CH191065A - Dichtungsvorrichtung zwischen relativ zueinander umlaufenden Maschinenteilen. - Google Patents

Dichtungsvorrichtung zwischen relativ zueinander umlaufenden Maschinenteilen.

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CH191065A
CH191065A CH191065DA CH191065A CH 191065 A CH191065 A CH 191065A CH 191065D A CH191065D A CH 191065DA CH 191065 A CH191065 A CH 191065A
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Pulvis Aktiengesellschaft
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Pulvis Ag
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  Dichtungsvorrichtung zwischen relativ zueinander umlaufenden Maschinenteilen.    In     Pulverschlüpfkupplungen,    in denen  das pulverförmige Material,     das    das kraft  übertragende Mittel     ider    Kupplung darstellt,  in einer Kammer     zwischen    einem mit auf  das Pulver einwirkenden Schaufeln ver  sehenen innern     Kupplungsteil    und einem dar  auf gelagerten äussern Kupplungsteil ein  geschlossen     ist,    ist es unbedingt     notwendig,

       einen dichten     Abschluss    dieser Kammer  gegenüber der Lagerungsfläche oder den       Lagerungsflächen    der     Kupplungsteile    zu  schaffen,     einerseits    um zu verhindern,     :dass     sich .das pulverförmige Material von der  Kammer aus nach den Lagerungsflächen     hin-          aus@gedrängt    und diese     beschädigt,        anderseits;     um das     Schmiermittel    daran zu verhindern,  sich von den     Lagerungsflächen    aus in :

  die  Kammer hineinzudrängen und mit dem  pulverförmigen Material in der Kammer zu  mischen, wodurch .dieses     Material    für seinen  Zweck mehr oder weniger unbrauchbar ge  macht werden würde.  



  Um einen derartigen dichten     Abschluss       herbeizuführen, hat man     bisher    Dichtungs  ringe aus Filz benutzt, die derart angebracht  waren,     dass    die Dichtungsflächen im wesent  lichen in einer zur Drehachse senkrecht lie  genden Ebene sich befanden; ferner waren  diese Dichtungsringe so bemessen, dass sie     bei     der Zusammensetzung der Kupplung einer  gewissen Zusammenpressung in     achsial:er     Richtung ausgesetzt wurden.

   Da. der Filz  aber ein Material sehr     verschiedener    Elasti  zität und     Diohte        ist,        weisen    Dichtungsringe  sonst gleicher     Abmessungen    nicht immer die       gleiche    oder     nicht        einmal        annähernd    die       ;

  gleiche    Dichte auf, und man muss,     deshalb'     beim     Zusammenbau    der Kupplungen dafür       ,Sorge    tragen,     @dass,    man     Dichtungsringe    von       ganz        bestimmter    Dichte verwendet.

   Dieser       Dichtungsring        kann        nur    durch Versuche fest  gestellt werden, und es kann dabei vorkom  men, dass mehrere     Dichtungsringe        ausrangiert     werden müssen, ehe man einen von der     rich-          tigen        Dichte    findet.

   Dieser     Vorgang        be-          deutet    selbstverständlich     Verlust    an     Zeit    und      Verlust an     Material.    Wenn man den     ersten     besten Dichtungsring ohne weiteres einsetzen  würde, der in nicht     zusammengepresstem    Zu  stand die richtigen     Abmessungen    aufweist,  dann könnte es vorkommen,     dass    der Ring  beim Zusammenbau der Kupplung entweder  zu stark oder auch zu schwach zusammen  gepresst würde.

   Im ersteren Falle entsteht  eine grosse     Reibung    mit der daraus folgenden       Wärmeentwicklung,        .sowie    die     Gefalhr    einer       Verkohlung        der    Ringe, wodurch die Dichtungs  wirkung derselben ganz verloren     ginge,    bei zu  schwach     zusammengepress-ten        Dichtungsringen     aber wird     die        Dichtungswirkung    schon vom       Anfang    an ungenügend.

