CH191653A - Schalter. - Google Patents

Schalter.

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CH191653A
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Inventor
Aktieng Siemens-Schuckertwerke
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Siemens Ag
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H33/00High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
    • H01H33/70Switches with separate means for directing, obtaining, or increasing flow of arc-extinguishing fluid
    • H01H33/98Switches with separate means for directing, obtaining, or increasing flow of arc-extinguishing fluid the flow of arc-extinguishing fluid being initiated by an auxiliary arc or a section of the arc, without any moving parts for producing or increasing the flow

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Description


  Schalter.    Es ist bekannt, mit Hilfe er     Strom-          wärme    .des abzuschaltenden Stromes Gas zu  erwärmen und damit     unter    Druck zu setzen,  wobei dieses Gas dann einer von der Druck  erzeugungsstelle getrennten Löschstelle zuge  führt wird und dort die     Löschung,des    Licht  bogens     bewirkt.    Weiterhin     ist    es bekannt, in  einem ölgefüllten Schalter aus Öl unter Ver  wendung eines Hilfslichtbogens Dampf oder  Gas zu erzeugen, und damit eine Ölströmung  zur Löschung des Lichtbogens an der     Unter-          brechungsstelle    herbeizuführen.

   Die erstge  nannte Anordnung hat den grossen Nachteil,       dass    das gasförmige Löschmittel vorher beim       Unterdrucksetzen    erwärmt wurde. Heisses  Gas ist aber bekanntlich zur Lichtbogen  löschung sehr ungeeignet. Man hat versucht,  diesen Mangel durch Zwischenschaltung von  Kühleinrichtungen zu mildern. Der     Schalter     wird aber dadurch kompliziert und teuer.

         Bei    Verwendung von Öl ist es sehr nach  teilig, dass der Hilfslichtbogen     das-    der    Löschstelle zugeführte Öl ebenfalls, und  zwar     während    längerer Dauer     zersetzt.    Fer  ner sind bei den bekannten Schaltern     immer          relativ    ,grosse Ölmengen zur Anwendung ge  langt, wodurch die bei Ölschaltern bekann  ten Gefahren vorhanden sind.  



  Die     Erfindung    bezieht sich auf     einen     elektrischen Schalter, bei .dem :die an der       Unterbrechungsstelle    erforderliche     Löschmit-          telströmung        mindestens    bei der Abschaltung  hoher Ströme durch eine     stromabhängige     Einrichtung erzeugt wird.

   Sie     besteht    darin,       ,dass    beim Abschalten     zwischen    die Druck  erzeugungsstelle und die     Unterbrechungs-          stelle,    durch welche hindurch die zur Licht  bogenlöschung dienende     Löschmittelströmung     gegen einen besonderen, gasgefüllten, minde  stens nahezu geschlossenen Teil des     Aus#-          s        o        'haltge        fässies        erfolgt,        eine        Flüssi,gk-eitssäule     eingeschaltet ist,

   so     dass    das     Löschmittel     durch die     Druckerzeugungsstelle    in seiner  Löschwirkung     nicht        beeinträchtigt        wird.        Als         stromabhängige     Druckerzeugungseinrichtung     kann bei einem solchen Schalter     in    an sich       bekannter    Weise eine     Hilfsunterbrechungs-          stelle    oder beispielsweise ein     Heizwiderstand     verwendet werden.  



  Die erfindungsgemässe     Anordnung    einer       Flüssigkeitssäule    hat :den Vorteil,     dass    beim  Löschvorgang weder     heisses    Gas     noch    an der       Druekerzeugungsstelle    erhitzte Flüssigkeit  von der     Druckerzeugungsstelle    nach der       Löschstelle    gelangen kann;

   weiterhin, dass  .die Möglichkeit     besteht,    der     Flüssigkeits-          säule    eine kleine Masse zu geben und sie  leicht beweglich anzuordnen, so dass sie  nahezu     trägheits.los,dem    Impuls, der von .der       Druckerzeugungsstelle    ausgeht, folgen kann.  Bei     Verwendung    von<B>01</B> ist :der     Umstand          vorteilhaft,    dass eine verhältnismässig     geringe     Menge der benötigten' Flüssigkeit verwendet  werden kann, wodurch :die Brandgefahr sehr  eingeschränkt wird.

   Das     Merkmal    ,der Erfin  dung, dass :die     Flüssigkeitsströmung        durch     die Unterbrechungsstelle hindurch nach  einem gasgefüllten,     mindestens    nahezu ganz  geschlossenen Teil .des Schaltgefässes erfolgt,  bringt den Vorteil mit sich, dass das. Heraus  schleudern von Flüssigkeit oder auch von  heissen Gasen aus dem Schalter vermieden  werden kann.  



  Ein weiterer grosser Vorteil kann beim  Erfindungsgegenstand     :dadurch    erzielt wer  den, dass man das Schaltgefäss unter stati  schen Überdruck setzt, wodurch die Lö  schung     :des        Lichtbogens    begünstigt und die       Durchschlagsspannung    im Innern des Schal  ters erhöht wird.  



  Um bei der Druckerzeugung eine Flüs  sigkeitszersetzung zu vermeiden, ist es  zweckmässig, die Druckerzeugung durch Er  wärmen eines Gases herbeizuführen. Das  Schaltgefäss     umschliesst    dann zwei Gas  räume, von denen .der eine, die     Druckerzeu-          gungsstelle    enthaltende, als     Druckerzeu-          gungsraum,    der andere,     puffernd    wirkende,  als     Gaspufferraum    bezeichnet werden möge.

    In     diesem        Falle    ist es vorteilhaft, die beiden  Gasräume durch     ein        U-förmiges    Rohr zu ver-    binden, in dem sich :die Flüssigkeitssäule be  findet, denn     :dann    wird die Flüssigkeit     :durch     die Schwerkraft nach jedem     Schaltvorgang     wieder     selbsttätig    in ihre     ursprüngliche     Lage     zurückgeführt.    Um eine möglichst  intensive Gas- oder Flüssigkeitsströmung an  der     Löschstelle    zu erzielen, ist es Zweck  mässig, diese so     auszubilden,    dass :

  dort der       :Strömungsquerschnitt    an einen oder mehre  ren     hintereinander    liegenden Stellen verengt       ist.    Weiterhin kann man die Löschwirkung  noch dadurch     begünstigen,    dass man die       Löschstelle    mit     :einer    an sich bekannten ein  oder mehrstufigen elastischen     Expansions-          kammer    umgibt.  



