CH191367A - Kippgerät, insbesondere für Fernseheinrichtungen. - Google Patents

Kippgerät, insbesondere für Fernseheinrichtungen.

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CH191367A
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tube
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tilting device
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Aktiengesellschaft C Lorenz
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Lorenz C Ag
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      Kippgerät,    insbesondere für     Fernseheinrichtungen.       Beim Fernsehen werden bekanntlich zur  Zeilen- und zur Bildablenkung     Kippgeräte    be  nutzt. Solche Geräte sind auch bei gewissen       blessanordnungen    erforderlich. Geräte dieser  Art haben den Nachteil, dass die Kippkurven       (Sägezahnkurven)    in ihren     untern    Teilen ab  gerundet sind. In     Fig.    1 ist die ideale Kurve  mit i bezeichnet. Sie ist in ihren untern Tei  len eckig, während die in Wirklichkeit er  zeugte Kurve unten, wie bei w angedeutet,  rund ist.

   Die Folge davon ist beim Fernsehen  ein zu langsamer Rücklauf des Elektronen  strahls und daher der     Mangel,    dass an einem  der Bildränder ein Teil des Bildes fehlt. Bei       Messapparaturen    äussert sich dieser Fehler im       oszillographischen    Bilde.  



  Genauere     Untersuchungen    haben gezeigt,  dass die Abrundungen der Kippkurve darauf  zurückzuführen sind, dass bei den bekannten  Schaltungen der Kondensator noch während  seines     Entladens    von der     Stromquelle    aus  nachgeladen wird. Die Erfindung schlägt des  halb vor, den. Ladekreis des Kippkondensa-         tors    während des     Entladens    zu sperren. Dies  geschieht vorzugsweise mit Hilfe einer Lade  röhre, die der     Entladestrom    steuert.  



       Fig.    2 ist das Schaltschema eines Aus  führungsbeispiels der Erfindung.  



  Der     Kippkondensator    ist mit C bezeich  net. Die Elektronenröhre     R,    im dargestell  ten Fall ein     Thyratron,    ist die Röhre des  Kippkreises. Die Ladespannung wird an den  Klemmen     Ki,   <I>Kg</I> zugeführt. Die Abnahme  der     Kippschwingungen    interessiert im Zu  sammenhaDge mit der Erfindung nicht. Es  kann hier die bekannte Schaltung verwendet  werden. In der Zuleitung des Kippkreises,  die an     .g1    liegt, ist ein Laderohr L angeord  net, im dargestellten Fall eine Mehrgitter  hochvakuumröhre.

   Ein Widerstand W und  der innere Widerstand der Röhre     R    bilden  den     ohmschen    Widerstand des     Kippkreises,    .  dessen Frequenz von dem Produkt des     kapa-          zitiven    und des     ohmschen    Widerstandes ab  hängt. Das Steuergitter der Röhre     L    ist      zwischen dem     Widerstande    W und der Röhre  R an den     Kippkreis    angeschlossen.  



  Die Anwendung von Laderöhren für     Kipp-          geräte    wie R ist an sich bekannt. Es ist  jedoch nicht bekannt, die Laderöhre dazu zu  verwenden, den     Stromfluss    während des     Eut-          ladens    des     Kondensators    zu unterbinden. Ent  lädt sich der Kondensator, so entsteht ein       Stromfluss    in der Richtung des Pfeils. Die  Folge davon ist, dass am Widerstand W ein  Spannungsabfall, das heisst eine negative Vor  spannung am Steuergitter des Laderohres L  auftritt.

   Die Verhältnisse sind so gewählt,  dass das Rohr L durch die negative Spannung  gesperrt wird, so lange ein Strom durch den  Widerstand W fliesst, das heisst so lange der  Kondensator C entladen wird. Sobald der  Kondensator C entladen ist, hört die negative  Spannung auf, da der     Stromfluss    aufhört, und  der Kondensator wird neu aufgeladen. Die    mit einer solchen Anordnung erzeugten     Kipp-          kurven    haben das ideale Aussehen der Kurve i  in     Fig.    1.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kippgerät, insbesondere für Fernsehein richtungen, dadurch gekennzeichnet, dass der Ladekreis des Kippkondensators während des Entladens dieses Kondensators gesperrt ist. UN TERANSPRüCHE 1. Gerät nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass im Ladekreis eine Lade röhre liegt, die der<B>Ei</B> ntladestroin steuert. 2. Gerät nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Laderöhre eine llehr- gitterröhre ist.
CH191367D 1935-07-11 1936-06-22 Kippgerät, insbesondere für Fernseheinrichtungen. CH191367A (de)

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