   Bei einem     zu    stark zu  sammengepressten     Dichtungsring    könnte fer  ner, und     zwar        insbesondere    bei     Kupplungen     für kleine     Leistungen,    die Wirkung der       Kupplung    aufs Spiel .gesetzt werden;

   jeden  falls würde ein verhältnismässig grosser pro  zentualer     Leistungsverlust        entstehen.    Beider  Verwendung von bekannten Filzdichtungen  kann eine     unbeabsichtigte        zusätzliche    Zusam  menpressung irgend     eines,d-er    Dichtungsringe  dadurch     entstehen,    dass die Kupplung Kräf  ten ausgesetzt wird, die das Bestreben haben,  den einen     Kupplungsteil    im Verhältnis zum  andern     achsial    zu     verschieben,    und     in    diesem  Falle können dieselben     Nachteile    wie oben  angedeutet auftreten,

   und zwar     unabhängig     davon, ob die Dichtungsringe beim Zu  sammenbau der Kupplung die richtige     Dichte     aufgewiesen haben oder nicht.  



  Andere bekannte     Dichtungseinrichtungen          beruhen    ebenfalls darauf, dass das     Dichtunp-          material    einem     achsial    oder im wesentlichen       achsial    .gerichteten Druck ausgesetzt wird,  der jedoch nicht durch die betreffenden     Ma-.          schinenteile    selbst bei deren Zusammen  setzung, sondern durch besondere     Mittel    er  zeugt wird. Diese Mittel können dabei häu  fig ,derart ausgeführt werden, dass sie eine       gewünschte    Regelung des auf die     Dichtung     wirkenden Druckes durchzuführen ermög  lichen.

   Dies kann     entweder    dadurch erfolgen,  dass die     Dichtung    durch eine     Brille        beein-          flusst    wird, die .durch Schrauben     achsial    ver  schoben werden     kann,    oder auch dadurch,    dass die Dichtung dem     achsial    gerichteten  Druck einer Feder ausgesetzt wird, die häu  fig eine Schraubenfeder ist, wodurch ein  selbsttätiges Nachziehen der     Dichtung    er  folgt, je nachdem die Packung abgenutzt       wird.     



  Häufig verwendet man eine     Vereinigung     dieser beiden Ausführungen. In sämtlichen  der oben angedeuteten Ausführungen besteht  der     achsiale    Druck sowohl wenn die     Dich-          tungsfläche    in einer zur Achsrichtung senk  rechten Ebene liegt, als auch wenn die Dich  tungsfläche     koa..xial    zu den umlaufenden Ma  schinenteilen angeordnet ist. Sämtliche be  kannten     Dichtungsvorrichtungen,    die mit  einem bestimmten oder einstellbaren Dich  tungsdruck arbeiten,     weisen    aber den Nach  teil auf, dass sie einen verhältnismässig  grossen Raum erfordern und im allgemeinen  nur in der einen Richtung wirken können.  



  Die Erfindung hat zum Zwecke, eine mit  einem     bestimmten    Dichtungsdruck     arbeitende          Dichtungsvorrichtung    zu     cha.ffen,    die keinen  grösseren Raum in Anspruch zu nehmen  braucht als ein gewöhnlicher Dichtungsring.

         Grundsätzlich    unterscheidet sich die Dich  tungsvorrichtung gemäss der     Erfindung    von  bekannten     Dichtungsvorrichtungen        dadurch,     dass das Dichtungsorgan einem radial ge  richteten Federdruck     ausgesetzt    ist, .der     sich          selbsttätig-    so lange aufrecht erhält, bis das       Dichtungsorgan    in solchem Masse abgenutzt  worden ist, dass ein     Austausch    desselben er  folgen muss.

       Insbesondere    bei     Pulverschlüpf-          kupplungenermöglicht    die Dichtungsvorrich  tung     nach    der Erfindung die Verwendung  von     Dichtungsmaterial    solcher     Art,    das     im     Gegensatz zu den oben     angegebenen.    Filz  dichtungen gegen     eine    etwa eintretende     starke     Erhitzung unempfindlich     ist.    Ein weiterer  Vorteil des     Erfindungsgegenstandes        besteht     darin, dass eine etwaige     achsiale,

          gegenseitige     Verschiebung der     Maschinenteile,        zwischen     denen die Dichtung     angeordnet    ist, keine  weitere     Zusammenpressung    des     Dichtungs-          organes    zur Folge bat und somit auch nicht  eine     vergrösserte    Reibung.  



  Das Dichtungsorgan bei der Vorrichtung      gemäss der Erfindung     besteht    aus einem       ssing,    mit dem ein     geschlitzter        Federring     zusammenwirkt, so dass er     einen    radialen  Druck auf den     Dichtungsring    ausübt,     um,den     Dichtungsring gegen die     Dichtungsflächen     der relativ zueinander     umlaufenden    Ma  s     hinenteile    zu drücken,

   indem der Dich  tungsring auf seiner vom     Federring    ab  gekehrten Seite zwei als     Kegeimaatelring-          flächen        ausgebildete    Dichtungsflächen auf  weist, die in einer ringförmigen Kante zu  sammentreffen, .die in einer zur Drehachse  der relativ zueinander umlaufenden Ma  schinenteile senkrechten Ebene liegt.  



