CH191269A - Neigungswaage. - Google Patents

Neigungswaage.

Info

Publication number
CH191269A
CH191269A CH191269DA CH191269A CH 191269 A CH191269 A CH 191269A CH 191269D A CH191269D A CH 191269DA CH 191269 A CH191269 A CH 191269A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
weight
hanger
inclination
optical transmission
pendulums
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Drotschmann Hugo
Original Assignee
Drotschmann Hugo
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Drotschmann Hugo filed Critical Drotschmann Hugo
Publication of CH191269A publication Critical patent/CH191269A/de

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G23/00Auxiliary devices for weighing apparatus
    • G01G23/06Means for damping oscillations, e.g. of weigh beams
    • G01G23/08Means for damping oscillations, e.g. of weigh beams by fluid means

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Level Indicators Using A Float (AREA)

Description


  Neigungswaage.    Gegenstand     vorliegender        Erfindung    ist eine  Neigungswaage mit optischer     Übertragung     einer     Gewichtsanzeigemarke    auf das Ablese  fenster. Bei dieser Waage sind die gegenläu  fig schwenkbaren     Gewichtspendel        koaehsial     zueinander auf einer gemeinsamen Pfanne  gelagert und mittels einer Traverse an das  Gehänge des Zugbalkens der Waage ange  schlossen, so     dass    eine selbsttätige Nullein  stellung der Waage auch bei einer unebenen  Aufstellung derselben ermöglicht ist. Mit  den Gewichtspendeln     kännen    Flüssigkeits  bremsen verbunden sein, welche das Aus  schwingen der Pendel dämpfen.

   Die Bewe  gung für die optische Übertragung einer  festen Marke oder der Zeichen einer     -Skala     auf das     Ablesefenster    kann vom Gehänge des  Zugbalkens abgenommen werden. In der bei  liegenden Zeichnung ist der Erfindungs  gegenstand in zwei Ausführungsbeispielen  dargestellt.  



       Abb.    1 zeigt     schematisch    den Oberteil  einer Neigungswaage mit optischer Übertra  gung einer festen Marke;         Abb.    2 ist eine     iSeitenansicht    der Pendel    und einiger weiterer Teile;       Abb.    3 stellt den Oberteil einer Neigungs  waage mit     Skalenzeichenübertragung        und          Abb.    4 den Schnitt einer Flüssigkeits  bremse dar.  



       In.        Abb.    1 ist 1 .der Zugbalken einer  Waage, d. h. derjenige Balken, der die von  der zu bestimmenden     Last        herrührende     Zugkraft k aufnimmt. Mit demselben ist das  Gehänge 2 durch Pfanne und Schneide ver  bunden. Im     obern    Teil des Gehänges 2 stützt  sieh die Traverse 3 mit der     iSchneide    4 ab.  Die Traverse 3 ist in gleichen Abständen von  der Schneide 4 durch die     Bänder    5 und 6  über die zwei gegenläufig schwenkbaren  Kurvenscheiben 7 und 8 mit deren Pendel  gewichten 9 verbunden.

   Die Pendelgewichte  9 und die Kurvenscheiben 7 und 8 werden  beim Wägen     verschwenkt,        um    gemeinsam  das ausgleichende Gegengewicht zu der durch  den     ,Zugbalken    1 auf das Gehänge 2 über  tragenen, von der Last herrührenden Zug  kraft zu erhalten. Die Teile 7, 9     bezw.    8, 9      ruhen mittels einer Schneide auf einer ge  meinsamen Pfanne 10. Mit den Kurvenschei  ben 7 und 8 sind Hohlringe 11,     Abb.    2 und  4, verbunden.

   Diese Ringe 11 umschliessen       beispielsweise    einen kreisförmigen Hohl  raum 12, der zum Teil mit einer schweren  Flüssigkeit.     (Quecksilber)    gefüllt und oben  von einer Wand 11' durchsetzt ist, so dass  zwischen dieser und den Niveaus der Flüs  sigkeit Luftpolster entstehen können. Bei  einem schnellen     bezw.    stossartigen Bewe  gungsangriff auf die Gewichtspendel wir  ken die Trägheit     des    Quecksilbers und das  Luftpolster dämpfend. Blenden 13 mit abge  stimmten Bohrungen erhöhen die Bremswir  kung.  



  Am     Waagengehänge    sitzt eine Licht  quelle 14 mit einer     feststehenden    Marke 15,       Abb.    1. An das Gehänge 2 ist gelenkig ein  um die Achse 1,6" drehbarer Spiegelträger  16 angeschlossen, der auf der Seite gegen  die Lichtquelle 1'4 hin einen Spiegel 16' der  art trägt, dass die von der Lichtquelle 14       umleuchtete    Marke 15 je nach dem zu wägen  den Gewicht an diese oder jene     Stelle    einer       feststehenden    Gewichtsskala 17 geworfen  wird, wo     das    Gewichtsergebnis durch das  Fenster 19     abgelesen    werden kann.  



  Nach     Abb.    3 sind die Traverse 3 und die       Gewichtspendelanordnung    mit Flüssigkeits  bremsen wie in     Abb.    1 vorhanden. Mit dem  Gehänge 2 ist eine lichtdurchlässige drehbar  gelagerte Feinskala 18 verbunden, deren Zei  chen vermittels der Lichtquelle 14 mit einer       Optik    in bekannter Weise auf ein Fenster 19  übertragen werden.  



