CH191082A - Zündsicherungs- und Regelvorrichtung für gasbeheizte Geräte. - Google Patents

Zündsicherungs- und Regelvorrichtung für gasbeheizte Geräte.

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CH191082A
CH191082A CH191082DA CH191082A CH 191082 A CH191082 A CH 191082A CH 191082D A CH191082D A CH 191082DA CH 191082 A CH191082 A CH 191082A
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Co G M B H Junkers
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Junkers & Co
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      Zündsicherungs-    und Regelvorrichtung für gasbeheizte Geräte.    Die Erfindung bezieht sich auf eine     Zünd-          sicherun.gs-    und Regelvorrichtung für gas  beheizte Geräte mit einem dem Hauptbrenner  vorgeschalteten     Hauptgasventil,    das durch  einen von der Zündflamme beheizten Thermo  staten gesteuert wird, und     besteht    darin,     :

  dass     das von dem Thermostaten     betätigte    Haupt  gasventil als     Doppelsitzventil    mit     einem     Schliesssitz und einem Regelsitz ausgebildet  ist, und     dass    die zur     Zündflamme    führende  Gasleitung zwischen diesen beiden Ventil  sitzen abgezweigt ist.  



  In der Zeichnung sind mehrere Ausfüh  rungsbeispiele der     Erfindung    dargestellt, und  zwar zeigt       Abb.    1 eine     Regelungs-    und Sicherheits  vorrichtung für einen Flüssigkeitserhitzer,       Abb.    2- eine ähnliche Einrichtung und       Abb.    3 eine     Sicherheits-    und Regelvor  richtung ebenfalls für Flüssigkeitserhitzer.  In einer zu einem Brenner 10 führenden  Gaszuleitung 11 sind zwei Ventile 12: und  13 angeordnet, von denen das Ventil 12  durch eine vom zu erhitzenden Wasserstrom    bewegte Membran 14 und     :das    andere Ventil  13 .durch einen     Bimetallbügel    15 betätigt  wird.

   Das     Thermostatventil    13 arbeitet mit  zwei Ventilsitzen 16, 17 zusammen, von  denen 16 ein Schliesssitz     und    17 ein Regel  sitz     ist.    Das Wasser tritt durch eine     Leitung     18 in eine Kammer 19     unterhalb    der Mem  bran 14 ein und strömt über eine Drossel 20  in einen Erhitzer 31.

   Der Druck     hinter    der  Drossel 20 wird durch eine Zweigleitung 22  in, eine Kammer 23 oberhalb :der Membran  14 geleitet, so     :dass    das durch :die Drossel     er-          zeugte    Druckgefälle auf die Membran zur       Einwirkung    kommt und das Gasventil 12  entgegen der Kraft einer Feder 24 geöff  net wird, sobald Wasser durch den Erhitzer  fliesst. Vor dem Ventil     l.2    zweigt eine Wach  gasleitung 25 zu einem     Zündbrenner    26 ab,  dessen Flamme den     Thermostatbügel    15 er  hitzt. 27 ist ein Ventil in der Wachgas  leitung 26, das mit dem     'Hauptventil    1,2 ge  kuppelt ist.

   Von dem Raum zwischen den  beiden     Ventilen    12 und 13 führt eine     ein          Rückschl.agventil    28 enthaltende Zündgas  leitung 2.9 zu dem     Zündbrenner.         Beider Inbetriebnahme wird zunächst ein  Hahn 3:0 in der Wachgasleitung 25 geöffnet  und die Zündflamme entzündet, die den       Thermostaten    15 erwärmt, so dass das Ventil  13 von     seinem.    Schliesssitz 16 abgehoben  wird, bis es sich schliesslich auf dem Regel  sitzt 17 aufsetzt.

   Wird jetzt der     Wa.s@ser-          durchfluss    durch den Erhitzer 31 freigegeben,  dann öffnet sich das Gasventil 12, das bei  seiner Öffnungsbewegung gleichzeitig das  Ventil 27 anhebt und den Einlass zu der  Wachgasleitung drosselt. Die Zündflamme  wird jetzt kleiner und der Thermostat 15  weniger erhitzt, so     da-ss        das    Ventil 13 von  seinem Regelsitz 17 abgehoben wird, und das  Gas zum Brenner fliessen kann. Bei geöff  neten Ventilen 12. 13 tritt jetzt auch über  die Zündgasleitung 29 Gas zum     Zündbren-          ner    26, so dass dessen gedrosselte Flamme  wieder vergrössert wird.

