CH191137A - Schussfadeneinführungs- und Anschlageinrichtung für Webstühle. - Google Patents

Schussfadeneinführungs- und Anschlageinrichtung für Webstühle.

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CH191137A
CH191137A CH191137DA CH191137A CH 191137 A CH191137 A CH 191137A CH 191137D A CH191137D A CH 191137DA CH 191137 A CH191137 A CH 191137A
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CH
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Shimwell Oliver
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Shimwell Oliver
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      Schussfadeneinführungs-    und Anschlageinrichtung für Webstühle.    Gegenstand des Hauptpatentes ist eine       Schussfadeneinführungs-    und Anschlageinrich  tung für Webstühle, bei denen der     Web-          schützen    ausser Berührung mit der untern  Lage der     Kettfäden    unterstützt wird, und  bei denen das Anschlagen nicht durch das  Ried     (Rietblatt),    sondern durch einen zusätz  lichen kammartigen Teil bewirkt wird, wel  cher hinter dem     Schussfaden    aufsteigt, sich  nach vorn gegen den     Warenschluss    hinbewegt,

    unter die Höhe des     Faches    niedergeht und  in seine Ausgangsstellung zurückkehrt.  



  Die Erfindung     betrifft    eine weitere Aus  bildung dieser Einrichtung und besteht darin,  dass der Webschützen bei seinem Durchgang  durchs Fach vollständig unabhängig vom  Ried durch     abwärtsragende    Arme oder Finger  getragen wird, welche zu beiden Seiten des  Webschützen liegen und eine Laufbahn für  denselben bilden.  



  Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegen  standes sind in der Zeichnung dargestellt,  und zwar zeigt         Fig.    1 in schematischer Darstellung einen  Schnitt durch einen Webstuhl mit der Ein  richtung nach einer ersten Ausführungsform.  



       Fig.    2 zeigt eine schematische Ansicht  einer Vorrichtung zur Erzielung einer Seit  wärtsbewegung des Riedes.  



       Fig.    3 zeigt eine Seitenansicht des Riedes:       Fig.    4 zeigt in schematischer Darstellung  einen Schnitt durch einen Webstuhl ohne  Ried mit der Einrichtung nach einer zweiten  Ausführungsform.  



  In     Fig.    1 bezeichnet     a    das Ried, b und c  sind die Litzen, d ist der Anschlagkamm,  e der     Webschützen    und f sind die Fettfäden.  Bei seinem Durchgang durch das Fach wird  der Webschützen e zwischen     abwärtsragenden     Armen oder Fingern<I>g</I> und<I>h</I> gehalten, welche  zwischen sich eine Laufbahn bilden. Die  wirksame Fläche der Arme oder Finger     g     ist so gestaltet, dass dieselbe eine Laufbahn  für eine Rippe i des     Webschützen    bildet,  während jeder der Finger h einen Vorsprung      h' hat, welcher unter die hintere Kante des  Webschützen ragt.  



  Die Arme oder Finger y, h sind an einer  Querschiene j befestigt und lassen Abstände  zwischen sich für den Durchgang der     Kett-          fäden.     



  Der Anschlagkamm d tritt in die     Kett-          fäden    ein, wenn das Fach geschlossen ist  und alle     Kettfäden    in einer Flucht liegen.  Der Mechanismus zur Betätigung des An  schlagkammes mag der gleiche sein wie im  Hauptpatent beschrieben.  



  Das Ried a kann so angeordnet sein, dass  es auf dem Webstuhl eine seitliche Hin- und       Herbewegung    ausführt, indem es wie aus       Fig.    2 ersichtlich eine Antriebsbewegung  durch den Exzenter     a'    erhält., um die     Kea-          fäden    verschieden zwischen die Zähne     d    des  Anschlagkammes bei den aufeinanderfolgen  den Anschlägen einzulegen, um auf diese  Weise ein gleichmässiges Gewebe zu erhalten.  



  Im dargestellten Beispiel mögen die     Kett-          fäden    x und     y    zusammen zwischen zwei  Zähnen des Anschlagkammes bei einem An  schlag und die     Kettfäden        J    und     z    zusammen  beim folgenden Anschlag liegen. Die Grup  pierung hängt     indessen    ab von der Anzahl       Kettfäden    im Ried, dem Abstand der     Zähne     des     Anschlagkammes    und dein Hub der     Seit-          wärtsbewegung-    des Riedes.

   Das Ried hat  gewöhnlich     zwei    Fäden pro Zahn für dickes  Garn, wenn jedoch die in den     Fig.    2 und 3  dargestellte     Riedanordnung    verwendet wird  hat der Kamm einen Zahn pro Faden. Wie  aus der     Zeichnung    ersichtlich, besteht das  Ried aus zwei Teilen, deren Zähne gegen  einander versetzt sind, d. h. der eine     Riedteil     enthält die eine Hälfte der Zähne und der  andere     Riedteil    die andere Hälfte der Zähne.  Die beiden Teile sind divergent zueinander,  so dass, während alle Fäden in einer Flucht    am Grunde des Riedes liegend richtig von  einander distanziert sind, im obern Teil des  Riedes genug Raum für die Fäden vorhan  den ist, um sich frei kreuzen zu können.

    



  Beider in     Fig.    4 dargestellten Anordnung  ist am Webstuhl kein Ried vorgesehen und  der Anschlagkamm     d    tritt zwischen die     Kett-          fäden    in der Nähe der Linie der     Litzenaugen     b, c, wenn diese die     Kettfäden    durch Senken  der obern Reihe     Kettfäden    auf die Höhe der  untern in eine Flucht gebracht haben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schussfadeneinführungs- und Anschlagein- riehtung für Webstühle, bei denen der Web- schützen ausser Berührung mit der untern Lage der Kettfäden unterstützt wird, und bei denen das Anschlagen nicht durch das Ried (Rietblatt), sondern durch einen zu sätzlicheri kammartigen Teil bewirkt wird, welcher hinter dem Schussfaden aufsteigt, sich nach vorn gegen den Warenschluss hin bewegt,
    unter die Höhe des Faches nieder geht und in seine Ausgangsstellung zurück kehrt, dadurch gekennzeichnet, dass der Web- schützen bei seinem Durchgang durchs Fach vollständig unabhängig vom Ried durch ab wärtsragende Arme oder Finger getragen wird, welche zu beiden Seiten des Webschützen liegen und eine Laufbahn für denselben bilden UNTERANSPRUCH:
    Einrichtung gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Anschlagkamm so angeordnet ist, dass er bis dicht an die Litzenaugenreihe kommt, wenn alle Kettfäden vor dem Anschlag ausgerichtet sind, wobei kein Ried zwischen den Geschirren und der Schützenlaufbahn liegt.
CH191137D 1935-07-06 1936-06-11 Schussfadeneinführungs- und Anschlageinrichtung für Webstühle. CH191137A (de)

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