CH191299A - Einspritzbrennkraftmaschine mit einem besonderen Brennraum im Kolben. - Google Patents
Einspritzbrennkraftmaschine mit einem besonderen Brennraum im Kolben.Info
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Description
Einspritzbrennkraftmasehine mit einem besonderen Brennraum im Kolben. Um bei Einspritzbrennkraftmaschinen eine gute Vermischung des Brennstoffes mit der Verbrennungsluft zu erhalten, ha:t man schon, z. B. im Kolben der Maschine, einen besonderen Brennraum angeordnet, der mit dem Arbeitszylinder durch eine Öffnung in Verbindung steht, deren Querschnitt gegen über demjenigen des Brennraumes verengt ist.
Während der Einspritzung ragt die Ein spritzdüse in den Brennraum hinein, so dass die gegen Ende :des Verdichtungshubes :durch die Öffnung in den Brennraum strömende Verbrennungsluft von den aus der Düse aus tretenden Brennstoffstrahlen getroffen wird. Infolge der verhältnismässig engen Eintritts öffnung für die Verbrennungsluft wird diese gedrosselt und ihre Strömungsge schwindigkeit erhöht. Es entstehen dabei nach innen gerichtete Luftwirbel, durch die eine gute Mischung des eingespritzten Brenn stoffes mit der Verbrennungsluft erzielt ist.
Die Einspritzung des Brennstoffes -er- folgte jedoch bei den bisher bekannten Brennkraftmaschinen dieser Art mittels einer Brennstoffdüse, die mit einigen weni gen Öffnungen versehen war, so dass die Luftwirbel nur durch Einzelstrahlen ge troffen wurden. Dies hat den Nachteil, dass auf den zwischen den Einzelstrahlen liegen den Sektoren des die Düse umgebenden Ringraumes,die Verbrennungsluft trotz ihrer kräftigen Wirbelbewegung in .der kurzen Zeit des: Verbrennungsvorganges nicht hin reichend mit Brennstoff vermischt wird.
Dieser -Übelstand wird erfindungsgemäss dadurch vermieden, dass die Einspritzung des Brennstoffes in die in den Brennraum einströmende Verbrennungsluft durch einen ringförmigen Spalt an der Mündung der Brennstoffdüse erfolgt. Der Brennstoff hat infolgedessen die Form eines etwas kegel förmigen Schleiers, der die Einspritzdüse ohne Unterbrechung umgibt. Es werden da her die im Brennraum sich bildenden Luft- Wirbel in einer quer zur Kolbenachse gerich teten Ebene an allen Stellen von dem Brenn stoff getroffen, so dass in der kurzen Zeit des Verbrennungsvorganges eine innige Mi schung eintritt und damit die restlose Ver brennung des Brennstoffes gewährleistet ist.
Die Absperrung der Brennstoffzufuhr kann in der Düse erfolgen. Z-,veckmässig wird aber der Ringspalt dadurch geschaffen, dass die Mündung der Einspritzdüse durch den Teller eines gesteuerten Tellerventils ab geschlossen ist.
Es ist bereits bekannt, bei Einspritzbrennkraftmasehinen den Brenn stoff mittels eines sich gegen den Zylinder raum öffnenden, gesteuerten Tellerventils zuzuführen. jedoch wurden diese Ventile nicht in Verbindung mit einem besondern Brennraum im Kolben benutzt, in den die Verbrennungsluft durch eine dem Brenn- raum gegenüber verengte Öffnung einströmt.
Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Einspritzbrennkraft- maschine nach der Erfindung dargestellt. und zwar zeigt Fig. 1 einen Längsschnitt durch den mit der Einspritzdüse versehenen Teil des Zy linders, während Fig. 2 die Draufsicht auf den mit dem Kolben versehenen Zylinder ist.
Der Kolben 1, der in dem Zylinder 2 spielt, ist in der Mitte seines Bodens mit einem Brennraum 3 versehen, der im Grund riss kreisförmig ist und im achsialen Längs schnitt ein Oval 4 bildet. Dieser Brennraum 3 steht mit dem Zylinder 2 -durch eine Öff nung 5 in Verbindung, die wesentlich kleiner als der grösste Brennraumdurchmesser ist.