       Nachstehend    wird ein     Beispiel    der Dich  tungsvorrichtung :gemäss der Erfindung in  Verbindung mit einer     Pulverschlüpfkupplung     beschrieben. Zu bemerken     ist    aber,     @dass    die       Verwendung    des Erfindungsgegenstandes auf  solche Kupplungen nicht beschränkt ist, son  dern überall da     verwendet    werden kann, wo  es sich um     ,gegenseitig    umlaufende     Ma-          schinenteile    handelt, bei denen die Herstel  lung     eines    dichten Abschlusses     ,gewünscht        ist,

       und zwar     unter    Verwendung von     Mitteln,     die einen relativ kleinen Raum in Anspruch  nehmen und in     zwei    Richtungen wirken kön  nen, ebenso wie da, wo es     wünschenswert     ist, eine gesteigerte     Zusammendrüekung    es  Dichtungsmaterials zu verhindern, die sonst  zufolge einer     gegenseitigen        achsialen    Ver  schiebung der     Maschinenteile    zueinander ent  stehen würde.

      In der     Zeichnung    stellt     Fig.    1 einen     A,ch-          sialschnitt    einer     Pulversehlüpfkupplung    dar,  die mit zwei     Dichtungseinrichtungen    gemäss  der Erfindung     ausgerüstet    ist.     Fig.    2 ist eine       Seitenansicht    eines     Dichtungsringes    samt  Federring.

       Fig.3        ist    ein zum Achse senk  rechter     .Schnitt    eines Teils der     Belastungs-          feder    eines     Dichtungsringes    grosser Abmes  sung.     Fig.    4 veranschaulicht die Herstellung  eines Halbzeuges für einen     Dichtungsring.     



  In     Fig.    1 bezeichnet 1 eine Nabe, die auf  eine Treibwelle zu befestigen ist. Die Nabe  trägt eine Anzahl von Schaufeln 2, die in  der     Zeichnung    als     achsial    verlaufende Stäbe    oder Balken dargestellt sind, die durch  radiale Arme mit ringförmigen Flanschen 3  der Nabe zusammenhängen.

   Die Enden der  Nabe,     ausserhalb    der     Flanschen    3,     weisen          Lagerungsflächen    4 für ein die Nabe und  die Schaufeln     umschliessendes    trommelför  miges Gehäuse auf,     dessen    Stirnwände 5  durch     nach    innen ragende Hülsen 6 auf .den  Flächen 4 gelagert sind und     .dessen    Mantel 7  den Kranz einer Riemenscheibe bildet, um  die Kraftentnahme von dem den getriebenen  Teil der Kupplung darstellenden Gehäuse zu       ermöglichen.     



  Zu den Lagerungsflächen 4 führen Ka  näle 8 zwecks Zuführung des Schmiermittels.  Das Gehäuse 5, 7 ist mit     einem    pulverför  migen     Material        teilweise    zu     füllen,    das  als     Kraftübertragungsmittel        zwischen    den  Schaufeln und dem Gehäuse in an sich be  kannter Weise dienen soll.

   Um das     pulver-          förmige    Material daran zu verhindern, vom  Hohlraum des Gehäuses aus an die     Lage-          runggsflä@chen    4 zu gelangen und     dieselben    zu       beschädigen,    und gleichzeitig das Schmier  mittel :daran zu     verhindern,    sich von den  Lagerungsflächen 4 aus in das Gehäuse     hin-          einzudrängen    und mit der Pulvermasse zu       mischen,    die hierdurch für     ihren,        Zweck     mehr oder weniger unbrauchbar :

  gemacht  werden würde, ist zwischen jedem Flansch 3  und .der     innern    Fläche der benachbarten  Stirnwand 5 oder, wie     in,der    Zeichnung     Jar-          gestel.lt    ist, -der zugehörigen Lagerhülse 6  ein Dichtungsring 9     eingelegt.    Dieser Ring       weist    einen     dreieckigen    oder hauptsächlich  dreieckigen Querschnitt auf, und zwar mit  dem Scheitel nach aussen ,gerichtet, so dass  der Ring zwei     kegelige        Dichtungsflächen    er  hält, die in einer Ringkante zusammen  treffen,

