CH191096A - AC signaling system. - Google Patents

AC signaling system.

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CH191096A
CH191096A CH191096DA CH191096A CH 191096 A CH191096 A CH 191096A CH 191096D A CH191096D A CH 191096DA CH 191096 A CH191096 A CH 191096A
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CH
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signal
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energy
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relay
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German (de)
Inventor
Telephone Manufacturing C Bell
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Bell Telephone Mfg
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  • Devices For Supply Of Signal Current (AREA)

Description

  

      Wechselstrom-Signalisier        ungsanlage.       Die Erfindung bezieht sich auf Wechsel  strom-Signalisierungsanlagen, wie sie bei  spielsweise für die     Tonfrequenz-Signalisie-          rung    über     Telephonleitungen    verwendet wer  den.  



  Bei der erfindungsgemässen Anlage, in  welcher Signale durch Ströme mit einer  Mehrzahl von gleichzeitig einer Leitung zu  geführten Frequenzen übertragen werden und  in welcher die     Signalempfangsausrüstung     eine     Energiebegrenzungsvorrichtung    auf  weist, wirkt die     Energiebegrenzungsvorrich-          tung    so, dass die     Signalempfangsausrüstung     über den ganzen normalen Bereich der zu  empfangenden Signalpegel eine konstante  Ausgangsleistung gibt, und dass wenigstens  die halbe     Ausgangsleistung    der genannten  Vorrichtung reiner Signalstrom sein muss,

   um  einen wirksamen Signalempfang zu     ermög-          liehen.     



  Es ist bekannt, in Anlagen der oben er  wähnten Art Mittel vorzusehen, die die Be  tätigung einer     Signalempfangsvorrichtung       durch elektrische Ströme verhindern, welche  gewisse, durch alle     richtigen    Zeichen einge  haltenen Grenzen nicht     einhalten.     



  Gewöhnlich werden     sogenannte        Schutz-          stromkreise    vorgesehen, welche zur     Wirkung          kommen,    sobald Strom gewisser Stärke mit  anderer als     Signalfrequenz    empfangen wird,  um die Betätigung der     Empfangseinrichtung     durch gleichzeitig ankommenden     Signalfre-          quenzstrom    zu     verhindern.    Solche Schutz  stromkreise arbeiten gewöhnlich, wenn Strom  anderer als Signalfrequenz     mit    einem be  stimmten oder darüber liegenden Pegel emp  fangen wird, ungeachtet dem Pegel,

   welchen  gleichzeitig eintreffende Signalströme auf  weisen. Wenn daher der Schutzstromkreis  genügend empfindlich gemacht wird, um die  Betätigung des Empfängers durch Sprech  ströme mit niedrigem Pegel und einer     Sig-          nalfrequenzkomponente    zu     verhindern,    so       verhindert    er auch den wirksamen Empfang  starker Signale, falls diese von Geräusch  strom, das heisst Strömen anderer als Signal-           frequenz,    mit verhältnismässig     niedrigem     Pegel     begleitet    sind.  



  Eine bekannte Empfangseinrichtung ar  beitet so, dass sie, wenn jedes Signal zwei  oder mehr Frequenzen umfasst, auf das Sig  nal anspricht, sobald der Strom jeder ein  zelnen Frequenz     mit    einem bestimmten mini  malen oder darüber liegenden Pegel empfan  gen wird. Ströme mit einer Signalfrequenz  mit hohem Pegel und mit wenigstens einer  weiteren Signalfrequenz mit verhältnismässig  niedrigem Pegel können daher die Emp  fangseinrichtung noch betätigen, so dass der  Empfänger auch dann noch wirksam arbei  tet, wenn die     lFrequenzpegel    schwanken, vor  ausgesetzt, dass sie über .dem genannten     i42ini-          mum    liegen.  



  Dieser Zustand kann beispielsweise der  art     zustandekommen,    dass in     Sprechströmen     beide Signalfrequenzen mit stark verschie  denen Pegeln vorkommen. Die Anlage gemäss  vorliegender Erfindung kann so ausgeführt  werden, dass die Signalempfangseinrichtung  dann Signale wirksam empfangen kann,  wenn alle Signalfrequenzen gleichzeitig und  mit Pegeln empfangen werden, die nur inner  halb     bestimmter    Grenzen voneinander ver  schieden sind.  



  In einer vorzugsweisen Ausführungsform  des Erfindungsgegenstandes werden Signale  mit zwei Frequenzen gleicher Leistung über  mittelt. Die     Signalempfangsausrüstung    wird  dann zweckmässig derart ausgeführt, dass sie  unter Berücksichtigung der durch die     Lei-          tungscharakteristiken    und durch die inner  halb des Empfängers selbst auftretenden nor  malen Änderungen nur auf solche Signale  anspricht.

   Ferner wird die Ausrüstung  zweckmässig derart ausgebildet, dass in Ab  weichung von den früheren     Signalisierungs-          anlagen    eine     Unterscheidung    zwischen den  Signalströmen und den Sprechströmen er  folgt, welche nicht von einer Zeitdimension  abhängt, indem die     Signalempfangsaus-          rüstung    ohne     nennenswerte    Verzögerung ar  beitet. Bei früheren Empfängerarten wurden  zur Unterscheidung die Frequenz oder die  Wellenform herangezogen, und es waren    einige 100     Millisekunden    nötig, bevor der  Empfänger entscheiden konnte, ob das Kri  terium zutrifft oder nicht.  



  Es wäre jedoch möglich, das Energiever  hältnis der     Signalkomponenten    anders als  auf Gleichheit festzulegen, da es sehr un  wahrscheinlich ist, dass ein praktisch kon  stantes Energieverhältnis bei Geräusch- oder  Sprechströmen während längerer Zeit be  stehen kann. Es ist jedoch vorteilhaft, den  zulässigen Bereich der relativen Pegel der       Frequenzkomponenten    irgend eines Signals  verglichen mit dem Gesamtbereich der abso  luten Energiepegel, über den der Empfänger  arbeitet, klein zu halten.  



  Zum Beispiel arbeitet ein weiter unten  beschriebener Empfänger bei Änderungen  der gesamten in den Empfänger eintretenden  Leistung im Verhältnis 1000 :1 befriedigend,  vorausgesetzt;     da.ss    das     Leistungsverhältnis     innerhalb den Grenzen 11/2 :1 oder 2:1  bleibt. Auf diese Weise wird der Empfänger  für richtige Signale wirksam, deren Pegel  irgendwo innerhalb des in der Praxis zu er  wartenden     Bereiches    liegt.  



