CH191558A - Verfahren zur Herstellung von Natriumpolyphosphat der Formel Na5P3O10. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Natriumpolyphosphat der Formel Na5P3O10.

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CH191558A
CH191558A CH191558DA CH191558A CH 191558 A CH191558 A CH 191558A CH 191558D A CH191558D A CH 191558DA CH 191558 A CH191558 A CH 191558A
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sodium salt
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Chemische W Aktiengesellschaft
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Chemische Werke Vorm H & E Alb
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  Verfahren zur Herstellung von Natriumpolyphosphat der Formel Na5P3O1o.    Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf ein Verfahren zur Herstellung von  Natriumpolyphosphat der Formel Na5P3O10,  welches dadurch gekennzeichnet ist, dass ein  neutral reagierendes Natriumsalz bezw.  Natriumsalzgemisch der Orthophosphorsäure  bei 260 bis 600' C kalziniert wird. Unter  neutral zu verstehen ist der Neutralitäts  bereich zwischen Methoxyorange- (pH = 4,5)  und Phenolphtalein-Neutralität (pH = 8,5).  



  Das nach dem Verfahren gemäss der Er  findung hergestellte Polyphosphat besitzt  neutrale Reaktion und hat daher keine  ätzende Wirkung, wie beispielsweise das     Tri-          natriumphosphat,    und ist weiterhin wasser  löslich, ohne dass bei seiner     Herstellung    be  sondere Vorsichtsmassregeln zu treffen     sind,     um ein gerade wasserlösliches Produkt zu  erhalten, wie bei den bekannten Metaphos  phaten, von denen aber nur eine ganz be  stimmte Gruppe völlig in Wasser löslich ist.  



  Beim Arbeiten gemäss dem vorliegenden    Verfahren wird das oben definierte     Natrium-          Polyphosphat    erhalten und     nicht    etwa ein  Gemisch aus Natriumpyrophosphat und Na  triummetaphosphat, wie man es in der Lite  ratur beschrieben und bereits hergestellt hat  durch Verschmelzen stöchiometrischer Men  gen verschiedener Orthophosphate, oder von  Orthophosphorsäure mit dem Natriumsalz  einer durch Phosphorsäure verdrängbaren  Säure, Erhitzung der genannten Mischungen  auf Temperaturen von 620 oder 940' C und  Abschrecken der Schmelze.

   Gemische von  Natriummeta- und Pyrophosphat, die in der  Zusammensetzung einem Natriumpolyphos  phat gleichkommen, haben in wässriger Lö  sung ganz andere     Wasserstoffionenkonzen-          trationen    als die     Natriumpolyphosphate,    wor  aus ohne weiteres ersichtlich     ist,        dass    es sich  um völlig verschiedene Körper handelt.  



  Ausserdem     haben.    Aufnahmen von     Debye-          Scherrer-Diagra.mmen        bewiesen,    dass Na  triumpolyphosphat eine andere     Struktur    als      die Natriumpyro- oder -metaphosphate oder  als Gemische von Natriumpyro- und     -meta-          phosphaten    aufweist.  



  Ferner sei noch darauf hingewiesen, dass  zur     Herstellung    der handelsüblichen Na  triummetaphosphate Temperaturen von min  destens 600' und darüber notwendig sind,  während die Kalzination eines neutral re  agierenden Natriumorthophosphates bezw.  -phosphatgemisches gemäss der Erfindung  nur Temperaturen von etwa 260 bis 600' C  erfordert.  



  Ausführungsbeispiele:  1. 161 g Phosphorsäure vom spez. Ge  wicht 1,34 werden mit 380 g     Trinatrium-          phosphat    Na3PO4 . 12 H20 neutralisiert, ein  gedampft und auf ca. 500' erhitzt. Es ent  stehen 221 g Na5P3010.  



