CH191590A - Verfahren zur Herstellung von Linsenrasterschablonenfilmen durch eine einzige Belichtung. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Linsenrasterschablonenfilmen durch eine einzige Belichtung.

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CH191590A
CH191590A CH191590DA CH191590A CH 191590 A CH191590 A CH 191590A CH 191590D A CH191590D A CH 191590DA CH 191590 A CH191590 A CH 191590A
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raster
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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  Verfahren zur Herstellung von     Linsenrastersehablonenfilmen     durch eine einzige     Belichtung.       Gegenstand der Erfindung ist ein Ver  fahren zur Herstellung von     Linsenrasterscha-          blonenfilmen    durch eine einzige Belichtung,  das .dadurch     gekennzeichnet    ist, dass man  einen lichtempfindlichen     Linsenrasterfilm     von der Rasterseite her durch eine Blende be  lichtet, die einen Ausschnitt besitzt,     dessen     Grösse praktisch gleich der Grösse einer der       Farbzonen    desjenigen     Mehrzonenfarbfilters     ist,

   das zur Aufnahme desjenigen Linsen  rasterfilms     diente,    von dem mit Hilfe des       LinGenrasterschablonenfilms        Teilfarbenaus-          züge    oder Kopien     hergestellt        werden    sollen  und deren Abstand vom     Schabloneafilm    dem  Abstand des bei der genannten Aufnahme  verwendeten     Mehrzonenfarbfilters    vom     Lin-          senrasterfilm    entspricht, wobei Massnahmen  zur Anwendung kommen, die eine Verschie  <B>bung</B> der     Blendenbilder    im herzustellenden       Linsenrasterschablonenfilm    bewirken.

    



       Es        ist        bereits    bekannt, zum Kopieren von         Teilfarbenauszügen    aus     Linsenrasterfilmen     oder zum Kopieren von     Linsenrasterfilm    auf       Linsenrasterfilm    einen     Lin6enrasterschablo-          nenfilm    zu verwenden, der in seiner photo  graphischen Schicht     aus    lichtdurchlässigen  und lichtundurchlässigen Zonen besteht und  der das Licht nach Durchtritt durch den       Originalfilia    in für jedes Teilbild charakteri  stischer Weise richtet.

   Dies wird dadurch er  reicht,     da,'    die hellen Zonen eine für jedes  Teilbild     charakteristische    Lage zur Haupt  sache der zugehörigen     Rasterzylinderlinsen     haben.  



  Wie bei einem solchen     Schablonenfilm     die Lage der hellen Zonen im Verhältnis zur  Lage der Teilbilder im Originalfilm liegen       muss,    ist in der Schweizer Patentschrift  Nr.     181'267    beschrieben.  



  Die bisherige Herstellungsmethode für  den     Linsenrasterschablonenfilm    ist sehr kom  pliziert und wegen des doppelten Kopiervor-           ganges    in bezug -auf die Schärfe der hellen       Zonen    nicht immer ausreichend.  



  Die Zeichnung bezieht sich auf eine prin  zipielle     Darstellung    der     optischen    Verhält  nisse und auf     Ausführuagsbeispiele    des.     er-          findungsgemässen    Verfahrens.  



       Fig.    1 stellt einen nach dem bekannten  Verfahren hergestellten     Linsenrasterschab-          lonenfilm    dar;       Fig.    2 stellt eine     beispielsweise    Anord  nung zur Ausführung des     Verfahrens    nach  der     Erfindung    ,dar;

         Fig.    3 zeigt die     Verwendung    einer     Kon-          kavlinee        als    Mittel zur Verschiebung des Bil  des des     Blendenspaltes;          Fig.    4 und 5 zeigen die Verwendung von       Konkavlinsen    zum gleichen Zwecke;       Fig.    6 bis 8 zeigen die Verwendung eines  gekrümmten     Linsenrasterfilms    zum Zwecke  der Verschiebung des Bildes;       Fig.    9 zeigt eine Anordnung, bei der die  Lichtquelle bewegt wird, um     dass    Blenden  bild zu verschieben.  



  In     Fig.    1     besteht    der     Linsenrasterscha-          blonenfilm    F aus dem Schichtträger T mit  der     Zylinderlinsenrasterung    L" und der       lichtempfindlichen    Schicht     S,    die bis auf die  lichtdurchlässigen Zonen J geschwärzt ist.

    Diese Zonen nehmen eine gewisse Lage gegen  die Rasterlinsen L ein, die     charakteristisch     ist für die     Richtung        des    Lichtes, welches     aus     den Linsen L austritt, wenn man den     Scha-          blonenfilm    von der Schichtseite her durch  leuchtet.  



  In     Fig.    2 ist F der     Originallinsenraster-          film,        ,S    dessen lichtempfindliche Schicht, T  der     Schichtträger    und U das. bei der Auf  nahme dieses Films     benutzte,        das    Mehrzonen  farbfilter bildende     Dreifarbenzonenfilter.     Dieses     wird    bei der     Herstellung    des     ,Scha-          blonenfilms    durch eine an gleicher Stelle  stehende Blende     g    ersetzt,

   die     einen        Aus-          schnitt    besitzt, dessen Grösse     praktisch    gleich  der Grösse einer     derdrei    Farbzonen des Fil  ters, zum     Beispiel    der     Grünzone,        ist.    Da  hinter     wird    die Lichtquelle angeordnet. An  Stelle     des-        Films    F     tritt    ein lichtempfind  licher     Linsenrasterfilm,    aus dem der Linsen-         rmterschablonenfilm        hergestellt    wird.