  Es sollen nun die     Energieverhältnisse     betrachtet werden, welche für praktische  Ausführungen der Erfindung angewendet  werden können. Die     Dämpfungsfrequenz-          charakteristik    einer durchschnittlichen     Tele-          phonleitung    ändert während langer Perioden  sehr wenig, so dass durch geeignete Einstel  lung des relativen Sendepegels der Signal  frequenzen gewährleistet werden kann, dass  die Komponenten eines     111ehrfachfrequenz-          signals    mit nahezu genau gleichen Pegeln  empfangen werden, obschon natürlich der  absolute Wert dieser Pegel beträchtlich  ändern kann.  



  In den später anhand der Zeichnung be  schriebenen vorzugsweisen Ausführungsfor  men der Erfindung, die für Zweifrequenz  signale eingerichtet sind, könnte die Aus  gangsenergie des Energiebegrenzers bei idea  len Verhältnissen genau auf den zweifachen  Betrag der zur Betätigung eines von zwei       frequenzabhängigen        Relais    nötigen     Minimal-          energie    eingestellt werden. Die Empfangs-           ausrüstung    würde dann auf ein Signal an  sprechen, vorausgesetzt, dass keine andern  Frequenzen vorhanden sind.

   In der Praxis  muss eine gewisse Toleranz zugelassen wer  den, da die Einstellung der Relais mit der  Zeit etwas ändert, und da während dem  Empfang eines Signals ein gewisser Ge  räuschstrom vorhanden sein kann. Es hat  sich bei den oben erwähnten Ausführungs  formen gezeigt, dass eine Erhöhung von 25  bis 50     %    der die Relais erreichenden, zu ihrer  Betätigung minimal notwendigen Gesamt  energie zulässig ist und trotzdem noch ein  sehr guter Schutz gegen irrtümliches Arbei  ten vorhanden ist. Dies bedeutet, dass die       Austrittenergie    der Begrenzungsvorrichtung  auf den zweieinhalb- bis dreifachen Wert  des zur Betätigung eines Relais erforder  lichen Minimalbetrages eingestellt werden  kann.  



  Häufig genügt es, die     Signalisierungs-          anlage    so einzurichten, dass beide Frequen  zen mit gleicher Energie ausgesandt werden,  wobei man dem Empfänger eine etwas grö  ssere Toleranz gibt, um der verschiedenen  Dämpfung der Leitung und des Empfängers  für diese beiden Frequenzen zu begegnen.  Es kann jedoch in andern Fällen ratsam sein,  die Sendepegel so einzustellen, dass die Fre  quenzen mit gleichen Pegeln empfangen wer  den, und die Begrenzungsvorrichtung erfor  dert nur genügend Toleranz, um eventuelle       Fabrikationsunterschiede    verschiedener Lei  tungen und der Empfangsausrüstung un  wirksam zu machen.

      Es ist aus dem Gesagten ersichtlich, dass  die Toleranzen     zweckmässigerweise    dem Be  trag der Änderung, welche in den einen  Empfänger erreichenden Pegeln auftreten  kann, und auch dem Betrag der Änderung  der Charakteristiken eines jeden Empfängers       angepasst        werden.     



  In den beschriebenen Ausführungsformen  ist ein maximales Verhältnis der Geräusch  energie zur     Signalenergie    von     i/2    zulässig,  doch würde ein solches von     1/,    auch noch im  Rahmen der Erfindung liegen.

      Die     Erfindung    eignet sich besonders in       Telephonanlagen    zum Schutze gegen irrtüm  liche Betätigung der     Signalempfangsaus-          rüstung    durch     Tonfrequenzzeichen.    Die in       Telephonanlagen    benützten     Tonfrequenzzei-          chen    weisen     einen    beträchtlichen Gehalt an  Harmonischen auf und können aus diesem       Grunde    die verschiedenartigsten Signalemp  fänger betätigen.  



  Wenn     beispielsweise        Freizeichenstrom    an  eine     Leitung    angeschlossen wird, so ist ge  wöhnlich die Grundfrequenz dieses Stromes  verglichen     mit    den     Signalfrequenzen,    auf  welche die Empfangsausrüstung allein an  sprechen soll, niedrig, doch können die Har  monischen mit den Signalfrequenzen zusam  menfallen. Bei einem solchen Meldestrom ist  ferner gewöhnlich die     Amplitude    der Grund  frequenz verglichen mit den Amplituden der  *Harmonischen gross, so dass der Anteil der       Signalfrequenzen    an der die     Energiebegren-          zungsvorrichtung    verlassenden Energie nur  klein ist.

   Daher wird, ungeachtet des abso  luten Pegels des Meldestromes, von der       Energiebegrenzungsvorrichtung    nicht genü  gend     Signalfrequenzenergie    abgegeben, um  die     Signalempfangsvorrichtung    betätigen zu  können.  



  Nachstehend wird die Erfindung anhand  einiger in der Zeichnung dargestellter Aus  führungsbeispiele ausführlich     beschrieben.    In  der Zeichnung zeigen  die     Fig.    1 und 2 je eine Zweifrequenz  empfangsausrüstung.  



  Die Stromkreise der     Fig.    1 und     Fig.    2  sprechen auf Frequenzen von 600 und 750  Hertz an, wobei Abstand und Lage im Fre  quenzband so gewählt sind, dass sie in den  Sprechströmen nicht so lange auftreten kön  nen,     da.ss    der Empfänger betätigt werden  könnte.  



  Die Ausrüstung ist in erster     Linie        fü_     automatische Fernwahl und für den Emp  fang von in der Form von Zweifrequenz  signalen     übermittelten    Ziffern über die Lei  tung, an die sie angeschlossen ist, bestimmt.  Die Signale besitzen natürlich eine kleine  Amplitude gegenüber den Sprechströmen, um      Interferenz mit     benachbarten    Stromkreisen  zu verhüten.  



  Die     Fig.    1 zeigt einen     abgestimmten     Stromkreis, der über     einen    Ausgleichs- und  Eingangsübertrager, welcher den Durchgang  von Strömen aus der Amtsseite     DS    nach dem  Stromkreis     verhindert    und den Eintritt von  Signalen aus der Leitung     LS    erlaubt, mit  der Fernleitung verbunden ist. Der Strom  kreis enthält     -C%        erstärkerröhren        V1    und V2,  wobei letztere zusammen mit dem Gitter  kondensator C und der Ableitung L als Ver  stärker und     LautstärkebegrenzungsvorTich-          tung    arbeitet.  



