CH191229A - Einrichtung zum Mischen von Flüssigkeiten. - Google Patents

Einrichtung zum Mischen von Flüssigkeiten.

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CH191229A
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Hejduk Frantisek
Jan Dr Neumann
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Hejduk Frantisek
Jan Dr Neumann
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  Einrichtung zum Nischen von Flüssigkeiten.    Es sind Einrichtungen zum Mischen von  zwei oder mehreren Flüssigkeiten bekannt,       hei    denen die Menge jeder Flüssigkeit mit  einem zugehörigen     Durohflussmesser        gemessen     wird und die durchgeflossene Menge nach  dem gewünschten     14lischverhältnis    von den  Absperrorganen so geregelt     wird,    dass das  Gemisch der Flüssigkeiten das verlangte  Mischverhältnis aufweist.  



  Die bisher     bekannten    Regelsysteme zur  Erzielung des richtigen Mischverhältnisses  sind verschieden. So sind z. B. einzelne     Mess-          apparate    in ihrer Bewegung gebunden oder  die Drosselorgane, welche den     Flüssigkeits-          durchfluss    durch die Messer regeln, werden       mit    Hilfe von Servomotoren     in    Abhängigkeit  von der     Durchflussgeschwindigkeit        respektive     von den Drücken, welche bei verschiedenen       Durchflussgeschwindigkeiten    auftreten, ge  schlossen.

   Diese Einrichtungen haben zahl  reiche     -Mängel,    die     eine    Ungenauigkeit des  Mischverhältnisses zur Folge haben, beson  ders dann, wenn Unregelmässigkeiten im    Gang irgendeines Messers oder in der För  derung irgendeiner Flüssigkeit auftreten. So       kann    z.

   B. bei den in der Bewegung gebun  denen     Messern    der Fall eintreten, dass der       Flüssigkeitsdurchlauf    infolge erschöpften  Vorrats oder einer     Pumpenstörung    aufhört,  in welchem Falle dann dieser Messer von  dem zweiten,     respektive    den andern     Messern     bewegt wird und eine Menge registriert,  welche in Wirklichkeit den Messer nicht  durchflossen hat, wodurch natürlich auch das  Mischverhältnis gestört wird.  



  Bei     Einrichtungen    mit selbsttätiger Rege  lung des Flüssigkeitsdruckes vor jedem Mes  ser tritt wiederum der Mangel auf, dass das       Öffnen    oder Schliessen des Reglers stets eine       gewisse    Zeit braucht, welche je nach den  Umständen verschieden lang sein kann, d. h.  das     Schliessen    oder Öffnen des     Reglerorganes          geschieht    stets mit einer gewissen Verzöge  rung, während der eine grössere oder kleinere  Menge durchfliesst als für das erforderliche  Mischverhältnis     nötig    ist. In beiden Fällen      ist es schwer, das Mischverhältnis zu ändern,  wie dies der praktische Bedarf erfordert.  



  Zweck der Erfindung ist, diese Mängel  zu beseitigen, und     zwar    dadurch, dass jeder       Messer    neben dem Hauptzählwerk noch ein  Vergleichszählwerk erhält, dessen Antrieb bei  jedem Messer durch ein     Vorgelege    erfolgt,  dessen Grösse indirekt dem Anteil der ent  sprechenden Flüssigkeit in dem fertigen Ge  misch proportional ist, so dass bei Einhal  tung der     Durchflussmengen    im richtigen     Ver-          hältnis    alle Hilfszähler beständig gleiche  Zahlen anzeigen.  



  Zur selbsttätigen Erhaltung des richtigen  Mischverhältnisses wird mit Vorteil ein Dif  ferentialgetriebe verwendet, das stets zwi  schen zwei     Durchflussmessern,    z. B.     zwischen     deren Zählwerken angeordnet ist und ein  doppeltes Absperrorgan beeinflusst.  



  Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel der Erfindung mit den zugehörigen  Einzelheiten und Änderungen dargestellt.       Fig.    1 zeigt schematisch die Gesamtanord  nung der     Mischvorrichtung    mit     selbsttätiger     Mengenregelung für zwei zu mischende Flüs  sigkeiten;     Fig.    2 ist das Schema der Einrich  tung für vier zu mischende Flüssigkeiten;

         Fig.    3 zeigt die geänderte Ausstattung der  beiden     Zählerkästchen    mit Wechselrädern  auf der     Stirnseite        des    Kästchens;     Fig.    4  stellt die geänderte Ausführung nach     Fig.    1  mit eingebautem Servomotor dar.  



  Bei der Ausführung nach     Fig.    1 strömen  die beiden zu mischenden, von Luft     befreiten     Flüssigkeiten unter Druck durch die Leitun  gen 1 und 2 über die zugehörigen Absperr  hähne 3 und 4 in die     Durchflussmesser    5 und 5'  und verlassen diese durch die Rohrleitungen  7 und 8 des Ventilgehäuses 9, in welchem  ein     doppeltes        Reglerventil    eingebaut ist, das  selbsttätig das gegenseitige Mischverhältnis  reguliert. Das Gemisch beider Flüssigkeiten  strömt dann in den Mischkopf 10 zwecks  gründlicher     Durchmischung    und von dort in  den Lagerbehälter. Die     Flussrichtung    der  beiden Flüssigkeiten ist mit Pfeilen bezeich  net.

   Die verwendeten     Durchflussmesser    un-         terscheiden    sieh von den normalen nur in der  Ausführung ihrer doppelten Zählwerke und  deshalb sind die     Messorgane    der     Durchfluss-          kammer    auf der Zeichnung nicht dargestellt.  



  Jeder     Durchflussmesser    ist mit zwei Zähl  werken ausgestattet, und     zwar    einem Total  zähler 16 und einem Vergleichszähler 19.  Der Antrieb dieser beiden Zähler erfolgt von  der Messerwelle her durch das Kegelrad  paar<B>11,</B> 12 auf die Welle 13 und von dieser  Welle über das     Stirnradpaar    14 und 15 auf  den Totalzähler 16, welcher den Gesamt  durchfluss in Litern anzeigt.

   Die Welle 13 ist  bis auf die Aussenseite des     Zählwerkkäst-          ehens    49 verlängert und auf deren Ende ist  ein weiteres Zahnrad 17 aufgesetzt, das in  das Rad 18 auf der Welle 18a eingreift,  welche mit der Welle     19c.    des     vermittels    des  Handrädchens 20 auf Null     rückstellbaren     Hilfszählers 19 gleichachsig ist. Die Über  setzungszahnräder 17 und 18, die ausserhalb  des     Zählerkästchens    49 liegen, sind auswech  selbar und durch einen Deckel 21 abgeschlos  sen.

   Wenn diese Räder 17 und 18 gleichen  Durchmesser aufweisen, so zeigt das Hilfs  zählwerk 19 ebenfalls den     Durchfluss    in  Litern an, bei einem     andern    Übersetzungs  verhältnis der Räder 17 und 18 gibt das  Zählwerk nur der     Durehlaufmenge    propor  tionale Werte an.

   Wenn das Übersetzungs  verhältnis der Räder 17 und 18 bei beiden  oder allen     Durchflussmessern    indirekt pro  portional der     Durchflussgeschwindigkeit    der  Flüssigkeit gewählt wird und das genaue  Verhältnis der     Durchflussgeschwindigkeit     entsprechend dem Mischverhältnis erhalten  bleibt, so erscheinen auf den Hilfszählwerken  aller Messer ständig gleiche Zahlen, so dass  der     Durchfluss    jeder Flüssigkeit auch direkt  durch die Hähne 3 und 4 so geregelt werden  kann, dass die Hilfszähler 19, 19' ständig  0<B>0-</B> e       iche    Zahlen anzeigen und dadurch das  richtige     'Nlischv        erhältnis    erreicht wird.