   Der  Abstand der Blende K vom herzustellenden       Linsenrasterschablonenfilm    entspricht also  dem Abstand des Filters U vom Film F bei  der     Aufnahme    des letzteren. Das von     dieser          Blendenöffnung    ausgehende Licht     entwirft     hinter den Linsen z. B. an den Stellen<I>D, H</I>  und E     ein    Bild des     Blendenspaltes,    so dass  nach der Belichtung mit Hilfe der Umkehr  entwicklung an diesen     .Stellen    eine helle  Zone     entsteht.    Um dieses Bild, d. h. diese helle  Zone an die     richtige    Stelle verschieben zu  können, z.

   B. an die     tStellen    F und G, kommen  Massnahmen zur Anwendung, die automa  tisch eine     Verschiebung    der     Blendenbilder    an  eine     bestimmte    Stelle     hinter    .den Zylinder  rasterlinasen des     herzustellenden        Lin.sssnraster-          schablonenfilms    herbeiführen. Hierzu kom  men z. B. optische Mittel in Frage. Vom       Film    F werden mit dem herzustellen  den     Linsenra:sterschablonenfilm    Teilfarben  auszüge oder Kopien     hergestellt.     



       In.        Fig.    3 bestehen diese Massnahmen in  der Verwendung einer     Konkavlinse,    die über  den     Linsenras.terfilm    gelegt ist. Es bedeutet       g    die Blende, von der das Licht ausgeht. L'  die in den Strahlengang eingeschaltete     Kon-          kavlinse,   <B>F</B> den herzustellenden     Linsen-          rasterschablonenfilm,        IJ    die     lichtempfindliche     Schicht. Die Lichtstrahlen treffen die       Rasterlinsen    z.

   B. in den     Punkten        .9        .,    C, B,  die lichtempfindliche Schicht an den Stellen  <I>D, H, E.</I> In Z liegt der     Schnittpunkt    der       rückwärtigen    Verlängerung dieser Strahlen.  woraus sich ergibt, dass die Strahlen gleich  mässig symmetrisch abgelenkt     sind,    sonst       würden    sich ihre rückwärtigen Verlänge  rungen nicht in einem Punkt     schneiden.    Die  Zylinderachse der     Linse    L' läuft mit der  Richtung der     Zylinderraasterlinsen    des Films  <B>F</B> parallel.  



  In den     Fig.    4 und 5 ist eine entspre  chende     Verwendung        von.        Konveglinsen    L' ge  zeigt, die die     Verschiebung    der     Blendenbil-          der        bewirken.    Auch die Zylinderachse .der  Linse L' läuft     mit,der        Richtung    der     Zylin-          derrasterlinsen    des: Films F' parallel.

   Die  selbe Wirkung lässt sich jedoch auch da-      durch erreichen,     da;ss    man den     Linsenraster-          film    F'     gleichmässig    nach innen oder aussen  krümmt, wie in     Fig.    6,     Fig.    7 und     Fig.    8  gezeigt ist. K stellt auch hier die Blenden  öffnung dar. Von dieser     Blendenäffnung     gehen die Strahlen L aus, die auf der licht  empfindlichen Schicht     S    des Linsenraster  films F' das     Blendenbild    erzeugen.

   Die  Krümmung des Films- russ auf einem Kreis  bogen erfolgen,     dessen    Mittelpunkt auf der       Verbindungslinie        Filmmitte-Blende        bezw.     dessen Verlängerung liegt. Dieser Punkt     ist    in  den     Fig.    6 bis 8 mit P bezeichnet. In     Fig.    6  ist der Film<I>F</I> so gekrümmt, dass sich die       lichtempfindliche        .Schicht    8 auf der kon  kaven Seite befindet. In     Fig.    7 und 8 hin  gegen befindet sich die photographische  Schicht auf der konvexen Seite.

   Die Krüm  mung des Films bewirkt also eine Verschie  bung der     Blendenbilder    auf dem Film F'.  



       Fig.    9 zeigt eine weitere Ausführungs  form, bei :der die Lichtquelle bewegt wird.  Hierin ist K die als Lichtquelle dienende  Blende und M ein     zwischen    der Blende K  und dem Film F' angeordneter Spalt. Blende  K und Spalt M werden von der Mitte aus  nach den Bildrändern parallel zur Filmebene  mit verschiedener Geschwindigkeit bewegt.  Bei der Stellung K' der als Lichtquelle die  nenden Blende und der - Stellung M' der  Spaltblende ist die Lichtquelle     .dem:SpaR    vor  aus geeilt, so     @dass    auf diese Weise eine Ver  schiebung des     Blendenbildes    auf dem Film  F nach innen erfolgt.

