CH191669A - Von einer evakuierten Hülle umgebene, dampfenthaltende Entladungsröhre. - Google Patents

Von einer evakuierten Hülle umgebene, dampfenthaltende Entladungsröhre.

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CH191669A
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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  Von einer evakuierten Hülle umgebene, dampfenthaltende Entladungsröhre.    Die     Erfindung    betrifft eine von einer  evakuierten Hülle umgebene, dampfenthal  tende     Entladungsröhre    mit mindestens zwei       parallelen        Rohrteilen,    z. B.     U-förmigen        Ent-          ladungsröhren.    Die evakuierte Hülle dient  zur     Wärmeisolierung    und erleichtert das Er  reichen einer .hohen Temperatur der Röhre       und.    des     erforderlichen    Dampfdruckes inner  halb der Röhre.

   Die Verwendung einer sol  chen Hülle     ist    vor allem von Wichtigkeit,  wenn die Röhre Dampf schwerflüchtiger Me  talle     (Dampfdruck    bei 2,00' C kleiner als  1 mm), z. B.     Natrium,    enthält.  



  Gemäss der Erfindung wird .die Ent  ladungsröhre durch ein sie an den einander       zugekehrten    Seiten der Wand der     Rohrteile     festhaltendes,     federndes        Organ    gegen die  Hülle abgestützt. Es wird hierdurch in ein  facher und     wirtschaftlicher    Weise eine feste       Lage    der     Entladungsröhre    in der Hülle er  reicht.  



       Das        federnde        Organ    braucht nicht immer       unmittelbar    gegen die Hülle anzuliegen, son-    denn kann auch mittelbar auf der Hülle  ruhen.     Zwischen    .der Entladungsröhre und  der Hülle kann z. B. ein     zylindrischer    Glas  schirm angeordnet sein, der mit der Hülle       fest    verbunden oder unter     Zwischenlegung     von federnden Rängen auf ihr ruht. In die  sem Fall stützt das federnde Organ die Ent  ladungsröhre gegen den     zylindrischen    Schirm  und in ,dieser Weise     mittelbar    gegen die  Hülle ab.  



  Es ist bekannt,     Hochidruckquecksilber-          dampf-    und     Natrium-dampflampen        federnd     gegen eine sie     umgebende        evakuierte    Hülle       abzustützen.    Hierzu werden     insbesondere          ringförmige,        zwischen    der     Entladungsröhre     und der Hülle     angeordnete        Federn    benutzt.  



  Die gemäss der Erfindung benutzte fe  dernde     Abstützung    hat     gegenüber    dieser be  kannten Bauart besondere Vorteile. Die  Federn     bewirken    eine     Wärmeableitung,    die  bei der bekannten Bauart öfters zu einer       Herabsetzung    der niedrigsten in dem Ent  ladungsraum herrschenden     Temperatur    und      somit zu     einer        Verringerung    des Dampf  druckes führt.

   Um diese     Druckverringerung     wettzumachen,     muss.    die Belastung der Röhre  erhöht werden, was eine stärkere Überhit  zung der heisseren Teile der Entladungsröhre  und eine Vergrösserung der nutzlos ver  brauchten Energie bedeutet.  



  Gemäss. der     Erfindung    hält das federnde  Organ die Röhre nicht an     ihrem    äussern Um  fang, sondern an den     einander    zugekehrten  Seiten der Wand der Rohrteile fest. Diese  Stellen der Rohrteile sind infolge der gegen  seitigen     Wärmezustrahlung    heisser als die  äussern, der Hülle zugekehrten Seiten der       Rohrteile.    Der     Dampfdruck    in der Röhre       wird    denn auch nicht von der Temperatur  der einander zugekehrten .Seiten der Rohr  teile     bestimmt,

      und     .die    durch die federnden  Organe     bewirkte        Wärmeableitung    von diesen.  Seiten braucht     keine    Erniedrigung des  Dampfdruckes zur Folge zu haben.  