In dem Zylinderkopf 6 ist in der Achse des Zylinders 2 der Düsenkörper 7 angeord net, der oben durch den Düsendeckel 8 ab gedeckt ist. Durch eine mittlere Längsboh rung 9 des Düsenkörpers 7 ist der Schaft 10 eines Tellerventils hindurchgeführt. Der Teller 11 dieses Ventils schliesst den Kanal 9 an der Mündung des Düsenkörpers 7 ab, der etwas in den Arbeitsraum des Zylinders 2 hineinragt. Der Ventilteller 11 wird durch eine Feder 12 auf seinen Sitz gedrückt.
Die Zuführung des Brennstoffes erfolgt durch eine in dem Düsendeckel 8 vorgesehene Boh rung 13 und durch in dem Schaft 10 des Tellerventils vorgesehene Längsnuten 14.
Beim Verdichtungshub des Kolbens 1 wird die über dem Kolben befindliche Luft, wenn sich der Kolben dem Zylinderkopf 6 nähert, in einem konzentrischen Strahl durch die verengte Öffnung 5 in den Brennraum 3 hineingedrückt, wobei sich infolge der Drosselung ihre Strömungsgeschwindigkeit erhöht. Dabei bilden sich in dem Brenn- raum 3 Wirbel, die im Sinne der in Fig. 1 eingezeichneten Pfeile gerichtet sind.
Diese Luftstrahlen werden dabei an der Mündung der Düse vorbeigeführt. Öffnet sieh nun das Tellerventil, wobei sich ,der Teller 11 von dem Düsenkörper 7 gegen den Zylinder ab hebt, so tritt der Brennstoff durch den ent stehenden Kreisspalt in Gestalt des in Fig. 1 eingezeichneten flachkegelförmigen Schleier 1,5 in den Brennraum 3 ein. Die von diesem Schleiner bestrichene Fläche ist in Fig. 2 durch eine Schra.ffur angedeutet.
Es werden daher die Luftwirbel in dem Brennraum 3, die einen Ring um die Zylinderaxe bilden, an allen Stellen des Ringes von den Brenn stoffstrahlen gleichmässig getroffen. Es kön nen sich daher selbst in der sehr kurzen Zeit des Verbrennungsvorganges Luft und Brenn stoff so innig mischen. dass eine restlose Ver- brennungdes Brennstoffes gesichert ist.
An Stelle des Brennstoffventils kann auch an der Mündung des Düsenkörpers ein Ringschlitz vorgesehen sein, dem der Brenn stoff zugeführt wird, während die Steuerung der Brennstoffzufuhr auf andere Weise er folgt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einspritzbrennkraftmaschine mit einem besonderen Brennraum im Kolben, der mit. dem Zylinder durch eine dem Brennraum gegenüber verengte Öffnung in Verbindung steht, und in den die Brennstoffdüse wäh rend .der Einspritzung hineinragt, dadurch gekennzeichnet, dass die Einspritzung des Brennstoffes in die durch die Öffnung in den Brennraum einströmende Verbrennungs: Luft durch einen ringförmigen Spalt an der Mündung der Brennstoffdüse erfolgt.UNTERANSPRUCH: Einspritzbrennkraftmaschine nach Patent anspruch, dadurch .gekennzeichnet, dass die Mündung der Düse auf der Zylinderseite durch ein gesteuertes Tellerventil beherrscht wird..
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE191299X | 1935-10-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH191299A true CH191299A (de) | 1937-06-15 |
Family
ID=5728128
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH191299D CH191299A (de) | 1935-10-19 | 1936-08-24 | Einspritzbrennkraftmaschine mit einem besonderen Brennraum im Kolben. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH191299A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE969826C (de) * | 1942-04-17 | 1958-07-24 | Oesterr Saurer Werke Ag | Viertaktbrennkraftmaschine |
-
1936
- 1936-08-24 CH CH191299D patent/CH191299A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE969826C (de) * | 1942-04-17 | 1958-07-24 | Oesterr Saurer Werke Ag | Viertaktbrennkraftmaschine |
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