CH191589A - Schlitzverschluss-Kamera mit photoelektrischem Belichtungsmesser. - Google Patents

Schlitzverschluss-Kamera mit photoelektrischem Belichtungsmesser.

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CH191589A
CH191589A CH191589DA CH191589A CH 191589 A CH191589 A CH 191589A CH 191589D A CH191589D A CH 191589DA CH 191589 A CH191589 A CH 191589A
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Aktiengesellschaft Zeiss Ikon
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Zeiss Ikon Ag
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      SchlitZVerschluss-Namera    mit photoelektrischem     Belichtungsmesser.       Es sind     Schlitzverschlusskameras    mit       photoelektrischemBelichtungsmesser    bekannt,  bei denen das     Verschlusseinstellorgan    mit  dem Regulierwiderstand des Belichtungsmes  sers gekuppelt ist.

   Dies setzt voraus, dass die  im, allgemeinen     ungleichmässige    Bewegung  des     Zeiteinstellor        ,Kanes        bezw.    der     Schlitzein-          stellscheibe    mit     derselben    Ungleichmässigkeit  auf das Regulierorgan     (Widerstand        des    Be  lichtungsmessers) übertragen wird. Das gibt  Anlass zu Ungenauigkeiten, die     um.    so mehr  ins Gewicht fallen, je -dichter die Intervalle  der Zeiteinstellung aufeinander folgen.

   Da  durch kann eine     praktische    brauchbare  Kupplung     zwischen        Belichtungsmesser    und  Verschluss überhaupt in Frage     gestellt    wer  den.  



  Vorliegende     Erfindung    vermeidet diesen  Nachteil durch Einbau     eines.        Ausgleic11.sge-          triebes    in die     Schlitzverschlusskamera,    durch  welches ungleichmässige     Bewegungen    des       Schlitzeinstellorganes    in     gleichmässige    Bewe  gungen am     Widerstand        verwandelt    werden.    In der Zeichnung     ist    der Erfindungs  gegenstand an einem Ausführungsbeispiel in       Fig.    1 bis 5 ,dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt die Kupplung des     Verschluss-          aufzugsknopfes        mit    .dem Filmtransport und  dem     Schlitzverschluss,    sowie die     Verbindung     mit dem Widerstand des photoelektrischen  Belichtungsmessers.     Dates    in dem     Stromkreis     der Photozelle des     elektrischen        Widerstan-          des    liegende     Messinstrument,    sowie die Photo  zelle selbst sind nicht     mitgezeichnet;

            Fig.    2 stellt im Grundriss schematisch die       Mitnehmerkupplung    dar, welche den     Ver-          schlussaufzugsknopf        bezw.    den     Zeiteinstell-          knopf    mit dem     Schlitzverschluss        verbindet;          F'ig.    3 zeigt im Schema das Ausgleichs  getriebe im Grundriss und       Fig.    4 und 5 zeigen     dasselbe    im     ,Schnitt          A-B    und     C-D.     



  Bei der in     Fig.    1 dargestellten Anord  nung sind der     Verschlussaufzugsknopf        und     das     Zeiteinstellorgan    koaxial zueinander ge  lagert. Die Verbindung zwischen Aufzugs-           knopf    1 und dem Schleifkontakt 3     des    Wi  derstandes 4 für den     photoelektrischen    Be  lichtungsmesser erfolgt über ein Ausgleichs  getriebe 5, 6, 7, 8, dessen Funktion in       Fig.    3 bis 5     .schematisch    dargestellt ist.  



       Die        Wirkungsweise    dieses     Augsgleichs-          getriebes    bei der     Schlitzbreiteneinstellung    des       Verschlusses        ist    folgende:

    Die Bewegung der mit dem     Schlitzein-          stellknopf    1 in     Fig.    1 verbundenen Scheibe  6 mit Knopf 6' in den     Fig.    3, 4 und 5 wird       mittels    eines auf dieser um eine feste Achse  9 drehbar gelagerten Hebels 7, der mit einem  Stift 10 in einer Kurvennut 11 des Teils 5  gleitet, auf einen um die     Achse    12 gelagerten  Hebel 8 übertragen, und zwar derart, dass  die ungleichmässige Bewegung der     Scheibe    6  infolge der Kurvennut 11 eine schwingende  Bewegung des     Hebels    7 und damit eine zu  sätzliche Vor-     bezw.    Rückwärtsbewegung der  Scheibe 8 bewirkt,

   die den Gleitkontakt 3  für den auf der Scheibe 5 angeordneten Wi  derstand trägt.  



  Aus     Fig.    1 ist noch zu ersehen, wie. mit  dem Ausheben des Aufzugsknopfes 1 ent  gegen der Kraft einer Feder     1,3    der in die       Schlitzeinstellscheibe    2 eingreifende Kupp  lungsstift 14     aus    der     iSchlitzeinstellscheibe     2 ausgehoben wird, um in eine andere Rast  dieser Scheibe einzurasten.