  Soll der Schalter als reiner Flüssigkeits  schalter arbeiten, so wird die Löschstelle  zweckmässig so angeordnet, dass     sie        dauernd     in der Flüssigkeit liegt, in welchem Falle  der     besondere,        ,gasgefüllte    Teil :des Schalt  gefässes als     Pufferraum    dient.

   Soll :der (Schal  ter     hingegen    als     Gasschalter    arbeiten, so  wird man die Löschstelle so weit vom Flüs  sigkeitsspiegel entfernt anordnen,     dass        wenig-          stens    währenddes Bestehens .des Lichtbogens  an :der Unterbrechungsstelle :die     Flüssigkeit     ,die     Löschstelle    nicht berührt. Dabei wird  dann die     Löschstelle    zweckmässig so ausge  bildet,     dass    eine möglichst     intensive    axiale.

         Gasströmung        entsteht.    Dies lässt sich :durch  Anwendung einer Einfachdüse, Doppeldüse  oder einer Ringdüse erreichen.  



       Unter    Umständen kann es     zweckmässig     sein, die Löschstelle nur vorübergehend mit  der     Flüssigkeitssäule    in Berührung zu brin  gen. Eine besonders     günstige    Anordnung er  hält man z. B. :dann, wenn :die Flüssigkeits  säule im Ruhezustand wenig unterhalb der  Löschstelle liegt.

   Beim Abschalten kleiner  Ströme wird     :dann    die     relativ        kleine    Gas  strömung genügen,.     um    die     Unterbrechung     herbeizuführen.     Beim    Abschalten von schwe  ren Kurzschlüssen wird es aber     notwendig     sein, .die Löschstelle mit     Flüssigkeit,    z. B.       lÖi,    zu     durchströmen.    Diese Anordnung hat  den     Vorteil,    dass bei den     normalen    Betriebs  schaltungen eine     Zersetzung    des Öls über  haupt nicht auftritt.

   Unter Umständen     kann         es zweckmässig sein, die Flüssigkeitssäule  aus zwei oder mehreren übereinander gelager  ten     Flüssigkeiten        zusammenzusetzen.    z. B.       urasser\Clophen    (chloriertes     Di-Phenyl),    wo  bei das     Wasser    zur     Lichtbogenlösehung    be  nützt wird, und das     nicht    brennbare, isolie  rende     Clophen    die Löschstelle vorübergehend  nach der Löschung isoliert, bis die Tempe  ratur an der     Druckerzeugungsstelle    so weit  gefallen ist,

   dass die dort vorhandene Unter  brechungsstrecke der Spannungsbeanspru  chung allein     standhält.    Es     ist    auch möglich,  eine isolierende Flüssigkeit, insbesondere Öl,  einer leitenden Flüssigkeit zu überlagern,  z. B. Wasser. Dadurch erhält man einen  Schalter mit denkbar geringster     Ölmenge.     Als     Flüssigkeiten        kann    man bei Verwendung  eines vollkommen geschlossenen Schalters  auch solche verwenden, die bei Atmosphären  druck und     Raumtemperatur    nicht flüssig  sind, z. B.

   Ammoniak, Kohlensäure oder       dergl.,    wobei man in diesem Falle den weite  ren Vorteil erreichen kann, dass etwa entwei  chendes     Gas    selbsttätig aus der     Flüssigkeit     durch Verdampfung     wieder    ersetzt wird.  



  Um das Abschalten kleiner Ströme mög  lichst auch in ein bis zwei Halbwellen zu  bewerkstelligen, ist es zweckmässig, zur Be  wegung .der Flüssigkeit eine zusätzliche, von  der Stromwärme unabhängige Einrichtung  vorzusehen. Man kann z. B. zu diesem Zweck  ausser der vorgesehenen     Druckerzeugungsein-          richtung    mittels eines Hilfslichtbogens, des  sen Wirksamkeit naturgemäss von .der Grösse  des     Abschaltstromes    abhängt, durch die  Ausschaltbewegung einen Kolben betätigen,  der die Flüssigkeit in     Bewegung    setzt, so  dass auch bei kleinen     Absohaltströmen    ein  ausreichend starker Druck sichergestellt ist.

    Man kann auch zusätzlich eine bei der Ein  schaltung     ,gespannte    Feder auf -die Flüssig  keit einwirken lassen. Ferner ist     es    möglich,  als     zusätzliches    Hilfsmittel     aus    dem Gas  pufferraum eine kleine Menge Gas abzulas  sen, wodurch ebenfalls die     Flüssigkeit    in Be  wegung gesetzt wird.  



  Um den     Flüssigkeitsstand    kontrollieren  zu können, ist es zweckmässig,     das    Rohr ganz    oder     teilweise    durchsichtig zu     gestalten.     Meist ist es zweckmässig, den Flüssigkeits  kanal ganz oder teilweise als Isolierrohr  herzustellen, oder in einen Isolierkörper ein  zubetten.  



  Wenn durch den     Abschaltvorgang    eine  zusätzliche Gaserzeugung     entsteht,    z. B.  durch Zersetzung von Flüssigkeit oder Auf  spaltung von Gasen, .so ist es zweckmässig,  einen Teil der     erzeugten    Gase aus dem Schal  ter zu entfernen. Dies kann in einfachster       Weise    durch ein entsprechend ausgebildetes  Ventil erfolgen. Da bei der     Abschaltung     meist     niedermolekulare    Gase entstehen, ins  besondere Wasserstoff, so hat man die Mög  lichkeit, mindestens eine     *    Stelle     .des    z.

   B. all  seitig geschlossenen Schaltgefässes so auszu  bilden,     dass    die Schaltgase, insbesondere       Wasserstoff,        herausdiffundieren        können,    z. B.  als Eisenwand. Wird mit     statischem    Über  druck     gearbeitet,    so ist es unter Umständen  zweckmässig, .den Druck durch Verbindung  mit einem Druckgefäss aufrechtzuerhalten.       DZan    kann auch dampf- oder gasabgebende       Körper    im     Innern    des Schalters anordnen,  z.

   B.     Kohlensäureschnee.    An der Druck  erzeugungsstelle wird man zweckmässig ein  Gas     verwenden,    das sieh     unter    dem Einfluss  hoher     Temperaturen    nur vorübergehend ver  ändert, anderseits aber hohe     Durchschlags-          festigkeit    aufweist, z. B. Stickstoff.

