sali Evelino | Reciprocating or vibratory electric razor |
| EP1410884A1 (de) * | 2002-10-08 | 2004-04-21 | The Gillette Company | Rasiersystem zum Ausführen mehrfacher Rasieraktionen |
| EP1634681A1 (de) * | 2002-10-08 | 2006-03-15 | The Gillette Company | Rasiersystem zum Ausführen mehrfacher Rasieraktionen |
| EP4119310A1 (de) * | 2021-07-15 | 2023-01-18 | Koninklijke Philips N.V. | Schutzplatte |
| WO2023285546A1 (en) * | 2021-07-15 | 2023-01-19 | Koninklijke Philips N.V. | A guard plate |
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