   Die  von den Hilfszählern 19, 19' angezeigten ab  soluten Werte können z. B. so gewählt wer  den, dass jedes Zählwerk die fertige Gemisch  menge oder deren proportionalen Teil, z. B.       lio    anzeigt. Die     Übersetzungswechselräder         18, 17 (siehe auch     Fig.    3) können mit der  prozentuellen Flüssigkeitsmenge bezeichnet  sein, welche den Messer bei der     Verwendung     des entsprechenden Räderpaares in den  zusammenarbeitenden Messern durchfliesst.  Hierbei muss die Bedingung erfüllt werden,  dass die Summe aller prozentuellen     iosengen     100 beträgt.  



  Beim zweiten Messer 5' sind die beschrie  benen Bestandteile     zwischen    beiden Zählwer  ken 16' und 19' dieselben wie bei dem Mes  ser 5, jedoch mit dem Unterschied, dass die  beiden Übersetzungszahnräder 17' und 18'  in entgegengesetztem Übersetzungsverhältnis  angebracht sind, wie dies aus der Figur her  vorgeht.  



  Die Bewegung der beiden     Hilfszähler    19       bezw.    19' eines jeden Messers wird     vermittels     der Zahnräder 22, 23, 24 auf die Hilfswellen  25 und 26     übertragen,    von denen sich eine im  positiven, die andere im negativen Sinne be  wegt. Beide Wellen 25 und 26 sind aus den       Zählerkästchen    herausgeführt und wirken  auf das Differentialgetriebe 6. Dieses be  steht aus dem     mittleren    Kegelrad 27 auf der  verlängerten Welle 26 und aus dem mittleren  Kegelrad 28 auf der verlängerten Welle 25.

    Zwecks Erleichterung der Gleichachsigkeit  der Wellenteile in den Lagern 29 und 30, hat  die Welle 25 Universalgelenke 31, eventuell  können nicht eingezeichnete Reibungskupp  lungen zwischen die     Abschnitte    der Wellen  25 eingebaut sein. In die Räder 27 und 28  greifen die Umlaufräder 32 und 33 ein, die  mit ihrer Achse 34 im Käfig 35 liegen, der  frei beweglich auf der Welle 26 angeordnet  ist. Mit der Nabe des Käfigs 35 ist aussen  der Hebelarm 36 verbunden, dessen Ende  durch die Zugstange 37 mit der Spindel 39  des doppelten     Reglerventils    9     verbunden    ist.  Das Ventil 9 hat zwei Teller 38 und 38', die  auf der gemeinsamen Spindel 39 befestigt  sind.

   Beide Teller sind von der Druckein  wirkung der Flüssigkeit unter dem Ventil in  der Weise entlastet, dass sie mit den Deckeln  40 durch die elastischen, gewellten, dünn  wandigen Bälge verbunden sind, welche  gleichzeitig die Abdichtung der     Innenräume       nach aussen bildet. Die Teller 38 und 38'  können sich in ihren     Endlagen    auf den Sit  zen 41 und 41'     abstützen.    In der in der       Zeichnung    dargestellten     Mittellage    der Spin  del 39 sind die Teller von den Sitzen 41 und  41' abgehoben. Durch     Verschiebung    der  Spindel 39 in der einen oder andern Rich  tung aus der Mittellage wird stets ein Ven  til gedrosselt, wogegen sich das zweite noch  weiter öffnet.

      Die ganze Einrichtung, die mit dem be  schriebenen Differentialgetriebe und dem  doppelten     Reglerventil    versehen ist, wirkt  ganz automatisch dadurch, dass der Durch  fluss der beiden Flüssigkeiten ständig in dem  voraus bestimmten Verhältnis erhalten bleibt.