  2. 100 g Phosphorsäure vom spez. Ge  wicht 1,34 werden mit 895g     Dinatriumphos-          phat    Na2HPO4 . 12 H20 neutralisiert und auf  ca. 500' erhitzt, es resultieren 368 g  Na5P3O10.  



  3. Eine Lösung von 164 g Na3PO4 in  500 g Wasser wird mit 312 g Mononatrium  phosphat NaH2PO4 . 2 H20 neutralisiert und  nach dem Eindampfen auf ca. 500' erhitzt.  Es entstehen 368 g Na5P3010.  



  4. Eine Lösung von 716 g kristallisier  tem Dinatriumphosphat Na2HPO4 .12 H20  bezw. eine Schmelze dieses Salzes im Kri  stallwasser wird mit 156 g NaH2PO4 . 2 H20  neutralisiert, eingedampft und zwischen 500  und 600  kalziniert. Es entstehen 368 g  Na5P3O10.  



  5. Eine Lösung von 716g     Dinatrium-          phosphat    Na2HP04.12 H2O im Kristallwas  ser des schmelzenden Salzes wird mit 312 g  Mononatriumphosphat NaH2PO4 . 2 H2O neu  tralisiert, eingedampft und zwischen 500 und  600' kalziniert. Es entsteht Na5P3O10 in  einer Ausbeute von 78,3%.  



  6. 142 g Dinatriumorthophosphat und  120 g Mononatriumorthophosphat, beule was  serfrei, ergeben nach     mehrstündigem    Erhit  zen bei 300   Na5P3010 in 75 % iger Ausbeute.  



  7. 142 g Di- und 60 g Mononatriumphos  phat, beide wasserfrei, ergeben nach mehr-    stündiger Erhitzung auf 500 biss 600,' eine  100 % ige Umsetzung zu Na5P3O10.  



  B. 200 g Phosphorsäure vom spez. Ge  wicht 1,23 werden mit 50 g Soda neutrali  siert, zur Trockne eingedampft und auf 500  bis 6U0  erhitzt. Es entsteht Na5P3O10 in  5b,6 % iger Ausbeute.  



  9. 200 g Phosphorsäure vom spez. Ge  wicht 1,23 werden mit 56,5 g Soda neutra  lisiert, zur Trockne eingedampft und auf ca.  400' erhitzt. Es bildet sich Na5P3O10 in  nahezu 80 %iger Ausbeute.  



  10. 600 g Phosphorsäure vom spez. Ge  wicht 1,34 werden mit 265 g kalz. Soda neu  tralisiert und auf ca. 550   erhitzt. Es ent  stehen 368g Na5P3O10.  



  11. 78 g 75 % ige Phosphorsäure werden  mit 113 g NaHCO3 neutralisiert und einge  dampft und bei 300' kalziniert. Es entsteht  90,5 % Na5P3O1o.  



  12. 600 g Phosphorsäure vom spez. Ge  wicht 1,34 werden mit 420,g NaHCO3 neu  tralisiert und nach dem Eindampfen auf ca.  500   erhitzt. Nach mehrstündigem     Kalzinie-          ren    bilden sich 368 g Na5P3O10.  



  13. 600g Phosphorsäure vom spez. Ge  wicht 1,34 werden mit 1000 g einer 20 % igen       Abfallnatronlauge    neutralisiert, eingedampft  und bei 550' kalziniert. Nach 2 bis 3 Stun  den hat sich das Orthophosphat zu 368 g  Na5P3O10 umgesetzt.  



  14. 262 Gramm Natriumsesquiphosphat  Na3H3P2O8 werden auf ca. 300 bis 400,' er  hitzt. Es entsteht Na5P3010 in einer Aus  beute von 78%.  



  15. 360 g wasserfreies Mononatriumphos  phat NaH2PO4 und 106 g Soda wenden auf  ca. 500' mehrere Stunden erhitzt. Es resul  tieren 368g Na5P3O10.  



