CH191269A - Neigungswaage. - Google Patents
Neigungswaage.Info
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- G01G23/06—Means for damping oscillations, e.g. of weigh beams
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Description
Neigungswaage. Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Neigungswaage mit optischer Übertragung einer Gewichtsanzeigemarke auf das Ablese fenster. Bei dieser Waage sind die gegenläu fig schwenkbaren Gewichtspendel koaehsial zueinander auf einer gemeinsamen Pfanne gelagert und mittels einer Traverse an das Gehänge des Zugbalkens der Waage ange schlossen, so dass eine selbsttätige Nullein stellung der Waage auch bei einer unebenen Aufstellung derselben ermöglicht ist. Mit den Gewichtspendeln kännen Flüssigkeits bremsen verbunden sein, welche das Aus schwingen der Pendel dämpfen.
Die Bewe gung für die optische Übertragung einer festen Marke oder der Zeichen einer -Skala auf das Ablesefenster kann vom Gehänge des Zugbalkens abgenommen werden. In der bei liegenden Zeichnung ist der Erfindungs gegenstand in zwei Ausführungsbeispielen dargestellt.
Abb. 1 zeigt schematisch den Oberteil einer Neigungswaage mit optischer Übertra gung einer festen Marke; Abb. 2 ist eine iSeitenansicht der Pendel und einiger weiterer Teile; Abb. 3 stellt den Oberteil einer Neigungs waage mit Skalenzeichenübertragung und Abb. 4 den Schnitt einer Flüssigkeits bremse dar.
In. Abb. 1 ist 1 .der Zugbalken einer Waage, d. h. derjenige Balken, der die von der zu bestimmenden Last herrührende Zugkraft k aufnimmt. Mit demselben ist das Gehänge 2 durch Pfanne und Schneide ver bunden. Im obern Teil des Gehänges 2 stützt sieh die Traverse 3 mit der iSchneide 4 ab. Die Traverse 3 ist in gleichen Abständen von der Schneide 4 durch die Bänder 5 und 6 über die zwei gegenläufig schwenkbaren Kurvenscheiben 7 und 8 mit deren Pendel gewichten 9 verbunden.
Die Pendelgewichte 9 und die Kurvenscheiben 7 und 8 werden beim Wägen verschwenkt, um gemeinsam das ausgleichende Gegengewicht zu der durch den ,Zugbalken 1 auf das Gehänge 2 über tragenen, von der Last herrührenden Zug kraft zu erhalten. Die Teile 7, 9 bezw. 8, 9 ruhen mittels einer Schneide auf einer ge meinsamen Pfanne 10. Mit den Kurvenschei ben 7 und 8 sind Hohlringe 11, Abb. 2 und 4, verbunden.
Diese Ringe 11 umschliessen beispielsweise einen kreisförmigen Hohl raum 12, der zum Teil mit einer schweren Flüssigkeit. (Quecksilber) gefüllt und oben von einer Wand 11' durchsetzt ist, so dass zwischen dieser und den Niveaus der Flüs sigkeit Luftpolster entstehen können. Bei einem schnellen bezw. stossartigen Bewe gungsangriff auf die Gewichtspendel wir ken die Trägheit des Quecksilbers und das Luftpolster dämpfend. Blenden 13 mit abge stimmten Bohrungen erhöhen die Bremswir kung.
Am Waagengehänge sitzt eine Licht quelle 14 mit einer feststehenden Marke 15, Abb. 1. An das Gehänge 2 ist gelenkig ein um die Achse 1,6" drehbarer Spiegelträger 16 angeschlossen, der auf der Seite gegen die Lichtquelle 1'4 hin einen Spiegel 16' der art trägt, dass die von der Lichtquelle 14 umleuchtete Marke 15 je nach dem zu wägen den Gewicht an diese oder jene Stelle einer feststehenden Gewichtsskala 17 geworfen wird, wo das Gewichtsergebnis durch das Fenster 19 abgelesen werden kann.
Nach Abb. 3 sind die Traverse 3 und die Gewichtspendelanordnung mit Flüssigkeits bremsen wie in Abb. 1 vorhanden. Mit dem Gehänge 2 ist eine lichtdurchlässige drehbar gelagerte Feinskala 18 verbunden, deren Zei chen vermittels der Lichtquelle 14 mit einer Optik in bekannter Weise auf ein Fenster 19 übertragen werden.
Nach den Abb. 1 und 3 sind die Ablese- fenster stirnseitig angeordnet. Die Licht strahlen können auch so geführt werden, dass die Ablesungen seitlich von unten nach oben erfolgen können. Die Optik ist bei den beiden Anordnungen feststehend, sie ermöglicht eine genaue Übertragung des Gewichtsanzeige zeichens ohne Zugstange und Ritzel, ohne Zeiger und Zahlenscheiben, schnell und sicher.
Die gegenläufig schwenkbaren Dop pelpendel sind koachsial mit ihren Schneiden auf der gemeinsamen Pfanne 10 gelagert und mit den Bändern 5 und 6, wie erwähnt, durch eine gleichschenklige Traverse 3 mit der Schneide 4 am Gehäuse 2 zur Aufnahme der Zugkraft 1, . verbunden, so dass bei einer Schrägstellung der Waage durch unebene Aufstellung derselben die Gewichtspendel 9 nach der einen oder der andern Seite gemein sam in der gleichen Richtung gegenüber dem Waagengehäuse ausschlagen, ohne die Spann kraft der Bänder 5 und 6 zu verändern und die Zugkraft Ii zu beeinflussen,
so da der Nullpunkt der Waage sich selbsttätig ein stellt und eine genaue Übertragung des Ge- wichtoanzeigezeichens ermöglicht.
Die Flüssigkeitsbremse dient als :Schwin- g-ungsdämpfer bei einer ruckartigen Abstel lung der Last auf die Waage und zur Ver ringerung der Einspieldauer bei einer Wä- gung.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Neigungswaage mit optischer Übertra gung einer Gewichtsanzeigemarke auf das Ablesefenster, dadurch gekennzeichnet, dass sie gegenläufig schwenkbare Gewichtspendel besitzt, die koachsial zueinander auf einer gemeinsamen. Pfanne gelagert und mittels einer Traverse an ein Gehänge des Zugbal kens angeschlossen cind, so dass eine selbst tätige Nulleinstellung der Waage auch bei einer unebenen Aufstellung derselben mög lich ist.UNTERANSPRüCHE 1. Neigungszwaage nach Pa.tentansprueh, da durch gekennzeichnet, dass mit den Ge wichtspendeln je eine Flüssigkeitsbremse verbunden ist, welche Bremen einem Ausschwingen der Pendel dämpfend ent gegenwirken und die Einspieldauer wäh rend des Wägens verringern.2. Neigungs.-#x-a.age nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass vom Gehänge des Zugbalkens die Be wegung für die optische Übertragung einer festen Gew ichtsanzeigemarke durch einen um eine Achse drehbaren Spiegel träger entnommen wird. 3.Neigungswaage nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass vom Gehänge des Zugbalkens die Bewegung für die optische Übertragung der Zeichen einer beweglichen Gewichts skala vermittels einer Lichtquelle und einer Optik entnommen wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH191269T | 1936-07-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH191269A true CH191269A (de) | 1937-06-15 |
Family
ID=4437518
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH191269D CH191269A (de) | 1936-07-16 | 1936-07-16 | Neigungswaage. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH191269A (de) |
-
1936
- 1936-07-16 CH CH191269D patent/CH191269A/de unknown
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