CH191297A - Kraftmaschine. - Google Patents

Kraftmaschine.

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CH191297A
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CH
Switzerland
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machine
housing
cylinder
slide
filling
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English (en)
Inventor
Heinz Dr Nachod
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Heinz Dr Nachod
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B13/00Reciprocating-piston machines or engines with rotating cylinders in order to obtain the reciprocating-piston motion
    • F01B13/02Reciprocating-piston machines or engines with rotating cylinders in order to obtain the reciprocating-piston motion with one cylinder only

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Engine Equipment That Uses Special Cycles (AREA)

Description


  Kraftmaschine.    Die Erfindung bezieht sich auf eine Kraft  maschine mit einem oder mehreren in einem  Gehäuse rotierenden Zylinderkörpern, die  quer zu ihrer Rotationsachse liegende Hub  räume aufweisen, in denen hin- und     herglei-          tende,    gleichzeitig eine Kreisbewegung aus  führende Kolben angeordnet sind.

   Derartige       rotierendeKolbenkraftmaschinen    bieten gegen  über den     Kolbenkraftmaschinen    mit festange  ordneten Zylindern eine Reihe von Vorteilen,  die im wesentlichen in folgendem begründet  liegen  Während bei den Maschinen mit fest  stehenden Zylindern die Hin- und     Herbewe-          gung    des Kolbens mittels Schubstange und  Kurbel in eine drehende übergeführt und  hierbei die Geschwindigkeit von Kolben und  Gestänge bei jedem Kolbenhub von 0 auf  ein Maximum und wieder auf 0 gebracht  werden muss,

   wobei dann die     Ungleichmäs-          sigkeit    der angetriebenen Maschinenteile  nur durch grosse Schwungräder und andere  grosse     Schwungmassen    einigermassen ausge  glichen werden kann, wird bei den oben be-    zeichneten Maschinen mit rotierenden Zylin  derkörpern und kreisenden Kolben die auf  den Kolben wirkende Kraft unmittelbar in  eine drehende Bewegung übergeführt.  



  Trotzdem haben diese rotierenden Ma  schinen als Gaskraft- und Dampfmaschinen  noch keine praktische Anwendung finden  können, weil es bisher an geeigneten Mitteln  zur Teilfüllung der rotierenden Zylinder und  damit zur ökonomischen     Ausnützung    der  Expansion des gas- und dampfförmigen Treib  mittels fehlte.  



  Durch die vorliegende Erfindung gelingt  es, bei Maschinen mit rotierenden Zylinder  körpern den Hubraum auf eine einfache Weise  mit einer beliebigen Teilfüllung zu beschicken  und mithin den Füllungsgrad beliebig zu  regeln, und zwar dadurch, dass eine im Ma  schinengehäuse angeordnete, eine Teilfüllung  des Hubraumes ermöglichende und vom Zy  linderkörper zu überschleifende     Einströmöff-          nung    vorgesehen ist, die hinsichtlich ihrer  Grösse regelbar ist und den Füllgrad be  stimmt.

   Die Regelung der Grösse der Ein-           strömöffnung    kann zum Beispiel mittels eines  im Maschinengehäuse gelagerten     Schiebers     erfolgen, der der Krümmung des Zylinder  körpers angepasst und in der     Krüniniungs-          richtung        steuerbar    ist.  



  In der Zeichnung ist als Ausführungs  beispiel eine Kraftmaschine gemäss der Er  findung dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt die Dampfmaschine in einem  Längsschnitt, und       Fig.    2 in einem Querschnitt, von etwas  kleinerem Massstab;       Fig.    3 und 4 veranschaulichen im Grund  riss     bezw.    Längsschnitt den Schieber der     Mta-          schine    mit den benachbarten Teilen der letz  teren ;       Fig.5    und 6 veranschaulichen schematisch  die Wirkungsweise der dargestellten Dampf  maschine.  



  Wie aus     Fig.    1 und 2 ersichtlich, handelt  es sich bei vorliegender Ausführung um eine       Zweizylinder-Zwillingsmaschine,    deren Zylin  der Bleichgrosse Abmessungen aufweisen. In  dem Gehäuse 1, das zweckmässig zweiteilig  ausgeführt ist, sind, getrennt durch eine  Zwischenwand 2, zwei als Trommeln 3, 4  ausgebildete Zylinderkörper gleichachsig und  drehbar eingesetzt. Jede Zylindertrommel  weist zwei parallele Flächen 5, 5'     bezw.    6,  6' auf. Diese Flächenpaare bilden mit zu  ihnen senkrecht stehenden Gehäusewänden  je einen schachtförmigen Zylinderraum 7       bezw.    B. In die letzteren ist ein Kolben 9       bezw.    10 eingesetzt.