   welche in einer zur Drehachse     a-a     senkrechten Ebene     liegt    und     welche    Dich  tungsflächen mit entsprechenden     kegeligen     Flächen des Flansches     .3    und der Hülse 6       zusammenwirken.    Der Dichtungsring 9 wird  unter der     Wirkung        eines    zwischen der be  treffenden Lagerungsfläche 4 und der     zy-          linderförmigen    innern Fläche     des        Dichtungs-          ringes    '9     angebrachten        

  geschlitzten    Feder-           ringes    10 gegen die     letztgenannten        kege-          ligen    Flächen angedrückt.  



  Die Durchmesser des Dichtungsringes 9  und des     Federringes   <B>W</B> sind     derart    im Ver  hältnis zueinander zu wählen, dass der     un-          ges.pannte    Federring genau in den Dichtungs  ring passt, ehe dieser in die Kupplung ein  gesetzt wird, und zwar     derart,        dass    die beiden  Ringe 9, 10 ein durch Reibung zusammen  gehaltenes Ganzes bildet, wie in     Fig.    2 an  gedeutet ist.

   In diesem nicht in die Kupp  lung eingesetzten Zustande ist der grösste  Durchmesser des     Dichtungsringes        etwas     grösser als derjenige der     kegeligen    Dichtungs  flächen der     Kupplungsteile        3,,    6; ebenso ist  der Durchmesser des     Federringes        etwas     grösser als derjenige der     Lagerunbsfläche    4.  Die Federringe 9 mit den     zugehörigen    Dich  tungsringen 10 können .daher unbehindert auf  die Lagerungsflächen 4 der Nabe     ein-          geschoben    werden.

   Durch     idu    dann erfol  gende Einschieben der Stirnwände 5 des Ge  häuses auf die     Lagerungsflächen    4 werden  die     Dichtunb        ringederart        zusammengeprcsst,     dass sie die Federringe vollkommen oder bei  nahe vollkommen schliessen, wobei die, Feder  ringe die Flächen 4 mit einem genügenden  Spielraum umschliessen, um eine von den  Federringen unabhängige     Drehung    ,der Nabe 1  zu     gestatten,    falls die Dichtungsringe 9 an  der Bewegung der Hülsen 6     teilnehmen    wür  den.

   Die     geschlossenen    Federringe 1,0 üben  in der aufgebauten Kupplung einen radial  nach aussen gerichteten     Druflk    auf die Dich  tungsringe aus, so dass die beiden Dichtungs  flächen derselben gegen die     Dichtungsflächen     der Flanschen 3 und der Hülsen 6     wirksam     angedrückt werden. Je nachdem die Dich  tungsringe abgenutzt     w=erden,    öffnen sich die  Federringe und sichern immer     einen        guten     Abschluss, bis sich die Federringe     .ihrer        un-          gespa.nnten    Lage nähern.

   Erst nachdem dies       stattgefunden    hat, brauchen die Dichtungs  ringe     ausgetauscht    zu werden.  



  Die     Federringe    10 sind auch mit Rück  sicht auf die     Innehaltung        eines    entsprechen  den     aohsialen    Spiels zwischen     ihnen    und den       Hülsen    6     bezw.    .den     Flanschen    3 zu bemessen,    so dass, wenn     sich,die    Kupplungsteile in ihrer       gegenseitigen    Mittellage befinden, die Feder  ringe lediglich mit den Dichtungsringen in       Berührung        sind.     



  Wenn die Kupplung Kräften ausgesetzt  wird, die bestrebt     sind,    :die     Kupplungsteile          achsial        gegeneinander    zu verschieben, so     hat     dies zur Folge, dass einer der Federringe 10  als ein     Achsiallager    wirkt, nachdem eine,der  art grosse     Verschiebung    stattgefunden hat,  die dem eben genannten     achsialen    Spiel zwi  schen den Federringen     und    den entsprechen  den     Anschla.gstirnflächen,der    Hülsen und der       Nabenflächen    entspricht.

   Da diese     achsialen     Spiele selbstverständlich sehr klein gewählt  werden können, hat die gegenseitige     @aehsiale          Verschiebung    .der     Kupplungsteile    keine merk  bare Vergrösserung der     Reibung    zwischen  ihnen und den Dichtungsringen zur Folge.  