   Ander  seits     ist        es    zweckmässig, an der Löschstelle  ein für die     Lichtbogenlöschung    möglichst       günstiges    Gas zu haben,     insbesondere        Was-          serstoff.    Eine günstige Anordnung erhält  man z. B.,     wenn    der Pufferraum mit     Wasser-          stoff    abspaltendem     Gas,    z. B Ammoniak, ge  füllt ist, wobei vorausgesetzt wird,     dass    die       Löschstelle    dann in diesem Gasraum liegt.

    Verwendet man hingegen Öl zum Löschen  ,des Lichtbogens, so ist es zweckmässig, in       dem.        Pufferraum    ein     möglichst        inertes    Gas,  z. B. ebenfalls     Stickstoff,    zu haben, damit  explosible Gemische mit dem aus -dem     101     entstehenden Wasserstoff nicht auftreten  können. In :diesem Falle ist es zweckmässig,  den     Gaserzeugungsraum    und den Puffer  raum     .durch    ein dünnes Rohr zu verbinden,      welches nur     einen        allmählichen    Druckaus  gleich     gestattet.     



  Besonders vorteilhaft ist es, für die Gas  füllung des Schalters ein Gas zu verwenden,  das unter dem     Einfluss    des Lichtbogens       praktisch    nicht     zersetzt    wird. Stickstoff     ist     ein solches Gas.  



  Durch den     Liclhtbogen    entsteht an der  Löschstelle ebenfalls ein Druck, welcher der       Bewegung    der Flüssigkeitssäule entgegen  wirkt. Um eine     Beschleunigung    der     Flüssig-          keitssäule    in der     Richtung    von !der     Lösch-          stille    nach dem     Druckerzeugungsraum,    d. h.  vom Lichtbogen weg, zu     verhindern,    ist es  zweckmässig, den     Strömungswiderstand        in     dieser Richtung grösser zu machen, wie um  gekehrt.

   Die     einfachste        Lösung        besteht        darin,     dass man in der     Flüssigkeitssäule        ein    .ent  sprechendes     Rückschlagventil    anordnet.  



  Um die     Lichtbogenspannung        währenddes          Strommägimums    an der Löschstelle mög  lichst klein, die     Entionisierung    während des       Stromnulldurchganges        hingegen    möglichst  gross zu machen, ist     es    zweckmässig,     Inhalt     und Druck des oder der Gasräume mit der  Masse der     Flüssigkeitssäule        derart    abzustim  men,

       dass    die     grösste    Strömungsgeschwindig  keit an der     Löschstelle    während des     @Strom-          nulldurchganges    und eine möglichst kleine       Strömungsgeschwindigkeit    zu     Zeiten    des       Strommaximums        auftritt.    Diese Massnahme  kann noch dadurch unterstützt werden,     .dass     man die     Kontakte    an der Löschstelle derart  ausbildet, dass ihr Abstand von der     Strö-          mungsgeschwindigkeit    beeinflusst wird und  bei grosser :

  Strömungsgeschwindigkeit des       Löschmittels    gross, bei kleiner Strömungsge  schwindigkeit klein ist. Dies kann z. B. da  ,durch erreicht werden,     .dass    ein oder     beide          Kontakte    federnd ausgeführt sind,     wobei     durch die     Flüssigkeitsreibung,    welche immer  abhängig von der     Strömungsgeschwindigkeit     ist, diese Feder zusammengedrückt wird.

   Um       Zeit    für die Beschleunigung .der Flüssig  keitssäule zu     gewinnen,    ist es im allgemei  nen zweckmässig, die Löschstelle so auszu  bilden, dass schon bei geschlossenem     Kontakt     eine     Strömung    möglich ist.    Um die Kraft, mit der die Flüssigkeits  säule in den Lichtbogen     hineingepresst        wird,     zu vergrössern, kann es zweckmässig     sein,    an  der     Druckerzeugungsstelle    einen Differential  kolben anzuordnen.

   Man     wird    dabei zweck  mässig den     Raum        unter        dem    grossen Kolben  des Differentialkolbens nach dem Puffer  raum hin     entlasten.     



  Parallel zu den     Kontakten    an der     Druck-          erzeugungsstelle    kann man eine Impedanz  (Widerstand, Kapazität,     Induktivität)    an  ordnen. Diese Impedanz kann beim Ein  schalten in     bekannter    Weise als Vorstufen  widerstand wirken; beim Ausschalten kann  ein Widerstand als sogenannter     Schafter-          schutzwiderstand        Anwendung    finden, durch  den der     Spannungsanstieg    ,der wiederkeh  renden     .Spannung    und die Grösse des     Ab-          schaltstronies    verringert werden.

   Wird der  Widerstand im     Innern    des     Duckerzeugungs-          raumes    angeordnet, so kann er zusammen  mit dem Lichtbogen oder auch bei entspre  chend kleinem Wert für sich allein die Er  wärmung des     Druckraumes    bewirken. Es  ist zweckmässig, im Falle der Anwendung  eines     gasgefüllten        Diruckerzeugungs.raumes     diesen aus Metall herzustellen,     -weil    dann  durch die     strahlende    Wärme des Licht  bogens keine     Verbrennungen    entstehen und  die     Metalldampfbildung    unschädlich ist.

   Es  kann von Vorteil sein, den Pufferraum  ebenfalls aus Metall     herzustellen,    und die       Isolation        lediglich    auf .den     Flüssigkeitskanal     zu     beschränken.        Wird    als Flüssigkeit für  die Löschung eine nicht isolierende Flüssig  keit, z. B. Wasser, verwendet, so hat eine       mit        Vorkontakt        ausgerüstete        Dru.ckerzeu-          gun.gsstelle    zwei Vorteile.

   Einmal vollzieht  sich an     ihr    die     FGinschaltung,    so dass kein       Vorstrom        durch    die     Wassersäule        hindurch-          geht.    Ferner     wirkt    sie im     ausgeschalteten.     Zustand als     Lufttrennstrecke,    die in Reihe  liegt mit     dem        Löschkontakt.     



  Wird der Schalter unter     statischen     Überdruck     gesetzt,    so     kann    der Schalthub       infolge    der     dann    vorhandenen hohen     Durch-          schlagsfestigkeit        sehr        klein    gemacht werden.           Dies        ist    von.     ausserordentlichem        Vorteil    für  die Abmessungen und den Preis :des Schal  ters.