   Steigt jetzt der  Gasdruck oder der Heizwert .des     Gases,     dann wird der Thermostat infolge der     gmösser          bezw.    heisser werdenden     Zündflamme    stärker  beheizt. Infolgedessen bewegt sich der Ven  tilkörper 13 gegen seinen Regelsitz 17 und  drosselt die Gaszufuhr zum Hauptbrenner  und damit zum Zündbrenner. Die     Heiz-          flamme    wird jetzt kleiner und das Ventil  13 öffnet sich wieder etwas und     stellt    sich  schliesslich so ein, dass die gewollte     Heiz-          leistung    erreicht wird.

   Die Heizleistung     ist     also abhängig von der über die     Zündgas-          leitung    29 zum Zündbrenner 26 fliessenden  Gasmenge. Durch Verstellen einer Drossel  32 kann also die     Brennerleistungeingestellt     werden. Das     Rückschlagventil    28 verhindert,  dass bei geschlossenem Hauptventil 12: Gas  über die Wachgasleitung     zu,dem        Brenner    10  strömen kann.

   Zweckmässig ist es, den  Schliesssitz 16 des Ventils 13 klein zu     halten,     da sich an einem kleinen -Sitz eine bessere  Abdichtung erzielen lässt, und den     Regelsitz     17 .des Ventils gross zu machen, um mit einem  kleinen Regelhub auszukommen.  



  Die     Abb.    2 zeigt eine ähnliche Einrich  tung wie die     Abb.    1, nur mit dem Unter  schied, dass statt     zweier    Ventilkörper nur  ein einziger Ventilkörper benutzt wird. Das    Wasser fliesst bei 18' zu, durchströmt ein  Regelventil 34 und gelangt in einen (nicht  dargestellten) Erhitzer, von dem aus es  durch eine Leitung 35 zum     Auslassstutzen     geführt wird. Der Raum vor der     Drossel    20'  steht über eine Hülse 3,6 mit .dem Raum 23'  über der Membran 14' und der Raum hinter  der Drossel mit dem     Raunen    unter der Mem  bran in Verbindung.

   Die Membran wird also  von einer Druckdifferenz im Wasserstrom  beeinflusst, so dass das mit ihr verbundene  Regelventil 34 als     Waesermen,genregler    wirkt.  In der zum     Brenner    10' führenden Gas  leitung 11' ist nur ein einziges Ventil 13'  vorgesehen, das :sowohl durch die Membran  14' als auch von .dem     ThermostaIbü.gel    15'  beeinflusst wird und mit der     Ventilspindel     39 lose gekuppelt ist. 16' ist der Schliesssitz  und 17' der Regelsitz des Ventils 13'.     Zwi-          schen    beiden     zweigt    die     Zündgasleitung    29'  ab.

   Bei nicht fliessendem Wasser und er  loschener Zündflamme wird das Ventil 13'  ,durch eine Feder 24' gegen den     Absperrsitz     16' gedrückt. Wird die Zündflamme an dem       Zündbrennerrohr    216' entzündet, so bewegt  sich der freie Schenkel .des     Thermostatbügels     nach unten, das Ventil 13' bleibt aber ge  schlossen, da der     Thermostat    lediglich eine  Feder 38 zusammendrückt. Wird jetzt ein  Wasserhahn geöffnet, so dass Wasser durch  den Erhitzer fliesst, dann wird die Ventil  spindel 3-9 nach unten gezogen und     ,das    Ven  til 13' von dem Schliesssitz 16'     abgehoben,     so     @dass    Gas zum Brenner 10' strömen kann.

    Wird der Gasdruck grösser oder     steigt    der  Heizwert, so wird der Thermostat stärker  beheizt, er bewegt sich nach unten und be  wirkt, dass sich das Ventil 13' mehr :dem  Regelsitz 17' nähert.. Die- Gaszufuhr zum       Hauptbrenner    10' wird also entsprechend ge  drosselt. Durch eine Drossel 32' kann wieder  die     Heizleistung    des Gerätes eingestellt wer  den.     Zwischen    der Ventilspindel 39 und dem  Ventil 13' ist zweckmässig noch eine Feder  40     renngeschaltet.     



  In     Abb.    3     ist    13" das     thermostatgesteuerte     und 12" das     wasserstromgesteuerte    Ventil.  Vor dem Ventil 12' zweigt eine Wachgas-           leitung        25"    ab, in der ein     Doppelsitzventil          4.?    angeordnet ist, das sowohl von dem  Ventil     l2"    als auch von dem Thermostaten  15" betätigt wird.