  Die     Klemmen        FB    - und     F'B        -f-    sind mit       einer        Heizbatterie    zur Speisung der Heiz  drähte der Röhren     V1    und V2 verbunden,  während die     Anodenbatterie    an die Klemme       PB        -I-    angeschlossen ist.  



  Dieser Begrenzungsverstärker arbeitet       wie    folgt:  Wenn dem Gitter der Röhre V2 eine  durch ein Signal normaler Stärke bewirkte  Gitterschwingung aufgedrückt wird, so fliesst  während der positiven     Spannungshalbwelle     ein Gitterstrom.     Während    dieser     Gitterstrom     fliesst, werden die von der Kathode abgewor  fenen Elektronen vom Gitter angezogen und  laden den Kondensator C negativ. Am Ende  der positiven Halbwelle ist die     Gittervor-          spannung    der Röhre V2 um die Spannung  erhöht, auf die der Kondensator aufgeladen  worden ist.

   Während der negativen Halb  welle der     aufgedrückten    Spannung fliesst       kein    Gitterstrom, und der Kondensator C  entlädt sich über die Ableitung L. Durch  passende Wahl der Werte für die Ableitung  L und den Kondensator C kann die Ent  ladung klein gehalten werden. Wenn die  aufgedrückte Spannung einen konstanten Be  trag besitzt, dann wird während den aufein  ander folgenden positiven     Halbwellen    der  Kondensator noch mehr negativ geladen, bis  ein     Grenzzustand    erreicht wird, bei welchem  die Amplitude der aufgedrückten Spannung  gleich der     Gittervorspannung    der Röhre ist.

    In diesem Zustand fliesst kein Gitterstrom  mehr, die     Gittervorspannung    bleibt konstant    und die Röhre V2     befindet    sich in     einem     Zustand, in welchem die Begrenzungsvor  richtung ihre maximale Ausgangsleistung  gibt.  



  Nachdem die Signale durch die Röhren       V1    und V 2 verstärkt worden sind, gelangen  sie über den Transformator T nach vier pa  rallel geschalteten abgestimmten Stromkrei  sen     G1,    G2,<B>81</B> und     S2,    von denen jeder über  eine     Gleichrichterbrückensclialtung        BRl    bis       BR4    mit einer Relaiswicklung<I>GR,</I>     JR    und  <I>HR</I> verbunden ist.  



  Die     abgestimmten    Stromkreise     G1    und  G2 und das mit zwei Wicklungen versehene  Relais GR wirken als zusätzliche     Schutzein-          richtung.    Die Stromkreise     G1    und     G2    sind  auf die Frequenzen 500 Hertz     bezw.    900  Hertz abgestimmt. Die eine oder andere die  ser Frequenzen oder beide sind gewöhnlich  im Sprechstrom vorhanden, und     wenn    daher  gewöhnlicher Sprechstrom empfangen wird,  wird das Relais GR aller Wahrscheinlichkeit  nach aufziehen und den Stromkreis nach dem  Leiter<I>IL</I> öffnen.

   Wenn die empfangenen  Signale die eine oder andere oder beide der  von den Stromkreisen     G1    und G2 durch  gelassenen Frequenzen mit genügender Ener  gie enthalten, so zieht das Relais GR auf  und öffnet den Stromkreis der     Empfangs-          einrichtung    nach der durch letztere gesteuer  ten Relaisgruppe.  



  Wenn die Ausgangsleistung der Röhre       172    die Frequenzen 600 und 750, auf welche  die Stromkreise<B>81</B> und 82 abgestimmt sind,  mit genügend grossem Pegel enthält, so ziehen  die Relais     JR    und<I>HR</I> auf, und falls Relais  GR nicht erregt ist, wird der zur Impuls  gabe dienende Draht geerdet, an den ein       Gleichstromrelais        IRl    angeschlossen ist.  



  Die Begrenzungswirkung der Röhre V2  ist derart, dass die von dieser Röhre durch  gelassene Leistung nicht mehr als dreimal  grösser ist als jene, welche zur Betätigung  jedes der Relais     JR    und<I>HR</I> genügt.     Wenn     daher in einem Überwachungssignal nur die  Frequenzen 600 und 750 vorhanden sind, je  doch das Energieverhältnis zwischen ihnen  grösser als 2 : 1 ist, so wird nur eines der      Relais     JR    und<I>HR</I> erregt, und es findet kein  wirksamer Signalempfang statt.  



  Wenn andere Frequenzen gleichzeitig mit  den Frequenzen 600 und 750 auftreten und  einen wesentlichen Teil, das heisst mehr als  ein Drittel, der von der Röhre     V2    durchge  lassenen Leistung bilden; und wenn dann die  Amplituden der Signalfrequenzen gleich sind,  so zieht weder das Relais     JR    noch das Re  lais HR auf, obschon allerdings, wenn ihre  Amplituden beträchtlich verschieden sind,  eines der Relais aufziehen kann. Ein Grenz  fall für richtiges Arbeiten ist der, dass das  Signal rein und die Energie der das Relais       Jll    erreichenden Signalfrequenz für die Be  tätigung dieses Relais gerade genügend  stark ist, und dass der andere Signalfrequenz  strom doppelt so gross ist, wie der erste  Strom.

   Im andern Grenzfall besteht die  Austrittsleistung aus genau gleichen Teilen  Geräuschstrom und     Zweifrequenzsignalstrom,     so dass die Relais     JR    und     HR    gerade noch  aufziehen. Wenn ein beträchtlicher Ge  räuschstrom vorhanden ist, dann müssen die  Pegel der beiden Signalfrequenzen, wenn das  Signal zur Wirkung kommen soll, annähernd  gleich sein. Dies ist in der Praxis fast immer  der Fall.  



  Das Relais     JR    ist ein rasch abfallendes,  auf Impulse ansprechendes Relais und das  Relais     HR    ein langsameres Relais, das keine  empfindliche Einstellung erfordert. Es be  steht keine Gefahr, dass die Wählimpulse  durch Fremdströme, beispielsweise durch  Sprechströme, gestört werden, und während  der Impulsgabe ist daher der Kontakt des  Relais<I>HR</I> durch die automatische Aus  rüstung, welche ihm eine Erde anlegt, kurz  geschlossen.

   Auf diese Weise sind die Ar  beitsvorgänge der an den     Impulsgabeleiter     <I>IL</I> angeschlossenen Ausrüstung während der  Impulsgabe nur noch vom Relais     IR    aber  nicht vom Relais     HR    abhängig, so dass, ob  gleich     Zweifrequenzwählimpulse    gesendet  werden, tatsächlich nur eine Frequenz wirk  sam verwendet wird.