    Nach Einsetzen der zugehörigen Überset  zungsräder 17 und 18     bezw.    17' und 18'     in     beide Messer und nach Öffnen der Hähne 3  und 4 drehen sich     beim        Flüssigkeitsdurch-          fluss    im     richtigen        Mischungsverhältnis    die       Vergleichshilfszähler    19 und 19' mit gleicher  Geschwindigkeit.     Mit        ihnen    drehen sich mit  gleicher     Geschwindigkeit    auch die mittleren  Zahnräder 27 und 28 des Differentialgetrie  bes, sowie auch die     Umlaufräder    32 und 33  auf der Achse 34.

   Diese     Achse    und deren  Käfig sind bewegungslos, wenn der Druck  bei beiden Messern gleich ist. Tritt aber  infolge höheren Druckes einer Flüssigkeit  vor dem Messer 5 oder 5' oder aus einem an  dern     Grunde    ein grösserer     Flüssigkeitsdurch-          fluss    auf, z. B. im Messer 5, so dreht sich  dieser rascher und mit ihm auch die Hilfs  welle 26 mit dem Rad 27, wodurch auch der  Käfig 35 mit dem Hebelarm 36 in Bewe  gung gerät.

   Dadurch entsteht eine Verschie  bung der Welle 39 und eine     Verringerung     des     Durchflussquerschnittes    zwischen dem be  treffenden Teller 38 und dem Sitz 41. und  gleichzeitig eine Vergrösserung des Durch  flusses zwischen dem Teller 38' und dem  Sitz 41' und auch die entsprechende     Ände-          rung    der     Durchflussgeschwindigkeit    auf das  gewünschte Mass.

   Bei zufälliger Verringe  rung der     Durchflussgeschwindigkeit        einer"     Flüssigkeit entsteht der umgekehrte Vorgang,  der eine Vergrösserung des Durchflussquer-      schnitten bei der zweiten Flüssigkeit und da  mit die selbsttätige Ausgleichung der     Durch-          flüsse    zur Folge hat.  



  Beim Mischen von mehr als zwei Flüssig  keiten ist es nötig, die Apparate nach     Fig.    2  anzuschliessen, welches Schema für vier  Flüssigkeiten gilt. Die Rohrleitungen sind  mit vollen Linien, die Wellen und Zugstan  gen mit durchbrochenen Linien dargestellt.  Die     Flussrichtungen    sind mit Pfeilen be  zeichnet. Die Flüssigkeiten fliessen durch  Leitungen (1, 2, 2', 2") zu und werden von  den Messern (5, 5', 5", 5"') gemessen. Der  Ausfluss aus den ersten zwei Messern 5 und  5' regelt sich selbsttätig mit dem doppelten       Reglerventil    9, das von dem Differentialge  triebe 6 beherrscht wird. Die Wellen 25 und  26 übertragen die Messerbewegung auf das  Differentialgetriebe 6, die Zugstange 37  überträgt die resultierende Bewegung auf  das Ventil 9.

   Das Gemisch beider Flüssig  keiten fliesst durch die Leitung 7' ab und  mischt sich dann im zweiten Ventil 9' mit  der dritten Flüssigkeit, die vom     Durchfluss-          messer    5" gemessen wird. Das zweite Dif  ferentialgetriebe 6' ist mit     den    Wellen 26'  und 25' zwischen dem zweiten Messer 5' und  dritten Messer 5" angeordnet. Das Gemisch  der drei Flüssigkeiten     strömt    dann durch die       Leitung    7" und mischt sich weiter im drit  ten     Ventil    9" mit der vierten Flüssigkeit,  die mit dem     vierten    Messer 5"' gemessen  wird.

   Das     dritte    Differentialgetriebe 6",       welches        das        dritte    Ventil 9" mit der Zug  stange 37" dirigiert, ist zwischen dem dritten       Messer    5" und dem vierten Messer 5"'     ein-          gebaut    und mit diesem durch die Wellen 26"  und 25" verbunden.  