  Gegebenenfalls kann man eine .derartige       Wärmeableitung    durch das federnde Organ  zulassen, wonach also die von     diesem    Organ       festgehaltene    Stelle der Röhrenwand eine       etwas        niedrigere    Temperatur     als    die Aussen  seiten der Rohrteile annimmt.

   Man     muss          dann    zwar etwas mehr     Energie    der Röhre  zuführen, aber die     nenne    Bauart ist     immer     noch     vorteilhafter,    als     wenn    das federnde  Organ     .die    Röhre an der Aussenseite der     Rohr-          teile    festhält.

       Überdies        erreicht    man den       Vorteil,    dass der Dampfniederschlag sieh in  der Nähe der     Berührungsstelle    der Röhren  wand mit dem federnden     Organ        bildet,    so       d-ass    die äussern Seiten der Rohrteile     von.     einem Niederschlag     freibleiben.     



  Zweckmässig ordnet man     das    federnde  Organ ,derart an, dass,     es,die        Entladungsröhre     an dem Übergang der parallelen     Rohrteile     festhält.  



  Die     Verbindung        zwischen    dem federnden  Organ     und    der Röhrenwand     kann    man auf  verschiedene Weise zu Stande     bringen,    z. B.  mit Hilfe einer Glasperle. Eine einfache       Lösung    wird erhalten,     wenn    man     .das     federnde Organ sich durch seine eigene Fe-         derkraft        zwischen    den Rohrteilen festklem  men lässt.  



       Vorteilhafterweise        wird    eine Schrauben  feder benutzt, die man an     dem    Übergang der       Rohrteile    durch eigene Federkraft     zwischen     diesen     Rohrteilen        einklemmt,    wobei     dieser     Übergang derart gebildet     wird,        @dass    die       Schraubenfeder    um mehr     als    18U   von der  Röhrenwand umfasst     wird.        Demzufolge    ist es       unmöglich,    dass. :

  die Feder     sich    in der     Rich-          tung,der    Achse der Rohrteile verschiebt.  



  Die     Zeichnung    stellt in     den,        Fig.    1 und  ein Ausführungsbeispiel des     Gegenstandes     der     Erfindung    dar.  



  Die abgebildete, zur     Lichtausstrahlung     dienende     Entladungsröhre    1 hat eine U-för  mige Gestalt und     zeigt    dort, wo die paralle  len     Schenkel    ineinander übergehen, einen       kleineren        Querschnitt    als     in,den    geraden Tei  len der     Rohrschenkel,    wobei der Abstand a.  zwischen den einander zugekehrten Seiten  der Rohrschenkel in der Nähe des Übergan  ges dieser     Schenkel    etwas grösser     .gemacht     worden     ist    als der normale Abstand b.

   Die       Entladungsröhre    ist an den Enden mit     bifilar     gewundenen, mit stark elektronenemittieren  dem     Material    versehenen     Glühelektroden          ausgestattet.    Die beiden .durch die Quetsch  stelle 3 nach aussen     geführten        Stromzufüh-          rungsdrähte    jeder     Glühelektrode    sind mitein  ander verbunden,     so,dass    beim normalen Be  trieb die     Glühelektroden    von der Entladung  ,geheizt     werden..    In der Röhre befindet sich  ein Edelgas, z. B. Neon, unter einem Druck  von 10 mm.

   Die Röhre enthält überdies eine  Menge Natrium, dessen Dampf beim norma  len Betrieb ein     intensives    gelbes Licht aus  strahlt.  