  In .grossen Kupplungen ist der Zwischen  raum     zwischen    den Enden jedes     Federringes          relativ    gross zu wählen, so dass die Gefahr       entsteht,    dass der Dichtungsring     unter    dem  Einfloss des heim Einsetzen des     Diehtungs-          ringes    samt Feder auftretenden Zusammen  pressens in. jenen Zwischenraum     eingepresst     wird und die Dichtungsvorrichtung un  brauchbar macht.

   Um diesen     Nachteil    zu be  seitigen, kann man, wie     Fig.    3 erkennen lässt,  den Zwischenraum durch ein entsprechend       gebogenes    Blech 11 überbrücken, dessen eines  Ende am     einen    Ende des Ringes 10     befestigt     wird     und    dessen     anderes,    freies Ende ent  weder auf der Aussenseite des     Ringes    oder,  wie     im.    ,der Zeichnung dargestellt ist, in     einem     Falze des Ringes     gleitet.     



  Als     Material    für die Dichtungsringe wird  ein gegen die Erhitzung unempfindliches  Material, wie zum Beispiel entsprechend       imprägnierter    Asbest oder dergleichen, be  nutzt.     Aus        solchem        Material,    das in der  Form von Flechten, Garn oder     Draht    auf  dem Markt erhältlich ist, kann     man    Halb  zeuge für -die     Packungsringe    zweckmässig in  ,der Weise herstellen, wie aus     Fig.    4 hervor  geht.

   Aus Draht oder Garn entsprechender  Stärke wird ein     Ring    gewickelt, .der den für  die Abmessungen des     herzustellenden    Dich-           tungsringes    entsprechenden Durchmesser hat,       wonach    um diesen     Ring    herum, der in     Fig.    4  mit 12 bezeichnet     ist,,der    Draht querlaufend  umgewickelt wird, wobei dafür Sorge zu       tragen    ist, dass die einzelnen Windungen 1:3  dicht nebeneinander liegen.

   Durch     Pressung     in einer Form unter hohem Druck     wird    der  fertig gewickelte Ring dann von seiner kreis  förmigen     Querschnittsform    in die     .gewünschte     dreieckige     Querschnittsform    umgewandelt.  



  Oben ist eine Form des     Dichtungsringes     beschrieben worden, bei     welcher    die     kege-          ligen    Seitenflächen des     Dichtungsringes    nach  aussen aufeinander zulaufen und     in    denen  der Federring     innerhalb    des     Dichtungsringes     angeordnet ist. Die     Ausführung    kann aber  die umgekehrte sein, indem die     Diehtungs-          flächen    des Dichtungsringes nach innen auf  einander zulaufen und der     Dichtungsring     durch den Federring     umschlossen    ist.

   In die  sem Falle wird der Federring dadurch ge  spannt,     dass    .sein Durchmesser     erweitert        wird,     und zwar unter dem Einfluss eines radialen       Druckes    des     Dichtungsringes,    wenn dieser in  die Kupplung eingebaut wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Dichtungsvorrichtung zwischen relativ zueinander umlaufenden Maschinenteilen, da durch gekennzeichnet, dass das Dichtun:
    gs- organ aus einem Ring bestellt, mit dem ein geschlitzter Federring zusammenwirkt, .so dassdieser aufs den Dichtungsring einen beider Abnutzung des letzteren sich aufrecht erhal tenden, radial gerichteten Druck ausübt, um .den D.ichtunb .rin;
    g federnd nachgiebig gegen die D.ichtungsfläehen der Maschinenteile an zupressen, indem der Diähtungsring auf sei ner vom Federring abgekehrten :Seite zwei als Kegelmantelringflächen ausgebildete Dieh- tungsflä:chen aufweist, sdie in einer ringför migen Kante zusammentreffen, welche in einer zur Drehachse der Maschinenteile senk rechten Ebene liegt.
    UNTERANSPRUCH: Dichtungsvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, -dass der Federring so ausgebildet und eingebaut isst, dass e@r die relativ zueinander umlaufenden Maschinen- teile auf einem bestimmten gegenseitigen Mindestabstand in achsialer Richtung aus einanderhält,
    um das Auftreten einer uner- wünschten Drucksteigerung und daraus fol gender Reibungserhöhung zwischen dem Dichtungsring und den Maschinenteilen zu verhindern.
CH191065D 1935-09-05 1936-08-19 Dichtungsvorrichtung zwischen relativ zueinander umlaufenden Maschinenteilen. CH191065A (de)

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