   Beide Relais werden  jedoch beim Empfang von     ÜTberwachungs-          signalen        wirksam.       Der     Gitterkondensator    C und die Ablei  tung L der beschriebenen Stromkreise sind so  bemessen, dass die Empfangsausrüstung durch  eine plötzliche Spannungswelle von gegen  über den Signalwellen erhöhter Amplitude  gesperrt wird.  



  Der Kondensator C wird rasch durch die  erste positive Halbwelle der hohen -Span  nungswelle auf ein hohes negatives Poten  tial aufgeladen, so dass die     Gittervorspan-          nung    der Röhre     V2    um einen solchen Be  trag erhöht wird, dass die Röhre am Arbei  ten verhindert wird. Während der darauf  folgenden negativen Halbwelle wird der Kon  densator über die Ableitung L teilweise ent  laden. Im allgemeinen besitzt eine hohe  Spannungswelle ihre grösste Amplitude an  ihrem Anfang und nimmt dann rasch nach  null ab.

   Während der zweiten und den dar  auffolgenden positiven Halbwellen der auf  gedrückten     Spannung    fliesst daher kein 'Git  terstrom, und der Kondensator C wird nicht  weiter aufgeladen, sondern er entlädt sich  weiter über die Ableitung L. Der Konden  sator und die Gitterableitung können so be  messen werden, dass die während der Span  nungswelle dem Kondensator C erteilte Span  nung während einem Zeitraum abgebaut  wird, welcher verglichen mit dem Zeitraum  für den Empfang eines andern Signals kurz  ist.  



       Spannungswellen    treten am ehesten am  Anfang und am Ende der Wählimpulse auf.  Wenn der Kondensator C so angeordnet ist,  dass er mit in bezug auf das Ausschwingen  der     Spannungswelle    genügender Geschwin  digkeit entladen wird, so kehrt der Empfän  ger genügend rasch in den für richtigen  Empfang der Impulse erforderlichen Zustand  zurück.  



  Es ist zu beachten, dass mit dem Begren  zungsverstärker der     Fig.    1 der zur Ver  hütung des Empfanges eines Zeichens erfor  derliche Pegel der ausserhalb des     Signalisie-          rungsbereiches    liegenden Frequenzen mit  dem Pegel des Signals selbst ändert, so dass       Geräuschenergie    mit     niedrigem    Pegel, wel-      ehe den Empfang von Signalfrequenzen mit  Pegeln gleicher Grössenordnung verhindert,  den Empfang von Signalfrequenzen mit viel  höherem Pegel nicht verhindert. Der Wert  dieser Eigenschaft lässt sich am besten an  hand eines bestimmten Falles betrachten.

   Es  sei angenommen, dass der Pegelbereich für  Signalfrequenzen, innerhalb welchem der  Empfänger arbeiten soll, von 0 bis - 20     db     gehe. Im einen genügenden Schutz gegen  Sprechströme zu bieten, muss der Empfänger  bei ausserordentlichen Frequenzen mit einer  Gesamtenergie von 6     db    unterhalb dem Pegel  der Signalfrequenzen ausser Wirkung gesetzt  werden. Bisher wurde dies dadurch erreicht,  dass man einen Stromkreis vorsah, welcher  arbeitete, wenn der Pegel dieser Frequenzen  gleich<B>-2,6</B>     db    war. Dies bedeutete,     da.ss     wenn der Pegel des Geräusches oder des  Tones je - 26     db    überschritt, der Empfän  ger ausser Wirkung gesetzt wurde und bei  einem richtigen Signal nicht arbeiten konnte.  



  Der Empfänger nach     Fig.    1 ist so ge  baut, dass Geräusche mit einem totalen Ener  giepegel von - 26     db    nur dann den Verlust  eines Signals verursachen, wenn dieses Signal  das Grenzpegel von - 20     db    besitzt, das  heisst, um 6     db    über dem Geräuschpegel liegt.  In ähnlicher Weise würde, wenn das Signal  frequenzpegel den hohen Wert von - 10     db     besitzt, das Geräusch, welches eine     Störung     verursachen könnte, ein Pegel besitzen müs  sen, das um 6     db    tiefer liegt, also den Wert  von -16     db    besitzt.  



  Die Ausrüstung ist insbesondere zum  Schutze gegen Störungen durch Tonsignale  in automatischen     Telephonanlagen    wertvoll.  Die Pegel dieser Töne sind immer 8 bis 10     db     geringer als das     Signalisierungspegel,    und  solche Töne setzen einen Schutzstromkreis  der bisher bekannten Art bei nahezu jeder  Gelegenheit ausser Betrieb, während die an  hand der     Fig.    1 beschriebenen Stromkreise  keine derartigen Störungen zeigen.  



  Die     Abb.    2 zeigt einen     Zweifrequenz-          Signalempfaugsstromkreis,    in welchem die       Begrenzungseinrichtung    in einer von der  oben anhand der     Fig.    1     beschriebenen    etwas    abweichenden Form zur Wirkung kommt,  insofern als der Begrenzungsverstärker an  dere als Signalfrequenzen in     wesentlich    stär  kerem Masse verstärkt als die Signalfrequen  zen selbst.  



  Der Eintrittsstrom geht wie bisher über  einen Eingangstransformator     1T    nach einer  ersten Röhre     V1,    deren Anodenstromkreis die  Primärwicklung 3, 4 eines Transformators T  enthält. Die Sekundärwicklung 5, 6 ist mit  dem Gitter einer zweiten Röhre     V2    des Be  grenzungsverstärkers verbunden.  



  Der Begrenzungsverstärker ist so ausge  bildet, dass er eine konstante Ausgangslei  stung gibt, von der die Hälfte von der Signal  frequenz sein muss, um einen wirksamen  Signalempfang zu ermöglichen.  



  Der Anodenstromkreis der Röhre     I'2    ent  hält die Primärwicklung eines Ausgangs  transformators     0T,    an dessen Sekundärwick  lung abgestimmte Stromkreise L2, C2 und  L4, C4 angeschlossen sind, die die Signal  frequenzen über die     Gleichrichterbrücken          ssR3,        BR4    nach den Relais HR und     JR    wei  tergeben.  