  Die Entladungsröhre ist mit Hilfe der       Drähte    4 an der     Quetschstelle    5 der .die  Röhre umgebenden Glashülle 6 befestigt.  Diese Hülle     ist    evakuiert und mit einem  Sockel 7 versehen, dessen Kontakte mit den       Stromzuführungsdrähten    der     Glühelektroden     verbunden sind;

   zwischen     der    Entladungs  röhre 1     und    der Hülle 6 ist     ein    zylindrischer       Glasschirm    8 angeordnet, der an beiden Sei  ten offen und am untern Ende an .die Hülle      6     angeschmolzen    ist.     Zwecks    Verdeutlichung  der     Zeichnung    sind die Hülle und der Schirm  in     Querschnitt    angegeben.  



  Die Entladungsröhre ist durch die  Schraubenfeder 9 gegen den     Zylinder    8 und  somit gegen die Hülle 6 abgestützt. Diese  Feder     ist    durch die annähernd kreisförmige       Üffnung,    die an der     Übergangsstelle    der  Rohrschenkel     zwischen        diesen        gebildet    ist,       gesteckt    und wird von ihrer eigenen Feder  kraft unter     Zwischenlagerung        eines        Glim-          merplättchens    10 :gegen die Röhrenwand fest  geklemmt.

   Diese     federnde        Klemmung    kann  in einfacher     Weise    dadurch erreicht werden,  dass die Länge der entspannten Feder etwas  grösser als der     innere    Durchmesser des Zylin  ders 8 gewählt wird, so     @dass,die    Feder beim       Einbringen    in den     Zylinder    in der     Längs-          richtung        zusammengedrückt    wird und sich  demzufolge in     radialer    Richtung     ausdehnt,     wodurch ,

  der sich zwischen den Rohrschen  keln befindliche Teil der Feder fest gegen die       Röhrenwand        ,gedrückt    wird. Die federnde       Klemmung    kann auch durch     Verdrillung    der  Schraubenfeder beim Einstecken erhalten  werden. Weil der Abstand a grösser ist als  der Abstand b, wird die Spiralfeder um mehr  als 180<B>'</B>von der Röhrenwand umfasst, so dass  die Feder auch gegen Verschiebung in der       Längsrichtung    :der Rohrschenkel gesichert ist.  



  In dieser Weise wird eine einfache und  feste, bruchsichere Lagerung der Entladungs  röhre innerhalb der Hülle erreicht, ohne dass  eine sich ungünstig auswirkende     Wärmeab-          leitung    in Kauf genommen zu werden  braucht. Auch fängt die Feder nur verhält  nismässig wenig Licht ab.    Die Entladungsröhre gemäss der Erfin  dung kann auch mehr als zwei, z. B. drei  oder vier, parallele     Schenkel    aufweisen.  Selbstverständlich kann     @die    Röhre auch durch  mehrere federnde Organe :gegen     ,die    Hülle ab  gestützt werden.

   Zum Beispiel kann die ab  gebildete Röhre     mit    Hilfe einer zweiten       Schraubenfeder,    die     in    der Nähe der Rohr  enden zwischen den Rohrschenkeln geklemmt       werden    kann,     abgestützt    werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Von einer evakuierten. Hülle umgebene, dampfenthaltende Entladungsröhre mit min destens zwei parallelen Rohrteilen, .dadurch gekennzeichnet, dass -die Entladungsröhre durch ein sie an den .einander zugekehrten Seiten der Wand der Rohrteile festhalten des, federndes Organ gegen die Hülle abge stützt ist. UNTERANSPRÜCHE:
    1. Entladungsröhre nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass@,das federnde Organ die Entladungsröhre am Übergang der parallelen Rohrteile festhält. 2. Entladungsröhre nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ,das federnde Organ durch seine eigene Federkraft zwi schen den Rohrteilen festgeklemmt ist.
    3. nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, .dass das federnde Organ durch eine Schraubenfeder gebildet wird, die von der Röhrenwand um mehr als <B>180'</B> umfasst wird.
CH191669D 1935-09-23 1936-09-21 Von einer evakuierten Hülle umgebene, dampfenthaltende Entladungsröhre. CH191669A (de)

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