CH191531A - Nadel zum Aufnehmen herabgefallener Maschen von Strick- und Wirkwaren. - Google Patents

Nadel zum Aufnehmen herabgefallener Maschen von Strick- und Wirkwaren.

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CH191531A
CH191531A CH191531DA CH191531A CH 191531 A CH191531 A CH 191531A CH 191531D A CH191531D A CH 191531DA CH 191531 A CH191531 A CH 191531A
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Kanfer Alexander
Schlesinger Sigmund
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Kanfer Alexander
Schlesinger Sigmund
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  Nadel zum Aufnehmen herabgefallener Maschen von Strick- und Wirkwaren.    Die Erfindung bezieht sich auf eine Nadel  zum Aufnehmen herabgefallener Maschen von  Strick- und     Wirkwaren,    bei der in dem Nadel  schaft ein durch die Maschen der Ware be  tätigter Schieber beweglich ist, der den Haken  raum schliesst und     öffnet.    Bei bekannten  Nadeln dieser Art hat der Schieber an der  Unterseite einen aus dem Nadelschaft her  vortretenden Vorsprung, an dem der Maschen  faden beim Vor- und Zurückbewegen der  Nadel anstösst, wodurch der Schieber aufge  halten und der Hakenraum der Nadel daher       geöffnet    und geschlossen wird.

   Zur Unter  stützung des Vorschubes des Schiebers kommt  auch die obere Masche an der Oberkante  des Schiebers zum Anliegen, sobald diese  Kante im Verlaufe des     Schiebervorschubes     aus dem Nadelschaft ausgetreten ist und frei  liegt. Da der Vorsprung au der     Unterkante     des Schiebers in nächster Nähe des vorderen       Schieberendes    sich befindet, besteht die Mög  lichkeit, dass bei kleineren     Anstellwinkeln     der Nadel oder bei weniger geübten Arbei-         terinnen    der obere Maschenfaden an der  Oberkante des Schiebers überhaupt nicht  zum Anliegen kommt;

   ferner kann der Ober  faden, da er natürlicherweise weniger ge  spannt ist als der Unterfaden, auf dem die  Nadel beim Arbeiten aufliegt und gegen den  die Nadel dabei unwillkürlich gedrückt wird,  von der geradlinig verlaufenden Oberkante  des Schiebers abrutschen. Es kann somit der  Oberfaden in den Hakenraum der Nadel ge  langen, statt beim Zurückziehen der Nadel  über deren Haken abgeschlagen zu werden.  Dann kann aber die mit dem Nadelhaken  erfasste, abgefallene Masche zwischen den  beiden letzten stehengebliebenen Maschen  nicht durchgezogen werden, so dass Fehl  arbeiten entstehen.  



  Bei der Nadel gemäss der Erfindung  können diese Nachteile nicht auftreten, da  einerseits die obere Masche von dem Schieber  nicht in den Hakenraum der Nadel abrutschen  kann und anderseits Ober-.und Untermasche  bei den verschiedenen möglichen Anstell-      winkeln der Nadel während des gesamten       Schiebervorschubes    an dem Schieber angrei  fen.

   Dies wird dadurch erreicht, dass der  Kopf des Schiebers am obern Rande mit  einem über die Oberkante des Schaftes vor  ragenden Vorsprung und der Schaft an der  Unterseite mit einem flachbogenförmigen Aus  schnitt versehen ist, dessen Länge ungefähr  der Grösse des     Schiebervorschubes    entspricht  und der soweit nach hinten reicht, dass auch  bei kleinem     Anstellwinkel    der Nadel die  Unterkante des Schiebers bereits bei dessen  durch den Oberfaden eingeleiteten Vorschub  zum Erfassen durch den Unterfaden     freiliegt.     Dadurch wird überdies eine den Schieber  vorschub hemmende Reibung des Schiebers  auf dem Grunde des Schaftes vermieden.  



  Wird das Öffnen des Hakenraumes der  Nadel durch eine an sich bekannte     Rückhol-          feder    besorgt, so wird der Lappen, an dem  die Feder mit dem einen Ende festgelegt  ist, an der Unterseite des Schiebers ange  ordnet und durch einen Längsschlitz am  Grunde des Nadelschaftes nach aussen geführt,  wodurch ein Abfallen des Schiebers von dem  Schaft ohne Benutzung der üblichen, an letz  terem sitzenden Schelle verhindert wird.  