  Eine dritte Wicklung 1, 2 des Transfor  mators T ist in Reihe zu zwei parallel  geschalteten     Reihenresonanzstromkreisen        L1,     Cl und L3, C3 geschaltet, welche     ähnlich    wie  die Stromkreise<I>L2,</I> C2 und<I>L4,</I> C4 abge  stimmt sind. Diese     abgestimmten    Strom  kreise bilden einen teilweisen     gurzschluss     zum Transformator bei     Signalfrequenzen,    so  dass eine dem Gitter der Röhre     V2    aufge  drückte Spannung von Signalfrequenz klei  ner ist, als wenn die dritte     Wicklung    nicht  vorhanden wäre.  



  Wenn dem Empfänger nur Signalfre  quenzen normaler Stärke zugeführt werden,  so genügt die Verstärkung der Röhre     V2     immer noch, um die Relais<I>HR.,</I>     JR    zu be  tätigen. Wenn andere Frequenzen gleichzei  tig mit den Signalfrequenzen vorhanden  sind, so ist die diesen andern     Frequenzen    ent  sprechende, dem Gitter der Röhre     V2    aufge  drückte Spannung im Vergleich zu der sie  erzeugenden     Eintrittsspannung    wesentlich  grösser als die Spannung für die Signalfre-           quenzen,    so dass am Austritt aus der Röhre  V2 das Energieverhältnis der andern Fre  quenzen und der Signalfrequenzen grösser ist  als das Eintrittsverhältnis.

   Die Ausrüstung  wird als     "Frequenzverzerrungsausrüstung"     bezeichnet. Da die Begrenzungsvorrichtung  die     Gesamtausgangsleistung    der Empfangs  ausrüstung auf einem konstanten Wert hält,  wird die Austrittsleistung für die Signalfre  quenzen auf einen Wert herabgesetzt, der zur  Betätigung der Relais<I>HP</I> und     JP    nicht  genügt, wobei der Eintrittspegel für andere  Frequenzen immer noch bedeutend niedriger  ist als der Pegel der Signalfrequenzen. Auf  diese Weise kann der Schutz gegen falsche  Betätigung durch     Sprechfrequenzströme    er  heblich erhöht werden. Es hat sich nämlich  erwiesen, dass sehr selten eine Stimme zwei  bestimmte Frequenzen aufweist, ohne dass  ein geringer Energiebetrag anderer Frequen  zen vorhanden ist.



      AC signaling system. The invention relates to alternating current signaling systems, such as those used for audio frequency signaling via telephone lines, for example.



  In the system according to the invention, in which signals are transmitted by currents with a plurality of simultaneously one line to conducted frequencies and in which the signal receiving equipment has an energy limiting device, the energy limiting device acts so that the signal receiving equipment over the entire normal range of the to be received Signal level gives a constant output power, and that at least half the output power of said device must be pure signal current,

   to enable effective signal reception.



  It is known to provide means in systems of the type mentioned above that prevent the loading of a signal receiving device from being operated by electrical currents, which do not comply with certain limits that are kept by all the correct characters.



  So-called protective circuits are usually provided, which come into effect as soon as a current of a certain strength is received with a frequency other than the signal frequency, in order to prevent the receiving device from being actuated by signal frequency current arriving at the same time. Such protection circuits usually work when current other than signal frequency is received at a certain level or above, regardless of the level

   which simultaneously arriving signal streams have. If, therefore, the protective circuit is made sufficiently sensitive to prevent the receiver from being actuated by low-level speech currents and a signal frequency component, it also prevents the effective reception of strong signals if they are caused by noise, i.e. currents other than signals - frequency, are accompanied by a relatively low level.



  A known receiving device works in such a way that, when each signal comprises two or more frequencies, it responds to the signal as soon as the current of each individual frequency is received at a certain minimum or higher level. Currents with a signal frequency with a high level and with at least one further signal frequency with a relatively low level can therefore still operate the receiving device, so that the receiver still works effectively when the frequency levels fluctuate, provided that they are above i42 are minimal.



  This state can arise, for example, in such a way that both signal frequencies with strongly different levels occur in speech streams. The system according to the present invention can be designed so that the signal receiving device can then receive signals effectively when all signal frequencies are received simultaneously and with levels that are different from each other only within certain limits.



  In a preferred embodiment of the subject matter of the invention, signals with two frequencies of the same power are transmitted. The signal receiving equipment is then expediently designed in such a way that it only responds to such signals, taking into account the normal changes resulting from the line characteristics and the normal changes occurring within the receiver itself.

   Furthermore, the equipment is expediently designed in such a way that, unlike the earlier signaling systems, a distinction is made between the signal streams and the speech streams, which does not depend on a time dimension in that the signal receiving equipment works without any significant delay. Earlier types of receivers used frequency or waveform to differentiate, and it took a few hundred milliseconds before the receiver could decide whether the criterion was true or not.



  However, it would be possible to set the energy ratio of the signal components to something other than equality, since it is very unlikely that a practically constant energy ratio can exist for a long time in the case of noise or speech flows. It is advantageous, however, to keep the allowable range of relative levels of the frequency components of any signal small compared to the total range of absolute energy levels over which the receiver operates.



  For example, a receiver described below will perform satisfactorily with changes in the total power entering the receiver in a ratio of 1000: 1, provided; that the performance ratio remains within the limits 11/2: 1 or 2: 1. In this way, the receiver is effective for correct signals whose level is somewhere within the range to be expected in practice.



  Let us now consider the energy ratios which can be used for practical embodiments of the invention. The attenuation frequency characteristic of an average telephone line changes very little during long periods, so that by setting the relative transmission level of the signal frequencies appropriately, it can be ensured that the components of a multiple frequency signal are received at almost exactly the same level, although of course the absolute value of this level can change considerably.



  In the preferred Ausführungsfor men of the invention, which are set up for two-frequency signals, and are set up for two-frequency signals, the output energy of the energy limiter could be set to exactly twice the amount of the minimum energy required to operate one of two frequency-dependent relays under ideal conditions . The receiving equipment would then respond to a signal, provided that no other frequencies are available.

   In practice, a certain tolerance must be allowed because the setting of the relays changes somewhat over time and because a certain current of noise may be present while a signal is being received. It has been shown in the above-mentioned execution forms that an increase of 25 to 50% of the relay reaching the minimum required total energy for their actuation is permissible and still a very good protection against erroneous work is available. This means that the exit energy of the limiting device can be set to two and a half to three times the value of the minimum amount required to operate a relay.