   Um die Isolation über den offenen       Schalter    noch zu verbessern, und die Trenn  strecke sichtbar zu machen, kann man     neben     den beiden Schaltstellen im Innern in an  sich bekannter Weise eine     zwangläufig    ge  steuerte     Schaltstelle        ausserhalb    ,des Schalters  anordnen. Will     mann    grosse Dauerströme  übertragen, so ist es zweckmässig, parallel  zu der     einen.    ' oder zu beiden Schaltstellen       im.    Innern noch eine     weitere        Schaltstelle          ausserhalb    vorzusehen.  



  Die vollkommen     geschlossene        .Schalter-          ausführung        ist    besonders für     Räume    mit       schlagenden    Wettern und für     FTeiluftauf-          stellung        geeignet.     



  In :der Zeichnung sind Ausführungsbei  spiele des     Erfindungsgegenstandes    darge  stellt.  



       Fig.    1     zeigt    einen     Schalter    mit nur       einem    Gasraum. Die     F'ig.    2 bis 7 zeigen       Schalter    mit zwei     Gasräumen    beiderseits  der     Flüssigkeitssäule.        Fig.    8 stellt einen  Schalter mit     Aussenkontakten,    der beispiels  weise für hohe Ströme     geeignet        ist,    dar.  



  In     Fig.    1 ist 1 das Schaltgefäss aus Iso  lierstoff,     welches        sich    oben in einen Luft  behälter 2, und unten in einen Flüssigkeits  behälter 3     erweitert.    4     ist    der als Düse aus  gebildete Löschkontakt, an dem die Lö  schung des Hauptlichtbogens     vorsichgeht.     5 ist ein Gleitkontakt zur Stromübertragung  auf den beweglichen     Schaltstift    6. 7     und    8  sind     Vorkontakte,    welche zur Erzeugung       eines        druckerzeugenden        Hilfslichtbogens    die  nen.

       Der    .Strom wird dem     Vorkontakt    8     zu-          geführt,    fliesst von hier über 7, die Leitung  9, den Gleitkontakt 5 und den     Schaltstift    6  dem Hauptkontakt 4 zu und     wird    durch die  Leitung 10 abgenommen. Die Bewegung der  Kontakte 7, 8     und    des Schaltstiftes 6 erfolgt       zwangläufi,g    durch     einen        nicht    dargestellten  Antrieb. Der Schalter ist bis zu .der Marke  11 mit einer     Flüssigkeit    gefüllt.  



  Wenn der Strom     abgeschaltet    werden  soll, wird zuerst der Hilfskontakt 7, 8 ge-    öffnet.     Hierdurch        wind        ein    Hilfslichtbogen       in,    dem Teil.3     :

  des    Schaltgefässes,     welcher     der     Druekerzeuguugsraum        ist,        unter    Flüs  sigkeit     erzeugt.    Der     Hilfslichtbogen,    ver  dampft und vergast die     Flüssigkeit    und er  zeugt eine     unter        Druck        stehende        Gasblase,

       welche die     in    .dem Rohr     befindliche    Flüssig  keitssäule nach oben     beschleunigt.        Hierbei     entsteht durch den     düsenförmigen    Lösch  kontakt 4 hindurch eine Strömung.

   Damit  diese     Strömung    schon vor     dem        Austritt    des       ,S:chaltstiftes    6- aus .dem     Löschkontakt    4 ent  stehen kann,     ist    dieser     :durchbrochen;        ausge-          bildet,    beispielsweise     aus        einzelnen    Lamel  len zusammengesetzt.

   Der     Schaltstift    6 öff  net den     Kontakt    gegenüber dem     Vorkontakt     7, 8 nacheilend, so     dass:    der dort     entstehende          Lichtbogen        in    einer .Strömung gezogen wird,  die     axial    durch die Düse 4 gerichtet     ist    und       infolgedessen    :den darin brennenden Licht  bogen sehr     wirksam    kühlt.

   Der Lichtbogen  wird :daher mit     verhältnismässig    kurzer       Länge        gelöscht,    ehe die Gase, die sich     in     der     Druckerzeugungskammer    3 gebildet  haben, an die Löschstelle gelangen.

   Die       Flüssigkeitssäule        in.        .dem        Rohr    1 bildet       nämlich        einen    Verschluss, welcher verhin  dert, dass während des     Löschvorganges    die  hocherhitzten heissen Zersetzungsgase,     die     für die Löschung nichtgeeignet sind, an     die     Löschstelle     gelangen.    Da die     Flüssigkeits.-          säule    nur eine .geringe träge     Masse    hat und  :

  daher leicht beweglich .ist, kann säe sehr  rasch     den    im Gefäss 3 erzeugten     Druck    fol  gen und den     Lichtbogen    an der     Löschstelle     wirksam     einschnüren    und kühlen.  



  In     Fig.    2. besitzt das     :Schaltgefäss    einen  U-förmigen Teil 12: und     zwei    geschlossene  Gasräume 13 und 14.     15    ist der     feststehende     düsenförmige     Löschkontakt,    16     äst    der     be-          weglicheSchaltstift,    17, 18     sind    die Vor  kontakte.

   Der Antrieb der Kontakte ist       nicht,darges.tellt.    Er erfolgt ebenso, wie es  bei dem     Ausführungsbeispiel        Fig.    1 ge  schildert     ist.    Der Gasraum     1:3    ist     mit        Stiok-          stoff        ,gefüllt,    .der     Gasraum    14 dagegen mit  Wasserstoff.

   Die     Flüssigkeitsfüllung    19 be  steht     aus        Clophen,    also einer isolierenden,      nicht     brennbaren        Flüssigkeit.    Die     Flüssig-          keitsfüllung        ist    so     niedrig,    dass der Lösch  kontakt 15     nicht    mit ihr in Berührung     steht.     



  Bei der     Abschaltung    wirkt !der mit       Stickstoff    gefüllte Raum 18 als.     Drucker-          zeugungbs.raum,    der mit     Wasserstoff        gefüllte          Räum    14 dagegen als Gaspuffer- und     gleich-          zeitig    als     Löschraum.    Der ganze Schalter  kann unter     einem        gewissen        statischen    Über  druck stehen.

   Unter -der     Wirkung    des vom       Hilfslichtbogen        an    den     Kontakten    17, 18 er  zeugten     Druckes    erhält die Flüssigkeitssäule  1.9 einen     Impuls:        in    Richtung auf     die    Lösch  stelle und     erzeugt        dadurch    eine Strömung  des     Wasserstoffes    von unten     nach    oben  durch den düsenförmigen Kontakt 15 hin  durch.