   Wenn umgekehrt die  Geschwindigkeit der Blende K geringer ist,  als die des     Spaltes:    M, so findet eine Ver  schiebung des Bildes nach aussen statt. Die       Bewegung,der    Lichtquelle K und des Spal  tes M russ immer so erfolgen,     dass    in der       Mitte    des Bildfeldes die Mitten ,der Blende  und des     Spaltes    mit der Hauptsache der mitt  leren Rasterlinse     zusammenfallen.    Die Her  stellung des Films<B>F</B> erfolgt bei allen Bei  spielen mit einer einzigen Belichtung, d. h.  jede     Stelle    wird nur ein einziges- Mal be  lichtet.  



  Natürlich sind auch Kombinationen der  eben     geschilderten    Ausführungen anwend-    bar; z. B. kann, um eine     Verlagerung    der       Blendenbilder    nach innen zu erzielen, gleich  zeitig eine     gonvexlinse,    eine konkave Film  krümmung und eine Bewegung der leuchten  den Blende K und eines     :

  Spaltes    M zur An  wendung     kommen.    Die .durch die Abbildung  erläuterten     Ausführungsformen    beziehen sich  auf die     Herstellung    eines     Linsenrasterscha-          blonenfilms    für die     Grünfilterzone.    Die Her  stellung     der,Schablonenfilme    für die rote und  blaue Filterzone geschieht ganz entspre  chend, indem die Blende K an Stelle der  blauen     bezw.    der roten Filterflächen tritt.  



  Zum Schluss sei noch einmal der     ganze     Herstellungsvorgang geschildert. Es soll z. B.  von irgend einem     Linsenrasterfilm,    der mit  dem     Dreifarbenzonenfilter    U     (Fig.    2) aufge  nommen ist, ein Grünauszug mit Hilfe eines       Schablonenfilms    hergestellt werden. Zu die  sem Zweck nimmt man einen unbelichteten  lichtempfindlichen     Linsenrasterfilm    für die  Herstellung der Schablone und belichtet ihn  hinter einer Blende K     (Fig.    3), deren Öff  nung gleich der     Grünzone    des Filters U       (Fig.    2) ist.

   Um     .das    Bild dieser Blende K an  die gewünschten Stellen<I>D, H, E</I> der     Fig.    3  zu bringen, schaltet man die     gonkavlinse    L'  in den Strahlengang. Nach der Belichtung  und Entwicklung erhält man einen     Scha-          blonenfilm,    bei dem diejenigen     Stellen    abge  deckt sind, die der Lage des Grünbildes des       Lingenrasterfilms        entsprechen,    der mit der  Blende U aufgenommen war.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Linsen- rasterschablonenfilmen durch eine einzige Belichtung, dadurch gekennzeichnet, dass ein lichtempfindlicher Linsenrasterfilm von der Rasterseite her durch eine Blende belichtet wird, die einen Ausschnitt besitzt, dessen Grösse praktisch gleich der Grösse einer der Farbzonen desjenigen Mehrzonenfarbfilters ist;
    das zur Aufnahme desjenigen Linsen- rasterfilms diente, von dem mit Hilfe des Linsenrasterschablonenfilme Teilfarbenaus- züge oder Kopien hergestellt werden sollen und deren Abstand vom Sehablonenfilm dem Abstand des bei der genannten Aufnahme verwendeten Mehrzonenfarbfilters vom Lin- senrarsterfilm entspricht, wobei Massnahmen zur Anwendung kommen,
    die eine Verschie bung der Blendenbilder im herzustellenden Linsenrasterschablonenfilm bewirken. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass über dem lichtemp findlichen Zylinderrasterlinsen aufweisen den Linsenrasterfilm eine konvexe Zylin derlinse angeordnet wird, wobei die Zy linderachse mit der Richtung der Zylin- derrasterlinsen parallel läuft. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass über dem lichtemp findlichen Zylinderrasterlinsen aufweisen den Linsenrasterfilm eine konkave Zy linderlinse angeordnet wird, wobei die Zylinderachse mit der Richtung der Zy- linderrasterlinsen parallel läuft. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der lichtempfindliche Zylinderlinsen aufweisende Linsenraster- film zur Belichtung um eine parallel zur Linsenrasterung verläufende Achse der art gekrümmt wird, dass sich die photo graphische Schicht auf der konkaven Seite befindet. 4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der lichtempfindliche Zylinderrasterlinsen aufweisende Linsen rasterfilm zur Belichtung um eine parallel zur Linsenrasterung verlaufende Achse derart gekrümmt wird, dass sich die photo graphische Schicht auf der konvexen Seite befindet. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die beleuchtete Blen- denöffnung und ein zwischen dem Linsen rasterfilm und dieser beleuchteten Blen- denöffnung angeordneter Spalt in gleicher Richtung, aber mit verschiedener Ge schwindigkeit bewegt werden, so dass sich die Richtung der auf den Linsenraster film auftreffenden Lichtstrahlen kontinu ierlich ändert.
CH191590D 1933-03-18 1934-03-16 Verfahren zur Herstellung von Linsenrasterschablonenfilmen durch eine einzige Belichtung. CH191590A (de)

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