       Tritt    eine     Unterbrechung    im     Zufluss    der  so gebundenen Messer ein, sei es durch Be  schädigung oder dadurch, dass der     Zufluss     aufhört, wenn z. B. -der Vorrat einer zu  mischenden Flüssigkeit erschöpft ist, so blei  ben automatisch alle     weiteren    Messer stehen,  wodurch verhindert wird, dass das gewünschte  und     voreingestellte    Mischverhältnis gestört  wird.    Auf gleiche Weise kann aus Manipula  tionsgründen eine ganze Mischanlage mit be  liebig vielen Messern durch     Durchflussabsper-          rung    von lediglich einem Messer von Hand  aus abgestellt werden.

   In diesem Falle ist  es angezeigt, den     Durchfluss    des letzten 31es  sers in der Reihe (5 "') abzusperren, der auf  das letzte     Regulierventil    (9") wirkt. Diese  Möglichkeit ist besonders wichtig, wenn die  ser Messer 5"' mit einer     Einrichtung    zur       Voreinstellung    der gesamten Gemischmenge  versehen ist, welche nach Erreichung der  gewünschten Menge selbsttätig den Durch  fluss lediglich bei einem Messer absperrt,     -wo-          bei    diese     Voreinstellun.gseinrichtung    durch  die Welle des.

   zugehörigen Hilfszählwerkes  betätigt wird, die bereits die reduzierte Be  wegung im verlangten Mischverhältnis be  sitzt, und das in der Weise, dass sein Ver  gleichswert gleich oder proportional der ge  samten Gemischmenge ist, wie dies bereits  erwähnt wurde.  



  Die     Fig.    3 zeigt eine abweichende Anord  nung der     Übe.rsetzungswechselräder    17 und  18 in der Stirnseite 46 des     Zählerkästchens,     welche     verglaste    Längslöcher über den Rol  lenzählern besitzt und eine     Ausnehmung    60  aufweist, in welche die aus dem Kasten  innern tretenden Wellen 50 und 51 reichen.  Die     Ausnehmung    kann mit einem Deckel  versehen sein, welcher in der Zeichnung nicht  dargestellt ist.

   Die Welle 25     bezw.    26 für  den Antrieb des     Differentialgetriebes        (Fig.    1)  ist seitlich     herausgeführt.    Die     Ausnehmung          60        kann        auch     zwei Zählwerken,  über ihnen oder unter ihnen angeordnet sein.

    Diese Anordnung der auswechselbaren Über  setzungsräder gestattet die Anlage der  Mischeinrichtung hinter einer schrägen oder  senkrechten     Paneelplatte,    in deren Ebene die       Stirnwände    der     Zählerkästehen    angebracht  sind, wogegen die eigentlichen     Durchfluss-          messer    hinter der Wand liegen.  



  Das Wesen der Erfindung bleibt unver  ändert, wenn die selbsttätige     Durchlaufrege-          lung    im gewünschten Mischverhältnis durch  eine Bewegung erfolgt, welche direkt von  einem andern bewegten Teil     des'Messers    ab-      geleitet wird. Vorteilhaft ist es allerdings,  die Bewegung vom auf Null     rückstellbaren     Vergleichszählwerk     abzuleiten,    das bei der  selbsttätigen Regelung lediglich zur Kon  trolle der     richtigen.    Funktion     für    die selbst  tätig arbeitenden Organe dient.  



  Für Einrichtungen von grossen     Leistun-          gen    wird zur     Verstellung    der     Reglerventile     eine bedeutende Kraft benötigt, welche ein  normales, verhältnismässig schwaches Zähl  werk nicht entwickeln     könnte.    In solchen  Fällen wird die Ventilbewegung durch einen  elektrisch, hydraulisch usw.     angetriebenen     Servomotor geregelt, und die resultierende  Bewegung vom     Differentialgetriebe    be  herrscht nur den     Reglerapparat,    der den Ser  vomotor in Bewegung setzt.