   Diese Wasserstoffströmung ist sehr  wirksam für die Löschung des Lichtbogens,  da der Wasserstoff unter allen     Gasen;    die  besten     Löscheigenschaften        besitzt.    Infolge  dessen     wird    dem Lichtbogen durch die ihn       axial    umgebende     .Strömung    sehr viel Wärme  entzogen,     und        im        Stromnulldurchgang    er  lischt der Lichtbogen mit     kurzer    Länge.

         Gleichzeitig    erlischt der Hilfslichtbogen  zwischen den     Kontakten    17, 18 im     Druck-          erzeugungsraum.    Der Stickstoff in diesem       Raum    besitzt an sich     eine    wesentlich höhere       Isollerfähigkeit    als der     Wasserstoff.    Diese       Eigenschaft    ist allen molekular bleibenden  Gasen     eines    Elementes     eigentümlich.    Seine       Dunohsohlagsfestigkeä.t    wird noch dadurch       gesteigert,

      dass er von vornherein     unter     einem     Überdruck    steht. Infolgedessen kann  der Lichtbogen weder in dem     DTUckerzeu-          gungsraum        13,    noch an der     Löschstelle    15       wiederzünden,    Nach der Löschung     wirkt     die     Unterbrechungsstelle        zwischen    den Kon  takten 17, 18 als eine mit der Löschstelle  15     in    Reihe liegende     Ga,

  sunterbrechungs-          stelle    von besonders hoher     Durchschlags-          festigkeit,    wodurch der Schalter gegen       Rückzündungen        gesichert        ist.     



       In        Fig.    3 ist ein     Schalter    dargestellt, bei       welchem    im Gegensatz zu     Fig.        ,2.    die     Ucht-          bogenlöschuug    an der     Löschstelle    nicht  durch     ein    strömendes Gas, sondern durch    strömende     Flüssigkeit    erfolgt,     wobei    die bei  den     Gasräume    1.8, 14 mit     ein.-    und demsel  ben     Gas,    z.     B.        :

  Stickstoff,    gefüllt     sind    und  durch ein     Druckausgleichsrohr    20 von     ge-          ringem        lichtem        Querschnitt    in     Verbindung     stehen.

   21     ist        eine    Wassersäule, welcher auf       ,der    Seite der     Löschstelle        eine        Ölsäule    22  überlagert     ist.    Die     (ilsäule        besitzt    nur eine  sehr     geringe    Höhe, weshalb dieser Schalter  eine kleine     enge    01     besitzt.    'Wenn     durch     ,

  den von dem Hilfslichtbogen in dem Gefäss  13 erzeugten     Druck    die     Flüssigkeitssäule        in     Richtung auf     ,die        Löschstelle    15 beschleu  nigt     wird,    strömt durch diese nur     das    01  hindurch, welches     unter    .der     Wirkung    des       Lichtbogens    zersetzt wird. Die     Zersetzungs-          gase    enthalten     Wasserstoff,    welcher für die       Löschung    des     Lichtbogens    sehr wirksam ist.

    Nach .der Löschung     des    Lichtbogens tritt       eine        Erhöhung    der     Durchschlagsfestigkeit     .der     geschaffenen        Unterbrechungsstrecke     durch die     Isoliereigenschaft    des Öls ein. Das  Wasser kommt mit der Löschstelle gar nicht  in     Berührung,    da der Löschvorgang beendet  ist, bevor das Wasser an     den,        Löschkontakt     gelangen konnte.

   Auch bei     diesem    Schalter  tritt nach der Löschung eine erhöhte     Sicher-          heit    gegen     Rückzündung    durch die hohe  Durchschlagsfestigkeit der im Druckraum  liegenden     Reihenunterbrechungsstelle    17j18  ein. Der     Druckausgleich        nach    vollzogener  Abschaltung vollzieht     sich    durch das Druck  ausgleichsrohr 20.  



  Der     .Schalter    nach     Fig.    4 arbeitet so,     da3     die Löschstelle 15 nur vorübergehend in die  Flüssigkeitssäule     eintaucht.    Das     Eintauchen     kann dabei entweder     bei    jeder     Abschaltung     oder nur bei schweren     Abschaltungen    erfol  gen.

   Die     Flüssigkeitssäule    besteht aus       Clophen        23,    welches     mit    den Kontakten  überhaupt nicht in     Berührung        kommt,    son  dern lediglich als     Druckübertragungsmittel     dient und aus     Wasser    24, welches sich mit  dem     Clophen        nicht    mischt. Beide     Gefässe    13,  14 sind mit     einem    Gas, z. B.

   Luft oder       Stickstoff,    gefüllt.     Kleine    Unterbrechungs  ströme können schon durch eine     kleine        Luft-          strömung    am Löschkontakt sicher gelöscht      werden.     Infolgedessen        ist,die    Anordnung so  getroffen, und der Spiegel 25 der Flüssig  keit ist von der Löschstelle so weit entfernt,  dass     bei        diesen        kleinen;    Unterbrechungsströ  men die Flüssigkeit gar nicht mit der Lösch  stelle in Berührung kommt.

   Bei schweren  Abschaltungen dagegen     erzeugt    .der Hilfs  lichtbogen:     einen:    grösseren Druck und eine  stärkere Beschleunigung der Flüssigkeits  säule, wobei der Lichtbogen an .der Lösch  stelle 15 in das Wasser 24 gelangt. Infolge  dessen entsteht eine starke Strömung der  entstehenden Wasserdämpfe, welche geeignet  sind, auch     einen.        starken    Lichtbogen mit  kurzer Länge zu löschen.  



  Es kann auch eine solche Anordnung  getroffen werden.,     @dass    das     Clophen    nach       jedesmaliger        Lichtbogenlöschung    vorüber  gehend, seiner lebendigen Kraft folgend, in  die Unterbrechungsstelle gelangt und deren  Isolierung bewirkt.     Wenn    die     Clophensäule     wieder     zurückläuft,    ist eine gewisse Zeit  nach     Erlöschen,    ,des     Lichtbogens    verstrichen,  während welcher sich der     Druekerzeugungs-          raum    abkühlen und :

  damit die Durchschlags  festigkeit der     Reihenunterbrechun.gsstelle     17/18 erhöhen konnte.  



  Bei der in     Fig.    5 dargestellten Anord  nung befindet sich im rechten Schenkel des  Schaltgefässes eine     Ülsäule    26, im linken  Schenkel dagegen eine Säule     .2i7    von flüssi  gem Ammoniak. Der statische Druck,     unter          .dem    das Gefäss, steht, ist entsprechend hoch  gewählt. Im Gasraum 14     befindet    sich gas  förmiges Ammoniak. Etwaige     Undichtig-          keitsverluste    werden immer wieder aus dem       flüssigen    Ammoniak ersetzt, so dass der  Druck selbsttätig durch die Verdunstung  des Ammoniaks aufrechterhalten wird.