  16. 360 g wasserfreies     Mononatriumphos-          phat        NaH_P0.1    und 178 :g     Natriumbikarbonat     ergeben nach mehrstündiger Erhitzung auf  260       Natriumpolyphosphat    Nu     a"P30,o    in einer       Ausbeute    von<B>97,8</B> %.  



  17. 360 g wasserfreies Mononatrium  orthophosphat und 84 g eines     96%i-en    Ätz  natrons ergeben nach mehrstündigem Erhit  zen auf 400     bis   <B>500'</B> 368 g     Na"P301".  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Natrium polyphosphat der Formel Na5P3O10, dadurch gekennzeichnet, dass ein neutral reagierendes Natriumsalz bezw. Natriumsalzgemisch der Orthophosphorsäure bei 260 bis 600' C kal- ziniert wird. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch die Kalzinierung eines aus einem alkalisch reagierenden Na triumsalz der Orthophosphorsäure durch Neutralisation mit Phosphorsäure her- g o estellten neutral reagierenden Natrium salzes der Orthophosphorsäure. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, gekennzeichnet durch die Kalzinierung eines durch Neutralisation von Trinatriumphosphat mit Phosphor säure hergestellten neutral reagierenden Natriumsalzes der Orthophosphorsäure. 3. Verfahren nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch die Kalzinierung eines durch Neutralisation von Dinatriumphos- phat mit Phosphorsäure hergestellten, neutral reagierenden Natriumsalzes der Orthophosphor säure. 4. Verfahren nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch die Kalzinierung eines aus einem alkalisch reagierenden Na triumsalz der Orthophosphorsäure durch Neutralisation mit einem sauren Na triumsalz der Orthophosphorsäure herge stellten, neutral reagierenden Natrium salzes der Orthophosphorsäure. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 4, gekennzeichnet durch die Kalzinierung eines durch Neutralisation von Trinatriumphosphat mit Monona triumphosphat hergestellten neutralen Natriumsalzes der Orthophosphorsäure. 6. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 4, gekennzeichnet durch die Kalzinierung eines durch Neutralisation von Dinatriumphosphat mit Monona- triumphosphat hergestellten neutrale. Natriumsalzes der Orthophosphorsäure. 7. Verfahren nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch die Kalzinierung eines neutralen Natriumsalzes der Orthophos phorsäure, entstanden aus Orthophos phorsäure und alkalisch reagierenden Natriumverbindungen. B.
    Verfahren nach Patentanspruch und Un- teranspruch 7, gekennzeichnet durch die Kalzinierung eines neutralen Natrium salzes der Orthophosphorsäure, entstan den aus Orthöphosphorsäure und Soda. 9. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 7, gekennzeichnet durch die Kalzinierung eines neutralen Natrium salzes der Orthophosphorsäure, entstan den, aus Phosphorsäure und Natrium bicarbonat. 10. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 7, gekennzeichnet durch die Kalzinierung eines neutralen Natrium salzes der Orthophosphorsäure, entstan den aus Phosphorsäure und Ätznatron. 11. Verfahren nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch die Kalzinierung von Natriumsesquiphosphat. 12.
    Verfahren nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch die Kalzinierung eines neutralen Natriumsalzes der Orthophos phorsäure, entstanden aus Mononatrium phosphat und Soda. 13. Verfahren nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch die Kalzinierung eines neutralen Natriumsalzes der Orthophos- phoisäure, entstanden aua 1lononatrium- phosphat und Natriumbicarbonat. 14.
    Verfahren nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch die Kalzinierung eines neutralen Natriumsalzes der Orthophos- phorsäure, entstanden aus Mononatrium phosphat und Ätznatron.
CH191558D 1934-01-31 1935-01-19 Verfahren zur Herstellung von Natriumpolyphosphat der Formel Na5P3O10. CH191558A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1145150B (de) * 1958-09-23 1963-03-14 Saint Gobain Verfahren zur Herstellung von Alkaliorthophosphatloesungen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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