       Ein.    Ausfüh  rungsbeispiel .eines elektrischen Servomotors  ist in     Fig.    4 dargestellt. Die Kurbel 36 der       Käfignabe    35 des Differentialgetriebes 6  treibt mit der Zugstange     37,den        Wage@bälken     51, in dessen Mittelteil die     Zugstange    52 an  geschlossen ist, die mit dem Anker 53 des       elektrischen        Schalters    in Verbindung steht,  und das     zweite    Ende des Balkens ist mit der  Spindel 39 des doppelten     Reglerventils    9  verbunden.

   Der     Anker    53 des elektrischen  Schalters arbeitet abwechselnd mit zwei  Paaren oberer Kontakte 55     bezw.    unterer  Kontakte 56, wodurch der     reversierbare     Elektromotor 5 7 in Tätigkeit gesetzt     wird,     der den     Schneckenantrieb    58 antreibt und  mit Hilfe des Schneckenrades 59 die Spindel       39.des        Ventils.9    und     damitdas        gelenkigeEnde     54     des        Balkens    51 verstellt;

   nach Erreichung  der gewünschten Lage der Spindel 39 wird  der .Strom an den     Kontakten.    55 und 56 unter  brochen. Die elektrische     Leitung    ist für  Gleichstrom gezeichnet, wirkt jedoch ebenso  bei Drehstrom, bei dem ein Leiter direkt an  den Elektromotor angeschlossen werden  kann.  



  Sobald der Messer 5' ein kleinere Flüssig  keitsmenge als ihrem Verhältnis in der Mi  schung entspricht, zu     liefern    beginnt, oder  wenn die durch den Messer 5 gelieferte Flüs  sigkeitsmenge grösser     ist,    besitzen die Wel  len 25 und     2=6    verschiedene Drehzahlen, wo-    durch     eine        Differentialbewegung        entsteht,     welche auf den     Hebel,316    und 37     in,der        R1Ch-          tung    nach oben     einwirkt.    Der     Sclhwinghebel     51 kommt in die     strichlierte    Lage,

   wobei der  Punkt 54 einerseits durch den Widerstand  des     Steuerungsorganes,    anderseits durch .den  Widerstand der     .Schneckenübersetzung    58, 59  in seiner ursprünglichen     Lage    gehalten wird.  Der Ausschlag des Schwinghebels 51 hat  eine Verschiebung des Ankers 53 zur Folge,  wobei durch Schliessen der     Kontakte    55 das  Anlassen     zdes        Elektromotors    57 erfolgt.  Durch die     Bewegung    .des Elektromotors 57  wird das Ventil 9 mit Hilfe der Schnecken  übersetzung 58, 59 in eine neue Lage ver  stellt und die Spindel 39 wird so verschoben,  dass :der Punkt 54 in die Lage 54' übergeht.