   Der  rechte     Gasraum    1'3 ist mit Stickstoff gefüllt.  Das     Ammoniakgas    an der Löschstelle ent  hält     Wasserstoff        und    ist daher für die Lö  schung gut     geeignet.    Die Ölsäule 26 bildet  einen Abschluss, des mit Stickstoff gefüllten       Druckerzeugungsraumes    13.  



  Um den     statischen    Druck durch die Ver  dampfung der Flüssigkeit selbst aufrechtzu-         erhalten,        kann    man auch, statt wie in dem  vorstehend     geschilderten        Beispiel    eine Flüs  sigkeit von     niedrigem    Dampfdruck zu wäh  len,     eine        Heizeinrichtung    vorsehen,     durch     welche     eine        Flüssigkeit    auf eine entspre  chend hohe     Temperatur    erhitzt wird.  



  In     den        Fig.    6 und 7 bedeuten 30 den       Schaltersockel,    in welchem .die Antriebs  welle 31 gelagert ist, 32 die     Ausschaltfeder,     33     die        Schalterwelle,    3:4     eine    Isolierzug  stange.

   Der     Stützisolator    35 trägt das     He-          tallgefäss,    36,     welches:    den     Druckerzeugungs-          raum    37 und den     Pufferraum        38,d-es    Schal  ters     umschliesst.        Beide        Räume    sind mit  Druckgas gefüllt.<B>39</B> ist     eine        Zwischenwand     mit     einer    kleinen     Druckaus.gleichsöffnung     40.

   41 ist     eine    Membran aus     einem        dünnen          Eisenblech,    durch welche der aus dem Öl  gebildete Wasserstoff     diffundieren        kann.          An    das Gefäss 86 ist unten     in.        einen,    ovalen  Flansch 42 der Isolierkörper 43     eingekittet,     der ebenfalls einen     länglichen    Querschnitt  hat. In     diesem        sind    zwei     Flüssigkeitskanäle     44 und 45 vorgesehen.

   Unten wird der     Iso-          lierkörper    43 durch die     aufgekittete    Metall  kappe 46     abgeschlossen.    Diese besitzt     unten     eine Öffnung, in der der     Schraubv.erschluss     4 7 dichtend .sitzt. Das feststehende     Lamel-          lenschaltstüok    48     ist    in eine     Erweiterung     des Kanals 45     einsgesetzt    und durch .die Fe  der 49 an Ort gehalten.

   Ein flexibles Band,  welches auf der     Zeichnung    nicht dargestellt  ist,     verbindet    das     Schaltstück    48 mit der  Metallkappe 46, welche die     @Stromanschluss,-          fahne    50 trägt.     D'er    andere     Stromanschluss    51  führt zu dem     @Schaltstück        52!.    Das beweg  liche     ,Schaltstück    53 ist bei 54 an den     Fort-          satz    55     eines        doppelarmigen        Hebels    56 an  gelenkt.

   Der doppelarmige, Hebel 56- ist in  .den zwei     Lagern        5.p58        ,drehbar,    welche an  dein Schaltgefäss . 86 sitzen. Die dichtende       Einführung    des     Fortsatzes    55 in das Schalt  gefäss erfolgt mit     Hilfe    der Gummihaut 59.

    Diese     ist    auf den Teil 55     vulkanisiert    und  mit .den Rändern des Metallgefässes 36 dich  tend     verbunden.    Eine     Metallglocke    6.0 schützt  das     Gummi    vor :der     Einwirkung        des    Licht  bogens.     6,1;

      ist eine Dose     mit    beweglichen      Faltenwänden, ,die in die     Wanddes        Isolier-          körpern    eingesetzt ist,     mit    dem Kanal 45 in       Verbindung        steht    und     mit    Flüssigkeit ge  füllt ist. 62     ist        eine        Ventilplatte    aus     Gummi,     welche durch     Ansätze    63. gehalten wird,     und     deren     Ventilsitz    64 ist.

   Sie bildet ein     Rüok-          schlagventil,        welches    eine Strömung in       Richtung        Löschstelle-Druckerzeu5wngsstelle          verhindert        bezw.        hemmt.    65 ist ein     Isolier-          rohr,

      indem     sich        eine    oder mehrere     Sicker-          öffnungen    66     befinden.    Das     U-Rohr    ist bis  zur     Marke    6 7     mit    Öl gefüllt.  



  In     Fig.    7 sind     die    drei Phasen     eines          Dreiphasenschalters    von der in     Fig.    6 dar  gestellten     Bauart    zu sehen. Die     drei    Schalt  gefässe sind eng     nebeneinander    gebaut und  sind zwecks     Isolation    von     zylindrischen.     Isolierhüllen 618 umgeben.  



  Der     Schalter    wirkt auf folgende Weise:  Beim     Au--schalten    bewegt die Ausschalt  feder 32.     die        Isolierstange    34 nach rechts,  wodurch     der        doppelarmige    Hebel 56 im       Uhrzeigersinn    gedreht wird.     Zunächst    ent  fernt sich der obere     Teil    des beweglichen       Schaltstückes        5,3    vom     Schaltstück    52, und es  entsteht der     Hilfslichtbogen,    welcher die  Gasfüllung des     Raumes    37 erhitzt und da  durch Druck erzeugt.

   Hierauf     tritt        das        un-          tere        Ende,des        .Schaltstiftes    53     aus    dem fest  stehenden     .Schaltstück    48 heraus. In diesem  Augenblick ist der Schalter dargestellt.

   Es       entsteht    somit an der Stelle 48 der zu  löschende Lichtbogen, welcher der     Ölströ-          mung    ausgesetzt     ist,    die sich unter der Wir  kung des     Überdruckeis    im     Raum    37 bereits       durch    den     Düsenkontakt    48     hindurch    aus  gebildet hat.

   Die Gasräume 37 und     ,38          (Druckraum    und Pufferraum) bilden zusam  men     mit    der Flüssigkeitssäule in den Roh  ren 44 und 45     ein.    schwingendes     System,          .dessen        Eigenschwingungszahl    von der Gas  spannung, der Grösse der Druckräume     und     der     Masse    der     Flüssigkeitssäule    abhängt.

