CH191670A - Fusswickelbandage. - Google Patents
Fusswickelbandage.Info
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Description
Fusswiekelbandage. Die Erfindung betrifft eine Fusswickel bandage, die den Mittelfuss und den Fersen- rückvn umspannt und von dem Träger der selben selbst bequem angelegt werden kann, eine Entlastung der Fussmuskeln und -bän- der bezweckt und ein Umknicken, Senken oder Verdrehen des Fusses als Folge einer Überanstrengung oder Überbelastung dessel ben wirksam verhütet.
Erfindungsgemäss besteht die F'usswickel- bandage aus einer über den Fuss ziehbaren Mittelfussmanschette mit beidseitig an ihr befestigten Wickelbändern, .die nach hinten schräg aufwärts verlaufen, zum Zwecke, diese Wickelbänder kreuzweise um Fersen rücken und Mittelfuss schlingen und an ihren freien Enden festlegen zu können. Aufgabe der Mittelfussmanschette ist es, die Mittel fussknochen zusammenzuhalten und durch die Umspannung :des Fussgewölbes dieses tragfähiger zu erhalten.
Die Wickelbänder, die beliebig fest um den Fuss ,gewickelt wer den können, dienen dabei :der Entlastung der Cxelenke und :der Fussmuskulatur. Zur Verstärkung des Sohlenteils der Mit telfussmanschette kann eines der beiden Wik- kelbänder, und zwar zweckmässig das innen- seitige Wickelband, bis an die Vorderkante der Mittelfussmanschette vorgeführt und über die ganze Länge :
derselben mit .dieser ver bunden sein. Beim nacheinander vorzuneh menden Wickeln der kreuzweise übereinan der zu liegen kommenden Wickelbänder wird zunächst das Aussenband in seiner ganzen Länge um den Fuss gewickelt, dann erst in gleicher Weise, faber in entgegengesetzterR,ich- tung das Innenband so gewickelt, dass es das freie Ende des Aussenbandes überdeckt und in seiner .Spannlage festhält. Das freie Ende des Innenbandes kann darauf in beliebiger Weise festgehalten werden, zum Beispiel zu diesem Zwecke :
mit einem kleinen Häkchen oder dergleichen versehen sein und in eine auf der andern Seite des Fusses liegende Wickellage eingehängt werden.
Die Zeichnung veranschaulicht in schau bildlicher Darstellung eine beispielsweise Ausführung des Erfindungsgegenstandes und den Wickelvorgang des zuerst zu bin- denden Aussenbandes in vier verschiedenen Ansichten.
Fig. l ist die Innenansicht eines Fusses mit übergezogener Mittelfussmanschette und den daran befestigten Wickelbändern;
Fig. 2 zeigt,die Innenseite des Fusses mit dem noch lose herabhängenden Innenband und dem Aussenband während des Wickelns um den Knöchel, um dann schräg über den Fussreihen (Spann) ,geführt zu werden;
in Fig. 3. ist die Fussaussenseite mit dem schräg nach unten zur Fusssohle verlaufen den Aussenband dargestellt, welches das Fuss gewölbe straff unterfassend von der Fuss innenseite schräg ansteigend abermals über den Fussreihen geführt wird und in Fig. 4 die Führung des freien Aussen bandendes um den Fersenrücken und in punk tierter Linie seine Endlage auf dem Reihen, in der es von dem nachfolgend gewickelten Innenband festgehalten wird;
Fig. b zeigt das fertig gewickelte Aussen band (nicht schattiert) und in schattierter Darstellung das nun in. gleicher Weise, aber in entgegengesetzter Richtung zu wickelnde Innenband.
Die gezeichnete Fusswickelbandage be steht in ihren Hauptteilen aus der Mittel- fussmanschette a und den beiden Wickel bändern b und c, die aus elastischem Gewebe, zum Beispiel porösem Gummizuggewebe be stehen und mit ihrem einen Ende mit der zweckmässigerweise aus gleichem oder ähn lichem Werkstoff gefertigten Mittelfussman- schette fest verbunden sind.
Je nach Wahl der verwendeten Werkstoffe können die Wickelbänder mit der Mittelfussmanschette verklebt, vernäht oder verwebt sein. Die bei ,den Wickelbänder greifen in voller Breite an der Mittelfussmanschette a an und sind so mit ihr befestigt; dass sie in einer schräg nach aufwärts und rückwärts in Fersenrich- tung bis unter die Knöchel ansteigenden Richtung verlaufen.
Zur Verstärkung .des Sohlenteils ist ,eines der beiden Wickelbän- 'der, zweckmässig das Innenband b bis an die Vorderkante der Mittelfussmanschette a vor- geführt und über die ganze Länge derselben mit dieser verbunden.
Der Werkstoff -der Wickelbänder kann an ihren Befestigungs- bezw. Angriffsstellen in sich stärker gewählt sein, kann aber auch durch Auf- oder Einlagen aus dazu geeig netem Werkstoff besonders verstärkt sein. Auch kann der so verstärkte Sohlenteil an den dafür in Betracht kommenden Stellen mit besonderen Taschen zur Aufnahme von geeigneten, auswechselbaren Stützkörpern für .die Ferse, ,das Mittelfuss- oder Metatarsal- gewölbe versehen sein.