   Hierbei ist es  wesentlich, dass die     Stellung        zwischen        Wi-          demtand    und     Widerstandkontakt    während  der     Schlitzverstellung    verändert wird, nicht  aber     während    des     Verschlussaufzuges    "     bezw.     Ablaufes.

   Gleichzeitig wird durch     eine    be  sondere Einrichtung verhütet,     dass    sich wäh  rend der     Schlitzeinstellung    der Widerstands  kontakt vom Widerstand abhebt     und    damit  den     Stromkreis    unterbricht, indem beim  Ausheben des     Knopfes    1 der den Widerstand  4 tragende Ring 15 mit hochgehoben     wird.     Die Verbindung zwischen dem Ring 15 und  der     Schlitzein.stellscheibe    2 wird während  dieser Zeit durch einen in einem Schlitz 7 6  der     Schlitzeinstellscheihe    2 gleitenden Füh  rungsteil 17 des Ringes 15 aufrechterhalten.

    Der     Verschlussaufzug    ist mit dem Filmtrans  port über Zahnräder 18, 19, sowie einer Rei-         bungskupplung    20 verbunden. 21 ist die       Filmaufwickelspule    und 22 eine Schrauben  feder, welche derart wirkt, dass der gesamte  Mechanismus nur nach einer Richtung ge  dreht werden     kann.    Die Verbindung des     Ver-          schlussaufzugknopfes    1 mit dem     Schlitzver-          schluss    erfolgt über die     Kupplungsscheibe    23,       die    einen     Stift    24 trägt. Die Kupplungs  scheibe 23 steht unter dem Einfluss einer Fe  der 25.

   Ferner trägt die     Kupplungsscheibe     23 einen Kupplungsstift 26, der in die     Balin     eines weiteren Kupplungsstiftes 27, der am  Zahnrad 28 befestigt ist, tritt. Zahnrad 28  ist um den Aufzugsknopf 1 koaxial zum  Lagerteil 29 drehbar gelagert. Mit dem  Zahnrad 28 steht     .daks    Zahnrad 30 im Ein  griff, das seine Bewegung über Kegelräder  31, 32 auf die obere Vorhangwelle 33 und  und somit auf den     obern    Vorhang 34, wel  cher mit letzterer verbunden ist, überträgt.       Das        Zahnrad    30, welches mit dem Kegelrad  31 fest verbunden     ist,    ist auf dem Lagerbol  zen; 54 drehbar angeordnet.

   An dem obern  Vorhang     '4        iat        rechts    und links je ein Trans  portband 35 angeordnet. Die Transportbän  der 35 .sind an den unter dem Einfluss einer  Feder 36 stehenden Rollen 37 befestigt. Die  Rollen 37 sind auf Achsen 38 gelagert, wel  che gleichzeitig das Spitzenlager für die un  tere Vorhangwelle 39 bilden. Das untere  Ende des     untern    Vorhanges 40     ist    an der  untern Vorhangwelle 39 und das obere Ende  des Vorhanges. 40 beiderseits .an den Trans  portbändern 35 befestigt. Die Befestigung an  dieser Stelle erfolgt in der Weise, dass die  Bänder 85 durch Schnallen 41 hindurchge  führt sind.

   Die Mitnahme des     untern    Vor  hanges 40 geschieht beim Aufzug als auch  beim Ablauf durch Reibung. Oberhalb des       obern    Vorhanges 34 ist eine Haltevorrich  tung 42 für den untern Vorhang 40 ange  bracht. Diese Haltevorrichtung 42 ist auf  einer Drehachse 43 befestigt und wird be  tätigt durch den Winkelhebel 44. Der Win  kelhebel 44 schlägt an den     Anschlagstift    45  der Drehachse 43 an und ist um die Achse  46 entgegen einer Feder 47 drehbar gelagert.

    Durch den Stift 48, .der von .der Kupplungs-           scheibe    23 bei ihrer     Betätigung    durch den       Auslöseknopf    49 und die Stossstange 50 nach  unten gedrückt wird, wird der Hebel 44     ver-          schwenkt.    Dadurch wird eine Drehung der  Drehachse 43 bewirkt, an der die Haltevor  richtung 42 angebracht ist. Die     Haltevorricb-          tung    4? kommt somit ausser Eingriff mit der  am untern Vorhang 40 befestigten Nase 51.