         Durch        entsprechende    Wahl dieser Grössen       kann    man es einrichten, dass an der     Lösch-          stelle    die     maximale    Strömungsgeschwindig  keit im     Stromnulldurchgangdes    zu löschen-    den     Wechselstromnes    vorhanden ist, im  Strommaximum dagegen die Strömung ge  ring ist.

       Es    sind     .dann    ideale     Löschbedingun-          gen        vorhanden,,da    .der Lichtbogen im     Strom-          maximum    nicht unnötigerweise zur Auf  nahme einer hohen Leistung veranlasst wird.       Ein        Zurückdrücken)    der     Ölsäule    gegen die       Druckerzeugungsstelle    wird verhindert durch  das     Rüoksohlagventil    62.  



  Eine weitere Verbesserung der Unter  brechung ist noch dadurch erreicht, dass das  Schaltstück 48 gegen die Feder 49 federn  kann. Bei starker Strömung, also im Strom  nulldurchgang, wird das Schaltstück 48  durch die dann starke Flüssigkeitsreibung  nach unten gedrückt und auf .diese Weise  -die     Unterbrechungsstrecke    verlängert. Bei  sehwacher Strömung, im     Strommaximum,    ist  dagegen :das     Schaltstück    oben und die Unter  brechungsstrecke     unverlängert.    Die Feder 49  muss     entsprechend    gewählt werden.  



  Bei normalen     Abschaltungen    wird die     Öl-          säule    in .dem Isolierzylinder 65 nicht über  dessen obersten Rand hinausgedrückt. Bei       Stehlichtbögen    dagegen wird die Säule voll  ständig oder zum grössten Teil aus dem  U-förmigen Kanal     hinausgedrückt    und ge  langt in den Raum 3,8. Der Druck wächst  dabei so     stark        an"dass    .die Membran 41 platzt  und die Flüssigkeit aus dem Schaltgefäss  ausgeworfen     wird.     



  Nach der Abschaltung vollzieht sich der       Druckausgleich    durch     .die        Öffnung    40. Wer  den sehr kleine Ströme abgeschaltet, so reicht  der in dem Druckraum 37     erzeugte    Druck  nicht     aus,    um     eine    entsprechende Strömung       durch,den        Düsenkontakt    48 zu erzeugen. Um  eine solche     Strömung    dennoch zu erzeugen,  ist die Dose -61 vorgesehen, die bei jeder Ab  schaltung durch den     untern    Hebelarm des  Hebels 5.6 eingedrückt wird.

   Hierdurch  strömt das in der Dose     befindliche   <B>01</B> durch  die     Löschstelle    hindurch. Eine     Strömung        in          entgegengesetzter        Richtung    wird durch     das          Rückschlagventil    62 verhindert.  



       Fig.    8 zeigt die Seitenansicht eines Schal  ters, welcher     zusätzliche,    aussen     -angebrachte              U        nterbrechungsstellen    besitzt. 70     ist    ein  Parallelkontakt zu der Löschstelle 48, und  71 ist ein mit den beiden     innern    Unterbre  chungskontakten in     Reihe    liegender Luft  kontakt. Der Strom wird hierbei im Innern  des Schalters     unterbrochen,    und danach wer  den die beiden Schaltstellen 70 und 71 ge  öffnet.