   Die Kolben 9, 10 sitzen  lose drehbar auf Zapfen 11, 12 einer im Ge  häuse 1 eingesetzten Kurbelwelle.  



  Letztere ist derart exzentrisch zur Trom  melachse angeordnet, dass die Laufkreise  ihrer umlaufenden Kolbenzapfen 11, 12 die  genannte Achse schneiden. Die Arme der  Kurbelwelle sind als im Gehäuse drehbar  gelagerte     Abdichtungs-        bezw.    Lagerscheiben  16, 17, 18 ausgebildet.  



  Das Gehäuse ist ferner mit zwei Flach  schiebern 19, 20     (Fig.    2, 3 und 4) ausge  stattet. Die     Schiebergehäuse    21, 22 sind am  Gehäuse 1 befestigt und an eine gemeinsame       Einströmleitung    23 angeschlossen. Die Schie-         ber    19, 20 sind entsprechend der Mantel  fläche der Zylindertrommeln gekrümmt und  in der Gehäusewandung abgedichtet geführt.  Sie besitzen ferner auf ihrer Aussenseite je  ein Zahnsegment 24, 25, in die je ein in  einer Kappe 32 gelagertes Zahnrad 26     bezw.     27 eingreift. Diese     Zahnräder    stehen je mit  einem kleineren Zahnrad 28     bezw.    29 in  Eingriff.

   Die Zahnräder 28, 29 sitzen auf  einer mit einem Handrad 30     versehenen     Welle 31. Der Schieber und damit der Füll  grad kann     anstatt    mittels des Handrades in  bekannter Weise auch mittels eines Reglers  (etwa     Achsenreglers)    in Abhängigkeit von  der Belastung der Maschine geregelt werden.  



  Die Trommeln 3, 4 sowie die Kurbel  wellenscheiben 16, 17, 18 sind mittels Dich  tungsringen     33        gegenüber    dem Gehäuse 1  abgedichtet. Die Gleichförmigkeit der Dreh  bewegung der     uni    90  gegeneinander ver  setzten Zylinderräume 7, 8, die zwangsläufig  durch die kreisende Bewegung ihrer Kolben  erfolgt, wird durch eine Verkuppelung der  Zylindertrommeln 3, 4 unterstützt. Zu diesem  Zwecke besitzen die Trommeln 3, 4 je eine  Umfangsverzahnung 34     bezw.    35. Letztere  stehen mit zwei     Bleichgrossen    Zahnrädern 36,  37 in Eingriff, die auf einer kurzen Welle  38     aufgekeilt    sind.  



  Das Gehäuse ist wie üblich noch mit  einem     Aussti-ümsttitzeri    41 versehen. Ferner  sind in dem Gehäuse seitliche Drucke auf  nehmende Kugellager 42, 43 vorgesehen.  



  Die Maschine arbeitet auf folgende Weise:  Es sei zunächst der Weg nur des Kol  bens 9     (Fig.    6) im Zylinderraum 7 der Trom  mel 3 während eines Arbeitshubes betrachtet.       Angenommen    der Kurbelzapfen 11 des Kol  bens macht eine geringe     Drehbewegung    im  entgegengesetzten Sinne der     Uhrzeigerbewe-          gung.    Mithin kommt der Kolben 9 zunächst  unter die     Einströmöffnung    39 und wird in  folgedessen durch die Wirkung des einströ  menden Dampfes im Zylinderraum 7 ein  wärts bewegt. Hierdurch erhält nicht nur die  Kurbelwelle eine Drehung im genannten  Drehsinn, sondern auch gleichzeitig die Trom  mel 3.

   Nach Vorbeigehen des Zylinderraumes      7 an der     Einströmöffnung    39 ist die Dampf  zuführung     abgesehnitten,    so dass dann nur  noch die vor dein Kolben 9     befindliehe     Dampfmenge zufolge ihrer Expansion wirkt.  Der Kolben 9 hat nach einer Drehung der  Zylindertrommel um 60      bezw.    der Kurbel  welle um l20  die Stellung B eingenommen.  Die Trommel 3 und der Kurbelzapfen 11  setzen ihre Bewegung fort, so dass sie die  Stellung C und sodann D durchlaufen, worauf  sie schliesslich wieder die Stellung A ein  nehmen. Bei dieser Drehung der Zylinder  trommel um 180      bezw.    des Kurbelzapfens  11 um 360  hat der Kolben seinen Zylinder  raum 7 einmal durchlaufen.