  It is often sufficient to set up the signaling system in such a way that both frequencies are transmitted with the same energy, whereby the receiver is given a somewhat greater tolerance in order to counter the different attenuation of the line and the receiver for these two frequencies. In other cases, however, it may be advisable to set the transmission level so that the frequencies are received at the same level, and the limiting device only requires sufficient tolerance to make any manufacturing differences between different lines and the receiving equipment ineffective.

      It can be seen from what has been said that the tolerances are expediently adapted to the amount of change that can occur in the levels reaching a receiver and also to the amount of change in the characteristics of each receiver.



  In the embodiments described, a maximum ratio of the noise energy to the signal energy of i / 2 is permissible, but such a ratio of 1 / would still lie within the scope of the invention.

      The invention is particularly suitable in telephone systems for protection against erroneous actuation of the signal receiving equipment by means of audio frequency signals. The audio frequency signals used in telephone systems have a considerable content of harmonics and for this reason can operate a wide variety of signal receivers.



  For example, if dial tone current is connected to a line, the fundamental frequency of this current is usually low compared to the signal frequencies to which the receiving equipment is supposed to speak alone, but the harmonics with the signal frequencies can coincide. In the case of such a signaling current, the amplitude of the base frequency is usually large compared to the amplitudes of the * harmonics, so that the proportion of the signal frequencies in the energy leaving the energy limiting device is only small.

   Therefore, regardless of the absolute level of the signaling current, the energy limiting device does not emit enough signal frequency energy to operate the signal receiving device.



  The invention is described in detail with reference to some exemplary embodiments from shown in the drawing. In the drawing, FIGS. 1 and 2 each show a two-frequency receiving equipment.



  The circuits of FIGS. 1 and 2 respond to frequencies of 600 and 750 Hertz, the spacing and position in the frequency band being selected so that they cannot occur in the speech streams for so long that the receiver is actuated could.



  The equipment is primarily intended for remote automatic dialing and for the reception of digits transmitted in the form of two-frequency signals over the line to which it is connected. The signals naturally have a small amplitude compared to the speech currents in order to prevent interference with neighboring electrical circuits.



  Fig. 1 shows a coordinated circuit which is connected to the trunk line via a compensation and input transformer which prevents the passage of currents from the office side DS to the circuit and allows the entry of signals from the line LS. The circuit contains the amplifier tubes V1 and V2, the latter working together with the grid capacitor C and the discharge line L as an amplifier and volume limiting device.



  The terminals FB - and F'B -f- are connected to a heating battery for feeding the heating wires of the tubes V1 and V2, while the anode battery is connected to the terminal PB -I-.



  This limiting amplifier works as follows: If a grid oscillation caused by a signal of normal strength is imposed on the grid of the tube V2, a grid current flows during the positive voltage half-wave. While this grid current is flowing, the electrons thrown from the cathode are attracted to the grid and charge the capacitor C negatively. At the end of the positive half-cycle, the grid bias of the tube V2 is increased by the voltage to which the capacitor was charged.

   During the negative half-wave of the applied voltage, no grid current flows, and the capacitor C discharges via the lead L. By choosing the right values for the lead L and the capacitor C, the discharge can be kept small. If the applied voltage is constant, then the capacitor is charged even more negatively during the successive positive half-waves until a limit state is reached in which the amplitude of the applied voltage is equal to the grid bias of the tube.

    In this state, the grid current no longer flows, the grid bias voltage remains constant and the tube V2 is in a state in which the limiting device gives its maximum output power.



  After the signals have been amplified by the tubes V1 and V 2, they pass through the transformer T to four matched circuits connected in parallel G1, G2, 81 and S2, each of which via a rectifier bridge circuit BRl to BR4 is connected to a relay winding <I> GR, </I> JR and <I> HR </I>.



  The coordinated circuits G1 and G2 and the relay GR with two windings act as an additional protective device. The circuits G1 and G2 are respectively on the frequencies 500 Hertz. 900 Hertz matched. One or the other of these frequencies, or both, are usually present in the speech stream and therefore if ordinary speech stream is received the relay GR will in all likelihood pick up and open the circuit to the conductor <I> IL </I>.

   If the received signals contain one or the other or both of the frequencies passed through by the circuits G1 and G2 with sufficient energy, the relay GR pulls up and opens the circuit of the receiving device after the relay group controlled by the latter.



  When the output power of the tube 172 contains the frequencies 600 and 750, to which the circuits <B> 81 </B> and 82 are tuned, with a sufficiently high level, the relays JR and <I> HR </I> open , and if relay GR is not energized, the wire used to give impulses is grounded, to which a DC relay IRl is connected.



  The limiting effect of the tube V2 is such that the power allowed through this tube is not more than three times greater than that which is sufficient to operate each of the relays JR and HR. Therefore, if only frequencies 600 and 750 are present in a monitoring signal, but the energy ratio between them is greater than 2: 1, only one of the relays JR and HR will be energized and it will not find an effective one Signal reception takes place.



  If other frequencies occur simultaneously with the frequencies 600 and 750 and form a substantial part, that is to say more than a third, of the power passed through by the tube V2; and when the amplitudes of the signal frequencies are then the same, neither the relay JR nor the relay HR pulls up, although, however, if their amplitudes are considerably different, one of the relays can pull up. A borderline case for correct work is that the signal is pure and the energy of the signal frequency reaching the relay Jll is just strong enough to operate this relay, and that the other signal frequency current is twice as large as the first current.

   In the other borderline case, the output power consists of exactly the same parts of noise current and two-frequency signal current, so that the relays JR and HR just close. If there is a considerable flow of noise, then the levels of the two signal frequencies must be approximately the same for the signal to take effect. This is almost always the case in practice.



  The JR relay is a rapidly falling relay that responds to pulses and the HR relay is a slower relay that does not require any sensitive adjustment. There is no risk of the dialing impulses being disturbed by external currents, for example speech currents, and during the impulse the contact of the relay <I> HR </I> by the automatic equipment, which applies an earth to it, is short closed.

   In this way, the work processes of the equipment connected to the impulse ladder <I> IL </I> are only dependent on the relay IR but not on the relay HR during the impulse transmission, so that, regardless of whether two-frequency dialing pulses are sent, only one frequency actually works sam is used.

   However, both relays become effective when monitoring signals are received. The grid capacitor C and the discharge device L of the circuits described are dimensioned in such a way that the receiving equipment is blocked by a sudden voltage wave of increased amplitude compared to the signal waves.



  The capacitor C is quickly charged to a high negative potential by the first positive half-wave of the high voltage wave, so that the grid bias of the tube V2 is increased by such an amount that the tube is prevented from working. During the negative half-cycle that follows, the capacitor is partially discharged via the L lead. In general, a high voltage wave has its greatest amplitude at its beginning and then rapidly decreases towards zero.