  Nach den     Abb.    1 und 3 sind die     Ablese-          fenster        stirnseitig    angeordnet. Die Licht  strahlen können auch so geführt werden, dass  die     Ablesungen    seitlich von unten nach oben  erfolgen können. Die Optik ist bei den beiden  Anordnungen feststehend, sie ermöglicht eine  genaue Übertragung des Gewichtsanzeige  zeichens ohne Zugstange und     Ritzel,    ohne  Zeiger und Zahlenscheiben, schnell und  sicher.

   Die gegenläufig schwenkbaren Dop  pelpendel sind     koachsial    mit ihren Schneiden    auf der     gemeinsamen    Pfanne 10 gelagert und  mit den Bändern 5 und 6, wie erwähnt, durch  eine gleichschenklige Traverse 3 mit der  Schneide 4 am Gehäuse 2 zur Aufnahme der  Zugkraft     1, .    verbunden, so dass bei einer       Schrägstellung    der Waage durch unebene  Aufstellung derselben die Gewichtspendel 9  nach der einen oder der andern Seite gemein  sam in der gleichen Richtung gegenüber dem       Waagengehäuse    ausschlagen, ohne die Spann  kraft der Bänder 5 und 6 zu verändern und  die Zugkraft     Ii    zu beeinflussen,

   so da der  Nullpunkt der Waage sich selbsttätig ein  stellt und eine genaue     Übertragung    des     Ge-          wichtoanzeigezeichens    ermöglicht.  



  Die Flüssigkeitsbremse dient als     :Schwin-          g-ungsdämpfer    bei einer ruckartigen Abstel  lung der Last auf die Waage und zur Ver  ringerung der Einspieldauer bei einer     Wä-          gung.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Neigungswaage mit optischer Übertra gung einer Gewichtsanzeigemarke auf das Ablesefenster, dadurch gekennzeichnet, dass sie gegenläufig schwenkbare Gewichtspendel besitzt, die koachsial zueinander auf einer gemeinsamen. Pfanne gelagert und mittels einer Traverse an ein Gehänge des Zugbal kens angeschlossen cind, so dass eine selbst tätige Nulleinstellung der Waage auch bei einer unebenen Aufstellung derselben mög lich ist.
    UNTERANSPRüCHE 1. Neigungszwaage nach Pa.tentansprueh, da durch gekennzeichnet, dass mit den Ge wichtspendeln je eine Flüssigkeitsbremse verbunden ist, welche Bremen einem Ausschwingen der Pendel dämpfend ent gegenwirken und die Einspieldauer wäh rend des Wägens verringern.
    2. Neigungs.-#x-a.age nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass vom Gehänge des Zugbalkens die Be wegung für die optische Übertragung einer festen Gew ichtsanzeigemarke durch einen um eine Achse drehbaren Spiegel träger entnommen wird. 3.
    Neigungswaage nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass vom Gehänge des Zugbalkens die Bewegung für die optische Übertragung der Zeichen einer beweglichen Gewichts skala vermittels einer Lichtquelle und einer Optik entnommen wird.
CH191269D 1936-07-16 1936-07-16 Neigungswaage. CH191269A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH191269T 1936-07-16

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH191269A true CH191269A (de) 1937-06-15

Family

ID=4437518

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH191269D CH191269A (de) 1936-07-16 1936-07-16 Neigungswaage.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH191269A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2621483C2 (de) Elektromagnetisch kompensierende Balkenwaage
CH191269A (de) Neigungswaage.
DE390102C (de) Einrichtung zur Gewichtsbestimmung nach Niveauhoehe einer oder Mehrerer Fluessigkeitssaeulen mit frei beweglichem Schwimmer
DE840608C (de) Bunkerstandanzeiger
AT144323B (de) Waage.
AT159609B (de) Vorrichtung zum Übertragen der Bewegung des Waagebalkens, insbesondere von Plus-Minus-Waagen, auf den Waagezeiger.
DE471229C (de) Vorrichtung zum Aufgeben oder Abnehmen von Zusatzgewichten bei einer Balkenwaage, insbesondere in Verbindung mit selbsttaetiger Waage
DE390877C (de) Selbsttaetige Waegevorrichtung mit einem auf einer lotrechten Achse sitzenden Trommelanzeiger
DE350757C (de) Neigungswaage mit Kompensationsgewicht
DE934020C (de) Oberschalige Neigungswaage
DE479697C (de) Waage zum Abwiegen gleicher Gewichtsmengen
DE679826C (de) Einrichtung zum Bestimmen des spezifischen Gewichtes von Fluessigkeiten
DE852612C (de) Neigungspendelwaage
CH268207A (de) Präzisionswaage.
DE679669C (de) Neigungswaage, insbesondere fuer Getreidewaegungen
DE847971C (de) Torsionsfederwaage
AT353491B (de) Querkraft-haengewaage
DE595692C (de) Vorrichtung zur Verhinderung eines falschen Gewichtsabdruckes an Zeigerwaagen
DE561409C (de) Waagebalken aus synthetischen Stoffen, wie Kunstharz oder Hartgummi
DE853521C (de) Neigungswaage
DE572668C (de) Wiegeeinrichtung fuer Laufkrane
DE568711C (de) Selbstanzeigende Waage mit erweitertem Waegebereich
DE397971C (de) Selbsttaetige oder selbstanzeigende Wiege- und Preisberechnungswaage mit nachgiebigem Waagebalken aus Blattfedern
DE643592C (de) An Tragbaendern auf oder ab steigende, als Neigungshebel wirkende Lastausgleichsvorrichtung, insbesondere fuer Waagen
DE943382C (de) Waage mit mehreren Waegebereichen