   In dem Augen  blick, wo der Kolben seine Ausgangsstellung  A verlässt, und der Dampf einzuströmen be  ginnt, gelangt der unterhalb des Kolbens  befindliche Zylinderraum mit dem     Ausström-          stutzen    41 in Verbindung. Das Ausströmen  des Dampfes aus dem Zylinderraum 7 be  ginnt hierbei, wenn die     Zylinderraumfläche     5' die Kante 40 (Fix. 6) des Gehäuses 1  passiert hat. Der Kolben 10 der zweiten  Trommel 4 hat inzwischen den gleichen Weg  beschrieben wie der Kolben 9, nur sind seine  Stellungen, wie dargestellt, immer um     180      versetzt zu denjenigen des letzteren. Das  Gleiche trifft hinsichtlich der Drehung sowie  der Stellungen der beiden Trommeln 3 und  4 zu.  



  In der     Fig.    5 ist gezeigt, wie je nach der  Einstellung des Schiebers,     bezw.    der Breite  der     Schieberöffnung    die Grösse des Füllweges  und damit des Füllraumes geregelt werden  kann. Die     Schieberöffnung    x entspricht dem  Kolbenweg x' und die     Schieberöffnung    y dem  Kolbenweg y'. Die erstgenannte Schieber  stellung entspricht mithin einer Füllung von  0,16 und die letztere einer solchen von 0,33.  Die Einstellung der     Dampfschieberöffnung     kann, wie bereits ausgeführt, in bekannter  Weise auch durch die Maschine selbsttätig  erfolgen.

   Will man ferner eine Maschine mit  verhältnismässig sehr geringer Füllungsmög  lichkeit bauen, so wird man die Kolben und  Zylinderräume von entsprechend geringerer  Breite, als in     Fig.    2 dargestellt, wählen.    Die Zylinderräume können auch verschie  den grosse Querschnitte haben und     hinterein-          andergeschaltet    angeordnet werden, so dass  dann ein Hoch- und Niederdruckmaschinen  teil geschaffen wäre. Auch können beliebig  viel Zylinder parallel oder hintereinander ge  schaltet werden.

   Für den Fall, dass, wie in  dem Ausführungsbeispiel dargestellt, die     Ein-          strömöffnung    so bemessen ist, dass auch bei  völlig     geöffnetem    Schieber nur eine Teilfül  lung vorhanden ist, kann die Maschine auch  mit einer abschaltbaren Abzweigung der Ein  strömleitung versehen werden, die unterhalb  des     Schiebers    in das Gehäuse einmündet, so  dass, wenn diese     Einströmleitung    zugeschaltet  wird, die Maschine als Volldruckmaschine  arbeitet.

   Selbstverständlich kann die     Ein-          strömöffnung    nebst Schieber auch so bemes  sen werden, dass auch     Volleinströmung    ohne  besondere Zweigleitung einstellbar ist.  



  Die Maschine nach der Anmeldung kann  sowohl als Dampfmaschine wie auch als       Verbrennungskraftmaschine    ausgebildet sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kraftmaschine, mit eineue oder mehreren in einem Gehäuse rotierenden Zylinderkör pern, die quer zu ihrer Rotationsachse lie gende Hubräume aufweisen, in denen hin- und hergleitende, gleichzeitig eine Kreisbewe gung ausführende Kolben angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass eine im Ma schinengehäuse angeordnete, eine Teilfüllung des Hubraumes ermöglichende und vom Zy linderkörper zu überschleifende Einström- öffnung vorgesehen ist, die hinsichtlich ihrer Grösse regelbar ist und den Füllgrad be stimmt. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Kraftmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass für die Rege lung der Grösse der Einströmöffnung ein im Masehinengehäuse gelagerter der Krüm mung des Zylinderkörperumfanges ange= passter und in der Krümmungsrichtung steuerbarer Schieber vorgesehen ist. 2. Kraftmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber auf seiner Aussenseite ein Zahnsegment trägt, in welches ein von aussen her zu drehendes Zahnrad ein greift. 3.
    Kraftmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge- kennzeichnet, dass eine abschaltbare Ab zweigung der Einströmleitung unterhalb des Schiebers in das Gehäuse einmündet, die ein Arbeiten der Maschine mit voller Füllung ermöglicht.
CH191297D 1936-03-10 1936-03-10 Kraftmaschine. CH191297A (de)

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