   Die     Schaltstelle    70 braucht nur einen  kleinen     :Schaltweg    zu machen, da die     Haupt-          isolierstrecke    an der Schaltstelle 71 einge  schaltet wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrischer Schalter, bei,dem die an der Unterbrechungsstelle erforderliche Löschmit- telströmung mindestens bei der Abschaltung hoher Ströme durch eine stromabhängige Einrichtung erzeugt wird, dadurch gekenn zeichnet, dass beim Abschalten zwischen die Druckerzeugungsstelle und die Unterbre chungsstelle, durch welche hindurch die zur Lichtbogenlöschung dienende Löschmittel- strömung gegen einen besonderen, gasgefüll ten, mindestens nahezu ganz geschlossenen Teil des Ausschaltgerätes erfolgt,
    .eine Flüs- sigkeitssäule eingeschaltet ist, so dass das Löschmittel durch die Druckerzeugungsstelle in seiner Löschwirkung nicht beeinträchtigt wind. UNTERANSPRüCHE: 1. Schalter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass -das Ausschaltgefäss vollkommen geschlossen ist und unter statischem Überdruck steht, wobei sich die Flüssigkeitssäule beim Abschalten zwischen zwei geschlossenen Gasräumen bewegt.
    2. Schalter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, @dass der .Schalter derart ausgebildet ist, dass die Flüssigkeitssäule durch die Schwerkraft nach jedem Ab schaltvorgang wieder in ihre Ausgangs stellung zurückgebracht wird. 3. Schalter nach Unteranspruch 2;, dadurch gekennzeichnet, dass die Flüssigkeits säule in einem U-förmigen Teil des Schaltgefässes angeordnet ist. 4.
    Schalter nach Patentanspruch, dadurch ,gekennzeichnet, dass der Strömungsquer schnitt an der Unterbrechungsstelle an mindestens einer Stelle gegenüber dem übrigen Strömungsquerschnitt verengt ist. 5. Schalter nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterbrechungs stelle in einer elastischen Expansions- kammer liegt. 6. Schalter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterbrechungs stelle innerhalb der Flüssigkeitssäule derart angeordnet ist, dass sie dauernd ,darin verbleibt. 7.
    Schalter nach Patentansprnch,dadurch gekennzeichnet, dass die Unterbrechungs stelle so angeordnet ist, dass sie nur bei der Abschaltung vorübergehend in die Flüssigkeitssäule eintaucht. B. Schalter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterbrechungs stelle in einem gasgefüllten Teil des Ge fässes derart angeordnet ist, dass beim Abschalten von der bewegten Flüssig keitssäule nur Gas durch die Unterbre chungsstelle hindurchgedrückt wird. 9.
    Schalter nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Gas räume durch eine Druckausgleichöff- nung miteinander verbunden ;sind, deren Querschnitt so bemessen ist, dass sich .der Druckausgleich zwischen den beiden Räumen nur :allmählich vollziehen. kann.
    10. Schalter nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch eine zusätzliche, beim Unterbrechungsvorgang ausgelöste Ein richtung, die den Zweck hat, auch bei kleiner Abschaltleistung eine Bewegung der Flüssigkeitssäule herbeizuführen. 11. .Schalter nach Patentanspruch, @dadurch gekennzeichnet, dass sich ,die Flüssigkeit in Rohren befindet, die mindestens teil weise aus Isolierstoff bestehen. 12.
    Schalter nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Isolierrohre mindestens teilweise aus durchsichtigem 'Werkstoff bestehen. 13. Schalter nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich in mindestens einem der Gasräume eine Stelle befindet, durch welche ein Teil der beim Ab schaltvorgang entstehenden Gase diffun dieren kann.
    14. Schalter nach Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Stelle :des Schaltgefässes so ausgebildet ist, dass: sie das Herausdiffundieren von Wasserstoff ermöglicht. 15.
    Schalter nach Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass ein mit dem Schal- tergefäss in ständiger Verbindung ste hender Überdruckbehälter vorgesehen ist, zum Zwecke, im Schaltergefäss einen bestimmten Überdruck aufrecht zu er halten. 1,6. Schalter nach Unteranspruch 1, gekenn zeichnet durch eine solche Ausbildung, .dass die Aufrechterhaltung eines be stimmten Überdruckes in dem Schalter gefäss durch ein im Schaltergefäss dampf abgebendes Medium erfolgt.
    17. Schalter nach Unteranspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass als dampfabgeben des Medium zur Aufrecherhaltung des Überdruckes im :Schaltergefäss feste Kohlensäure vorgesehen ist. 18. .Schalter nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Flüssigkeit durch teilweise Verdampfung den stati scher Druck erzeugt. 19.
    Schalter nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gasfüllung des ,Schalters aus einem Gas besteht, welches unter dem Einfluss des Lichtbogens praktisch nicht zersetzt wird. 20. Schalter nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalter Stick- stoff enthält. 21.
    Schalter nach Unteranspruch 1, dadurch .gekennzeichnet, dass der Gaspufferraum mit einem andern Gas gefüllt ist wie der Druckerzeugungsraum. 22. Schalter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, d ass an der Unterbre- chungsstelle beim Abschalten; Wasser stoff vorhanden ist.
    23. Schalter nach Unteranspruch 22, .gekenn- zeichnet durch eine Flüssigkeit, welche sich beim Unterbrechungsvorgang unter Freiwerden von Wasserstoff zersetzt.
    24. Schalter nach Patentanspruch und Unter- anspruch 22, ,gekennzeichnet (durch eine Füllung des Pufferraumes mit Wasser- stoff. 25. Schalter nach Patentanspruch und Unter anspruch 29, gekennzeichnet durch eine Füllung des Pufferraumes mit einem wasserstoffhaltigen Gas.
    26. Schalter nach Patentanspruch, dadurch g e 'ke nnzeichnet, dass die Flüssigkeits- säule aus einer nicht brennbaren Flüssig keit besteht, welcher auf der Seite der Unterbrechungsstelle Öl überlagert ist. 217.
    Schalter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, @dass als Löschmittel eine Flüssigkeit verwendet ist, die Wasser als Hauptbestandteil enthält. 28. Schalter nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Flüssigkeit eine nicht brennbare Isolierflüssigkeit ist. 29.
    Schalter nach Unteranspruch 28, dadurch gekennzeichnet, dass als nicht brennbare Isolierflüssigkeit chloriertes Di-Phenyl verwendet ist. 3,0. .Schalter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass im Schaltgefäss Ein- richtungen vorgesehen sind, welche be zwecken, die Bewegung der Flüssigkeit in Richtung Unterbrechungsstelle/Dra.ck- erzeugungsstelle zu erschweren.
    31. Schalter nach Unteranspruch .30,dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb der Flüs sigkeitssäule ein Rücksohlagventil ange ordnet ist. 32.
    Schalter nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Grösse und der Druck der Gasräume mit der Masse der Flüssigkeitssäule derart abgestimmt sind, .dass beim Abschalten an der Unterbre- chungsstelle die maximale .Strömungs- geschwindigkeit im Stromnulldurchgang des abzuschaltenden Wechselstromes herrscht.
    33. Schalter nach Unteranspruch 32, da durch gekennzeichnet, dass die Kontakte der Unterbrechungsstelle so beweglich ausgebildet sind, dass ihre Bewegung von der Strömung beeinflusst wind derart. dass bei maximaler Strömungsgeschwin digkeit, und damit im Stromnulldurch- gang, der Kontaktabstand am grössten ist. 34. Schalter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterbrechungs stelle so ausgebildet ist, @dass sich .die Strömung schon bei geschlossenen Kon takten ausbilden kann.
    35. Schalter nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Flüssigkeits säule gegen den als Puffer wirkenden Gasraum durch einen durch den vermit tels der Druckerzeugungsstelle erzeugten Druck gesteuerten Differentialkolben be wegt wird. 36. Schalter nach Unteranspruch 35, @da- durch gekennzeichnet, dass der beim Ab schalten erzeugte Druck unter der grossen Fläche des Differentialkolbens durch eine Verbindungsleitung nach dem. Pufferraum entlastet ist.
    <B>37.</B> Schalter nach Patentanspruch, mit einer die stromabhängige Einrichtung bilden- ,den Hilfsunterbrechungsstelle, dadurch ,gekennzeielinet,
    <B>dass</B> eine Impedanz zwi- 3 s o Een c lie 'Kontakte der Hilfsunterbre- chungsstelle eingeschaltet ist. 38.
    Schalter nach Unteranspruch 37, dadurch gekennzeichnet, dass als Impedanz ein O.hmscher Widerstand verwendet ist. 39. .Schalter nach Unteranspruch -3i8, dadurch gekennzeichnet, dass der Widerstand im Druckerzeugungsraum selbst liegt und gleichzeitig zur Heizung des den Druck erzeugenden Mittels bestimmt ist. 40.
    Schalter nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckerzeu- ggungsraum und der Pufferraum in einem Metallzylinder untergebracht sind. 41. Schalter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Flüssigkeits kanal mindestens teilweise in einem Isolierkörper eingebettet ist. 42.
    Schalter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in Reihe mit der im Schaltgefäss liegenden Unterbrechungs stelle eine hufttrennstrecke ausserhalb .des Schaltgefässes angeordnet ist, die mit der innerhalb liegenden Schaltstelle zwangläufig gesteuert ist.
    43. Schalter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ausserhalb des Schaltgefässes parallel zu der im Schalt gefäss liegenden vom Strom durchflosse- nen Druckerzeugungstelle eine äussere Schaltstelle angeordnet ist.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4514607A (en) * 1981-04-13 1985-04-30 The Electricity Council Electrical circuit interrupting devices

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