    Durch die     Bewegung-dieser    Spindel 39 macht  auch der Schwinghebel 51 einen Ausschlag  und der mit ihm verbundene Anker wird     aus     der Berührung mit den     Kontakten.    55 aus  gerückt, wodurch der Elektromotor 57 ab  gestellt wird. Dadurch wird eine neue Lage  des Ventils 9 erreicht, bei welcher ein rich  tiges Mischungsverhältnis     erhalten    bleibt.  Eine jede Bewegung des Differentials (in  welcher Richtung auch immer) hat eine Ein  schaltung des Elektromotors zur Folge. Die  Bewegung     des        Steuerungsventils    in eine neue  Gleichgewichtslage hat eine Ausschaltung  des Elektromotors zur Folge.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Mischen von zwei oder mehreren Flüssigkeiten, bei der ,diedurch die .Einrichtung durchfliessenden Mengender ein zelnen Flüssigkeiten mit Durchflussmessern gemessen werden, die mit Hauptzählern. und auf Null rückstellbaren Vergleichszählern ausgestattet sind, dadurch gekennzeichnet,
    dass zum Antrieb des Hilfszählers (19, 19') eines jeden Durchflussmessers (5, 5') eine Übersetzungsvorrichtung (17, 18 und 17', 18') vorgesehen ist, deren Übersetzungsver- hältnis dem Anteil der entsprechenden Flüs sigkeit im fertigen Gemisch indirekt pro portional ist, so dass bei Einhaltung der Durchflussmengen im richtigen Mischverhält- nis alle Hilfszähler (19, 19') ständig gleiche Zahlen anzeigen.
    UNTERANSPRüCHE: 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Gesamt übersetzung zwischen dem Hauptzähler (16, 16') und dem Hilfszähler (19, 19') eines jeden Messers (5, 5') gleich dem Verhältnis der Menge der entsprechenden Flüssigkeit zur Gemischmenge ist. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Gesamt übersetzung zwischen dem Hauptzähler (16, 16') und dem Hilfszähler (19, 19') eines jeden Messers (5, 5') gleich dem Verhältnis der Menge der entsprechenden Flüssigkeit zur zehnfachen Gemisch menge ist. 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass zwischen zwei Durchflussmes- sern (5, 5') ein Differentialgetriebe (6) angeordnet ist, auf welches von jedem Messer (5, 5') dessen reduzierte Bewe- gung durch die auswechselbare Über setzungsvorrichtung (17, 18 und 17', 18') übertragen wird und die Differenz der reduzierten Bewegungen beider Messer (5, 5') durch dieses Differentialgetriebe (6) auf das doppelte Absperrorgan (19) übertragen wird,
    welches die Durchflüsse der zu mischenden Flüssigkeiten be herrscht. 4. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass bei der Mi schung von mehreren Flüssigkeiten zu erst zwei Flüssigkeiten zusammen ge mischt werden, das Gemisch der beiden mit der dritten und das entstandene Ge misch mit der vierten Flüssigkeit ge mischt wird. 5.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Übersetzungsvor richtung (17, 18 und 17', 18') zwischen dem Hauptzähler (16, 16') des Messers (5, 5') und dem Hilfszähler (19, 19') mit den Wellen (2,5, 2:6) für den Antrieb des Differentialgetriebes (6) verbunden ist und ausserdem auswechselbar und von aussen zugänglich ist. 6.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die auswechselbare Übersetzungsvorrichtung (17, 18) in einer Vertiefung auf der Stirnfläche (46) des Zählerkästchens (49) liegt, und zwar neben den Ausschnitten (47, 48) für die Ziffern der Zähler (47, 48).
    7. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die auswechselbare Übersetzungsvorrichtung (17, 18) in einer Vertiefung auf der Stirnfläche (46) des Zählerkästchens (49) liegt, und zwar zwischen den Ausschnitten (47, 48) für die Ziffern der Zähler. B. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Zählerkästchen (49) ausserhalb des Messers angeordnet ist.
    9. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass im Ventilgehäuse (9), in welches die Zuleitung (7, 8) von beiden zusammenarbeitenden Messern (5, 5') mündet, entlastete und abgefederte Ventilteller (38, 38') angeordnet sind, welche miteinander verbunden sind und gemeinsam durch die Spindel (39) des Differentialgetriebes (6) der beiden Mes ser (5, 5') gegenüber den festen Ventil sitzen (41, 41') so betätigt werden kön nen, dass der Durchfluss aus der einen Leitung gedrosselt, aus der zweiten Lei tung dagegen in stärkerem Masse frei gegeben wird und umgekehrt. 10.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 3 bis 6 und 9, da durch gekennzeiehnet, dass die mecha nische Verbindung zwischen dem Diffe rentialgetriebe (6) und dem Durchfluss- reglerorgan (9) durch einen Servomotor vermittelt wird, wobei die resultierende Bewegung vom Differential (6) auf den regelnden Teil des Servomotors im Sinne seiner Einschaltung übertragen wird, die Bewegung des Durehflussreglerorganes (9)
    auf diesen Bestandteil dagegen im Sinne seiner Abstellung wirkt.
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