Für besondere Ver wendungszwecke, wo es auf eine besonders starke Verspannung des Gewölbeteils an kommt, können auch die Befestigungsenden der Wickelbänder sich gegenseitig überlap pend auf der Sohlenunterseite mit der Mittel= fussmanschette verbunden sein.
Schliesslich kann die Mittelfussmanschette selbst einen beliebig verstärkten Sohlenteil aufweisen.
Über den zu bandagierenden Fuss wird zunächst die blittelfussmanschette gezogen, und zwar derart, dass sie mit ihrer vordern Kante etwa zwischen Gross- und Kleinzehen ballen zu liegen kommt. Die Ferse soll dabei genau in der Mitte zwischen den beiden lose herabhängenden Wickelbändern b und c lie gen.
Man beginnt nun mit dem straff- und glatt gezogenen Aussenband .zu wickeln und führt dieses - nachdem es über den äussern Knöchel gelegt ist - um den Fussrücken herum, .dann über den Innenknöchel schräg nach aussen ablaufend über .den Reihen (Span), zur Unterfassung des Fussgewölbes unter der Fusssohle her, wieder hoch, -um es dann, die .erste Lage auf dem Fussreihen überkreuzend, abermals um den- Fussrücken herumzulegen.
Das freie Ende wird nun auf dem Fussreihen solange mit der Hand fest gehalten, bis es durch das nunmehr aufzu wickelnde Innenband überdeckt und in seiner Lage festgelegt ist.
Das innenseitige Wickelband wird in der gleichen Weise und Reihenfolge- gewickelt wie das Aussenband, aber in der entgegen gesetzten Richtung. Sein freies Ende ist mit einem kleinen Häkchen oder dergleichen ver sehen und kann mit dessen Hilfe an der auf der andern Seite des Fusses liegenden Wik- kellage eingehängt werden.
Die neue Wickelbandage wird insbesondere da Verwendung finden, wo es darauf an kommt, eine plötzliche, stossweise Über lastung des Fusses abzufangen, wie beispiels weise beim Springen, Turnen und der Aus übung anderer Sportarten. Sie ist in glei cher Weise auch geeignet, einer überanstren- gung des Fusses durch übermässiges Körper gewicht entgegenzuwirken.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Fusswickelbandage zum Umspannen des Mittel- und Rückfusses und zum bequemen Anlegen derselben durch ihren Träger selbst, gekennzeichnet durch eine über den Fuss zieh bare Mittelfussmanschette mit beidseitig an ihr so befestigten Wickelbändern, dass die selben nach hinten schräg aufwärts verlau fen, zum Zwecke, diese Wickelbänder kreuz weise um Fersenrücken und Mittelfuss schlin gen und an ihren freien Enden festlegen zu können.UN TERANSPRüCHE 1. Fusswickelbandage nach dem Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das auf der Fussinnenseite angreifende Wik- kelband mit seinem Befestigungsteil über die ganze Länge der Mittelfussmanschette mit dieser verbunden ist und das Wickel band selbst von dort einen schräg nach aufwärts und rückwärts ansteigenden Verlauf nimmt.2. Fusswickelbandage nach dem Patentan spruch und dem Unteranspruch 1,dadurch gekennzeichnet, @dass das auf der Fuss- aussenseite der Mittelfussmanschette an greifende Wickelband unten am rück wärtigen Rand der Mittelfussmanschette befestigt ist.3. Fusswickelbandage nach dem Patentan spruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, .dass die Wickel bänder an ihren Angriffs- oder Befesti- gungsstellen an der Mittelfussmanschette verstärkt sind. 4. Fusswickelbandage nach dem Patentan spruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die mittel- fussmanschette auf der Sohlenseite ver stärkt ist.5. Fusswickelbandage nach dem Patentan spruch und .den Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel fussmanschette auf der Unterseite mit Ta schen zum Einschieben austauschbarer Stützkörper versehen ist.6. Fusswickelbandage nach dem Patentan spruch und den Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch 'gekennzeichnet, dass die Mittel- fussmanschette aus gummielastischem Ge webe hergestellt ist und die Wickelbänder mit ihr verklebt, vernäht oder bei Ver wendung gleichen Werkstoffes mit ihr verwebt sind.7. Fusswickelbandage nach dem Patentan spruch und den Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass- das freie Ende des auf der Fussinnenseite der Mit telfussmanschette angreifenden Wickel bandes mit Haltemitteln zum Festlegen desselben versehen ist. -
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH191670T | 1936-05-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH191670A true CH191670A (de) | 1937-06-30 |
Family
ID=4437757
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH191670D CH191670A (de) | 1936-05-28 | 1936-05-28 | Fusswickelbandage. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH191670A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3073305A (en) * | 1958-03-06 | 1963-01-15 | Surgical Appliance Ind | Ankle brace |
-
1936
- 1936-05-28 CH CH191670D patent/CH191670A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| US3073305A (en) * | 1958-03-06 | 1963-01-15 | Surgical Appliance Ind | Ankle brace |
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