    Der untere Vorhang 40     kann    nunmehr in  folge der vorher gespannten Feder 36 ab  laufen, wobei der Schlitz, nachdem er das  Bildfeld 52 durchlaufen hat, zwangsläufig  infolge der Wirkung der Feder 36 wieder       gesehlossen    wird. Bei erneutem Aufzug des       Verschlusses    gleiten die Vorhänge 34 und 40  in geschlossenem Zustand     über    das Bildfeld  52 hinweg, bis zu der in der Haltevorrich  tung 42 vorgesehenen Rast     53,    worauf der  im vorangegangenen beschriebene Vorgang  sieh wiederholt.  



  Die Wirkungsweise bei der Schlitzbrei  teneinstellung des Schlitzverschlusses ist fol  gende:  Der mit der Scheibe 6 ein Teil bildende  Aufzugsknopf 1 wird entgegen der Feder 13  Hochgehoben und bringt den Kupplungsstift  14, der an der :Scheibe 6 befestigt ist, ausser  Eingriff mit der     Schlitzeinstellscheibe    z. Bei  dieser Verstellung des Aufzugsknopfes 1       bezw.    des Kupplungsstiftes 1.4 in eine andere  Rast der     Schlitzeinstellscheibe    2 wird gleich  zeitig die am     untern    Ende des Aufzugsknop  fes 1     befindliche(    Kupplungsscheibe 23 be  tätigt.

   Diese Betätigung hat zur Folge, dass  der Kupplungsstift 26 und der     Kupplungs-          tift    2 7 eire bestimmte Winkelstellung zu  einander einnehmen, welche für die Schlitz  i-.reiteneinstellung des Verschlusses bestim  mend ist     (,siehe        Fig.    2).

   Beim Niederdrücken  der Stossstange 50 durch den     Auslöseknopf     49, durch welchen die Auslösung mittels  Winkelhebel 44 am     Schlitzverschluss    erfolgt,  wird gleichzeitig die Kupplungsscheibe 23  mit ihrem Kupplungsstift 26 nach unten       gedrückt,    so dass der     Kupplungeestift    27 aus  der Bahn des Kupplungsstiftes 26 gebracht  wird, wodurch der Kupplungsstift 27 mit  dem ihn in Verbindung     stehenden    Räder-         getriebe    des: Schlitzverschlusses frei ablaufen  kann.

   Die Stellung des Kupplungsstiftes 26  zu dem Kupplungsstift 27 ist nach Ablauf  des Verschlusses dann die     gleiche.wie    zu Be  ginn des vorher     beschriebenen        Verschluss-          aufzuges    und     Filmtransports.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schlitzversehlusskamera mit photoelektri schem Belichtungsmesser, ,dadurch gekenn zeichnet, dass in ihr ein Ausgleiehgetriebe angeordnet ist, durch welches .die ungleich mässigen Bewegungen des: Schlitzeinstell- organes in gleichmässige Bewegungen am Widerstand verwandelt werden.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Schlitzverschlusskamera mit photoelektri schem Belichtungsmesser nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Aus:gleichgetriebe zwischen Verschluss- aufzugsknopf und Schlitzeinstellorgan an geordnet ist. 2.
    Schlitzverschlusskamera mit photoelektri schem Belichtungsmbsser nach Patentan spruch und Unteranspruch<B>1,</B> .dadurch ge kennzeichnet, dass das Ausgleichsgetriebe aus einem den Widerstand (4) tragenden Teil (15), welches eine Kurve (11) besitzt, besteht, die einen sich um eine feste Achse drehenden Hebel (7) steuert, dessen un gleichmässige Bewegung auf ein den Wi derstandskontakt (3<B>)</B> tragendes Teil (8) übertragen wird, so dass dieses noch eine zusätzliche Bewegung erhält, wodurch die ungleichmässige Bewegung der Scheibe ((1) in eine gleichmässige Bewegung des Teils (8) verwandelt wird.
    3. Schlitzverschlusskamera mit photoelektri schem Belichtungsmesser nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass beim Entkuppeln des Aufzugsknopfes von der Schlitzeinstellscheibe der Kontakt (3) un ter gleichem Druck auf dem Widerstand (4) liegen bleibt. 4. Schlitzversehlusskamera mit photoelektri schem Belichtungsmesser nach Patentan- spruch und Unteranspruch 3, dadurch ge- kennzeichnet, dass beim Ausheben des Schlitzeinstellknopfes der Kontakt (3) und der Widerstand (4) gleichzeitig mit gehoben werden.
    5. Schlitzverschlusskamera mit photoelektri schem Belichtungsmesser nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlitzeinstellscheibe (2) mit dem elektri- scheu Widerstand (4) und der Verschluss- aufzugsknopf (1) mit dem Gleitkontakt (3) oder umgekehrt verbunden ist, so dass sich nur während der Schlitzeinstellung der Gleitkontakt auf dem Widerstand be- wegt.
CH191589D 1935-11-16 1936-11-07 Schlitzverschluss-Kamera mit photoelektrischem Belichtungsmesser. CH191589A (de)

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