   During the second and the following positive half-waves of the applied voltage, no grid current flows, and the capacitor C is no longer charged, but continues to discharge via the lead L. The capacitor and the grid lead can be measured in this way that the voltage imparted to the capacitor C during the voltage wave is reduced during a period of time which is short compared to the period for the reception of another signal.



       Voltage waves are most likely to occur at the beginning and at the end of the dialing pulses. If the capacitor C is arranged so that it is discharged with sufficient speed with respect to the decay of the voltage wave, the receiver returns quickly enough to the state required for correct reception of the pulses.



  It should be noted that with the limiting amplifier of FIG. 1, the level of the frequencies outside the signaling range required to prevent the reception of a character changes with the level of the signal itself, so that low-level noise energy, which before the reception of signal frequencies with levels of the same order of magnitude is prevented, the reception of signal frequencies with a much higher level is not prevented. The value of this property is best seen in a specific case.

   It is assumed that the level range for signal frequencies within which the receiver is supposed to work is from 0 to -20 db. In order to offer sufficient protection against speech currents, the receiver must be disabled at extraordinary frequencies with a total energy of 6 db below the level of the signal frequencies. Up to now this has been achieved by providing a circuit that worked when the level of these frequencies was <B> -2.6 </B> db. This meant that if the level of the noise or tone exceeded -26 db, the receiver was disabled and could not work with a correct signal.



  The receiver according to FIG. 1 is constructed in such a way that noises with a total energy level of - 26 db only cause the loss of a signal if this signal has the limit level of - 20 db, i.e. 6 db above the noise level lies. Similarly, if the signal frequency level has the high value of -10 db, the noise that could cause interference would have to be at a level 6 db lower, i.e. -16 db.



  The equipment is particularly valuable in protecting against interference from tone signals in automatic telephone systems. The level of these tones are always 8 to 10 db lower than the signaling level, and such tones put a protective circuit of the previously known type out of operation on almost every occasion, while the circuits described with reference to FIG. 1 show no such interference.



  Fig. 2 shows a two-frequency Signalempfaugsstromkreis in which the limiting device comes into effect in a slightly different form from that described above with reference to FIG. 1, insofar as the limiting amplifier amplifies other than signal frequencies to a much stronger degree than the signal frequencies even.



  As before, the incoming current goes via an input transformer 1T to a first tube V1, the anode circuit of which contains the primary winding 3, 4 of a transformer T. The secondary winding 5, 6 is connected to the grid of a second tube V2 of the limiting amplifier Be.



  The limiting amplifier is designed in such a way that it gives a constant output power, half of which must be the signal frequency in order to enable effective signal reception.



  The anode circuit of the tube I'2 contains the primary winding of an output transformer 0T, whose secondary winding is connected to matched circuits L2, C2 and L4, C4, which transmit the signal frequencies via the rectifier bridges ssR3, BR4 to the relays HR and JR .



  A third winding 1, 2 of the transformer T is connected in series to two parallel series resonance circuits L1, Cl and L3, C3, which are similar to the circuits <I> L2, </I> C2 and <I> L4, </ I> C4 are coordinated. These coordinated circuits form a partial short circuit to the transformer at signal frequencies, so that a signal frequency voltage that is pressed onto the grid of tube V2 is smaller than if the third winding were not present.



  If only signal frequencies of normal strength are fed to the receiver, the amplification of the tube V2 is still sufficient to activate the relays <I> HR., </I> JR. If other frequencies are present at the same time as the signal frequencies, the voltage that corresponds to these other frequencies and is pressed onto the grid of the tube V2 is significantly greater than the voltage for the signal frequencies in comparison to the input voltage that generates it, so that at the outlet from the tube V2 the energy ratio of the other frequencies Fre and the signal frequencies is greater than the entry ratio.

   The equipment is referred to as "frequency distortion equipment". Since the limiting device keeps the total output power of the receiving equipment at a constant value, the output power for the signal frequencies is reduced to a value that is not sufficient to operate the relays <I> HP </I> and JP, the input level for other frequencies is still significantly lower than the level of the signal frequencies. In this way, the protection against incorrect actuation by speech frequency currents can be increased significantly. It has been shown that very seldom a voice has two specific frequencies without a small amount of energy from other frequencies being present.

 

Claims (1)