  In der Zeichnung ist der Erfindungs  gegenstand in einer beispielsweisen Aus  führungsform dargestellt, und zwar zeigen  die     Fig.    1 und 2 den vordern Teil der Nadel  bei geöffnetem und geschlossenem Haken  raum in vergrössertem     Massstabe.     



       a    ist der Nadelschaft, der vorne in den  Haken b ausläuft und der Länge nach mit  einer Nut versehen ist, in der der Schieber c  hin- und     herbeweglich    gelagert ist. Der  Schieber ist am vordern Ende nach oben hin  zu einem Vorsprung d verbreitert, der auch  bei zurückgezogenem Schieber über den obern  Rand des Schaftes vorsteht. An diesem Vor  sprung greift der Faden der Obermasche an  und leitet beim Zurückziehen der Nadel die  Schliessbewegung des Schiebers ein; an dem  Vorsprung d bleibt der Oberfaden hängen,  er kann also nicht vom Schieber abrutschen  und in den Hakenraum der Nadel gelangen.

    Auf der Unterseite weist der Schaft b einen    flachbogenförmigen Ausschnitte auf, dessen  Länge ungefähr der Grösse des     Schiebervor-          schubes    entspricht und der soweit nach hin  ten sich erstreckt, dass bei den möglichen       Anstellwinkeln    der Nadel der Schieber bei  beginnendem Vorschub durch den Oberfaden       m2    auch bereits an der Unterseite von dem  Unterfaden     mi    in dem Ausschnitt e     er-fasst     wird. Dadurch wird unter Vermeidung einer  die     Schieberbewegung    hemmenden grösseren  Reibung des Schiebers auf dem Schaftgrunde  der klaglose Vorschub des Schiebers ge  sichert.

   Der Schieber c bleibt, wie     Fig.    2  zeigt, auch noch in der Schliesslage von bei  den Fäden erfasst, bis schliesslich der Ober  faden über dem Vorsprung d des Schiebers  und den Nadelhaken abgeschlagen wird. Die  strichpunktierte Linie     x-x    gibt die unge  fähre Lage der auszubessernden gespannten  Ware zur Nadel, also deren     Anstellwinkel    an.  



  Das     Öffnen    des Hakenraumes der Nadel  durch den Schieber wird in bekannter Weise  durch eine Zugfeder f vermittelt, die mit  dem nicht gezeichneten Ende am Nadelschaft  befestigt ist, wogegen ihr vorderes Ende in  einen Lappen g eingehängt ist, der vom  untern Rande des Schiebers c absteht und  durch einen Schlitz h des Nagelschaftes nach  aussen reicht. Durch die Anordnung des Lap  pens g an der Unterseite des Schiebers wird  das Abfallen desselben aus der Nut des  Schaftes verhindert, ohne wie bisher bei am  obern Rande des Schiebers angeordnetem  Lappen für diesen Zweck auf dem Schaft  eine Schelle anbringen zu müssen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Nadel zum Aufnehmen herabgefallener Maschen von Strick- und Wirkwaren, bei der in dem Nadelschaft ein Schieber beweg lich ist, der den Hakenraum schliesst und öffnet, dadurch gekennzeichnet, dass der Kopf des Schiebers am obern Rande mit einem über die Oberkante des Schaftes vorragen den Vorsprung (d) und der Schaft an der Unterseite mit einem flachbogenförmigen Aus schnitt (e) versehen ist, dessen Länge unge fähr der Grösse des Schiebervorschubes ent- spricht und der soweit nach hinten reicht, dass bei den möglichen Anstellwinkeln der Nadel die Unterkante des Schiebers bereits bei seinem beginnenden Vorschub durch den am Vorsprung (d)
    auftreffenden Oberfaden zum Erfassen durch den Unterfaden freiliegt. UNTERANSPRUCH: Nadel nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Lappen des Schiebers, an dem die Rückholfeder angreift, an der Unterseite des Schiebers vorgesehen ist und durch einen am Grunde des Nadelschaftes angebrachten Schlitz (h) nach aussen reicht, wodurch das Abfallen des Schiebers aus dem Schaft bei Wegfall der üblichen auf dem Schaft sitzenden Schelle verhindert wird.
CH191531D 1935-08-07 1936-08-03 Nadel zum Aufnehmen herabgefallener Maschen von Strick- und Wirkwaren. CH191531A (de)

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