   Wird bei geschlossenem  Ventil 12" die Zündflamme des     Zündbren-          ners    36" entzündet, dann wird .der Thermo  stat 15" erwärmt und drückt das Ventil 13"  von dem Schliesssitz 16" weg     gegen    den Re  gelsitz 17". Dabei wird aber das mit dem  Ventil 13" durch eine Feder oder     dergl.     gekuppelte Ventil 42 derart betätigt, dass     es     die Gaszufuhr zum Zündbrenner drosselt, so  dass die Wachflamme kleiner wird.

   Man kann  nun die Anordnung so treffen, dass die Gas  zufuhr zum Zündbrenner derart gesteuert  wird, dass am Regelsitz 17" ein kleiner  Spalt frei     'bleibt,    der gerade ausreicht, um  eine genügende     Überzündgasmengge    zum  Brenner 10" treten zu lassen. Durch Ver  stellung des Sitzes des Ventils 42 kann diese       Überzündgasmenge    eingestellt werden.

   Fliesst       )Vasser    durch .den Erhitzer, dann öffnet sich       da.s    Ventil     1,2'",        wobei    das Ventil 42 ge  schlossen wird, so dass der Zündbrenner nur  noch über die zwischen den beiden Ventil  sitzen '16<B>"</B> und 17<B>"</B> abgezweigte     Zündgas-          leitung        H"        Gas        .erhält.     



       Bei    sämtlichen     Beispielen    ist also die  Einrichtung so getroffen, dass nach dem An  zünden der Zündflamme das Ventil von sei  nem Schliesssitz     abgehoben    wird, so dass Gas  zum Hauptbrenner strömen kann, während  bei weiterer Erhitzung des     Thermostaten    das       Ventil    gegen den Regelsitz bewegt     wird.     Steigt dann der Gasdruck oder der Heizwert  des Gases, so erhöht sich auch die Reizwir  kung der Zündflamme und das     Theimostat-          ventil        drosselt,

  den        Gasdurchlass        zum    Haupt  brenner und     Zündbrenuer    in der Weise, dass  stets die gleiche     Heizleistung    am Hauptbren  ner erhalten bleibt. Diese     Einrichtungen    er  möglichen also auf einfachem Wege eine     Lei-          stungsregelung,    die Schwankungen im Heiz  wert und in der Dichte des Gases berücksich  tigt, und     bieten    bleichzeitig eine Siche  rung gegen das Ausströmen     unverbrannten     Gases beim Erlöschen der Zündflamme.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zündsicherungs- und Regelvorrichtung für gasbeheizte Geräte mit einem Hauptgas ventil, das durch einen von der Zündflamme beeinflussten Thermostat gesteuert wird, da durch ,gekennzeichnet, dass das von dem Thermostaten (15, 15', 15") gesteuerte Hauptgasventil als Doppelsitzventil mit einem Schliesssitz (16, 1.6', 16") und einem Regelsitz (17, 17', 17") ausgebildet und die zur Zündflamme (2,6, 26', 2:
    6") führende Gasleitung (29, H', 29") zwischen diesen beiden Ventilsitzen abgezweigt ist. UNTERANSPRCCIIE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die vor einem zweiten Absperrventil (12") abgezweigte, zur Zündflamme führende Leitung (2,5") ,durch ein Ventil (42) beherrscht wird, das nach dem Öffnen des Absperrventils (12") in die Schliessstellung gebracht wird. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Tln- teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gaszufuhr zur Zündflamme .durch ein Ventil (42) derart beherrscht wird, dass das Doppelsitzventil (13") auch bar geschlossenem vorgeschalteten Absperr ventil (12") noch einen schmalen Regel spalt offen lässt, über den eine zum Über zünden am Brenner (10") ausreichende Gasmenge treten kann. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und U n- teransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass das die Gaszufuhr zur Zünd flamme beherrschende Ventil (42) sowohl von dem vorgeschalteten Absperrventil (12") als auch von dem thermostatgesteuer- ten Regelventil (13") gesteuert wird. 4.
    Vorrichtung für Flüssigkeitserhitzer nach Patentanspruch mit einem vom Wasser strom betätigten Ventil, dadurch gekenn zeichnet, dass das Doppelsitzventil (13') ausser von dem Thermostaten (1:5') noch von einer . vom Wasserstrom betätigten Verstellvorrichtung (14') gesteuert wind.
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