PATENTANSPRUCH: Wechselstromsignalisierungsanlage, in wel cher Signale durch Ströme mit einer Mehr zahl von gleichzeitig einer Leitung zugeführ ten Frequenzen übertragen werden, und in welcher die Signalempfangsausrüstung eine Energiebegrenzungsvorrichtung aufweist, da durch gekennzeichnet, dass die Energiebegren- zungsvorriehtung so wirkt, dass die Signal- empfangsausrüstung über den ganzen norma len Bereich der zu empfangenden Signal pegel eine konstante Ausgangsleistung gibt, und dass wenigstens die halbe Ausgangs leistung der genannten Vorrichtung reiner Signalstrom sein muss, Claim: AC signaling system in which signals are transmitted by currents with a plurality of frequencies fed to a line at the same time, and in which the signal receiving equipment has an energy limiting device, characterized in that the energy limiting device acts in such a way that the signal receiving equipment gives a constant output power over the entire normal range of the signal level to be received, and that at least half the output power of the device mentioned must be pure signal current, um einen wirksamen Signalempfang zu ermöglichen. UN TERANSPRÜ CHE 1. Wechselstromsignalisierungsanlage nach Patentanspruch, mit einer Signalemp- fangsausrüstung, welche auf ein Signal mit zwei zum voraus bestimmten Signal frequenzen ansprechen kann, dadurch ge kennzeichnet, dass die Ausgangsleistung der Energiebegrenzungsvorrichtung das Zweieinhalb bis Dreifache der minimalen Leistung ist, mit welcher jede Signalfre quenz die genannte Vorrichtung verlas sen muss, um einen wirksamen Signal empfang zu ermöglichen. to enable effective signal reception. UNDER CLAIMS 1. AC signaling system according to claim, with a signal reception equipment which can respond to a signal with two signal frequencies determined in advance, characterized in that the output power of the energy limiting device is two and a half to three times the minimum power with which each Signalfre quency must leave the device mentioned in order to enable effective signal reception. 2. Wechselstromsignalisierungsanlage nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch eine Frequenzverzerrungsausrüstung, wel che so eingerichtet ist, dass beim gleich zeitigen Eintreffen von Signalfrequen zen und andern Frequenzen das Verhält nis der Signalfrequenzenergie zur Ener gie der andern Frequenzen auf der Aus trittsseite der genannten Ausrüstung ge ringer ist als das Verhältnis auf ihrer Eintrittsseite. 2. AC signaling system according to claim, characterized by a frequency distortion equipment, wel che is set up so that the simultaneous arrival of signal frequencies and other frequencies, the ratio of the signal frequency energy to the energy of the other frequencies on the exit side of said equipment is less than ge the ratio on their entry side. 3. Wechselstromsignalisierungsanlage nach Patentanspruch, mit einer Mehrzahl von Vorrichtungen, die auf ein Signal an sprechen können, das eine gleiche Mehr zahl von Signalfrequenzen besitzt, da durch gekennzeichnet, dass die Vorrich tungen nur dann richtig durch ein an kommendes Signal betätigt werden, wenn mindestens zwei Drittel der von der Energiebegrenzungsvorrichtung abgehen den Energie aus reinen Signalfrequenzen besteht, und wenn die Energie des reinen Signalstromes für jede Signalfrequenz wenigstens ein Drittel der Energie des von der Energiebegrenzungsvorrichtung ausgehenden Stromes ist. 3. AC signaling system according to claim, with a plurality of devices that can speak to a signal that has an equal majority of signal frequencies, characterized in that the devices are only properly operated by an incoming signal if at least two thirds of the energy emanating from the energy limiting device consists of pure signal frequencies, and if the energy of the pure signal current for each signal frequency is at least one third of the energy of the current emanating from the energy limiting device. 4. Wechselstromsignalisierungsanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet. dass die Signalempfangseinrichtung fol gende Einrichtungsteile in Reihe um fasst: 1. einen Begrenzungsverstärker, 2. eine Mehrzahl von parallelgeschalte ten, auf je eine der Signalfrequenzen ab gestimmten Filtern, deren Zahl gleich der Zahl der verschiedenen Signalfre quenzen ist, 3. für jedes Filter eine an dieses angeschlossene Signalfrequenz Gleichrichtervorrichtung, 4. in Reihe mit jeder dieser Vorrichtungen ein Gleich stromrelais und 5. 4. AC signaling system according to claim, characterized. that the signal receiving device includes the following device parts in series: 1. a limiting amplifier, 2. a plurality of parallel-connected filters, each of which is matched to one of the signal frequencies, the number of which is equal to the number of different signal frequencies, 3. one for each filter to this connected signal frequency rectifier device, 4. a direct current relay in series with each of these devices and 5. ein Gleichstromrelais, welches in Reihe zu den Arbeitskontak ten aller der an die Signalfrequenz- Gleichrichtervorrichtungen angeschlosse nen Gleichstromrelais geschaltet ist. 5. Wechselstromsignalisierungsanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Energiebegrenzungsvorrichtung so ausgebildet ist, dass bei einer durch eine plötzliche vorübergehende Span nungswelle erzeugten Störung der Emp fangsausrüstung diese Störung innerhalb eines solchen Zeitraumes behoben wird, dass der Empfang eines unmittelbar der Spannungswelle nachfolgenden iSignals nicht verhindert wird. a DC relay, which is connected in series with the work contacts th of all of the rectifier devices connected to the signal frequency NEN DC relay. 5. AC signaling system according to claim, characterized in that the energy limiting device is designed so that in the event of a disturbance in the receiving equipment generated by a sudden, temporary voltage wave, this disturbance is eliminated within such a period that the reception of a signal immediately following the voltage wave is not prevented becomes. 6i. Wechselstromsignalisierungsanlage nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeich net, dass die Energiebegrenzungsvorrich- tung eine Elektronenverstärkerröhre zu sammen mit einem in ihren Gitterstrom kreis eingeschalteten Gitterkondensator und einer zu diesem in Nebenschluss ge legten Gitterableitung besitzt. 6i. AC signaling system according to dependent claim 5, characterized in that the energy limiting device has an electron amplifier tube together with a grid capacitor connected to its grid current circuit and a grid conductor connected to it. 7. Wechselstromsignalisierungsanlage nach Unteranspruch 4, in welcher ein Signal zwei Frequenzen umfasst, dadurch ge kennzeichnet, dass beim Empfang eines Signals ein gewöhnliches, zur Impuls übertragung bestimmtes Relais auf die eine Frequenz anspricht, und ein lang samer als dieses arbeitendes Relais auf die andere. B. Wechselstromsignalisierungsanlage nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeich- net, dass ein Mittel vorgesehen ist, um den Empfang eines Signals vom langsamer abfallenden Relais unabhängig zu machen. 7. AC signaling system according to dependent claim 4, in which a signal comprises two frequencies, characterized in that when a signal is received, an ordinary relay intended for pulse transmission responds to one frequency, and a slower relay than this working relay to the other. B. AC signaling system according to dependent claim 7, characterized in that a means is provided to make the reception of a signal from the slower falling relay independent. 9. Wechselstromsignalisierungsanlage nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeich net, dass wenigstens ein zusätzliches Fil ter und ein Gleichrichter ausser den zum Durchlassen der genannten Signalfre quenzen vorgesehenen Filtern und eine Schutzvorrichtung, welche nur durch den vom genannten zusätzlichen Filter durch gelassenen Strom gesteuert wird, vorge sehen sind. 9. AC signaling system according to dependent claim 4, characterized in that at least one additional Fil ter and a rectifier other than the filters provided for the passage of said signalfrequencies and a protective device which is only controlled by the current passed through by said additional filter, see easily are. <B>10.</B> Wechselstromsignalisierungsanlage nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeich net, dass die Signalempfangsausrüstung in Reihe geschaltete Verstärkerelektro- nenröhren besitzt, wobei Änderungen in der Ausgangsleistung der ersten Röhre Änderungen in der Gitterspannung der zweiten Röhre über einen Transformator bewirken, der eine zusätzliche Wicklung besitzt, die mit mindestens einem auf eine der Signalfrequenzen abgestimmten Spannungsresonanzstromkreis in Reihe geschaltet ist. <B> 10. </B> AC signaling system according to dependent claim 2, characterized in that the signal receiving equipment has amplifier electron tubes connected in series, changes in the output power of the first tube causing changes in the grid voltage of the second tube via a transformer which has an additional winding which is connected in series with at least one voltage resonance circuit tuned to one of the signal frequencies.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2431167A (en) * 1944-02-03 1947-11-18 Rca Corp Radio alarm and two-way telephone system

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